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Als die Tage ihr Licht verloren

CD Standard Audio Format, Lesung. Gekürzte Ausgabe

Stephanie Hayek

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Beschreibung

Im Berlin der 30er-Jahre brodelt das Leben, aber am Horizont drohen schon dunkle Wolken. Linda und Gitte, Töchter einer liberalen, gutbürgerlichen Familie, genießen ihre Jugend. Linda heiratet den sensiblen und charismatischen Erich, die Liebe ihres Lebens. Als er aus dem Krieg nicht zurückkehrt, fällt sie in tiefe Melancholie und wird schließlich in eine Heilanstalt eingewiesen – gefährlich in einer Zeit, in der psychische Krankheiten zum Todesurteil werden können. Während einer vermeintlichen Umverlegung der Patienten gerät der Bus in einen schweren Unfall, und Linda gelingt die Flucht ...

Sprecherin: Doris Wolters ist ausgebildete Schauspielerin und arbeitet als Sprecherin für ARTE, für das Schweizer Fernsehen und den SWR. 2012 erhielt sie den Deutschen Hörbuchpreis in der Kategorie Beste Interpretin für die Lesung von Zsuzsa Bánks »Die hellen Tage«.

Produktdetails

Verkaufsrang 3633
Medium CD
Sprecher Doris Wolters
Spieldauer 450 Minuten
Erscheinungsdatum 01.03.2019
Verlag Audio Media
Fassung gekürzt
Hörtyp Lesung
Sprache Deutsch
EAN 9783963980725

Buchhändler-Empfehlungen

Was der Krieg mit Menschen macht ...

Katja Buchwald, Thalia-Buchhandlung Jena

Jeder mißtraut jedem, die Wände haben Ohren, Argwohn und Mißgunst greifen um sich, trauernde, depressive Menschen gelten als auszurotten. Der Autorin ist, trotz der für mich manchmal zu gestelzten und daher nicht passenden Ausdrucksweise, eine Familiengeschichte gelungen, die die Zeit des aufkommenden Nationalsozialismus auf bedrückende Weise lebendig werden läßt.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
18 Bewertungen
Übersicht
7
4
5
1
1

Leider nicht meine Geschichte
von World of books and dreams am 11.06.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Deutschland in den dreißiger Jahren: die beiden Schwestern Linda und Gitte wachsen gemeinsam bei ihren Eltern in Berlin auf. Beide genießen ihr Leben und ihre Freiheiten und arbeiten als Sekretärinnen, auch wenn Gitte sich lieber dem Jurastudium und Linda der Kunst gewidmet hätten. Dann lernt Linda den ruhigen Erich kennen und v... Deutschland in den dreißiger Jahren: die beiden Schwestern Linda und Gitte wachsen gemeinsam bei ihren Eltern in Berlin auf. Beide genießen ihr Leben und ihre Freiheiten und arbeiten als Sekretärinnen, auch wenn Gitte sich lieber dem Jurastudium und Linda der Kunst gewidmet hätten. Dann lernt Linda den ruhigen Erich kennen und verliebt sich bis über beide Ohren. Als die beiden heiraten, scheint für Linda das Leben perfekt, doch dann kommt der Krieg und auch Erich wird einberufen. Als die Briefe von der Front ausbleiben, verfällt Linda in tiefste Depressionen und wird in ein Sanatorium eingeliefert. Doch das Sanatorium ist alles andere als sicher, denn psychisch kranke Menschen werden von den Nazis zum Tode verurteilt. Meine Meinung Das Cover gefiel mir gleich auf den ersten Blick, denn hier passt es wirklich wunderbar zum Inhalt. Romane aus dieser Zeit, bzw. die aus dieser Zeit erzählen, haben auf mich immer eine besondere Faszination, erzählen sie doch von etwas, was man sich wünscht, dass es nie geschehen wäre. Gerade das Thema der psychischen Erkrankungen in der Zeit des zweiten Weltkriegs gibt es nur wenige und so war ich sehr gespannt auf die Umsetzung des Debüts. Der Einstieg beginnt noch recht langsam und es fiel mir leider sehr schwer, mich an den Schreibstil der Autorin zu gewöhnen. Stephanie von Heyek erzählt eher abgehackt und lässt vieles unausgesprochen zwischen den Zeilen ruhen. Das machte es mir hier auch schwer, von der Geschichte wirklich berührt zu werden, da ich einfach nicht in den gewohnten Lesefluss gefunden habe. Dadurch, dass mir der Stil nicht so leicht fiel, war es auch schwer, hier richtig tief mitempfinden zu können. Die Handlung, die ja zu einem großen Teil während des zweiten Weltkrieges spielt, konnte mich trotz des erschreckenden Themas und der bekannten realen Geschichte nicht richtig fesseln. Dazu kommen die wechselnden Perspektiven, die ich zwar für gewöhnlich mag, die mir aber hier sehr schwer fielen, da ich oft den Faden verlor und dann erstmal wieder schauen musste, welche Person gerade im Mittelpunkt steht. Mir fehlte hier eine klare Linie, zu oft hatte ich den Eindruck, dass hier Ereignisse einfach nacheinander aufgezählt wurden, ohne die für diese Zeit schwere und tiefe melancholische Stimmung einzufangen. Liest man die Charaktereigenschaften der beiden Schwestern, so müsste man ja meinen, dass man sie wirklich auf den ersten Blick auseinanderhalten könnte. Doch beide blieben, ebenso wie weitere Charaktere, eher blass. Genau wie bei der Handlung fehlte es mir hier, mit den Schwestern mitzuleiden oder mitzuzittern. Distanz blieb bei diesem Roman auch bei den Personen für mich gewahrt. Mein Fazit Gerade Bücher aus der Zeit des zweiten Weltkrieges können mich mit ihren Schrecken immer tief bewegen. Doch dieses Gefühl blieb mir hier leider fern. Ich war der teilnahmslose Beobachter, dem es oft schwer fiel, den Faden nicht zu verlieren. Sehr schade, aber richtig mitnehmen konnte mich dieses Buch leider nicht.

