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Weil wir hier sind

Roman

Das Zeitalter der Demokratie neigt sich dem Ende zu. Drei Diktaturen haben die Welt unter sich aufgeteilt: Das Pan-Arabische Kalifat, die Russische Patriotische Föderation und die Republik Elysium – Erbe der untergegangenen Vereinigten Staaten von Amerika. Als Lesben und Schwule dem „Verschwinden“ anheimfallen, einer seltsamen körperlichen Veränderung, sind sie willkürlicher Verfolgung hilflos ausgesetzt.
Mit einigen anderen kann sich Luis auf eine abgelegene Insel retten, wo sie ein Leben im Verborgenen führen. Doch dann spült das Meer eines Tages einen Schiffbrüchigen ans Ufer, zusammen mit einem Schimpansen und einer Locke von Edgar Allan Poe – und Luis’ Vergangenheit droht, aufgedeckt zu werden.
Jan Stressenreuters neuer Roman Weil wir hier sind beschwört eine düstere Welt herauf, in der die Kräfte des Populismus und Fundamentalismus gesiegt haben und die Akzeptanz alternativer Lebensentwürfe nur noch eine blasse Erinnerung ist. Ein Roman voller Schmerz, Verzweiflung und Zorn. Er wird jedem in Erinnerung bleiben, der ihn liest.
Portrait
Jan Stressenreuter zählt seit Jahren zu den erfolgreichsten schwulen Autoren im deutschsprachigen Raum. Er hat eine Vielzahl von Romanen, Erzählungen und Krimis veröffentlicht. Zu seinen bekanntesten Büchern zählen Ihn halten, wenn er fällt (2004), Mit seinen Augen (2008), und Haus voller Wolken (2015). Aus Hass ist der vierte Fall des Kölner Ermittlerteams um Maria Plasberg und Torsten Brinkhoff. Alle sind in der Reihe quer criminal erschienen. Jan Stressenreuter verstarb am 17.12.2018.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Paperback
Seitenzahl 407
Erscheinungsdatum 01.03.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-89656-274-6
Verlag Querverlag
Maße (L/B/H) 20,5/12,3/4,5 cm
Gewicht 446 g
Auflage 1
Buch (Paperback)
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Buchhändler-Empfehlungen

Nicht ganz Atwood

Ingbert Edenhofer, Thalia-Buchhandlung Essen

Aus Amerika ist nun Elysium geworden, und die Lebenssituation für LGBTQ-Menschen ist unerträglich geworden. Die Parallelen zu Margaret Atwoods "Der Report der Magd" liegen auf der Hand, auch wenn die Schwarz-Weiß-Malerei bei Atwood etwas subtiler ist - oder eher gesagt: Erst nach grob 3/4 des Buchs beginnt Jan Stressenreuter, Grautöne auszuloten - aber eigentlich nur, um die Helden zu demontieren, nicht um den Schurken zusätzliche Facetten zu verleihen. Ab dort beginnt das Buch, interessante Fragen zu Schuld und Ideologie aufzuwerfen, aber man muss recht lang durchhalten, eine relativ statische kollektive Passionsgeschichte zu durchleben. Das Personal ist noch überschaubar, aber einige Figuren hätten weit mehr Profil vertragen. Wer "Der Report der Magd" gelesen hat, erinnert sich wahrscheinlich an den Epilog - etwas Ähnliches findet sich hier verstreut, was der Situation ein wenig die Dringlichkeit nimmt - andererseits gibt es aber auch nicht wirklich etwas, das darauf hinarbeitet. Dafür, dass es innerhalb des Buchs immer wieder als LGBTQ-Situationsschilderung präsentiert wird, sind die Figuren sämtlich sehr lesbisch und schwul - und teils queer - was alles binärer erscheinen lässt als gerade solch ein Buch sollte - und das Verschwinden, die große Gefahr jenseits der gesellschaftlichen, bleibt zu mysteriös. Das mag sich alles nach Verriss anhören. Nein. Es ist kein prinzipiell schlechtes Buch. Es ist ambitioniert, und z.B. Benji, der Schimpanse, ist eine spannende Figur. Ich wäre allerdings froh, wenn ich dieses Buch nicht nur schwulen und lesbischen Dystopielesern empfehlen könnte, sondern allen, wie etwas Bridget Collins' "Die verborgenen Stimmen der Bücher".

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