Abtrünniges Blut

Jakob Bedford

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Beschreibung

London, 1748. Ein Serienmörder durchstreift die eisigen Straßen der Stadt. Seine Opfer hinterlässt er bis zur Unkenntlichkeit entstellt. Doch die Justiz wird von einer politischen Intrige in Atem gehalten: In Regierungskreisen herrscht die Sorge, Anhänger des abgesetzten Stuart-Königs könnten das Land in einen neuerlichen Tumult stürzen. Richter Henry Fielding beauftragt daher einen ehemaligen Spion der Krone, die Abtrünnigen aufzuspüren - John Shinfield, Esquire.
Seine Nachforschungen führen John in Londons vornehmste Herrenhäuser und schmutzigste Gassen. Was haben die Verschwörer mit den bestialischen Morden an jungen Prostituierten zu tun? Und warum wird John immer mehr von seiner eigenen Vergangenheit eingeholt, je tiefer er gräbt?
Für alle, die Spannung auf dem höchsten Niveau lieben.

Jakob Bedford studierte Literaturwissenschaft in Deutschland und England. Er lebt mit seiner Familie im Rheinland.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Erscheinungsdatum 26.11.2018
Verlag Dittrich Verlag
Seitenzahl 596 (Printausgabe)
Dateigröße 1928 KB
Sprache Deutsch
EAN 9783947373291

Buchhändler-Empfehlungen

S. Willaredt, Thalia-Buchhandlung Bonn

Das Grauen herrscht in Londons Straßen. Ein unheimlicher Killer durchstreift Londons Straße im Jahre 1748, Frauenleichen pflastern seinen Weg. Spannung pur!

Kundenbewertungen

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Düster, spannend und fesselnd im historischen Gewand!
von einer Kundin/einem Kunden aus Freiburg am 21.01.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Dieser spannende historische Krimi war eins der Highlights am Ende des Lesejahres 2019 - und auch vom Format her wirklich ein Schwergewicht! "Jack the Ripper trifft auf Jane Austen", diese Beschreibung des Verlags hatte mich direkt neugierig gemacht. So schräg das klingt, so zutreffend ist es! Wir befinden uns im London des ... Dieser spannende historische Krimi war eins der Highlights am Ende des Lesejahres 2019 - und auch vom Format her wirklich ein Schwergewicht! "Jack the Ripper trifft auf Jane Austen", diese Beschreibung des Verlags hatte mich direkt neugierig gemacht. So schräg das klingt, so zutreffend ist es! Wir befinden uns im London des frühen 17. Jahrhunderts, ein brutaler Serienmörder treibt sein Unwesen. Gleichzeitig wird die Justiz von der Sorge umgetrieben, die Fraktion der Jakobiter könne nach der Absetzung des Stuart-Königs einen neuerlichen Bürgerkrieg vom Zaun brechen. John Shinfield, einst Spion der Krone, soll der Sache auf den Grund gehen. Anfangs habe ich die ganzen Sirs und hohen Herren der feinen Gesellschaft ständig verwechselt, schließlich haben sie mich nicht mehr losgelassen. Die Story liest sich ungemein flüssig, die Sprache ist den verschiedenen gesellschaftlichen Milieus angepasst und das Rätsel sehr klug in die Handlung gewoben. Die Auflösung des Falles konnte ich nicht erraten, obwohl es rückblickend einige Hinweise gegeben hätte - genau so mag ich das! Wesentlich tragen die vielseitigen Charaktere zum Lesespaß bei, vor allem eine bunte Figur mit Hund, für mich der originellste Krimi-Sidekick seit langer Zeit. Historisch ist das Ganze sehr fundiert; die Politik im Hintergrund ist auch für Leute wie mich verständlich, die zu dem ganzen Jakobiter-Thema kaum Vorwissen haben. Trotzdem wird man nicht erschlagen von zu langen Erklärungen. Was bleibt also von dem ungewöhnlichen Werbespruch? Jack the Ripper: Die Morde sind brutal und die menschlichen Abgründe tief, der eigentliche Fall ist aber völlig anders gestrickt. Jane Austen: Romantik und Kitsch bleiben angenehm außen vor, aber die Londoner Gesellschaft wird ähnlich scharfsinnig und mit einer guten Prise Humor portraitiert. Wer einen etwas düsteren, spannenden Krimi mit fesselnder Story erwartet, ist mit "Abtrünniges Blut" genau richtig beraten. Einen nächsten Fall für John Shinfield würde ich sofort und gerne lesen!

