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Auf einer Skala von 1 bis 10

Ceylan Scott

(12)
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Beschreibung

Iris ist tot. Und Tamar sitzt in Lime Grove, einer geschlossenen Jugendpsychiatrie, wo sie den ganzen Tag lang sinnlose Fragen beantworten soll. Wie fühlst du dich, auf einer Skala von 1 bis 10? Du weißt schon, dass du dich nicht normal verhältst? Was genau ist eigentlich passiert? Aber Tamar sagt nichts. Sie kann einfach nicht erzählen, was mit Iris geschehen ist. Das Monster lässt es nicht zu.

Packend, echt, mitfühlend – dieser Insiderroman liest sich wie ein Thriller und sensibilisiert für die dramatischen Ausmaße psychischer Krankheiten.

"Scotts Buch ist unverzichtbar - seine Stärke ist die schonungslose Offenheit.", Books for Keeps, 01.10.2018

Ceylan Scott wurde 1997 in London geboren. Bereits in der Pubertät litt sie verstärkt unter psychischen Problemen. Inzwischen wurde bei ihr eine Borderline-Persönlichkeitsstörung diagnostiziert. Sie lebt zusammen mit ihren Eltern, ihrer Zwillingsschwester und drei Familienhunden in Bath und studiert mittlerweile Psychologie und Kriminologie. »Auf einer Skala von 1 bis 10« ist ihr erster Roman. "Mit sechzehn habe ich mich entschieden, ein Buch zu schreiben. Ich wurde gerade in eine psychiatrische Klinik eingewiesen, hatte zu viel Zeit und Tausend Dinge gingen mir im Kopf herum. Alles frustrierte mich: weit weg von zu Hause zu sein, das Stigma und das Missverständnis, was mir und anderen, die so waren wie ich, entgegengebracht wurde. Obwohl Tamar und die schillernden Leute, die sie trifft, vollkommen fiktiv sind, mussten wir doch einen ähnlich steinigen Weg bis zur Genesung gehen. Einen Weg, den viele für unmöglich halten. Für mich war das Schreiben eine kathartische Erfahrung. Ich konnte meinen starken, intensiven Gefühlen endlich freien Lauf lassen, sie dann packen und ordnen. Ich glaube, das Resultat ist ein Buch, was sich echt anfühlt. Real ist. Weil Tamars Gefühle real sind. Real für mich, real für andere Jugendliche und real für die, die unter einer psychischen Krankheit leiden. Aber vor allem habe ich dieses Buch geschrieben, weil es mir Kraft gegeben hat. Und ich hoffe sehr, dass es zumindest einen Funken Hoffnung schenkt, Stärke und Kraft gibt, für alle, die von der Dunkelheit gefangen gehalten werden.".
Beate Schäfer, 1961 bei Frankfurt am Main geboren, studierte Germanistik, Geschichte und Amerikanistik in München und arbeitete lange als Verlagslektorin. An der Alice-Salomon-Hochschule Berlin absolvierte sie eine Ausbildung als Schreibpädagogin. Inzwischen lebt sie als Übersetzerin und freie Lektorin in München und leitet daneben Seminare und Schreibwerkstätten für Autoren und interessierte Laien.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 224
Altersempfehlung 14 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 31.05.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-551-52111-8
Verlag Carlsen
Maße (L/B/H) 21,1/15,2/2,5 cm
Gewicht 370 g
Originaltitel On a Scale of One to Ten
Auflage 2. Auflage
Übersetzer Beate Schäfer
Verkaufsrang 15023

Buchhändler-Empfehlungen

Karin Antepoth, Thalia-Buchhandlung Göttingen

Schonungslos und ehrlich wird hier beschrieben, wie es sich anfühlt unter einer schlimmen psychischen Erkrankung zu leiden. Es gab Passagen, die konnte man als Leser nicht einfach so wegstecken und gerade das hat mich so fasziniert und mitfühlen lassen. Nichts für schwache Nerven

Miriam Feierabend, Thalia-Buchhandlung Dortmund

Mich hat das Buch leider nicht so begeistert wie viele andere Leser. Irgendwie hatte ich mir mehr von der Story erhofft. Es ist gut und auch flüssig geschrieben aber leider nichts für meinen Geschmack.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
12 Bewertungen
Übersicht
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1
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Gutes Buch
von einer Kundin/einem Kunden am 26.12.2020

Ich finde das Buch auf eine gewisse Art und Weise sehr interessant, aber ich musste es ein paar Mal zur Seite legen, weil es mir zu viel wurde. Insgesamt ist es aber ein sehr gutes Buch.

