Warenkorb
 

An Other Cup

(5)
Rezension
28 Jahre nach seinem letzten Album als Cat Stevens kehrt Yusuf mit einem ebenso sanften wie wunderschönen Singer/Songwriter-Album zurück. Echte Comebacks kann man in der unerbittlichen Pop-Geschichte an den Fingern einer Hand abzählen. Aber es sieht so aus, als ob dem zurückgekehrten Cat Stevens, der sich nach seiner Konvertierung zum islamischen Glauben Yusuf Islam nennt, genau dies gelungen ist. Denn "An Other Cup" ist ein stimmiges und schönes Album geworden, das einerseits an den alten Cat Stevens anknüpft, aber auch angenehm zeitlos klingt. Der Sänger und Komponist hat das Händchen für romantische Melodien genauso wenig verloren wie seine sanfte, einschmeichelnde Stimme. Die elf neuen Songs sind in vielfacher Hinsicht inspiriert. Denn Stücke wie "Midday/Avoid City After Dark", "Heaven/Where True Love Goes" oder "I Think I See The Light" haben diese gewisse Qualität, wie sie nur die wirklich guten Songwriter hervorbringen. Aber natürlich sind sie zugleich auch von der Religiösität inspiriert und geprägt. Ohne dass die Texte ins plakative Predigen verfallen, steckt doch hinter jedem Song die mehr oder weniger kunstvoll darin eingewobene Botschaft, dass die Menschen Gottes Kinder sind und dass im Glauben das Heil liege. Auch die programmatische Coverversion von "Don't Let Me Be Misunderstood" hat er in diesem Zusammenhang ganz bewusst aufgenommen. Dass nun aber auch hartgesottene Atheisten schwach werden, wenn sie sich auf die Musik von Yusuf einlassen, liegt schlichtweg daran, weil sie gut, poetisch und betörend ist. (Quelle/Copyright: G+J Entertainment Media)
… weiterlesen
In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails


Medium CD
Anzahl 1
Erscheinungsdatum 10.11.2006
EAN 0602517072503
Musik (CD)
8,99
inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten
Versandfertig in 2 - 3 Tagen
Buch dabei - versandkostenfrei
In den Warenkorb
PAYBACK Punkte
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
5 Bewertungen
Übersicht
3
0
2
0
0

Gut aber nicht umwerfend
von Jürgen Harms aus Köln am 26.02.2007

Cat Stevens, oder Yussuf wie er sich ja nennt, ist sich selber treu geblieben. Die Stimme hat nichts von dem eingebüsst, was sie ausgemacht hat. Auch die einzelnen Songs könnten durchaus in die Zeit seiner größten Erfolge fallen. Mit anderen Worten: Ein perfekt aufeinander abgestimmtes Album mit den bekannten Zutaten von... Cat Stevens, oder Yussuf wie er sich ja nennt, ist sich selber treu geblieben. Die Stimme hat nichts von dem eingebüsst, was sie ausgemacht hat. Auch die einzelnen Songs könnten durchaus in die Zeit seiner größten Erfolge fallen. Mit anderen Worten: Ein perfekt aufeinander abgestimmtes Album mit den bekannten Zutaten von Cat Stevens. Das ist sicher nicht nur nachteilig. Vor allem wenn man heute oft genug irgendeinen Einheitsbrei von anderen "Künstlern" hört. Cat Stevens ist Cat Stevens und bleibt Cat Stevens. Wer Überraschungen erwartet hat, sollte die Finger von diesem Album lassen. Wer einfach gute Musik und eine nach wie vor gute Stimme hören will, der kann sich dieses Album kaufen.

Mir geht das Herz auf
von einer Kundin/einem Kunden am 29.01.2007

Mir geht das Herz auf, wenn ich diese CD höre. Für mich ist seine Musik zum Eintauchen und Wohlfühlen gedacht.

- Weitergemachtes -
von Detlef Stahnke aus Berlin am 18.01.2007

Yusuf An Other Cup Seit zwei Jahren bereitet Steven Demetre Georgiou alias Yusuf Islam oder jetzt nur noch Yusuf, besser bekannt als Cat Stevens (so genannt wegen seiner jugendlichen Katzenaugen) die Fortsetzung seiner Karriere vor. Comeback kann man das kaum nennen, nur weil uns seine Musik in der Zeit von... Yusuf An Other Cup Seit zwei Jahren bereitet Steven Demetre Georgiou alias Yusuf Islam oder jetzt nur noch Yusuf, besser bekannt als Cat Stevens (so genannt wegen seiner jugendlichen Katzenaugen) die Fortsetzung seiner Karriere vor. Comeback kann man das kaum nennen, nur weil uns seine Musik in der Zeit von 1995 bis 2002 nicht gefallen hat. Aber auch er ist nur ein Mensch und die Zeit auf Erden ist nicht unendlich. 40 Millionen verkaufter Alben und ungezählte Urheberrechte sollten ein „beruhigtes“ Leben garantieren. Aber nicht restlos geklärte Zwischenfälle, wenn auch durchaus Verwechslungen, führten zur Einreiseverweigerung in die USA. Seine Kinder sind groß und stellen ihre Ansprüche (sein Sohn Muhammad veröffentlicht gerade ein Album unter dem Pseudonym Yoriyos). Wie soll man der Welt gegenübertreten, wenn die Aufgaben schrumpfen und die Freizügigkeit eingeschränkt bleibt? Ein sicheres Pflaster scheint der einstige spirituelle Zufluchtsort auch nicht mehr zu sein. Also raus und zurück zu den Spielweisen der frühen Softhits aus den 60er und 70er Jahren. Und so klingt sein neues Album von 2006. Wunderbare leise Songs in alter Lady D’Arbanville- Manier bezirzen den Gehörnerv. YI scheint sich kaum verändert zu haben. Die fast 28 Jahre Englische-Musik-Abstinenz, wenn man von der Version Father and Son im Duett mit Ronan Keating von 2004 und wohltätigen Auftritten mal absieht, scheinen Ihm nicht geschadet zu haben. An eine nichtgealterte Stimme glaubt man anfangs – ein Vergleich mit früheren Aufnahmen lohnt sich. Guter Folk-Softpop im Nostalgiegewand. Nichts Neues für die Musikwelt und auch kein unbedingtes Muss, aber eine in einem Zuge anzuhörende gut abgestimmte Scheibe mit neuen Songs und einem Cover (Don’t let me be misunderstood). Ich habe sie dreimal gehört, jetzt kann sie in die CD-Sammlung.