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Männerphantasien

Vor 40 Jahren erschien mit Männerphantasien Klaus Theweleits große Untersuchung über die sexuelle, psychologische und soziopolitische Vorgeschichte des Nationalsozialismus in der Weimarer Republik. Das Werk, das für viele als Auftakt der Männerforschung in Deutschland gilt, ist längst zu einem Klassiker auch der Gewaltforschung geworden. Angesichts der Rückkehr rechten Straßenterrors und faschistoider Positionen, die viele schon an Weimarer Verhältnisse denken lassen, sowie von Propagandafeldzügen gegen freiere Sexualitäten - Stichwort: »Genderwahn« - sind die Analysen des Buches viel zu brennend, um es im Regal der großen Werke ins Archiv zu stellen. In dieser um ein langes Nachwort des Autors ergänzten Neuausgabe wird Theweleits epochales Werk nun endlich wieder verfügbar und diskutierbar, politisch neu nutzbar.
Portrait
Klaus Theweleit, 1942 in Ostpreußen geboren, studierte Germanistik und Anglistik. Heute lebt er als freier Schriftsteller mit Lehraufträgen in Deutschland, den USA, der Schweiz und Österreich. Zwischen 1998 und 2008 war Theweleit Professor für Kunst und Theorie an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe. Er wurde bekannt durch sein Monumentalwerk Männerphantasien (1977/78), das bei Matthes & Seitz Berlin 2019 in Neuauflage erschienen ist. Rudolf Augstein bezeichnete es im Spiegel nach der Erstveröffentlichung als »vielleicht aufregendste deutschsprachige Publikation dieses Jahres«.
 
 
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 1278
Erscheinungsdatum 29.11.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95757-759-7
Verlag Matthes & Seitz
Maße (L/B/H) 21,8/15/6,6 cm
Gewicht 1410 g
Auflage 1. Auflage, Überarbeitete Ausg
Verkaufsrang 5739
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

Agata Jankowski, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Ein Meisterwerk, welches ich nicht aus der Hand legen konnte. Die Kapitel kurz und knackig, die menschlichen Interpretationen on point. Ein wahrer Genuss.

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Wie eine Eruption
von einer Kundin/einem Kunden am 04.10.2019

Die Publikation von Theweleits Buch "Männerphantasien" war Ende der 70ziger Jahre wie eine Eruption. Da das Ende des Zweiten Weltkriegs und der Shoa erst 30 Jahre zurücklagen, wurden entscheidende Ämter und Funktionen immer noch von den Tätern und Mitläufern des Nationalsozialismus ausgeübt. Theweleits Verdienst war es, in seine... Die Publikation von Theweleits Buch "Männerphantasien" war Ende der 70ziger Jahre wie eine Eruption. Da das Ende des Zweiten Weltkriegs und der Shoa erst 30 Jahre zurücklagen, wurden entscheidende Ämter und Funktionen immer noch von den Tätern und Mitläufern des Nationalsozialismus ausgeübt. Theweleits Verdienst war es, in seinem Buch die faschistische Gewalt und frauenfeindlichen Gewaltphantasien in einem noch nie erreichten Umfang und in einer reichhaltigen Detailtreue zu analysieren. In dieser Materialanalyse knüpfte er dabei an Deleuze und Guattari sowie an Freud und Lacan an. Dem Verlag ist zu danken, dass das Buch den Leser und Leserinnen wieder zugänglich gemacht wird.