Schonungslos, aufrüttelnd und eindringlich
von Susi Aly am 21.05.2020

“Auf einer Skala von 1 bis 10” ist kein leichter Roman, den man mal eben so nebenher verschlingen kann. Es ist eine düstere, schmerzliche und doch in gewisser Weise auch eine heilende Reise zu Tamars Seele und ihrem Sein. Ceylan Scott schreibt sehr eindringlich, ruhig und sanft. Aber auch sehr schonungslos über ernste Themen, ... “Auf einer Skala von 1 bis 10” ist kein leichter Roman, den man mal eben so nebenher verschlingen kann. Es ist eine düstere, schmerzliche und doch in gewisser Weise auch eine heilende Reise zu Tamars Seele und ihrem Sein. Ceylan Scott schreibt sehr eindringlich, ruhig und sanft. Aber auch sehr schonungslos über ernste Themen, wovor man lieber die Augen verschließt. Depressionen, ist nur ein kleiner Teil dessen. Oft belächelt, nicht ernst genug genommen und genau, dass ist das Fatale daran. Denn so leicht kann man tiefer gleiten, ohne das es unserem Umfeld bewusst ist. In diesem Roman geht es um Tamar und ihre Geschichte. Ich durfte sie begleiten auf ihrer Reise und bin oft verzweifelt, war so hin- und hergerissen. Zwischen meinen Gefühlen und meinen Gedanken, diesem jungen Mädchen gegenüber. Tamar ist auf der einen Seite so unglaublich stark, aber auf der anderen Seite auch so gebrochen und verletzlich. Mit sehr viel Einfühlungsvermögen zeigt uns die Autorin, was in ihrem Inneren vor sich geht. Was sie denkt und fühlt. Wie tief die Dunkelheit reicht und worin sie mündet. Wie tief die innere Zerrissenheit und Schuld geht und wie lange es dauert, zu sich selbst zurückzufinden. Ein Weg der von viel Schmerz, Wut und auch Zerrissenheit begleitet wird. Und daneben lernen wir auch weitere Charaktere in Lime Grove, der Jugendpsychiatrie in der Tamar ist, kennen. Man begreift das jeder anders ist und ja vielleicht, sieht es für den Außenstehenden nicht so dramatisch aus. Aber was wissen wir schon? Wir können uns jedoch hlneinfühlen und vielleicht viel intensiver mit den Problemen der Jugendlichen auseinandersetzen. Für mich war dieser Roman, sehr drückend und schwer. Gerade am Anfang war es unglaublich schwer, Zugang zu den Charakteren zu finden. Mit der Zeit gelang mir dies recht gut. Aber die Emotionen kamen leider nicht gänzlich bei mir an. Was ich schade finde. Bis zu einem gewissen Punkt ist das absolut nachvollziehbar. Denn in Tamar befindet sich ein Graben, eine Leere und Einsamkeit, die einfach nicht genug Emotionen zulässt. Ich finde die Thematik unfassbar wichtig, denn es erzählt so viel , bringt zum nachdenken und rüttelt auf. Leider konnte mich die Story emotional gesehen einfach nicht gänzlich erreichen. Interessant ist hier tatsächlich, das man immer abwechselnd in “Vorher” und “Jetzt” eintaucht. Durch diese verschiedenen Zeitebenen, kommt man dem Kern der Geschichte immer näher und begreift doch, wie sehr dies etwas in Tamar verändert. Wie sehr diese Frage von Schuld und Unschuld, sie ihrer Lebenslust beraubt hat und wie sehr sie dadurch auch gewachsen ist. Was tatsächlich Iris’ Tod zugrunde liegt, hat mich sehr erschüttert und einfach tieftraurig zurückgelassen. Denn das ist es, was mir hier einfach noch gefehlt hat. Mehr von Iris und ihrem Leben. Fazit: “Auf einer Skala von 1 bis 10” ist ein sehr schonungsloser, aufrüttelnder und eindringlicher Roman über Themen, die viel öfter an die Oberfläche gelangen sollten. Ein Roman der vor allem mit Authentizität und absolut greifbaren Charakteren punktet. Ich fand es fast perfekt. Denn leider gab es trotz großartigem Kern, trotz allem Schwachstellen. Mir sind Emotionen unglaublich wichtig, aber genau das kam mir hier etwas zu kurz.

Gutes Buch.
von einer Kundin/einem Kunden am 17.11.2019

Nimmt einen sehr mit. Dadurch konnte ich es nur mit mehreren Anläufen durchlesen. Ansonsten eine gute Handlung. Das Buch ist auch sehr gut aufgebaut.


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