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Krise

Wie Nationen sich erneuern können

Nach den Bestsellern »Arm und Reich« und »Kollaps« zeigt der Pulitzer-Preisträger Jared Diamond in seinem neuen und bisher persönlichsten Buch, wie Nationen mit den gegenwärtigen Krisen – Klimawandel, soziale Ungleichheit, gesellschaftliche Polarisierung – erfolgreich umgehen können. Sie müssen Krisen bewältigen wie Menschen persönliche Schicksalsschläge! Anhand der deutschen Nachkriegsgeschichte, Chiles Umgang mit der Diktatur Pinochets, Japans erzwungener ökonomischer Öffnung 1853 und weiterer historischer Beispiele zeichnet Diamond die Muster nach, wie sich Staaten von tiefgreifenden Erschütterungen erholen. Dabei wird deutlich: Bei der Bewältigung von Krisen sind ähnliche Faktoren entscheidend wie beim Umgang mit individuellen Traumatisierungen: sich eingestehen, dass man in einer Krise steckt; eine ehrliche Bestandsanalyse betreiben, statt sich als Opfer zu stilisieren; die Probleme eingrenzen; Hilfe annehmen und bereit sein, aus Krisen anderer zu lernen. Letztlich gilt es, sich zu verändern, ohne alles infrage zu stellen. Ein Buch zur rechten Zeit, das erklärt, wie Nationen an Krisen wachsen und Hoffnung für die Zukunft macht.
Portrait
Jared Diamond, 1937 in Boston geboren, ist Professor für Geographie an der Universität von Kalifornien in Los Angeles. Sein Hauptforschungsgebiet ist die Evolutionsbiologie. In den letzten 25 Jahren hat er rund ein Dutzend Expeditionen in entlegene Gebiete von Neuguinea geleitet. Für seine Arbeit auf den Gebieten der Anthropologie und Genetik ist er mehrfach ausgezeichnet worden, u.a. mit dem Pulitzer-Preis. Nach ›Der dritte Schimpanse‹, ›Arm und Reich‹, ›Warum macht Sex Spaß?‹ und seinem Bestseller ›Kollaps. Warum Gesellschaften überleben oder untergehen‹, hat er zuletzt 2013 im FISCHER Taschenbuch ›Vermächtnis. Was wir von traditionellen Gesellschaften lernen können‹ (17732) veröffentlicht. Literaturpreise: Britain's Rhône-Poulenc Prize for Science Books 1998, Pulitzer-Preis 1998, Lannan Literary Award 1999, Dickson Prize für Wissenschaft 2006, Wolf-Preis für Agrarwissenschaft 2013
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 464
Erscheinungsdatum 22.05.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-10-000284-6
Verlag S. Fischer Verlag
Maße (L/B/H) 22,1/15,1/4,3 cm
Gewicht 729 g
Originaltitel Upheaval: How Nations Cope with Crisis and Change
Abbildungen 32-seitiger Bildteil mit zahlreichen schwarzweissen und farbigen Abbildungen, 8 Karten
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Sebastian Vogel, Susanne Warmuth
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

Andreas Koch, Thalia-Buchhandlung Bergisch Gladbach

Diamond zeigt, dass persönliche Krisen und staatliche Krisen ähnlich sind. Anhand von verschiedenen Ländern sieht man, wie Krisen analysiert werden und zu Veränderungen führen.

Kundenbewertungen

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Krise als Chance?
von einer Kundin/einem Kunden am 03.07.2019

Staaten sind ebenso wie Individuen Krisen ausgesetzt, zu deren Lösung gibt es unterschiedliche Ansätze. Diamond vergleicht den Umgang von sieben ausgewählten Ländern und von Einzelpersonen mit Krisensituationen. Er greift dabei auf die Methoden der Kurzzeit-Psychotherapie zurück, wohl weil seine Frau in diesem Bereich tätig is... Staaten sind ebenso wie Individuen Krisen ausgesetzt, zu deren Lösung gibt es unterschiedliche Ansätze. Diamond vergleicht den Umgang von sieben ausgewählten Ländern und von Einzelpersonen mit Krisensituationen. Er greift dabei auf die Methoden der Kurzzeit-Psychotherapie zurück, wohl weil seine Frau in diesem Bereich tätig ist. Wie schlüssig und zielführend dieser Zugang ist, das sei dahingestellt. Die Geschichten der beschriebenen Nationen sind ohne Zweifel interessant, bieten aber nicht wirklich neue Erkenntnisse. Daher kann das vorliegende Buch kann nicht annähernd so überzeugen wie Diamonds frühere Werke, speziell „Arm und Reich“ – ein absolut lesenswertes Buch. Auch „Die Macht der Geographie“ von Tim Marshall und natürlich Barbara Tuchmans Klassiker „Die Torheit der Regierenden“ sind empfehlenswert. (Siehe auch: Diamond, Kollaps)

Hoffnung auf Veränderung
von S.A.W aus Salzburg am 25.05.2019

Diamond hat viele Nationen analysiert, die aus Krisen gestärkt hervorgegangen sind und stellt dafür Kriterien auf: Die Krise anerkennen, Verantwortung übernehmen, selektive Veränderung, Hilfe annehmen, gute Modelle studieren, Nationalbewusstsein, ehrliche Selbsteinschätzung, Krisenerfahrung, Geduld, Flexibilität, Grundwerte, Bew... Diamond hat viele Nationen analysiert, die aus Krisen gestärkt hervorgegangen sind und stellt dafür Kriterien auf: Die Krise anerkennen, Verantwortung übernehmen, selektive Veränderung, Hilfe annehmen, gute Modelle studieren, Nationalbewusstsein, ehrliche Selbsteinschätzung, Krisenerfahrung, Geduld, Flexibilität, Grundwerte, Bewegungsfreiheit. Danach erklärt er spezifische Wege der Krisenbewältigung: Finnland stellte sich mit Russland gut, Australien definierte sich nach 1945 als asiatisches Land um und suchte den Schutz der USA, Deutschland demokratisierte sich nach 1945 sehr stark, Japan übernahm nach 1868 die westliche Technologie und nach 1945 das demokratische System der USA. Derzeit steht die ganze Welt vor neuen Herausforderungen: Atombomben, Klimawandel, Ungleichverteilung, Artensterben. Es ist zu hoffen, dass auch diese Krisen nach bewährten Methoden bewältigt werden, wobei gerade für die USA viele Risiken schlagend werden könnten: politische Spaltung, Unterminierung des Wahlrechts, extreme Ungleichheit und schlechte Bildung weiter Kreise. Für Japan ist die Überalterung und die traditionelle Rolle von Mann und Frau eine Gefahr. Das Buch ist eine klare Analyse der Zeitgeschichte, liefert für einen Bestseller aber wenig neue Perspektiven. Dr. Rüdiger Opelt, Autor von „2100. Die neue Welt. So retten wir die Zukunft“