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DJATLOV PASS – Die Rückkehr zum Berg des Todes

Horror-Thriller

J.H. Moncrieff

(3)
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Beschreibung

1959 brachen neun russische Studenten zu einer Ski-Expedition in den Ural auf. Wochen später fand man ihre Leichen, auf grausamste Art verstümmelt. Ihr bizarrer und bis heute ungeklärt gebliebener Tod gilt als eines der größten Mysterien unserer Zeit.

Beinahe siebzig Jahre später dringt Nat McPherson, die Moderatorin eines beliebten Podcasts, zusammen mit ihrem Team ebenfalls in diese Berge vor; fest entschlossen, das Rätsel um den Zwischenfall am Djatlov Pass endlich zu lösen. Doch ihre Pläne werden bereits in der ersten Nacht vereitelt, als zwei Fährtenleser ihrer Gruppe bestialisch abgeschlachtet werden.

Der Führer ihrer Gruppe, ein abergläubischer Mann aus einem benachbarten Dorf, hält dies für das Werk von Yetis, Schneemenschen. Niemand will ihm glauben, doch immer mehr Mitglieder des Teams kommen ums Leben. Gibt es einen Mörder in ihrer Mitte? Oder ist doch etwas Unheimlicheres am Werke, das dafür sorgen will, dass sich die Geschichte wiederholt und die Abenteurer ebenfalls zu tragischen Opfern des berüchtigten "Berg des Todes" werden?

Produktdetails

Einband Klappenbroschur
Seitenzahl 350
Erscheinungsdatum 31.03.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95835-391-6
Verlag Luzifer-Verlag
Maße (L/B/H) 19/12,9/2,5 cm
Gewicht 259 g
Übersetzer Tina Lohse
Verkaufsrang 58915

Kundenbewertungen

Durchschnitt
3 Bewertungen
Übersicht
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Nicht so gut wie erhofft
von einer Kundin/einem Kunden aus Merzig am 13.06.2020
Bewertet: Einband: Klappenbroschur

Also zuerst mal wird hier angegeben, dass das Buch 350 Seiten hat. Dies ist nicht der Fall, leider hat es nur 270 Seiten. Zum Inhalt haben hier schon einige etwas geschrieben, deshalb hier meine eigene Meinung: das Buch zieht sich sehr (vielleicht also besser so, dass es weniger Seiten hat). Das Thema ist interessant, jedoch w... Also zuerst mal wird hier angegeben, dass das Buch 350 Seiten hat. Dies ist nicht der Fall, leider hat es nur 270 Seiten. Zum Inhalt haben hier schon einige etwas geschrieben, deshalb hier meine eigene Meinung: das Buch zieht sich sehr (vielleicht also besser so, dass es weniger Seiten hat). Das Thema ist interessant, jedoch wird kaum Spannung aufgebaut und der Schreibstil ist auch nicht überwältigend. Die Charaktere sind gut geschrieben, jedoch sind manche Verhaltensweisen der Personen unklar und nicht sinnvoll. Leider keine Kaufempfehlung

