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Wohin dein Herz mich ruft

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gebundene Ausgabe
London 1881 - Die unabhängige Julia Bernay will Medizin studieren und Ärztin werden - ein Berufsfeld, das sich gerade erst für Frauen geöffnet hat.
Der Rechtsanwalt Michael Stephenson hat es durch harte Arbeit geschafft, dem schlechten Ruf seiner Familie zu entkommen. Er ist auf dem Weg zu Reichtum und Anerkennung.
Ein schicksalhafter Unfall in der Londoner U-Bahn führt die beiden zusammen. Julia rettet dem schwerverletzten Michael das Leben. Doch er könnte ihre Zukunftsträume mit einem Schlag zerstören. Werden die beiden trotz aller Hindernisse zueinander finden?
Portrait
Delamere, Jennifer
Jennifer Delamere arbeitet seit fast 20 Jahren als Lektorin für Sachbücher und Unterrichtsmaterialien. Sie ist leidenschaftliche Wintersportlerin und liebt es Romane zu schreiben. In den USA wurden ihre Bücher schon mehrfach ausgezeichnet. Sie ist verheiratet und lebt in North Carolina.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 19.12.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7751-5905-0
Verlag SCM Hänssler
Maße (L/B/H) 21,8/14,7/3,8 cm
Gewicht 603 g
Originaltitel The Heart's Appeal
Übersetzer Susanne Naumann
Buch (gebundene Ausgabe)
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18,99
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Ein Stoff, aus dem Träume gemacht sind
von LEXI am 07.04.2019

Julia Bernay wuchs in einem Waisenhaus in Bristol auf und musste ihr ganzes Leben lang hart für alles arbeiten. Schon in jungen Jahren fühlte sie sich dazu berufen, anderen Menschen zu helfen und wurde schließlich Krankenschwester. Doch Julias eigentliches Ziel ist es, als Ärztin und Missionarin in Afrika zu arbeiten. Ihr Weg fü... Julia Bernay wuchs in einem Waisenhaus in Bristol auf und musste ihr ganzes Leben lang hart für alles arbeiten. Schon in jungen Jahren fühlte sie sich dazu berufen, anderen Menschen zu helfen und wurde schließlich Krankenschwester. Doch Julias eigentliches Ziel ist es, als Ärztin und Missionarin in Afrika zu arbeiten. Ihr Weg führt sie nach London, wo sie sich für die Zulassung zum Medizinstudium vorbereitet. Auf dem Weg zu einer Vorlesung ist sie im Jahr 1881 zufällig vor Ort, als der Anwalt Michael Stephenson bei einem U-Bahn-Unfall lebensbedrohlich verletzt wird. Dank ihres medizinischen Wissens und ihrer Erfahrung als Krankenschwester führt Julia eine rasche und fachkundige Erstversorgung durch, die Michaels Leben rettet. Zu diesem Zeitpunkt ahnt die junge Frau jedoch nicht, dass es sich bei diesem Mann um jenen Anwalt handelt, der sich dafür einsetzt, eine Ausbildung von weiblichen Ärzten in der London School of Medicine zu verhindern. Trotz der großen gegenseitigen Anziehungskraft scheinen Julias und Michaels Lebenspläne unvereinbar… Im zweiten Band der Reihe „Liebe in London“ entführt Jennifer Delamere ihre Leser erneut in die englische Hauptstadt und macht die Frauenbewegung, und ganz speziell den Kampf um die Zulassung von Frauen für das Studium der Medizin, zu den Kernthemen dieses Buches. Auch gesellschaftliche Konventionen und die Schwierigkeit, Klassenunterschiede zu überwinden, stehen im Zentrum des Geschehens. Die Protagonistin Julia Bernay wird als couragierte, selbstsichere und unabhängige Frau dargestellt, die ihrer Meinung entgegen der herrschenden Auffassung dieser Zeit stets direkt und freimütig Ausdruck verleiht. Die natürliche Schönheit der jungen Studentin steht in starkem Kontrast zu dem gekünstelten Äußeren und Gehabe der Töchter aus gutem Hause. Ein unerschütterlicher Glaube an Gott begleitet Julia bereits ihr gesamtes Leben lang, und ihre christliche Nächstenliebe spiegelt sich in ihrem selbstlosen Einsatz für Hilfsbedürftige. In einfühlsamen Worten und in wunderschönem Schreibstil werden Julias berufliche und persönliche Entwicklung beschrieben. Gedanken und Gebete sind in kursiver Schrift dargestellt, sie erlauben einen tieferen Einblick in die Gefühls- und Gedankenwelt der handelnden Figuren. Der gutaussehende und selbstsichere Michael Stephenson ist der männliche Protagonist dieses Buches. Bis er Julia kennenlernte, lebte der wohlhabende Anwalt nur für seinen persönlichen Erfolg. Erst Julia öffnet ihm die Augen für Gottes Wirken in seinem Leben und ändert seine Gesinnung. Auch Michaels Wandlung wurde überzeugend dargestellt, und letztendlich stellt auch er Wahrheit und Gerechtigkeit über seinen persönlichen Gewinn. Jennifer Delamere stellt ihren beiden Protagonisten authentische Nebenfiguren zur Seite, von denen besonders Michaels Schwester Corinna Barker sowie Lady Edith Morton tragende Rollen spielen. Ein sehr interessanter Charakter ist zudem Corinnas Ehemann David Barker. Sein umgängliches, sanftes und herzensgutes Wesen, seine Unvoreingenommenheit und sein guter Charakter machten ihn zu meinem favorisierten Nebendarsteller. Doch auch er hütet ein Geheimnis. Als böser Antagonist fungiert Graf von Westerbridge, ein einflussreicher Mann, der alles in seiner Macht stehende tut, um die Ausbildung von Ärztinnen zu verhindern. Lady Edith Morton, die Tochter dieses verbitterten und hasserfüllten Mannes, hat ein feindseliges Verhältnis zu ihrem Vater. Lady Edith ist eine eigenständig denkende Frau mit aristokratischem Auftreten – und sie studiert ebenfalls Medizin. Edith empfindet das Vorgehen ihres Vaters als persönlichen Rachefeldzug und kämpft ebenfalls erbittert um den Erhalt der London School of Medicine. In kleinen Gastauftritten darf man letztendlich auch Julias Schwester Rosalyn und ihren Ehemann Nate erleben, die Protagonisten im ersten Band „Die Tochter des Kapitäns“ waren. Julia wird darüber hinaus auch von ihrer jüngsten Schwester Cara aufgesucht, die ihrerseits für Turbulenzen sorgt. Fazit: „Wohin dein Herz mich ruft“ ist ein würdiger Nachfolger des ersten Bandes dieser Buchreihe, der mir hervorragend gefallen und mich ausgezeichnet unterhalten hat. Ich freue mich bereits auf ein drittes Abenteuer mit der jüngsten Barnay-Schwester Cara in der Hauptrolle.

