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Fastenpredigt in Unterfilzbach

Krimikomödie aus Niederbayern

Wahlkampf im niederbayerischen Dorf Unterfilzbach: Nach seiner erfolgreichen Verbrecherjagd wird der Bauhofangestellte Hansi Scharnagl plötzlich als „Held“ von allen Parteien umworben.
Seine Frau Bettina fühlt sich vernachlässigt und da kommt es ihr ganz recht, ein bisschen vom zwielichtigen Baulöwen Harald Schmal umgarnt zu werden. Der soll die Seniorenresidenz Zum ewigen Licht erweitern und braucht wieder einmal Kredit von der örtlichen Sparkasse. Doch als deren hinterfotziger Filialleiter Roman Groß nach seiner deftigen Fastenpredigt plötzlich spurlos verschwindet, gerät die Wahl in den Hintergrund und das ganze Dorf steht Kopf …

Der zweite Fall für Hansi und seinen Kollegen Sepp vom Bauhof.
Portrait
Als bayerisches "Landei" wuchs Eva Adam, Jahrgang 1975, im kleinen Bodenmais im idyllischen Bayerischen Wald auf.
Nach beruflichen Stationen als Steuersekretärin und in der internationalen Fünfsterne-Hotellerie, ist sie heute als Event Managerin wieder in ihrem Heimatort tätig. Dort lebt sie mit ihrer Familie und zwei Hunden.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Klappenbroschur
Seitenzahl 300
Erscheinungsdatum 28.02.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95835-337-4
Verlag Luzifer-Verlag
Maße (L/B/H) 19/12,6/2,5 cm
Gewicht 299 g
Verkaufsrang 4455
Buch (Klappenbroschur)
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Mehr Komödie als Krimi
von einer Kundin/einem Kunden aus Glauchau am 27.07.2019

„...Denn der wirkliche Wahlkampf am Land wurde in den Vereinen und am Stammtisch geführt. Da musste man „sich sehen lassen“ oder man engagierte sich eben in ein paar Vereinen...“ In der Familie Scharnagl gibt es Stress. Bauhofmitarbeiter Hansi nervt seine Familie mit dem Lied „Atemlos“. Deshalb schicken ihn die Kinder zusamme... „...Denn der wirkliche Wahlkampf am Land wurde in den Vereinen und am Stammtisch geführt. Da musste man „sich sehen lassen“ oder man engagierte sich eben in ein paar Vereinen...“ In der Familie Scharnagl gibt es Stress. Bauhofmitarbeiter Hansi nervt seine Familie mit dem Lied „Atemlos“. Deshalb schicken ihn die Kinder zusammen mit seiner Frau Bettina zu einer Schlagerveranstaltung ins Olympiastation. Ob damit das Problem gelöst ist? Doch auch im Ort Unterfilzbach ist eine Menge los. Mit Fördergeldern soll eine neue Seniorenresistenz für ein betuchtes Klientel gebaut werden. Außerdem steht die Wahl von Bürgermeister und Gemeinderat an. Und nachdem Hansi letztens sein Talent in einem Kriminalfall gezeigt hat, will er nun trotz Warnung seiner Frau für den Gemeinderat kandidieren. Das erste Mal gibt es auch für den Bürgermeister zwei Bewerber. Gegen den Jetzigen tritt der Öko-Bauer Florian Ganserer an. Die Autorin hat eine amüsante Geschichte aus Niederbayern geschrieben. Das Buch lässt sich flott lesen. Der Schriftstil ist abwechslungsreich. Am Anfang wird die Familie Scharnagl ausführlich beschrieben. Auch andere Vertreter des Dorfes werden ausreichend charakterisiert. Dazu gehört insbesondere Berta, die den Dorfklatsch besonders intensiv verbreitet. Sie hofft übrigens auch auf einen Platz im Gemeinderat. Für die Stelle des Bürgermeisters hat sie die Altersgrenze schon überschritten. Als Leser lerne ich die Eigenheiten des bayrischen Faschings kennen. Die sogenannte Fastenpredigt hält in diesem Jahr Roman Groß, der Filialleiter der örtlichen Sparkasse. „...Wenn es eine Stellenbeschreibung für einen Fastenprediger gegeben hätte, dann hätten seriöse Recherchetätigkeit und an Minimum an diplomatischen Gespür nicht fehlen dürfen....“ Roman allerdings vergreift sich dabei gründlich im Ton. Viele finden das nicht mehr lustig. Nach der Veranstaltung ward er nicht mehr gesehen. Die Suche bleibt einige Tage später erfolglos. Dafür gibt es eine Menge an Gerüchten, wohin er sich warum abgesetzt haben könnte. Hansi fällt auf, dass sich mehrere Personen in der letzten Zeit ziemlich verändert haben. Dazu gehört auch Romans Frau, die ihr neue Freiheit genießt. Sehr gut gefallen hat mir die Erläuterung, wie es ausgerechnet historisch in der Fastenzeit dazu kam, dass Starkbier gebraut wurde. Neben sehr humorvollen Abschnitten werden auch ernste Themen, wie zum Beispiel Magersucht, angeschnitten. Auch hier hatte Roman eine negative Rolle gespielt. Zu den besonderen Höhepunkten des Buches gehören einige der fein ausgearbeiteten Gespräche, nicht zuletzt die zwischen Hansi und seinem Freund Sepp. Mit dem örtlichen Dialekt hatte ich keine Probleme. Der Kriminalfall spielt im Handlungsablauf eher eine untergeordnete Rolle. Ausgerechnet Hansi und Sepp sind aber diejenigen, die am Ende die Fakten zusammentragen. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Das liegt vor allem am gekonnten Erzählstil der Autorin und der lokalen Authentizität.

