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Wie Hannibal. Nur ohne Elefanten

Meine abenteuerliche Transalp mit dem Mountainbike



Das erste Mal: mit dem Mountainbike über die Alpen

Die Alpenüberquerung gilt als Königsdisziplin des Mountainbike-Sports. Katrin Böning wählte für ihre erste Transalp die Route von Mayrhofen über das Pfitscher-Joch bis nach Riva del Garda. Dabei war sie 6 Tage unterwegs, legte 454 Kilometer zurück und überwand 11.054 Höhenmeter. In ihrem Buch beschreibt sie die – im wahrsten Sinne des Wortes – ungeschminkte Wahrheit über Schinderei und Euphorie. Sie erzählt warum Kabelbinder Leben retten können, was wirklich in den Tourenrucksack gehört und weshalb ein Team Fluch und Segen gleichzeitig bedeutet:

Vorbereitungen für die Transalp: Körperliche Fitness und mentale Stärke trainieren, Hürden überwinden

Tipps und Tricks einer Medizinerin, Personal-Trainerin und leidenschaftlichen Mountainbikerin

Authentische Erfahrungen, die helfen, sich auf die Belastungen einer Alpenüberquerung mit dem MTB einzustellen

Abenteuerbericht aus der Reihe #meinfernwehbuch mit eindrucksvollen fotografischen Momentaufnahmen

Projekt Transalp: Kneifen gilt nicht!

Wie fange ich an? Wie halte ich durch? Körperliche Fitness ist wichtig, doch ein Alpencross ist vor allem auch eine mentale Herausforderung. Katrin Böning weiß aus eigener Erfahrung, welch vermeintliche Hürden insbesondere Frauen überwinden müssen, damit der lang gehegte Traum einer Alpenüberquerung mit dem Mountainbike endlich verwirklicht werden kann. Fünf Jahre lang war es bei ihr mal das Knie, dann der Job. Im Sommer 2017 hat sie den Schalter im Kopf umgelegt und sich nach einjähriger Vorbereitung ins Abenteuer Transalp gestürzt.

Katrin Böning macht Mut, die einzigartige Herausforderung in Angriff zu nehmen und lässt uns von ihren Erfahrungen profitieren. 2018 hat sie gleich die nächste Transalp folgen lassen – und es wird nicht die letzte sein!

