Die Alpen sehen und sterben

Kriminalroman

Isabella Archan

(17)
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Beschreibung

Killerjagd mit Alpenblick

Ein kaltblütiger Mord im idyllischen Kufstein. Die einzige Zeugin ist Mitzi, eine naive junge Frau. Was sie zunächst aus der Bahn wirft, übt bald eine düstere Faszination auf sie aus, und sie kommt dem Täter immer näher. Kann die ehrgeizige Inspektorin Agnes Kirschnagel, die mit der Aufklärung des Falls betraut ist, ihr trauen? Je mehr Zeit vergeht, desto mehr Menschen sterben. Und der Killer findet immer größeren Gefallen an der "MörderMitzi".

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 304 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 21.03.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783960414896
Verlag Emons Verlag
Dateigröße 3550 KB
Verkaufsrang 18296

Kundenbewertungen

Durchschnitt
17 Bewertungen
Übersicht
8
7
2
0
0

Nur knappe 3 Sterne
von peedee am 14.03.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Mitzi & Agnes, Band 1: Mitzi verbringt ihre Ferien in Kufstein und beobachtet dabei einen Mord – ein Mann mit Cowboyhut hat eine Person in den Fluss geworfen! Inspektorin Agnes Kirschnagel beginnt zu ermitteln. Wie viel von dem, was Mitzi erzählt hat, ist wahr? Zurück in Salzburg spürt der Täter Mitzi auf. Zuerst ist sie verwirr... Mitzi & Agnes, Band 1: Mitzi verbringt ihre Ferien in Kufstein und beobachtet dabei einen Mord – ein Mann mit Cowboyhut hat eine Person in den Fluss geworfen! Inspektorin Agnes Kirschnagel beginnt zu ermitteln. Wie viel von dem, was Mitzi erzählt hat, ist wahr? Zurück in Salzburg spürt der Täter Mitzi auf. Zuerst ist sie verwirrt, doch dann übt das Ganze eine ungewohnte Faszination auf sie aus. Der Auftragskiller findet Gefallen an der „MörderMitzi“… Erster Eindruck: Das Cover vermittelt Gemütlichkeit, Idylle; zusammen mit dem Buchtitel ist es aber auch schon aus mit dem Idyllischen… - gefällt mir sehr gut. Hui, gleich nach den ersten paar Seiten bin ich schon das erste Mal ein bisschen erschlagen, denn die Mitzi sprudelt nur so über in ihrem Redefluss. Zuerst dachte ich, dass die Mitzi, eigentlich Maria Konstanze Schlager, bereits ein älteres Semester sei, und war dann sehr erstaunt, dass sie erst 29 Jahre alt ist. Die Inspektorin Agnes Kirschnagel aus Kufstein ist noch sehr jung; dies ist der erste Mordfall, an dem sie mitarbeitet. Sie weiss noch nicht genau, wie sie Mitzi einschätzen soll. Eine weitere Person, die in diesem Fall mitmischt, ist Heinz Baldur, KHK Frankfurt, wohnhaft in Wien. Hm, ein Frankfurter Polizist, der zurzeit dienstuntauglich ist, in Wien wohnt und nun etwas zum Kufsteiner Fall beitragen kann? Und dann wäre noch der Mörder, der eine Vorliebe für unterschiedliche Kopfbedeckungen und eine bevorzugte Tatwaffe hat. Die Geschichte wird aus den Blickwinkeln der vier obgenannten Personen erzählt. Dies bringt Lebendigkeit mit sich. Es ist für mich ungewohnt, dass der Mörder schon von Beginn an bekannt ist, wenn auch nicht seine wahre Identität. Aussergewöhnlich ist zudem, dass Mitzi sich so vom Täter angezogen fühlt. Und wieso sucht er ihre Nähe? Hat er nicht Angst, dass sie ihn verraten könnte? Wieso tut sie es nicht? Was kann ich zu der Geschichte sagen? Sie ist skurril, sehr verwirrend... Mitzi, Heinz und der Mörder sind sehr eigenwillige Persönlichkeiten. Mitzi, die ein traumatisches Erlebnis in der Kindheit hatte, geht den Begegnungen mit anderen Menschen grundsätzlich aus dem Weg und lebt zuweilen in Phantasiewelten; Heinz, der eine dissoziative Persönlichkeitsstörung hat und gerne mit seinem „Freund Luis“ spricht; der Mörder, der eigentlich mit diesen Aufträgen aufhören möchte, aber dann doch wieder die Lust am Töten verspürt. Agnes war für mich die einzig „Normale“. Meinen Geschmack hat die Geschichte leider nicht ganz getroffen – knappe 3 Sterne.

