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In Zeiten des abnehmenden Lichts (Ungekürzte Lesung)

(ungekürzte Lesung)

Vom Flüchten, vom Heimkommen,vom Altern

Von den Jahren des Exils bis ins Wendejahr '89 und darüber hinaus reicht diese wechselvolle Geschichte einer deutschen Familie. Sie führt von Mexiko über Sibirien nach Ostberlin, über die Gipfel und durch die Abgründe des 20. Jahrhunderts. So entsteht ein weites Panorama, ein großer Deutschlandroman, der Geschichte als Familiengeschichte erlebbar macht: groß durch seine menschliche Reife, seine Genauigkeit, seinen Humor. Drei Generationen stehen im Mittelpunkt: Die Großeltern, noch überzeugte Kommunisten, kehren Anfang der 50er Jahre heim in die junge DDR, um dort ihren Anteil am Aufbau der neuen Republik zu leisten. Ihr Sohn, als junger Mann nach Moskau emigriert, kehrt mit einer russischen Frau zurück in eine Kleinbürgerrepublik, an deren Veränderbarkeit er weiterhin glauben will. Dem Enkel indes wird die Wahlheimat von Eltern und Großeltern zusehends zu eng. Die Strahlkraft der politischen Ktopie scheint sich von Generation zu Generation zu verdunkeln: Es ist die Zeit des abnehmenden Lichts.
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Beschreibung

Produktdetails

Medium MP3
Sprecher Ulrich Noethen
Erscheinungsdatum 09.09.2011
Sprache Deutsch
EAN 9783732411214
Verlag Argon
Spieldauer 726 Minuten
Format & Qualität MP3, 725 Minuten, 724.28 MB
Verkaufsrang 3095
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Buchhändler-Empfehlungen

vielschichtig

Ingbert Edenhofer, Thalia-Buchhandlung Essen

Stimme ich der "Zeit" zu, dass es "der große DDR-Buddenbrooks-Roman" ist? Nein, Thomas Manns Werk war besiedelt mit weit interessanteren Figuren. Dennoch ist es dieser Roman ohne Frage wert, gelesen zu werden. Der Reiz, den die Figuren ein wenig vermissen lassen, liegt hier ganz stark in der Erzählperspektive. Vom Wendedatum aus gibt es Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Während die Vergangenheit in relativ großen Schritten durch die Jahre huscht, und die Zukunft aufgrund der Erkrankung der die Zukunft bestimmenden Figur im wahrsten Sinne langsamer vor sich hinkrebst, verharrt die Gegenwart an einem einzigen Tag, der aus sechs verschiedenen Perspektiven geschildert wird, und das tatsächlich sehr gelungen, sodass sich die einzelnen Perspektiven so geschickt zu einer Gesamtsituation zusammensetzen, dass dem Leser gar nichts anderes übrigbliebt, als ob des Wissensvorsprung allgemeines Mitleid mit den missverstehenden Figuren zu empfinden. Weniger einnehmend sind die sich teils doch zu sehr wiederholenden Situationen zu unterschiedlichen Zeiten - besonders scheint die Kommunikation zwischen den Generationen beständig gestört zu sein. Ein positives Gegenbeispiel hätte das Bild mehrschichtiger gemacht - allerdings ist es durchaus möglich, dass gerade diese Parallelen aufzeigen sollen, dass weder Zeit noch Regime an grundsätzlichen menschlichen Problemen etwas ändern. Insgesamt ist "In Zeiten des abnehmenden Lichts" ein Buch, das zu den spannenderen Gewinnern des Deutschen Buchpreises gehört - es hat definitiv einen Platz neben Kathrin Schmidts "Du stirbst nicht" oder Robert Menasses "Die Hauptstadt" verdient!

C. Ksoll, Thalia-Buchhandlung Aschaffenburg

Trotz autobiographischer Verstrickung gelingt dem Autor eine angenehm gelassene und unaufgeregte Erzählweise, so dass einen thematische Einlassung gut gelingt.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
34 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Eine sehr literarische Auseinandersetzung mit dem Alltag einer Funktionärsfamilie in der DDR bis zu deren Ende. Außerdem die hinreißende Beschreibung eines Geburtstagsempfangs.

Eine Familiengeschichte aus der ehemaligen DDR
von Odilie Pressberger aus Regensburg (Donau EKZ) am 05.11.2012
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Eugen Ruge erzählt in diesem Roman in von Kapitel zu Kapitel wechselnder Erzählperspektive die Geschichte einer Familie aus der ehemaligen DDR. Der Bogen spannt sich von den Großeltern (Exil in Mexiko bis in die 50er Jahre) über die Elterngeneration (Lagerhaft in der Sowjetunion) bis zu dem Enkel und Urenkel in der DDR. Den Absc... Eugen Ruge erzählt in diesem Roman in von Kapitel zu Kapitel wechselnder Erzählperspektive die Geschichte einer Familie aus der ehemaligen DDR. Der Bogen spannt sich von den Großeltern (Exil in Mexiko bis in die 50er Jahre) über die Elterngeneration (Lagerhaft in der Sowjetunion) bis zu dem Enkel und Urenkel in der DDR. Den Abschluß bilden die Wendejahre bis zum Jahr 2001. Die beiden älteren Paare sind in die DDR aus Mexiko und der Sowjetunion zurück gekehrt. Beim Lesen hat mich am Anfang der Wechsel der Erzählperspektiven und der Rückblenden etwas verwirrt. Nachdem ich mich aber auf den Rhythmus eingelassen hatte, bin ich den Verstrickungen und Verzweigungen aufmerksam gefolgt. Immer wieder hatte ich Momente, in denen ich überlegt habe, was ich zu der Zeit gemacht habe. Wie ich die beschriebenen Situationen "im Westen" erlebte.

Lesbar, aber keine "große Familiensaga"
von Norbert Schelper aus Hamburg am 18.07.2012
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Da für dieses Buch viele #exzellente# Rezensionen von Buchhändlern, aber nur wenige #ebenfalls gute# von Kunden vorliegen, möchte ich mich doch zu dem von mir Ende 2011 gelesenen Roman äußern. Die Lobpreisungen in Richtung "Große deutsche Familiensaga" oder gar den Vergleich mit "Buddenbrooks" kann ich nicht nachvollziehen. Selb... Da für dieses Buch viele #exzellente# Rezensionen von Buchhändlern, aber nur wenige #ebenfalls gute# von Kunden vorliegen, möchte ich mich doch zu dem von mir Ende 2011 gelesenen Roman äußern. Die Lobpreisungen in Richtung "Große deutsche Familiensaga" oder gar den Vergleich mit "Buddenbrooks" kann ich nicht nachvollziehen. Selbst für ein "Spiegelbild der DDR" ist mir dieses Buch zu speziell (zumal es auch in Mexiko spielt). Fazit: ein ganz gut lesbares Buch, größtenteils auch unterhaltend, ist dieser Roman - nicht mehr, aber auch nicht weniger. Was aber die Lesefreude stark trübt, ist die Aufteilung des Buches in 20 Kapitel mit 11 unterschiedlichen Zeitebenen (Jahren) in verschiedenen Orten bzw. Ländern (DDR, Mexiko) - das Ganze nicht etwa chronologisch angeordnet, sondern scheinbar willkürlich gemischt. Selbst einzelne Szenen werden so "zerschnitten" und erst 100 Seiten oder noch viel später fortgesetzt. Dies dürfte insbesondere Leser nerven, die nicht Zeit und Muße haben, die über 400 Seiten in wenigen Tagen durchzulesen.