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Unter pinken Sternen

Ein geplatzter Traum
Ein Leben im Abseits
Ein Himmel voller Sterne

Die aufstrebende Modedesignerin Silke hat alles, wovon sie jemals geträumt hat. Als der plötzliche Unfalltod ihrer Eltern sie völlig aus der Bahn wirft, verliert sie nicht nur ihren Job und ihr Zuhause, sondern auch jede gesellschaftliche Struktur. Anfangs noch voller Hoffnung, vom vielgepriesenen Sozialstaat aufgefangen zu werden, erlebt Silke eine bittere Enttäuschung nach der anderen. Sie ist von nun an auf sich allein gestellt und muss lernen, in der rauen, unbarmherzigen Welt der Obdachlosen zurechtzukommen. Allerdings bleibt ihr wenig Zeit, diese Herausforderungen zu meistern, wenn sie nicht das Letzte verlieren möchte, was ihr geblieben ist: ihr Leben.

In „Unter pinken Sternen“ spinnt Autorin Sabrina Schuh aus den Elementen der Grimmschen Sterntaler eine in sich geschlossene, düstere Gesellschaftskritik über Schuldgefühle, Verzweiflung und das schwere Leben einer jungen Obdachlosen.
Portrait
Sabrina Schuh wurde 1987 geboren und gehört
damit zu Generation Y – der Generation der
Möglichkeiten! Von diesen hat sie gleich eine ganze
Handvoll ergriffen. So ist sie nicht nur Fachfrau für
das Vermarkten von Büchern und Lektorin diverser
Titel, sondern schreibt auch selbst.

Nachdem sie unter verschiedenen Namen Beiträge in
einigen Anthologien und einer Hörapp veröffentlicht
hat, hat sie 2018 mit "Unter schwarzen Federn" ihr
Romandebüt gegeben.

Mit Mann, Kind und Hund lebt sie im schönen
Frankenland. Wenn sie sich nicht gerade beruflich
mit Büchern befasst, findet man sie im Schwimmbad
… Oder sie liest zum Vergnügen.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Herausgeber Sabrina Schuh
Seitenzahl 344
Altersempfehlung 12 - 99
Erscheinungsdatum 13.01.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-96443-653-5
Verlag Nova Md
Maße (L/B/H) 20,4/13,6/3,5 cm
Gewicht 348 g
Buch (Taschenbuch)
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Modernes Sterntaler
von elafisch aus Rimbach am 29.06.2019

Meinung: Schon bei ihrem ersten Buch “Unter Schwarzen Federn” konnte mich Sabrina Schuh mit ihrer Fähigkeit begeistern, schwierige Themen auf lockere Weise anzugehen und ihnen damit eine gewisse Leichtigkeit zu verleihen, ohne die Ernsthaftigkeit zu verlieren. Das gelingt ihr auch diesmal wieder hervorragend. Während des Lesen... Meinung: Schon bei ihrem ersten Buch “Unter Schwarzen Federn” konnte mich Sabrina Schuh mit ihrer Fähigkeit begeistern, schwierige Themen auf lockere Weise anzugehen und ihnen damit eine gewisse Leichtigkeit zu verleihen, ohne die Ernsthaftigkeit zu verlieren. Das gelingt ihr auch diesmal wieder hervorragend. Während des Lesens war ich so in die Geschichte versunken, dass mir die Parallelen zur Märchenvorlage gar nicht so richtig aufgefallen sind. Dabei sind sie doch so offensichtlich. Eine Weise, ohne Dach über dem Kopf, verschenkt erst ihr letztes Brot und am Ende sogar ihr letztes “Hemd”, um dann durch ein Wunder für diese Gutherzigkeit belohnt zu werden. Ach, ich liebe das Sterntaler-Märchen seit meiner Kindheit. Vermutlich ist es naiv, aber mir erschien Silkes Werdegang zur Obdachlosen doch etwas überzogen. Was ihr Leben als Obdachlose angeht, hatte ich wiederum das Gefühl, dass es sehr realistisch, wenn dann eher noch geschönt, geschildert ist. Das Wunder, welches Silke am Ende widerfährt und sie aus ihrer aussichtslosen Situation retten, ist natürlich ziemlich unrealistisch, passt aber zur Märchenvorlage. Das Buch regt definitiv dazu an seine eigene Sicht und sein Verhalten zu überdenken. Ich muss ja gestehen, dass ich erst sehr spät verstanden habe, dass Felicitas, Fee aus “Unter schwarzen Federn” ist. Es hat mich sehr gefreut nochmal von ihr zu lesen und ein wenig zu erfahren was aus ihr geworden ist. Dieses Buch kann aber trotzdem gelesen werden, ohne dass man “Unter schwarzen Federn” kennt. Ich hoffe noch viele solcher Bücher der Autorin lesen zu können. Fazit: Einfach nur großartig! Schockierend, ernüchternd, berührend. Gesellschaftskritik und Märchenadaption der besonderen Art. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung!