Die Toten vom Djatlov Pass
von NiWa am 17.02.2020

Es war 1959, als neun russische Studenten am Djatlov Pass ihren Tod fanden. Ein Tod, der bis heute Ursache für Spekulationen und ein großes Rätsel ist. In der Gegenwart geht Nat McPherson für ihren Podcast diesem Geheimnis auf den Grund, was sich im Nachhinein als schlechte Idee erweisen wird. "Djatlov Pass. Die Rückkehr zum... Es war 1959, als neun russische Studenten am Djatlov Pass ihren Tod fanden. Ein Tod, der bis heute Ursache für Spekulationen und ein großes Rätsel ist. In der Gegenwart geht Nat McPherson für ihren Podcast diesem Geheimnis auf den Grund, was sich im Nachhinein als schlechte Idee erweisen wird. "Djatlov Pass. Die Rückkehr zum Berg des Todes" ist ein solider Horror-Roman, der mit den Schrecken der Realität und ihren Geheimnissen spielt. Bisher waren mir die Ereignisse am Djatlov Pass unbekannt. Mittlerweile weiß ich, dass 1959 neun russische Studierende einen mysteriösen Tod fanden. Sie brachen zu einer Ski-Expedition in den Ural auf und kehrten nicht mehr zurück. Ihre Leichen fand man verstümmelt, teilweise bizarr drapiert, und die Verletzungen können laut Gerichtsmediziner unmöglich mit der natürlichen Umgebung erklärt werden. Was ist damals passiert? Diese Frage beschäftigt Nat McPherson, die einen erfolgreichen Podcast zum Thema unerklärliche Phänomene betreibt. Sie sieht im Rätsel um die Toten vom Djatlov Pass eine Herausforderung, die nach einer Erklärung schreit. Aus diesem Grund wird ein Team aus einem hiesigen Führer, Fährtenlesern, erfahrenen Bergsteigern und alpin erprobten Teilnehmern zusammengestellt. Gemeinsam gehen sie den Aufstieg zum Djatlov Pass am Berg des Todes an. Dabei ahnen sie nicht, welche Grausamkeiten ihnen widerfahren werden. An diesem Horror-Thriller hat mich der wahre Hintergrund gereizt. Ich mag es, wenn aus rätselhaften, realen Grundlagen ein Roman gesponnen wird. Obwohl die Ausgangslage schon für Spannung und Gruselambiente sorgt, ist es für Autoren oft eine Herausforderung, diese derart geschickt zu verpacken, dass sie dem Grauen eins drauf setzen, um Leser vollkommen zu überzeugen. Genau diesen Part hat J. H. Moncrieff meiner Ansicht nach nur teilweise geschafft. Der Expeditionstrupp startet den Weg auf den Berg. Dabei werden die Rollen schablonenhaft ausgefüllt und bis auf Protagonistin Nat selbst, bleiben die Figuren eher blass. Sie setzen sich kaum vom weißen Hintergrund der Landschaft ab, was dennoch zum folgenden Verlauf der Handlung passt. Das Geschehen und die Ereignisse arbeiten sich am allseits bekannten ‚Knock-out-Syndrom‘ ab. Was das angeht, spielt der reale Rahmen keine Rolle, denn die Handlung ist austauschbar und hätte mit jedem anderen Setting genauso funktioniert. Die damaligen Ereignisse am Djatlov Pass werden eingeflochten, wobei die Autorin meinem Geschmack nach zu wenig auf Details eingeht. Zwar wird immer wieder eine Gefahrenquelle aufgegriffen, die eine tragende Rolle spielt, doch ich hätte mir ein mysteriöseres Ambiente, eine packendere Stimmung, und eine tiefere Aufarbeitung gewünscht. Der Stein kommt etwas zu schnell ins Rollen. J. H. Moncrieff spoilert sich selbst, indem sie kaum Raum für Theorien lässt, sondern einer klaren Linie und ihrer Ursache folgt, was dem Geschehen den Mystery-Hauch nimmt. Trotz dieser Kritikpunkte ist "Djatlov Pass. Die Rückkehr zum Berg des Todes" ein solider Horror-Roman. Die Landschaft, der Schnee und die bedrohliche Umgebung sind exzellent in Szene gesetzt. Mit jeden Schritt in Richtung Ziel spürt man das Brennen in den Waden, ringt nach kalter Luft und fühlt, wie einen die Erschöpfung niederringt. Hinzu kommen Kälte, Hunger, und die Angst, der Nächste zu sein. Am Ende wird man zwar nicht mit dem Gipfel, dafür mit einem unerwarteten Schluss belohnt. Hier sorgt die Autorin für Verblüffung und Gänsehaut, was nicht nur an der Kälte im Ural liegt. Alles in allem bin ich gerne mit Nats Team auf den Berg des Todes marschiert, habe grausige Szenen gesehen, mich im Zelt verkrochen oder ängstlich ans Lagerfeuer gesetzt. Zwar ist es nicht die Art Horror, die ich erwartete, trotzdem hat mir das Buch angenehm-schreckliche Lesestunden gebracht.

Einer nach dem anderen ...
von einer Kundin/einem Kunden aus Pfarrkirchen am 18.04.2019
Bewertet: Einband: Klappenbroschur