Wohin dein Herz mich ruft
von einer Kundin/einem Kunden aus Vöcklabruck am 23.03.2019

Dieses Mal habe ich den Roman „Wohin dein Herz mich ruft“ von Jennifer Delamere gelesen. In dem Roman geht es um Julia Bernay, eine junge Frau, die vorhat ein Studium als Ärztin zu beginnen. Leider war es in London um 1881 noch gar nicht so einfach für Frauen Ärztin zu werden. Frauen wurden einfach in diesem Beruf noch nicht so... Dieses Mal habe ich den Roman „Wohin dein Herz mich ruft“ von Jennifer Delamere gelesen. In dem Roman geht es um Julia Bernay, eine junge Frau, die vorhat ein Studium als Ärztin zu beginnen. Leider war es in London um 1881 noch gar nicht so einfach für Frauen Ärztin zu werden. Frauen wurden einfach in diesem Beruf noch nicht so gerne gesehen und manch einer hätte gerne gesehen, dass Frauen gar nicht studieren dürfen. Aus Zufall rettet Julia in der U-Bahn einem jungen Anwalt das Leben. Sie fühlt sich sehr zu Michael hingezogen und auch Michael zu ihr. Leider ist er Anwalt und führt gerade einen Prozess gegen die Universität, an der Frauen Medizin studieren können. Ist das ein Grund warum Michael und Julia nicht zueinander kommen können, oder hat Gott andere Pläne mit ihnen? Mir hat dieser Roman wirklich gut gefallen, denn er ist flüssig geschrieben und hat mich von Anfang an gefesselt. Die Autorin hat einen wirklich schönen Schreibstil, bei dem man nicht aufhören kann zu lesen. Mir hat an diesem Roman gefallen, dass man sehr viel über das Leben in London im Jahr 1881 erfahren hat. Ich konnte die Stadt und die Menschen gut kennen lernen und fand es faszinierend zu lesen welche gesellschaftlichen Unterschiede es damals noch gab. Faszinierend fand ich auch den Kampf von Julia, die wirklich alles tat um an der Universität studieren zu können. Sie ist eine extrem fleißige junge Dame und ich habe sie sofort in mein Herz geschlossen. Auch Michael mochte ich richtig gerne. Er hatte in dem Buch die Rolle eines Mannes, der von einem Ungläubigen zu einem Gläubigen wurde und dessen Leben durch Julia auf den Kopf gestellt wurde. Es war so schön zu lesen, wie Julia und Michael sich immer näher gekommen sind und plötzlich festgestellt haben, dass sie nicht ohne einander können. Für mich war es eine schöne romantische und faszinierende Geschichte. Ich hatte wunderbare Lesestunden mit Julia und Michael und möchte sie nicht missen. Von mir gibt es für diesen christlich angehauchten Roman 5 Sterne.

