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Tödliche neue Welt

Kriminalroman

Kriminalromane im GMEINER-Verlag

Im Münster der nahen Zukunft bricht ein weltberühmter Künstler auf dem Rathausbalkon der Giebelstadt vor tausenden Fans tot zusammen. Sein Brustkorb ist innerlich zerfetzt. Warum, ist unklar. Der ermittelnde Hauptkommissar Ivens sucht nach Antworten. Was er findet, ist beklemmend: In der Welt von morgen, in der wir Türen, Steckdosen und Haushaltsroboter über Smartphones steuern, Drohnen und selbstfahrende Autos das Stadtbild prägen, kann ein Wahnsinniger von seinem Computer aus ganz Europa ins Verderben stürzen ...
Portrait
Paul Weiler wurde in Münster geboren, wo er heute wieder lebt und arbeitet. Während der Ausbildung im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit schrieb er Texte für zahlreiche Printmedien. Anschließend studierte er Betriebswirtschaftslehre und veröffentlichte zwei Sachbücher. Weiler ist Vater von zwei Kindern, Geschäftsführer eines bundesweit tätigen IT-Dienstleisters und spielt Saxophon in einer Funk-Band. Darüber hinaus widmet er sich mit Leidenschaft dem Schreiben von packenden Thrillern und Krimis.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 348 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 17.04.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783839260180
Verlag Gmeiner Verlag
Dateigröße 1919 KB
Verkaufsrang 21984
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Buchhändler-Empfehlungen

Fluch und Segen neuer Technologie! - Münster in der Welt von morgen

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Der neue Münster-Krimi – angekommen in der Welt von morgen! – unterhaltsam, innovativ, spannend, überraschend. Gemordet wird mittels neuer Technologien. Das Tatmotiv ist altbewährt, jedoch lässt uns Paul Weiler bis zum Ende darüber im Unklaren. Da darf ordentlich mitgeraten werden. Der Täter – ein Irrer, der mit einem Klick von überall auf der Welt morden kann, ist immer einen Schritt voraus und verlangt dem sonst so bedächtigen Kommissar Ivens und seiner neuen Partnerin einiges ab. Fluch und Segen neuer Technologie! Geraten sie in falsche Hände, ist kaum vorstellbar, was geschehen kann.

Kundenbewertungen

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Technik als Mordwaffe
von einer Kundin/einem Kunden aus Glauchau am 03.09.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