Sternentaler in der heutigen Zeit
von einer Kundin/einem Kunden aus Bergkamen am 04.04.2019

Die Adaption von Sterntaler in die heutige Zeit versetzt: Modedesignerin Silke verliert nach dem Unfalltod ihrer Eltern einfach alles: Bis sie wirklich unter einer Brücke schlafen muss. Die Autorin erzählt, wie schnell man unter die Räder des Systems geraten kann. Wie schnell man in bittere Armut gerät. Ohne eigenes Verschulden... Die Adaption von Sterntaler in die heutige Zeit versetzt: Modedesignerin Silke verliert nach dem Unfalltod ihrer Eltern einfach alles: Bis sie wirklich unter einer Brücke schlafen muss. Die Autorin erzählt, wie schnell man unter die Räder des Systems geraten kann. Wie schnell man in bittere Armut gerät. Ohne eigenes Verschulden. Die Worte sind gut und verständlich gewählt. Da es sich um eine Märchenadaption handelt, erhält die Protagonistin Hilfe in Form eines kleinen Mädchens. Gut geschrieben, wenn die Wirklichkeit nicht oft fast noch grausamer ist. Ein gelungener Appell für mehr Menschlichkeit im System. Verschließt nicht eure Augen, werdet aktiv. Nur gemeinsam kann man etwas Elend mildern.

Gefühlvoller Augenöffner
von Faltine am 13.03.2019

Meine Meinung: Das Cover finde ich einfach nur schön, es passt vom Stil her auch sehr gut zum Debütroman der Autorin. Besonders toll finde ich die sich weiterentwickelnde Illustration in der Ecke jeder Seite – für mich ein kleines Highlight in diesem Buch. Die Kapitel haben außerdem eine gute Länge. Nachdem ich ihr Buch ''Un... Meine Meinung: Das Cover finde ich einfach nur schön, es passt vom Stil her auch sehr gut zum Debütroman der Autorin. Besonders toll finde ich die sich weiterentwickelnde Illustration in der Ecke jeder Seite – für mich ein kleines Highlight in diesem Buch. Die Kapitel haben außerdem eine gute Länge. Nachdem ich ihr Buch ''Unter schwarzen Federn'' einfach nur atemberaubend fand, war klar, dass ich auch dieses Werk lesen werde. Der Einstieg viel mir sehr leicht, der Schreibstil war, wie gewohnt, auf einem sehr hohen Niveau und leicht und flüssig zu lesen. Der Verlauf der Geschichte war klar, nachvollziehbar und vor allem sehr echt und emotional. Emotional hat mich die Autorin wieder sofort abgeholt – ich hatte die ganze Zeit einen Kloß im Hals beim lesen. Ich wurde sehr stark zum nachdenken angeregt und ich habe automatisch ein schlechtes Gewissen bekommen, weil auch ich zu viel als selbstverständlich ansehe. Gut gefallen hat mir auch, wie sie generell mit diesem Thema umgegangen ist, da ich dabei das Gefühl hatte, dass sie mir mit ihrer Geschichte zwar die Augen öffnen möchte, dabei aber nicht zum Moralapostel wird. Die Charaktere, allen voran natürlich Silke, haben mir wieder ausgesprochen gut gefallen. Ich hatte keinerlei Probleme mich in sie hinein zu versetzen, wobei ich sie auch für ihre Stärke bewundere – ich wüsste nicht, ob ich das in ihrer Situation wäre. Wieder eine atemberaubende, bewegende Geschichte, bei der einfach alles stimmt – vom Aussehen bis hin zum Inhalt ist einfach alles perfekt.