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Selbstbetrachtungen

Mit einem Begleittext von Helmut Schmidt

Marc Aurels »Selbstbetrachtungen« sind der beste Beweis, dass der aktuelle Achtsamkeitstrend keine Erfindung unserer Zeit ist. Schon Marc Aurel führte sich seine Ideale immer wieder vor Augen, vergewisserte sich stets neu seines Platzes in der Welt und versuchte, durch die Kraft seiner Gedanken Verhaltensmuster zu durchbrechen.
Seine Grundsätze machten sich viele spätere Staatslenker – von Friedrich II. von Preußen über Helmut Schmidt bis zu Bill Clinton – zu eigen: vernunftgeleitetes Handeln, Bescheidenheit, Gerechtigkeit und Humanität, Selbstdisziplin und innere Gelassenheit.
Die »Selbstbetrachtungen« zählen heute zu den meistgelesenen Werken der antiken Literatur. Dabei waren sie nicht einmal zur Veröffentlichung bestimmt. Marc Aurel schrieb sie im Feldlager, mitten im Krieg gegen die Germanen, während im Reich die Pest Tausende dahinraffte. Unter diesem Druck rief sich der Kaiser seine Lebensgrundsätze und seine Vorbilder in Erinnerung – und war sich zugleich bewusst, dass seine Position ihn immer wieder dazu zwang, von seinen philosophischen Leitlinien abzuweichen.
Gernot Krapinger hat diesen viel gelesenen und reich rezipierten Text neu übersetzt und kommentiert.
Portrait
Der Übersetzer Gernot Krapinger, geb. 1962, lehrt seit 2000 am Institut für Klassische Philologie der Universität Graz; zahlreiche Publikationen, Herausgeberschaften und Übersetzungen; bei Reclam erschien zuletzt seine kommentierte Neuübersetzung von Platons »Staat« (2017).
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    Erstes Buch
    Zweites Buch
    Drittes Buch
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    Fünftes Buch
    Sechstes Buch
    Siebentes Buch
    Achtes Buch
    Neuntes Buch
    Zehntes Buch
    Elftes Buch
    Zwölftes Buch

    Anhang
    Zu dieser Ausgabe
    Anmerkungen zur Übersetzung
    Personen und Gottheiten in den Selbstbetrachtungen
    Stammbaum Marc Aurels
    Leben und Werk Marc Aurels – Ein Nachwort von Gernot Krapinger
    Pflicht und Gelassenheit – Ein Begleittext von Helmut Schmidt
    Literaturhinweise
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Herausgeber Gernot Krapinger
Seitenzahl 271
Erscheinungsdatum 24.05.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-15-010983-0
Verlag Philipp Reclam Jun.
Maße (L/B/H) 19,5/12,3/2,2 cm
Gewicht 343 g
Übersetzer Gernot Krapinger
Verkaufsrang 19887
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen

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zeitlos und tiefsinnig
von einer Kundin/einem Kunden am 01.08.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

das Werk hat fast zweitausend Jahre auf dem Buckel und könnte dennoch nicht aktueller sein. dieses Buch lädt zum Nachdenken über die Vergänglichkeit und den Sinn des Lebens ein. an der Übersetzung habe ich auch absolut nichts zu bemängeln.

Der letzte Stoiker
von Zitronenblau am 28.08.2009
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Der Philosophenkönig Marc Aurel schrieb seine Selbstbekenntnisse nieder - ganz in der Philosophie der Stoa. Stoa will erziehen: vor allem zur Selbstbeherrschung, zur Gelassenheit und zur Weisheit. Sie ist (hier) eine ethische Philosophie, die das Gute und die Vernuft im Individuum wecken und gestalten will. Alles ist Eins und in... Der Philosophenkönig Marc Aurel schrieb seine Selbstbekenntnisse nieder - ganz in der Philosophie der Stoa. Stoa will erziehen: vor allem zur Selbstbeherrschung, zur Gelassenheit und zur Weisheit. Sie ist (hier) eine ethische Philosophie, die das Gute und die Vernuft im Individuum wecken und gestalten will. Alles ist Eins und in Ordnung - so auch das Individuum mit seiner Umwelt. Aurel repetiert seine Aussagen und Aphorismen, mitunter sind die sehr simpel, dennoch aber nicht unbedingt tief. Oftmals erkenne ich einen ganzheitlichen bzw. göttlich-weltheitlichen Determinismus, den ich persönlich ablehne - da dieses Absolutum übrigens auch im Widerspruch zu Aurels eigener (ungefähren) These steht, dass jedem die Möglichkeit zur Selbstüberwindung immanent sei. Ganz lesenswert, für Menschen, die sich mit der stoischen Lehre auseinandersetzen wollen, ansonsten gibt es in der Weltliteratur m.E. interessantere Literatur (z.B. Montaigne, der auch anfangs Stoiker war, später aber zum Skeptizismus übertrat).