Nat ist Podcasterin. Für Übernatürliches. Regelmäßig macht sie Ausflüge an gruselige Orte. Doch das letzte Mal, dass sie etwas großes gewagt hat, ist schon lange her. Als ihr ein anonymer Anrufer und Internettroll gerade das dann vorwirft, geht sie – ein wenig unüberlegt – auf seinen Vorschlag ein und macht sich auf zum Djatlo... Nat ist Podcasterin. Für Übernatürliches. Regelmäßig macht sie Ausflüge an gruselige Orte. Doch das letzte Mal, dass sie etwas großes gewagt hat, ist schon lange her. Als ihr ein anonymer Anrufer und Internettroll gerade das dann vorwirft, geht sie – ein wenig unüberlegt – auf seinen Vorschlag ein und macht sich auf zum Djatlov Pass.* Kurzfristig stellt sie ein Team zusammen, bestehend aus Extremsportlern, Jägern, Einheimischen und sich selbst und ihrem besten Freund. Alle von ihnen kennen die gruseligen Geschichten, die sich um den Djatlov-Pass ranken: Ufos, militärisches Testgebiet, Winter- oder Kugelblitze, Lawinen und Yetis. Und so dauert es nicht lange, bis sie nachts etwas hören. Sind sie vielleicht doch nicht so allein auf dem Berg? Oder kann Nat ihren Mitreisenden doch nicht so vertrauen, wie erhofft? Die Idee hatte mich einfach. Punkt. Ich liebe Mysterien. Und der Djatlov Pass ist noch immer eines der spannendsten Mysterien unserer Zeit. Denn bis heute kann man nicht wirklich alles erklären, was dort passiert ist. Nein, nein, ich glaube natürlich nicht an Ufos und Yetis (meistens zumindest nicht, aber fragt mich nochmal nach Mitternacht), aber was genau ist es gewesen? Mit diesem hervorragenden Hintergrund beginnt das Buch wahnsinnig spannend. Die Leseprobe hatte mich gecatcht und die ersten hundert Seiten habe ich richtig eingesogen. Leider aber verpufft dieser Spannungsbogen, als man schon relativ früh herausfindet, auf welche der Theorien die Autorin sich stützt. Und ab da bleibt dem Leser eigentlich nur noch übrig zu zählen, wie viele denn noch übrig sind … Ein sehr großes Problem aber hatte ich mit der Geschichte um Nat. Nat ist eine Podcasterin. Kein sehr üblicher Beruf, wie ich finde, auch zu unserer Zeit noch nicht. Sie verdient damit ihren Lebensunterhalt. Doch während des kompletten Buchs macht sie keine einzige Aufnahme. Keine. Nada. Ich verstehe ja: ein paar Leute tot und das eigene Leben nur noch an einem seidenen Faden – da denkt man vielleicht nicht gerade daran, seine Gedanken auf Band zu sprechen, um seine Hörer - später - glücklich zu machen oder sie das Fürchten zu lehren. Aber: davor hätte es genug Gelegenheiten dafür gegeben. Nat nimmt nicht auf, bevor sie losgehen, als sie losgehen, in ihrer ersten Nacht und auch nicht, als sie das erste Mal etwas hören. Da frage ich mich doch: wie schlecht ist sie eigentlich in ihrem Job? Davon aber abgesehen hat mich das Buch gut unterhalten. Es hat nicht alles getan, was ich wollte (mehr Mysterien, mehr vom Geschehen des Djatlov Passes, mehr Podcast - das hätte mir gefallen), es war wahnsinnig vorhersehbar (also, ganz ehrlich: wahnsinnig) und die Figuren waren mir regelrecht gleichgültig. Aber wie bei einem mittelmäßigen Horrorfilm kann ich sagen: ich hatte Spaß! *Randbemerkung der Rezensentin: Nicht alle kennen den Djatlov Pass. Hierzu sollte man wissen, dass 1959 dort tatsächlich 9 russische Bergwanderer auf sehr mysteriöse Art umgekommen sind. Nachdem ein Mitglied der Gruppe erkrankte, musste dieses die Tour abbrechen. Die restlichen neun Bergsteiger setzten ihre Tour fort. Als sie jedoch nach gut einer Woche nach festgesetztem Rückkehrdatum noch immer nicht aufgetaucht sind, wurde eine Suche eingeleitet. Man entdeckte das Lager verlassen, die Zelte aufgeschlitzt (von innen) und die neun Sportler allesamt tot. Sie verließen nur leichtbekleidet (teilweise sogar ohne Schuhe) offenbar fluchtartig das Lager. Die Verletzungen einiger waren nicht leicht zu erklären. Die Kraft, mit der sie verübt worden, muss enorm gewesen sein, bei einer Frau fehlten Zunge und Augäpfel. Forensische Untersuchungen zeigten erhöhte Dosen an radioaktiver Strahlung an den Kleidungsstücken der Opfer. Einige Baumwipfel in der Nähe waren verkohlt und man fand Hautreste an Bäumen in mehreren Metern Höhe.


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