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Der notarielle Immobilienkaufvertrag in Italien und Deutschland

Eine kontrastive diachronische Untersuchung zur Bedeutung von Norm und Konvention sowie zur Entwicklung der Textsorte

Forum für Fachsprachen-Forschung Band 148

Eva Wiesmann

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Beschreibung

Die Wurzeln der notariellen Urkunde reichen bis ins Mittelalter zurück. Unter dem Einfluss der ars notariae und der Formularbücher verfestigt sich die Textsorte in Italien konventionell. Im Heiligen Römischen Reich wird sie unter Kaiser Maximilian I. normativ verankert. Die moderne Notariatsgesetzgebung bringt im 19. Jh. Innovationen, setzt jedoch die Konventionen nicht außer Kraft. Dieses Spannungsfeld von Norm und Konvention, Formularbuch- und Kanzleitradition lotet Eva Wiesmann im italienisch-deutschen Vergleich am Beispiel von Immobilienkaufverträgen aus der Zeit von 1860 bis 1960 aus. Sie belegt die historische Determiniertheit der Text­sorte sowie die Einflussfaktoren des notariellen Sprach­gebrauchs und leistet so einen Beitrag zur diachronischen Kontrastiven Textologie und zur Textsortengeschichte.

Eva Wiesmann ist Professorin für deutsche Sprache und Übersetzung am Dipartimento di Interpretazione e Tradu­zione der Universität Bologna. Ihre Forschungsgebiete sind v. a. Fachsprachenforschung und Translationswissenschaft, ihre fachlichen Schwerpunkte die spezifischen Merkmale der Rechtssprache und deren Ausprägung in unterschied­lichen Berufsfeldern.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 476
Erscheinungsdatum 28.12.2018
Sprache Deutsch, Italienisch
ISBN 978-3-7329-0511-9
Verlag Frank & Timme
Maße (L/B/H) 21,1/15,1/3,2 cm
Gewicht 628 g

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