DAS KÖNIGLICH BAYRISCHE AMTSGERICHT VOM FEINSTEN!
von einer Kundin/einem Kunden aus Gronau am 13.07.2019

Fee erzählt von der Geschichte: Hansi Scharnagl möchte gerne in den Gemeinderat gewählt werden, was seiner Frau Bettina gar nicht gefällt. Bei der Fastenpredigt darf er sich daher allerlei anhören, die meisten sind sauer auf Roman Groß, den Fastenprediger und so macht es niemand wirklich was aus, als er spurlos verschwindet. S... Fee erzählt von der Geschichte: Hansi Scharnagl möchte gerne in den Gemeinderat gewählt werden, was seiner Frau Bettina gar nicht gefällt. Bei der Fastenpredigt darf er sich daher allerlei anhören, die meisten sind sauer auf Roman Groß, den Fastenprediger und so macht es niemand wirklich was aus, als er spurlos verschwindet. Seine Ehefrau Silke blüht auf. Fee´s Meinung: Vom Humor- und Funfaktor fällt man in der Bahn auf, wenn man dieses Buch liest. Solche Lachattacken sind allerdings vorprogrammiert. Da ist soviel Lokalkolorit drin, dass es einfach schön ist. Für alle die Niederbayern und die Sitten und Gebräuche mögen. Auch für alle, die keine Ahnung davon haben, denn die Autorin Eva Adam klärt alle auf. Die Beschreibungen sind sehr unterhaltsam (und ausführlich), genauso wie der Schreibstil. Am Besten sind ja die Dorftratschn Berta (sie bietet der Polizei an, bei der Durchsuchung mitzuhelfen und ist erstaunt, dass die ablehnen. Der Knaller!!) und die Sächsin Mandy. Das sind solche Originale, das ist echt hammerhart. Aber ich bin wirklich nicht böse, wenn Mandy im nächsten Buch nicht mehr dabei ist, denn sie war etwas anstrengend-lustig. Am lustigsten ist wohl Hansis Rede im Altenheim, bei der er die Fremdwörter nicht mehr lesen kann und dann was gaaaaaaanz anderes vorliest. Ich hab mich halb scheggich gelacht. Ich finde das Buch so was von amüsant und es ist echt schade, dass es schon wieder zu Ende ist. Ashanti darf man auch nicht vergessen, der bespaßt inzwischen die Senioren im Altenheim, nachdem er eine Zeit lang beim Seppl gewohnt hat und dem erklärt hat, er solle seiner Liebsten weiterhin den Hof machen. Jedenfalls den Ashanti hat man als Leser(in) auch liebgewonnen und möchte ihn nicht missen. Natürlich gibt’s auch noch einen Kriminalfall light in dem Cosy Crime, denn es verschwindet jemand spurlos. Das passiert zwar erst nach etwa der Hälfte der Geschichte und es dauert dann, weil eigentlich nur der Hansi ermittelt und schnüffelt. Es ist irgendwie dann doch überraschend, „wie“ derjenige auftaucht, das ist dann schon ein skurilles „Happy-End“ samt „High-light“. Dann schmeckt dem Hansi der Hirseauflauf doch noch und der Sepp ist ein Depp zwecks Maria. Aber das Brot hätt ich auch nicht essen wollen. Ach ja, aber da gfrei i mi scho auf das nächste Buch. Sicher wird’s dann was mit den Beiden. Und zum guten Schluss noch ein paar Worte zum Cover. Es ist wunderschön mit dem Softcover-Einband, so glänzend und glatt. Es war ein gutes Gefühl in der Hand beim Lesen. Das Bild, der Text und auch der Titel passen wunderbar. Eine 1 würde ich geben. Mein – Lesezeichenfees – Fazit: Auch Teil 2 der Serie ist wahnsinnig lustig und teilweise total überraschend. Die Charaktere sind der absolute Wahnsinn und der Lokalkolorit einfach genial. Hab ich schon gesagt? Die Serie ist absolut der Oberknaller. Von mir gibt es 10 Sterne. Ich kann es kaum erwarten, bis es das nächste Buch gibt!

Die Familie Scharnagel ist zurück - und das ist gut so!
von einer Kundin/einem Kunden aus Bodenmais am 28.03.2019

Schon nach wenigen Seiten fühlte ich mich wieder wie zu Hause im fiktiven Dorf Unterfilzbach mit seinen sympathischen Einwohnern. Hansi und Sepp wurschteln sich auch im zweiten Teil der Buchreihe auf skurille, teils unfreiwillig komische Art durch diverse Verbrechen, die ihren Heimatort aufsuchen. Dabei steht ganz klar der Hum... Schon nach wenigen Seiten fühlte ich mich wieder wie zu Hause im fiktiven Dorf Unterfilzbach mit seinen sympathischen Einwohnern. Hansi und Sepp wurschteln sich auch im zweiten Teil der Buchreihe auf skurille, teils unfreiwillig komische Art durch diverse Verbrechen, die ihren Heimatort aufsuchen. Dabei steht ganz klar der Humor an erster Stelle und ich musste beim Lesen teilweise wirklich laut auflachen, was mir einige verständnislose Blicke in der Straßenbahn eingebracht hat. Der erste Teil war schon erste Sahne, doch die Fastenpredigt in Unterfilzbach setzt noch einen drauf. Ich kann diesen Roman jedem Leser empfehlen, der gerne für ein paar Stunden gut unterhalten werden möchte und gebe gerne fünf Sterne. Hoffentlich gibt es bald auch einen dritten Teil, denn ich muss unbedingt wissen, wie es mit Maria und Sepp weitergeht.