Hochspannung im verschneiten London
von einer Kundin/einem Kunden aus Peine am 05.06.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ich mochte es sehr, mit John Shinfield, Esquire durch die winterlichen Straßen von London im Jahr 1748 zu streifen. Der Roman hat mich durch die atmosphärische Dichte und die bildliche Sprache sofort in das Geschehen hineingezogen und es fiel mir immer schwer, das Buch zur Seite zu legen. Dazu trug natürlich auch die Tatsache be... Ich mochte es sehr, mit John Shinfield, Esquire durch die winterlichen Straßen von London im Jahr 1748 zu streifen. Der Roman hat mich durch die atmosphärische Dichte und die bildliche Sprache sofort in das Geschehen hineingezogen und es fiel mir immer schwer, das Buch zur Seite zu legen. Dazu trug natürlich auch die Tatsache bei, dass ein skrupelloser Serienmörder in den Straßen sein Unwesen treibt und sich die Hinweise auf eine Intrige, die das Königshaus betrifft, immer mehr verdichten. John wird in diesen Strudel aus Gewalt und Hinterhältigkeit hineingezogen und man erlebt mit, wie sein eigenes Leben in Gefahr gerät. Natürlich ist es da gut, dass er den gewieften Paul De L’Estagnol an seiner Seite hat, der aus jeder Situation einen Ausweg weiß und den Intriganten immer einen Schritt voraus zu sein scheint. Aber kann John Paul wirklich vertrauen? Sowohl die Stimmung als auch die Charaktere haben mich sehr für sich eingenommen und ich fand das Bild, das von der feinen Gesellschaft gezeichnet wurde, sehr spannend. Ich kann mir lebhaft vorstellen, dass sich unter den Adeligen und sonstigen hohen Leuten die ein oder andere skurille Persönlichkeit tummelte, die jegliche Art von gesellschaftlichen Zusammenkunft nutzte, um die eigenen Bedürfnisse nach Aufmerksamkeit und Bestätigung zu befriedigen. Ich fand es unterhaltsam dieses Kabinett des Grauens durch John Augen zu sehen, der sich nach einem Schicksalsschlag weitgehend daraus zurückgezogen hat. Mir persönlich hat es auch sehr gut gefallen immer mal wieder echten Persönlichkeiten der Zeit zu begegnen, wie zum Beispiel dem Friedensrichter Fielding. Die Gespräche über die damals zeitgemäße Literatur waren für mich immer besonders interessant. Tatsächlich habe ich mich manchmal an die Romane von Jane Austen erinnert gefühlt, die einen auch so wunderbar in eine andere Welt entführen können. Außerdem habe ich Anklänge von Sherlock Holmes bemerkt, einem weiteren Liebling von mir. Es fand sich die gleiche Liebe zum Detail, was die Verbrechen und auch die Darstellung der Charaktere angeht. Gegen Ende wurde es dann so spannend und die Ereignisse überschlugen sich, so dass ich die letzten hundert Seite am Stück gelesen habe. Für mich ein hervorragender Einstieg in das Genre historischer Thriller und ich freue mich jetzt schon auf weitere Romane des Autors.

Was für ein Thriller!!!
von Michaela Weber aus Weimar am 10.10.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Die Geschichte des Buches spielt im Jahr 1748 in Londons dunklen Gassen.Durch die Stadt streicht ein Serienmöder und hinterläßt seine Oper bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt,In Regierungskreisen herrscht die Angst und Sorge ,das Anhänger des abgesetzten Königs Stuarts die Stadt in Tumulte stürzen können und die Angst vor dem S... Die Geschichte des Buches spielt im Jahr 1748 in Londons dunklen Gassen.Durch die Stadt streicht ein Serienmöder und hinterläßt seine Oper bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt,In Regierungskreisen herrscht die Angst und Sorge ,das Anhänger des abgesetzten Königs Stuarts die Stadt in Tumulte stürzen können und die Angst vor dem Serienmöder.Richter Henry Fielding beauftragt den ehemaligen Spion der Krone,die Abtrünnigen aufzuspüren-gegen seinen Willen,John Shinfield.Doch John wird immer mehr selber mitreingezogen.Wem kann man noch trauen-selbst Freunde erscheinen als Feinde. Der Autor Jakob Bedford hat alles so beschrieben,das ich das Gefühl hatte durch die dunklen Gassen von London zu gehen,immer auf der Hut.Sehr spannend und wandlungsfähig wurde der Thriller erzählt.Es war so spannend das ich die letzten Kapitel in einem durchgelesen habe-ich habe dafür sogar eine Nacht durchgelesen.Weil ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte. Das Buch macht schon alleine durch sein Format was her,stattliche Größe und der Einband-machen es zu einem Hingucker.Ich gebe dem Buch 5 Sterne-aber ich hätte auch noch mehr gegeben.

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