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Stummes Echo

Roman

Susan Hill

(25)
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Beschreibung

Auf einem Hügel irgendwo im Norden Englands steht ein Haus, vom Wind umtost: der Beacon. Hier sind May, Frank, Colin und Berenice aufgewachsen. Das Leben auf dem Hof war hart, aber die Geschwister hatten es immer gut miteinander. So war es doch, oder? Nur zwei von ihnen ziehen in die Fremde, nach London. May kehrt schon nach ihrem ersten Studienjahr
zurück und kümmert sich fortan um ihre Eltern und den Hof. Nur auf dem Beacon fühlt sie sich sicher und geborgen. Frank aber bleibt in der Großstadt, macht Karriere als Journalist und schaut nicht mehr zurück. Bis zu dem Tag, an dem er beschließt, ein Buch über einen Jungen zu schreiben, dessen Kindheit geprägt war von Leid und Gewalt. Und dieser unglückliche Junge war er selbst? Ein Buch über fragile Familienbande und die Brüchigkeit von Erinnerungen, über die unsichtbaren Verletzungen, die uns das Leben zufügt, und die wundersamen Wege, diese zu überwinden.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 176
Erscheinungsdatum 11.02.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-311-21007-8
Reihe Gatsby
Verlag Kampa Verlag
Maße (L/B/H) 19/12,4/2 cm
Gewicht 229 g
Originaltitel The Beacon
Auflage 1
Übersetzer Andrea Stumpf
Verkaufsrang 16530

Buchhändler-Empfehlungen

Eine Familiengeschichte mit einer Konfrontation der Wahrnehmungen

I. D., Thalia-Buchhandlung Mayersche Buchhandlung Essen

„Stummes Echo“ ist die Geschichte von Susan Hill über eine Familie in England. Auf dem Hof namens The Beacon wohnen die Eltern Bertha und John mit ihrem vier Kindern May, Colin, Berenice und Frank. Einen jeden begleitet man durch die knapp 170 Seiten des Buches. Man erfährt, warum die kluge May ihr vielversprechendes Studium in London nicht weitergeführt und stattdessen zurück zum Beacon gekommen ist, wie Colin seine Liebe fand, die er später heiratete, wie es Berenice dringlicher als alle anderen vom Hof gezogen hat und wie aus dem stillen Beobachter Frank nach seinem Auszug nach London eine Karriere als Journalist beschieden war. Zwischen Frank unds einen Geschwistern hat immer eine Kluft bestanden, und so hielten sie zu ihm und er zu ihnen keinen Kontakt. In Berührung kommen die drei mit Frank erst wieder, als sie in der Zeitung davon lesen, dass er ein Buch geschrieben hat, in dem er eine traumatische Kindheit schildert, die sie so nicht erlebt haben. Tja, nun bin ich sehr schnell durch das Buch gerauscht, aber das fiel auch nicht schwer: Die Charaktere sind so geschrieben, dass ich ihrem Werdegang folgen wollte. Nachdem Franks Buch über die fragwürdige Kindheit ein großer Erfolg geworden ist, der auch im verschlafenen Ort der Geschwister nicht ignoriert werden konnte, und diese von den Bewohnern verurteilt werden, wollte ich unbedingt wissen wie es weitergeht. Dann allerdings war das Buch auch schon zuende, ziemlich aprupt. Bei einer letzten Zusammenkunft der vier Geschwister hatte ich das Gefühlt, scheint Frank die Gelegenheit zu bekommen sich mit dem Ort seiner Kindheit auszusöhnen. Die letzten Zeilen wirkten wie eine Sprungschanze, von der meine Ideen ohne autorische Unterstützung weiterflogen und ich ins Nachdenken kam. Die Wahrheit ist in diesem Buch etwas, das der eine nicht ganz glauben und der andere nicht ganz anzweifeln kann, so dass eine Schnittmenge des Zweifels entsteht. Ich habe mich auf jeden Fall gut unterhalten gefühlt, ganz gleich welches Resümee man aus der Geschichte ziehen möchte!

Wenn die Erinnerung droht eine Lüge zu sein

Tobias Groß, Thalia-Buchhandlung Gotha

Geschehen die Dinge wirklich so, wie sie geschehen? Hat sich alles wirklich so abgespielt, wie wir es in Erinnerung haben? Oder sind wir Opfer von Sinnestäuschungen? Genau diesen großen Fragen widmen sich viele von uns – ohne jemals zu einer befriedigenden Antwort zu gelangen. In Susan Hills tiefgründigem Roman ‘Stummes Echo‘ dreht sich alles genau um diese existenziellen Überlegungen. Doch Vorsicht, nach knapp 160 Seiten werden die Leser*innen mit vielen Fragezeichen zurückgelassen. Dabei ist auf den ersten Blick alles klar. Doch am Ende stellt sich heraus, dass nichts so ist, wie es scheint. Auslöser der Verwirrung ist der Tod einer Mutter, welcher die drei Geschwister May, Collin und Beatrice in Trauer versetzt. Und auch den vierten Bruder Frank. Doch warum trauert ausgerechnet er? Denn eigentlich hat Frank mit seiner Familie gebrochen und eine Abrechnung über seine von Gewalt und Demütigung geprägte Kindheit geschrieben. Angebliche Demütigungen. Denn May, Collin und Beatrice wissen nichts von Franks schockierenden Erlebnissen. Lügt er? Hat er alles nur erfunden um eine Story für sein Buch zu haben? Oder haben die drei Geschwister wirklich nichts mitbekommen und vieles sogar verdrängt? Fragen über Fragen, die nach der Lektüre dieses lesenswerten Büchleins für Stunden des Nachdenkens bei den Lesenden sorgen werden.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
25 Bewertungen
Übersicht
17
6
1
1
0

Stummes Echo
von Timo Funken am 19.07.2019

Spannende Familiengeschichte, die sich damit konfrontriert sieht, was Wahrheit bedeutet und wie sehr einen die Suche nach der Wahrheit umtreiben kann. Hat mir gut gefallen. Liebe Grüße Timo Funken

Leise und doch voller Wucht
von einer Kundin/einem Kunden aus Kleve am 26.06.2019

The Beacon, ein Hof im Norden Englands, von den Großeltern an die Eltern übergeben; vier Kinder werden hier groß. Ein einfaches, unauffälliges Leben. Trotzdem spürt man als Leser schnell eine besondere Stimmung; einen merkwürdigen Sog - was stimmt hier nicht? Eine kurze, aber sehr dichte Geschichte, über fragile Familienbande, t... The Beacon, ein Hof im Norden Englands, von den Großeltern an die Eltern übergeben; vier Kinder werden hier groß. Ein einfaches, unauffälliges Leben. Trotzdem spürt man als Leser schnell eine besondere Stimmung; einen merkwürdigen Sog - was stimmt hier nicht? Eine kurze, aber sehr dichte Geschichte, über fragile Familienbande, trügerische Erinnerungen und die Macht der Worte. Eine Geschichte, die nachklingt.

Stummes Echo
von einer Kundin/einem Kunden aus Erlenbach ZH am 08.06.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Düstere Familiengeschichte mit seltsamem Ende. Gut geschrieben, aber Erwartung vom Inhalt nicht erfüllt.


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