„...Wolfsspinnen sind Nutztiere. Sie jagen Ungeziefer. Genau wie Baldy. Aber im Gegensatz zu Wolfsspinnen nutzte er für seine Jagd ein Netz, das andere für ihn gesponnen hatten...“ Mit diesem Zitat endet der Prolog. Dann beginnt die eigentliche Handlung. Wir befinden uns in Münster der nahen Zukunft. Als Hauptkommissar Alexan... „...Wolfsspinnen sind Nutztiere. Sie jagen Ungeziefer. Genau wie Baldy. Aber im Gegensatz zu Wolfsspinnen nutzte er für seine Jagd ein Netz, das andere für ihn gesponnen hatten...“ Mit diesem Zitat endet der Prolog. Dann beginnt die eigentliche Handlung. Wir befinden uns in Münster der nahen Zukunft. Als Hauptkommissar Alexander Ivens an diesem Tag sein Haus verlässt, läuft er Emmerich, dem stellvertretenden Oberbürgermeister und Vorsitzenden des Polizeiausschusses, über den Weg. Der fordert ihn auf, mit auf den Ehrenbalkon des Rathauses zu kommen. Davor hätte Ivens sich gern gedrückt. Die extreme Farbshow des japanischen Künstlers Akio Komohoto schmerzt in seinen Augen. Kurz nach der Festansprache und der Eröffnung des Events bricht der Künstler zusammen. Ivens will ihn wiederbeleben, doch ein Blutsturz bringt den Tod. Eigentlich glaubt man an eine natürliche Todesursache. Aus Kostengründen gibt es kaum noch Obduktionen. Das einzige Anzeichen, dass etwas nicht stimmt, ist die Aufnahme mit dem MRT. Die Diagnose liest sich so: „...Das Herz und wesentliche Hauptschlagadern in der Nähe des Herzens sind fast völlig zerfetzt...“ Der Autor hat einen fesselnden, aber auch beklemmenden Krimi geschrieben. Der Schriftstil lässt sich flott lesen. Die Personen werden gut charakterisiert. Ivens weiß, was er will und lässt sich auch von seinem Vorgesetzten nicht unterbuttern. Mit Herwig bekommt er eine neue Partnerin. Obwohl er anfangs skeptisch war, ergänzen sich die beiden schnell hervorragend. Seine Skepsis hängt mit einem persönlichen Trauma zusammen. Bei einem Brand im Studentenwohnheim hat er seine Tochter verloren. Nun hat er Angst, das die Neue ihn immer wieder daran erinnert. Sie ist aber ein ganz anderer Typ wie seine Tochter. Dass die Menschheit nicht viel dazu gelernt hat, zeigt das folgende Zitat: „...Es war seit Jahren Vorschrift, dass die Einschaltung der Aufnahmefunktion an Kamerabrillen über ein Leuchtsignal für alle sichtbar sein musste. Es war allerdings auch Vorschrift, dass Unfälle und Katastrophen mit direktem Personenbezug nicht gefilmt werden durften....“ Nicht nur, das fotografiert wird, was das Zeug hält, Ivens Wiederbelebungsversuch kursiert schon bald in allen Medien. Während sich Ivens und Herwig mit der jüngeren Vergangenheit des Toten beschäftigen, überlegen die Stadtoberen, wie sie aus dem Geschehen Profit schlagen können. Das Event war für drei Tage geplant. Es müsste doch eine Möglichkeit geben, die Show zu verlängern und die Farbeffekte zu erhalten. Dann aber gibt es einen weiteren Toten und eine besondere Behörde nimmt Kontakt mit Ivens auf, weil sie auf zwei ähnliche Fälle gestoßen ist. Der Autor ermöglicht mir, dass ich eher als die Kommissare weiß, was wirklich gespielt wird. Exakt bis aufs Detail beschreibt mir der Täter sein Vorgehen. Die ungewöhnliche Mordmethode ist auch für technische Laien verständlich dargestellt. Und es ist leider nicht auszuschließen, dass schon bald dafür reale Möglichkeiten existieren. Der Autor versteht es, den Spannungsbogen hoch zu halten. Das liegt vor allem an den offenen Fragen. Was ist das Motiv des Täters? Wie kam er in Kontakt mit den Opfern? Und wieso ist äußerlich keinerlei Verletzung bei den Opfern zu sehen? Als die Geschichte dem Ende zu geht, muss Ivens erleben, das die Behörden in erster Linie am Mordwerkzeug interessiert sind. Das gilt es sicherzustellen. Hier setzt bei mir als Leser logischerweise das Kopfkino ein, denn mögliche Szenarien, was damit gemacht werden kann, sind sofort präsent. Im Buch klingt das so: „...Welcher Geheimdienst wäre nicht an einer Methode interessiert, nahezu jede beliebige Person an jedem beliebigen Ort der Welt ausschalten zu können, ohne dass irgendjemand Verdacht schöpfte?...“ Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Die tödlichen technischen Spielereien geben der Geschichte einen besonderen Kick, auch wenn es nicht zuletzt ein kranker Mensch ist, der damit seine besondere Rachephantasie auslebt.

