Frankenstein

Mary Wollstonecraft Shelley

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Beschreibung

In seinem Laboratorium gelingt es dem jungen, von seinen naturwissenschaftlichen Forschungen besessenen Arzt Victor Frankenstein, einen künstlichen Menschen zu konstruieren und zum Leben zu erwecken. Doch dessen mißgestaltes Äußeres erweckt überall Schrecken und Abscheu. Das Wesen leidet, sucht menschliche Nähe und Verständnis, aber in den Augen der anderen bleibt es ein Monster. Es fordert Unterstützung von seinem Schöpfer - vergeblich. In die Einsamkeit gestoßen und zernagt von Schmerzen, macht er sich schließlich auf, um Rache zu nehmen ...

Mary Wollstonecraft Shelley, 1797-1851, Tochter eines Schriftstellers und einer Frauenrechtlerin, lernt mit 16 den Dichter Percy Shelley kennen und brennt mit ihm in die Schweiz durch. Mit 19 Jahren heiratet sie ihn, wird Mutter von drei Kindern. 1816 verbringen Mary und Percy zusammen mit Lord Byron ihre Sommerferien am Genfer See und vertreiben sich die verregnete Zeit mit dem Schreiben von Schauergeschichten. Hier entsteht der 1818 veröffentlichte "Frankenstein".

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Erscheinungsdatum 20.12.2018
Verlag Neues Leben
Seitenzahl 224 (Printausgabe)
Dateigröße 7273 KB
Übersetzer Ana Maria Brock
Sprache Deutsch
EAN 9783355500562

Buchhändler-Empfehlungen

A. Ferreira, Thalia-Buchhandlung Essen

Manche Bücher kann man immer wieder lesen: so auch der Grusel-Fantasy-Alltimer !!! Die ursprüngliche Geschichte des Lords ist immer wieder n Stündchen Wert für mich.

Julius Sobe, Thalia-Buchhandlung Bautzen

Ein äußerst spannender Klassiker der so manche Weichen gestellt hat. Das Buch mit seiner fesselnden und schaurigen Handlung ist nicht nur für Vampir- und Horror- fans, sondern für alle Spannungs - Liebhaber eine absolute Leseempfehlung.