Durch dieses Debüt haben die Tage an Licht gewonnen
von Lesendes Federvieh aus München am 30.05.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Berlin, Ende der 1930iger Jahre. Die Schwestern Linda und Gitte genießen ihre Jugend. Doch dann ziehen dunkle Wolken auf, der Zweite Weltkrieg macht auch vor den beiden nicht halt. Als Lindas Ehemann Erich vermisst wird, verfällt sie in eine tiefe Depression und wird in eine Heilanstalt eingewiesen. Das gleicht fast einem Todesu... Berlin, Ende der 1930iger Jahre. Die Schwestern Linda und Gitte genießen ihre Jugend. Doch dann ziehen dunkle Wolken auf, der Zweite Weltkrieg macht auch vor den beiden nicht halt. Als Lindas Ehemann Erich vermisst wird, verfällt sie in eine tiefe Depression und wird in eine Heilanstalt eingewiesen. Das gleicht fast einem Todesurteil... Stephanie von Heyek ist mit ihrem Roman "Als die Tage ihr Licht verloren" ein starkes Debüt gelungen, das ich nicht mehr aus der Hand legen wollte. Hervorragend recherchiert nimmt sie den Leser mit ins Nazideutschland in den Jahren 1932 bis 1940. Perfekt finde ich den Einstieg ins Buch mit dem Abdruck eines Schreibens an Bereichsleiter Bouler und Dr. med Brandt, denn gleich von Beginn an nimmt das Grauen den Leser an die Hand und begleitet ihn durch das dunkelste Kapitel deutscher Geschichte. Fulminant geschrieben zeigt sie auf erschreckend deutliche Weise, wie schnell sich das braune Gedankengut in den Bevölkerungsschichten breit machen konnte. Gerade mit Arnold und seiner Frau Lene hat sie Charaktere geschaffen, die die Heuchelei, das Denunziantentum und das Spießertum perfekt verkörpern. Kleingeistige Menschen, die wie Arnold ihre Chance wittern aufzusteigen und wie Lene dumme nichts hinterfragende Mitläufer sind. Eingebettet in solche Verhaltensweisen behandelt sie das Thema psychische Krankheiten im Dritten Reich mit Fingerspitzengefühl aber dennoch offen und präzise. Die Verknüpfung dieser grauenhaften, unmenschlichen historischen Tatsachen und Fakten mit den fiktiven Hoffmann-Schwestern gibt den Betroffenen ein Gesicht. Je weiter man im Buch vorankommt, desto mehr verlieren die Tage wirklich ihr Licht. Die Autorin schafft eine authentische und erschreckend realitätsnahe Atmosphäre, bei der man glaubt Gitte und Linda über die Schulter zu blicken. Durch ihren angenehmen, unaufdringlichen Schreibstil schildert sie den immer angespannter werdenden Alltag dieser beiden Schwestern und ihrer Familie auf eindrucksvolle Weise. Fazit: Durch dieses Debüt haben die Tage an Licht gewonnen.

Hat meine Erwartungen nicht erfüllt!
von Schmökerwelten am 25.04.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ich liebe zeitgeschichtliche Romane und der Klappentext hatte sich soo gut angehört, aber leider hat das Buch für mich nicht erfüllt, was ich erwartet habe. Sowohl Schreibstil als auch Ausdruck sind überhaupt nicht mein Geschmack. Ich empfand das Lesen als sehr anstrengend. Abgehackte Sätze und eine, ich weiß gar nicht wie ich... Ich liebe zeitgeschichtliche Romane und der Klappentext hatte sich soo gut angehört, aber leider hat das Buch für mich nicht erfüllt, was ich erwartet habe. Sowohl Schreibstil als auch Ausdruck sind überhaupt nicht mein Geschmack. Ich empfand das Lesen als sehr anstrengend. Abgehackte Sätze und eine, ich weiß gar nicht wie ich es ausdrücken soll, "altbackene" Sprache verhinderten einen vernünftigen Lesefluss. Es fällt mir schwer, den Kern des Inhalts in knappen Sätzen wiederzugeben, weil ich ihn einfach nicht gefunden habe, also muss die offizielle Inhaltsangabe reichen. Manches war für mich nicht wirklich nachvollziehbar und überzeugend, wie Lindas depressive Phase. Über einiges, was nur angeschnitten ist, hätte ich gerne mehr erfahren, wie z. B. Erichs Schicksal und wie es mit Linda nach ihrer Ankunft in Schweden weitergeht. Dafür hat sich vieles in die Länge gezogen, das mich weniger interessierte. Trotz eines sensiblen und eigentlich emotionalen Themas, konnte mich die Autorin überhaupt nicht berühren oder mitreißen. Ich hatte leider eine permanente emotionslose Distanz zur Geschichte. Die Charaktere waren allesamt sehr blass, ich fand keinen Zugang zu ihnen. Keine hat mich wirklich für sich einnehmen können. Bei diesem Thema hätten sie weitaus tiefgründiger dargestellt werden müssen. Die Autorin hat ihrem Roman zwar ein wichtiges Thema zugrunde gelegt, es aber nicht wirklich gut umgesetzt. Apropos Ende, da ich nicht davon ausgehe, dass eine Fortsetzung geplant ist, empfinde ich das Ende als viel zu offen. Vieles bleibt leider ungesagt.


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