Spannend
von einer Kundin/einem Kunden aus Chemnitz am 13.02.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Mitzi, eigentlich Maria Konstanze Schlager, macht Urlaub in Kufstein. Als sie nachts bei einem Spaziergang einen Mord beobachtet ist sie wie festgefroren und kann nicht fliehen. Der Polizei ist sie auch keine Hilfe, kann sie sich nur noch an einen Mann mit Cowboyhut erinnern. Allerdings wird es auch nicht besser, als Mitzi drei ... Mitzi, eigentlich Maria Konstanze Schlager, macht Urlaub in Kufstein. Als sie nachts bei einem Spaziergang einen Mord beobachtet ist sie wie festgefroren und kann nicht fliehen. Der Polizei ist sie auch keine Hilfe, kann sie sich nur noch an einen Mann mit Cowboyhut erinnern. Allerdings wird es auch nicht besser, als Mitzi drei verschiedene Geschichten erzählt. Und die Polizistin Agnes Kirschnagel weiß nicht so richtig, was sie ihr glauben soll. Überhaupt bringen Mitzi ihre Geschichten sie immer wieder in Verlegenheit. Aber was hat es damit auf sich? Weshalb flüchtet sie sich immer wieder in Geschichten? Mitzi kommt recht naiv und als Eigenbrötlerin rüber. Aber irgendwie steckt mehr dahinter. Im Prolog lernen wir Mitzi als Kind kennen, die ihre Eltern verloren hat, und von allen nur MörderMitzi genannt wird. Was ist passiert? Das wird der Leser erfahren, allerdings erst im späteren Verlauf der Geschichte. In der Zwischenzeit wird Mitzi immer mehr dem Mörder auf die Spur kommen – in meiner Meinung nach ungesunden Art und Weise. Er scheint Mitzi unheimlich zu faszinieren, und auch wenn dem Leser damit der Täter schon mal bekannt ist, ist das Buch doch weiterhin ziemlich spannend und faszinierend. Außer dem Täter, der langsam an seiner Arbeit zu zweifeln beginnt, der naiven Zeugin Mitzi, lernen wir noch die Polizistin Agnes kennen, die so gerne einen richtigen Fall bearbeiten möchte, aber meistens doch nur Berichte schreibt und alte Fälle untersucht. Und dann ist da noch der KHK Heinz Baldur, ursprünglich aus Frankfurt lebt er jetzt in Wien, vorläufig von der Arbeit befreit, da er an dissoziativen Identitätsstörungen leidet. Er „lebt“ mit Luis zusammen, der Geist eines Autofahrers, der bei einem Unfall Heinz´Vater getötet hat. Dies alles trägt schon dazu bei, dass es kein Kriminalroman wie jeder andere ist. Er ist oftmals ziemlich skuril, intelligent und rasant. Er hat mich auf jeden Fall von Anfang an in seinen Bann gezogen und ich bin begeistert. Und ich freue mich bereits darauf, den nächsten Band dieser Reihe lesen zu können, denn bereits diesen März kommt das Buch „Wenn die Alpen Trauer tragen“ raus und es geht mit der Mitzi weiter!