Kundenbewertungen

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Von einem Monster ohne Namen und einem Mann
von Libertine Literatur am 16.08.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Als Mary Wollstonecraft Shelley ihren Roman ›Frankenstein oder Der moderne Prometheus‹ schrieb, war sie kaum 20 Jahre alt. 200 Jahre sind vergangen, doch Frankenstein scheint nicht in Vergessenheit geraten zu sein. Mary Shelleys Debütroman erzählt die Geschichte des jungen Wissenschaftlers Viktor Frankenstein und seines ... Als Mary Wollstonecraft Shelley ihren Roman ›Frankenstein oder Der moderne Prometheus‹ schrieb, war sie kaum 20 Jahre alt. 200 Jahre sind vergangen, doch Frankenstein scheint nicht in Vergessenheit geraten zu sein. Mary Shelleys Debütroman erzählt die Geschichte des jungen Wissenschaftlers Viktor Frankenstein und seines Monsters. Aus den Leichenteilen verschiedener Verstorbener sucht sich Frankenstein die Teile für den Menschen zusammen, den er erschaffen will, wie Prometheus der Sage nach einst den Menschen erschuf. Doch Viktor verwendet für die Erschaffung seines Menschen keine durchschnittlichen Leichenteile. »Da die Feinheit der einzelnen Teile lange Zeit zu ihrer Nachbildung erfordert hätte, beschloß ich, entgegen meiner ursprünglichen Absicht, dem Wesen eine gigantische Statur zu geben.« Und mit dieser Entscheidung nimmt der Roman den Verlauf hin zu jener Schreckensfigur, die auch heute noch aus zahlreichen Gruselfilmen bekannt ist. Viktor wollte einen Menschen erschaffen, doch erschuf er etwas, dessen Aussehen Grauen und Abscheu in den Menschen hervorrief. Viktors Vorhaben glückt. Doch er kann seinen Erfolg nicht genießen. Ihm graut vor dem, was er geschaffen hat. »Und da – da stand im bleichen, gelblichen Lichte des Mondes, das durch die Fenstervorhänge drang, das Ungeheuer, das ich geschaffen hatte.« Viktor flieht, als sein Monster zum Leben erwacht. Und ab diesem Moment erinnert nur noch wenig im Roman an die zum Klischee verkommene Frankensteins Monster-Gestalt vieler Filme. Viktors Leben wird sich von diesem Moment an verändern, Tote begleiten von nun an seinen Weg. Doch sind die Treffen von Frankenstein und seinem Monster im Roman hingegen zumeist von Gesprächen begleitet, deren Substanz sowohl über das junge Alter der Autorin als auch über das Innenleben des Monsters staunen lässt. Denn bevor Viktors Ungeheuer in die Fußstapfen des Monsters tritt, und sich dem nähern wird, was Viktor Frankenstein und seine Zeitgenossen bereits von Geburt an in ihm sehen, ist er eine Kreatur, die sich ein Leben zu gestalten sucht. Doch da Viktor noch vor einem ersten Gespräch vor ihm flieht, muss das Monster sich allein in der Welt zurechtfinden, es muss lernen, wie die Menschen sind und wie sie sprechen. »Alle Menschen verfolgen mich mit ihrem Haß. Und warum muß ich gerade so gehaßt werden, der ich doch selbst so über alle Maßen elend bin?« Doch da das Monster bei den Menschen keinen Platz finden kann, die es wegen seiner monströsen Gestalt ablehnen, wünscht er sich von Viktor Frankenstein, dass er ihm eine Frau erschaffen soll: Das Monster will nicht allein sein. Doch Viktor lehnt ab. Und da Viktor nicht bereit ist, seinem Monster ein Leben in Zweisamkeit und mit potenziellen Nachkommen zu gewähren, lässt das Monster ein solches Leben auch für Viktor Frankenstein nicht mehr zu. Die beiden Geschöpfe werden einander ähnlich in ihrem Los, auf sich allein gestellt zu sein und während sie sich aneinander annähern, ist auch Frankensteins Name im heutigen Austausch auf das namenlose Monster übergegangen. Lange hat ein Buch meine Erwartungen und Vorstellungen nicht mehr so stark überstiegen wie Mary Shelleys ›Frankenstein‹. Statt einen schaurigen Gruselroman, der über die Ebene des guten Doktors gegen ein böses Monster nicht hinauskommt, stieß ich auf einen Roman, der sich mit dem Menschlichen in seiner Ursprünglichkeit befasste. Auch heute lohnt es sich noch, diesen über 200 Jahre alten Roman zu lesen und Frankensteins Monster auf eine ganz neue Art kennenzulernen.

Dracula
von einer Kundin/einem Kunden am 29.04.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Jeder kennt Dracula und doch haben die wenigsten das Buch von Bram Stoker je gelesen. Deswegen habe ich es jetzt in Angriff genommen und es beinahe in einem Schwung durchgelesen. Früher war Dracula bestimmt ein Horror-Schocker, ein Buch, wegen dem man nicht mehr schlafen konnte, dass einen vor Angst erbeben ließ. Doch in der jet... Jeder kennt Dracula und doch haben die wenigsten das Buch von Bram Stoker je gelesen. Deswegen habe ich es jetzt in Angriff genommen und es beinahe in einem Schwung durchgelesen. Früher war Dracula bestimmt ein Horror-Schocker, ein Buch, wegen dem man nicht mehr schlafen konnte, dass einen vor Angst erbeben ließ. Doch in der jetzigen Zeit ist Dracula wohl eher in die Kategorie "Düstere Unterhaltungsliteratur" zu verschieben. Die Art der Erzählung (Tagebucheinträge, Zeitungsausschnitte, Telegramme und Briefe) ist äußerst interessant und sorgt für ausreichend Abwechslung. Die einzelnen Charaktere werden lebhaft beschrieben und die düstere Atmosphäre bleibt bis zur letzten Seite aufrechterhalten. Lest und genießt es.

Grandiose Gruselgeschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 13.02.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Die Handlung ist fesselnd und moralisch. Anstatt das Monster als Ungetüm darzustellen, fühlt der Leser mit diesem mit und verzeiht ihm aufgrund seiner menschlichen Fehlbarkeit selbst grausige Verbrechen. Empfehlenswerte Literatur für Grusel und Klassiker Fans!

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