Eine zielstrebige Frau mit einer Mission
von Smilla507 aus Rheinland Pfalz am 19.03.2019

»Sie sind auch nur eine dieser Frauen, die den ihnen zukommenden Platz nicht akzeptieren wollen.« [...] »Frauen als Ärzte! Frauenwahlrecht! Schulen für die Armen!« Er sprach es aus, als seien es die absurdesten Vorstellungen, die er je gehört hatte. (S. 281) Julia Bernay befindet sich in den letzten Zügen ihrer Ausbildung zur... »Sie sind auch nur eine dieser Frauen, die den ihnen zukommenden Platz nicht akzeptieren wollen.« [...] »Frauen als Ärzte! Frauenwahlrecht! Schulen für die Armen!« Er sprach es aus, als seien es die absurdesten Vorstellungen, die er je gehört hatte. (S. 281) Julia Bernay befindet sich in den letzten Zügen ihrer Ausbildung zur Krankenschwester. Die zielstrebige und toughe junge Frau hat ein großes Ziel vor Augen: Sie will Ärztin werden und dann in die Mission nach Afrika. Die Schule, die Frauen zu Ärztinnen ausbildet, ist jedoch in einen Prozess verwickelt, der eine Schließung nach sich ziehen könnte. Während einer U-Bahn-Fahrt gerät Julia in einen Unfall. Sie selbst kommt glimpflich davon, kann aber einem schwer Verletzten das Leben retten: Michael. Dieser ist einer der Anwälte, die mit dem Prozess um die Ärztinnen-Schule betraut sind. Für ihn ist das Gewinnen des Prozesses von größter Wichtigkeit, da es für seine weitere berufliche Laufbahn ausschlaggebend ist. Die Handlung basiert teilweise auf wahren Begebenheiten. Manche Romanfigur gab es wirklich (die Protagonisten sind fiktiv) und auch einen ähnlichen Prozess hat es gegeben. Anfangs staunte ich, dass es im Jahr 1881 schon eine U-Bahn gegeben haben soll und dachte zuerst, das müsse ein Fehler sein. Dem war aber nicht so und das ist etwas, das ich an historischen Romanen so liebe: Man entdeckt immer wieder Neues. Julia ist eine Person, die mir sehr imponierte: Sie kämpft für ihre Sache, nimmt kein Blatt vor den Mund und scheut sich nicht, über Gott zu sprechen. Sie zitiert ab und zu Bibelverse, die kursiv gedruckt wurden. Ihre Perspektive wechselt sich mit Michaels ab und zeigt das Dilemma auf, in dem die beiden stecken. Man erfährt kurz, wie es Rosalyn aus »Die Tochter des Kapitäns« weiterhin erging. Außerdem begegnet man Cara, der jüngsten der drei Schwestern, die als Kindermädchen eine kurze Stippvisite in London macht. Die Handlung ist aber ohne Kenntnisse des ersten Bands gut nachvollziehbar. Man sollte keinen Arzt-Roman erwarten oder dass das Medizinische im Fokus steht. Das sind eher Rahmenhandlungen, für mich standen eher der Prozess im Vordergrund und das Aufkeimen der Emanzipation. Die Vergangenheit der Drei spielt eine kleine Nebenrolle. Da bin ich gespannt, wie es weiter geht, auch auf Cara bin ich neugierig. Alles in allem hat mir der zweite Band noch einen Deut besser gefallen als der erste. Diejenigen, die im ersten Buch die Unterteilung von einzelnen Abschnitten ebenfalls vermissten, kann ich beruhigen: Sie sind diesmal sehr schön durch Schnörkel gekennzeichnet und nicht zu übersehen. ;)