Gefährliche neue Technik!
von einer Kundin/einem Kunden am 14.06.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Hauptkommissar Ivens ist nicht gerade als Technik-Freak bekannt, doch in diesem undurchsichtigen Kriminalfall, der in Münster in der nahen Zukunft spielt, muss er sich viel mit den neuen Technologien herumschlagen. In Münster finden die Colour-Days statt und der japanische Künstler, der hinter dem Projekt steht, fällt plötzlich ... Hauptkommissar Ivens ist nicht gerade als Technik-Freak bekannt, doch in diesem undurchsichtigen Kriminalfall, der in Münster in der nahen Zukunft spielt, muss er sich viel mit den neuen Technologien herumschlagen. In Münster finden die Colour-Days statt und der japanische Künstler, der hinter dem Projekt steht, fällt plötzlich vor seinen Fans tot um. Auf dem MRT sieht sein Herz sehr merkwürdig aus - Todesursache unbekannt. Kurz darauf wird bekannt, dass es noch mehr ähnliche ungeklärte Todesfälle gegeben hat. Hauptkommissar Ivens und seine neue Kollegin Herwig ermitteln in allen Richtungen - sogar der Geheimdienst mischt mit. Diese Zukunftsvision einer digitalen Welt möchten wir nicht in der Realität erleben - das ist schon beängstigend. Nicht jede neue Technologie hat nur ihren Nutzen. Wenn schwarze Schafe sich dieser Technik bedienen, dann wird es gefährlich auf der Welt. Dieser Krimi zeigt die Negativseiten von bereits heute vorhandenen Technologien auf. Die Geschichte lässt sich sehr flüssig lesen und bleibt bei aller Technik doch realistisch und nachvollziehbar. Die beiden Kommissare bilden ein gutes und sympathisches Team, Ivens leidet immer noch unter einem schweren Schicksalsschlag, führt den Fall aber dennoch zu einem guten Ende.

Digitalisierung des Verbrechens
von Martin Schult aus Borken am 02.06.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

In Münster hält mit einem berühmten japanischen Künstler die Kultur Einzug. Er färbt die Fassaden der Münsteraner Innenstadt in bunte Farben und die Menschen strömen in die Stadt, um diesem Spektakel beizuwohnen. Bei einem öffentlichen Auftritt des Künstlers bricht dieser plötzlich zusammen und verstirbt noch an Ort und Stelle. ... In Münster hält mit einem berühmten japanischen Künstler die Kultur Einzug. Er färbt die Fassaden der Münsteraner Innenstadt in bunte Farben und die Menschen strömen in die Stadt, um diesem Spektakel beizuwohnen. Bei einem öffentlichen Auftritt des Künstlers bricht dieser plötzlich zusammen und verstirbt noch an Ort und Stelle. Genauere Hintergründe sind zunächst nicht ersichtlich, aber die inneren Verletzungen, die durch ein MRT zu erkennen sind, geben dem Hauptkommissar Ivens zu denken. Bei seinen Recherchen begibt er sich immer weiter in die neue digitale Welt und muss feststellen, dass sie nicht für alle ein Segen ist... Ich war im Vorhinein sehr gespannt auf die Zukunftsvision der Stadt Münster, die Paul Weiler in seinem neuen Kriminalroman gezeichnet hat, da ich in unmittelbarer Nähe zu Hause bin. Das Szenario wirkte auf mich erschreckend real und stellte einen aus meiner Sicht gelungenen und sehr innovativen Rahmen für einen Krimi dar. Der Autor erzählt die Geschichte in einem lebendigen und sehr flüssig zu lesenden Schreibstil, der mich schnell an das Buch fesselte. Den Spannungsbogen baut Paul Weiler geschickt mit dem mysteriösen Tod des japanischen Künstlers auf und hält ihn mit spannenden Recherchen und plötzlichen Wendungen auf einem hohen Niveau. Das Finale kann dann mit einem guten Plot überzeugen und schließt die Geschichte für mich nachvollziehbar und schlüssig ab. Gerade auch der Hinweis zu Beginn des Buches, dass die erwähnten Technologien real und nicht der Fantasie des Autors entsprungen sind, verleiht dem Buch einen mahnenden Charakter. "Tödliche neue Welt" war für mich ein moderner und zugleich sehr gelungener Kriminalroman, der mich mit seinen technischen Einsichten in die digitale Welt nicht überforderte, aber überraschte. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, so dass ich es gerne weiterempfehle und natürlich auch mit den vollen fünf von fünf Sternen bewerte.