Nach einer Zahnärztin mit Spritzenphobie kommt Mörder-Mitzi
von Deborahs Bücherhimmel am 11.09.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Endlich neuer Lesestoff von Isabella Archan für Deborahs Bücherhimmel. Nachdem ich mich erst einmal von Dr. Leocardia Kardiff verabschieden musste – leider, denn ich könnte auf jeden Fall noch mehr von ihr lesen – kommt nun ein neues Buch von Isabella Archan: „Die Alpen sehen und sterben“. Ich habe mich schon im Vorfeld sehr dar... Endlich neuer Lesestoff von Isabella Archan für Deborahs Bücherhimmel. Nachdem ich mich erst einmal von Dr. Leocardia Kardiff verabschieden musste – leider, denn ich könnte auf jeden Fall noch mehr von ihr lesen – kommt nun ein neues Buch von Isabella Archan: „Die Alpen sehen und sterben“. Ich habe mich schon im Vorfeld sehr darauf gefreut, denn so langsam entwickle ich mich doch ein wenig zum Krimifan. Diesmal sind wir also erst einmal nicht in Köln, sondern in Kufstein, Tirol. Darum geht es: In Kufstein ist es vorbei mit der Ruhe und Idylle, als eine junge Frau eines nachts die Polizei alarmiert, weil sie einen Mord gesehen haben will. Ein Mann wurde von einem anderen Mann, der einen Cowboyhut trug, über ein Brückengeländer in den Inn geworfen. Inspektorin Agnes Kirschnagel zweifelt zunächst an Maria Konstanze Schlagers Aussage. Die junge Frau wirkt doch etwas unglaubwürdig und naiv. Ständig macht sie andere Aussagen über die zwei Männer, die sie angeblich auf der Brücke gesehen hat. Kurz darauf wird jedoch die Leiche eines Touristen im Inn gefunden. Er wurde brutal erstochen. Kurz darauf lernt Maria, genannt Mitzi, einen interessanten Mann in einer Buchhandlung kennen. Mitzi, die eigentlich einen Freund in Salzburg hat, fühlt sich zu Sam hingezogen. Obwohl sie Gefahr spürt und gewissermaßen auch danach sucht. Mitzi hat eine Vergangenheit, die sie prägte. Wurde sie doch in ihrer Kindheit und Jugend „Mörder-Mitzi“ genannt. Agnes wird misstrauisch, als sie von der Begegnung in der Buchhandlung hört. Sie bleibt an dem Fall dran, der ihr eigentlich von einer anderen Behörde abgenommen wurde, ebenso wie der vorübergehend dienstuntaugliche KHK Heinz Baldur. Beide machen sich große Sorgen um Mitzi… Mein Senf dazu: Ihr wisst ja, es ist verdammt schwierig, über einen Krimi/Thriller zu berichten, ohne zu viel zu verraten. Das möchte ich natürlich auch hier vermeiden. Was ich aber auf jeden Fall sagen kann ist, dass es Isabella Archan erneut gelungen ist, einen fesselnden Krimi mit (vielleicht eher schwarzem) Humor zu verbinden. In „Die Alpen sehen und sterben“ schafft Isabella Archan wieder neue, interessante und teilweise ziemlich suspekte Figuren. Da ist Mitzi, die für ihre 29 Jahre ziemlich kindlich naiv wirkt, die junge, engagierte Inspektorin Agnes Kirschnagel und der aktuell ausgemusterte KHK Heinz Baldur, der mit seinem Alter Ego (oder besser Mr. Hyde) Luis zu kämpfen hat. Ach ja, und dann natürlich noch der kaltblütige Mörder, der eine Vorliebe für sein Messer hat, ein wenig mit einer Midlife-Crises zu kämpfen hat und dann sogar noch Gefühle entwickelt. Was für einen Mörder nicht unbedingt von Vorteil ist, macht es ihn doch angreifbar… Es gibt so herrlich viele total verkorkste Charaktere, irgendwie schlingern alle – außer der Inspektorin Agnes Kirschnagel – irgendwo zwischen gut und böse. Und als Leserin war ich deshalb auch zwischen Sympathie und Abneigung hin und hergerissen. Sogar Heinz Baldurs zweites Ich Luis hat seine guten Seiten. Dass eine Geschichte, in der ein Mörder Gefühle entwickelt, ein Kriminalhauptkommissar mit seiner dunklen Seite zu kämpfen hat und die Zeugin des Mordes irgendwo zwischen Opfer, Zeugin und Mittäterin pendelt, macht die Geschichte spannend und unterhaltsam bis zur letzten Minute. Mir persönlich war irgendwie Heinz Baldur am sympathischsten. Er lässt sich trotz aller Widrigkeiten nicht beirren und kämpft um seine Glaubwürdigkeit als Ermittler – und gleichzeitig macht er sich große Sorgen um Mitzi. Mein Fazit: Ich habe „Die Alpen sehen und sterben“ von Isabella Archan in jeder freien Minute gelesen und war dementsprechend nach zwei Tagen durch. Es ist phänomenal, dass Isabella Archan es wieder geschafft hat, einen bitterböse und gleichzeitig sehr charmanten Krimi zu schreiben. Das ist genau meins, ich liebe diese Art zu erzählen. Die ganz fiesen Krimis/Thriller werden wohl definitiv nie bei mir einziehen. Bitte unbedingt mehr von Agnes, Mitzi und Heinz. Ich würde mich riesig freuen, wenn daraus eine neue kleine Reihe wird.


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