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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 208
Erscheinungsdatum 07.03.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-667-11590-4
Verlag Delius Klasing
Maße (L/B/H) 23,1/15,2/1,7 cm
Gewicht 540 g
Abbildungen 70 farbige Fotos
Auflage 1. Auflage 2019
Verkaufsrang 111550
Buch (Taschenbuch)
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"Selbstwirksamkeitserwartung"
von Dr. M. am 05.06.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Früher war nicht alles besser, aber wenigstens waren die Wörter kürzer. Dieses Wortungetüm aus der Überschrift kommt in diesem Buch mehrmals vor und enttarnte bei mir eine echte Bildungslücke. Es steht für den Glauben an die eigene Kompetenz, um bei der Lösung einer bestimmten Aufgabe zu bestehen. Man könnte denken, dass so etwa... Früher war nicht alles besser, aber wenigstens waren die Wörter kürzer. Dieses Wortungetüm aus der Überschrift kommt in diesem Buch mehrmals vor und enttarnte bei mir eine echte Bildungslücke. Es steht für den Glauben an die eigene Kompetenz, um bei der Lösung einer bestimmten Aufgabe zu bestehen. Man könnte denken, dass so etwas mit dem Wort Selbstvertrauen abgedeckt wird. Selbstvertrauen entpuppt sich jedoch als zu allgemein für das, was Psychologen mit dem von ihnen geschaffenen Begriff meinen. Im englischen Original psychologischer Texte sieht er etwas griffiger aus. Ohne diese Selbstwirksamkeitserwartung hätte sich Katrin Böning vermutlich nicht getraut, ihre Alpenüberquerung mit einem Mountainbike zu wagen. Erst hat sie sich jahrelang gedrückt, dann aber irgendwann doch angefangen dafür zu trainieren. Nachdem sie genug Selbstwirksamkeitserwartung getankt hatte, wagte sie den Versuch. Und er glückte. Jetzt ist ihre Selbstwirksamkeitserwartung natürlich bedeutend höher, wozu man ihr nur gratulieren kann. Wenn man den Überlieferungen trauen kann, ist Hannibal zu seiner Zeit nicht von Jenbach nach Torbole al Lago mit seinen Elefanten marschiert. Das hätte er auch auf diesem Wege nicht geschafft, weil seine Elefanten auf den schmalen Pfaden, die Katrin Böning zum Teil wählte, nicht genug Platz gehabt hätten. Man muss schon ausreichend verrückt sein, um sich das anzutun. Aber wie bei allen schwierigen Aufgaben, die man sich stellt, schafft ihre Lösung ein Gefühl von Glück und Kompetenz. Das Buch richtet sich wohl mehr an Frauen. Jedenfalls geht dies aus dem Text ziemlich deutlich hervor. Knapp die Hälfte widmet sich der Beschreibung der sechstägigen Tour. Für Leser, die die Strecke nicht kennen und noch nie eine solche Tour gemacht haben, bleibt dabei nicht allzu viel hängen, weil man sich das Ganze nur schwer vorstellen kann. Näheres zu den einzelnen Wegstrecken erfährt man nicht. Lediglich die Übernachtungsorte werden konkret angegeben. Jeden Tag im Durchschnitt 70 Kilometer zurückzulegen, wäre für Gelegenheitsradler auf einigermaßen ebener Strecke wohl schon eine gewisse Herausforderung. Hier jedoch geht es enorm steil und lange hoch und runter, und die Strecke ist alles andere als ungefährlich. Ein Sturz kann die Tour schnell beenden. Die Abwärtspassagen sind viel gefährlicher als die Anstiege. Man muss sich enorm konzentrieren und technisch gut fahren können. Im zweiten Teil kommt die Autorin dann auch zu solchen Themen. Sie schildert die aus ihrer Sicht nötige Vorbereitung auf eine solche Tour, erklärt ihre Ausrüstung, die nötige Fitness und das Verhalten auf einer solchen Tour. Das ist schon hilfreich, wenngleich ich vermute, dass kaum jemand auf die Idee kommt, eine solche Tour ohne erfahrene Begleitung zu beginnen. Und die wird dann möglicherweise andere Ansichten haben. Was nützt es zum Beispiel, wenn man das Werkzeug auf viele Teilnehmer einer Gruppe verteilt, wenn sie dann nicht (wie im Falle der Autorin) zusammenbleibt? Offensichtlich war die Autorin gut vorbereitet, denn sie ist auf dieser Tour wohl nie der Verzweiflung erlegen. Die tritt gewöhnlich ein, wenn man am Ende seiner Kräfte, aber der Wege noch weit ist, es gerade steil bergauf geht, das Gelände schwierig und das Rad immer schwerer wird. Wer also eine solche Tour plant, weiblich ist und ein wenig von der Erfahrung der Autorin profitieren möchte, ist bei diesem Buch richtig. Offenbar hat sie in der Vorbereitung alles richtig gemacht, denn zur Verzweiflung darf es eigentlich nie kommen, weil dann die Unfallgefahr rapide ansteigt. Insofern kann man das Buch empfehlen. Allerdings ist die Autorin keine professionelle Mountainbikerin. Deshalb sollte man wirklich detaillierte Hinweise (beispielsweise über Fahrttechniken, Einstellungen am Rad, Sitzpositionen, Tragetechniken usw.) nicht erwarten. Das Buch beschreibt die Tour, die Vorbereitung und die Nachlese aus der Sicht einer Frau, der es mehr um den Nachweis der eigenen Kompetenz als um Hinweise für Nachahmer ging.