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Das Licht

Roman

Endlich wird der aufstrebende wissenschaftliche Assistent Fitz auf eine der LSD-Partys seines Professors Leary in Harvard eingeladen. Er erhofft sich davon einen wichtigen Karriereschritt, merkt aber bald, dass Learys Ziele weniger medizinischer Natur sind; es geht dem Psychologen um eine Revolution des Bewusstseins und eine von sozialen Zwängen losgelöste Lebensform. Fitz wird mitgerissen von dieser Vision, mit Frau und Sohn schließt er sich der Leary-Truppe an: Sie leben in Mexiko, später in der berühmten Kommune in Millbrook, mit Drogen und sexuellen Ausschweifungen ohne Ende. Ein kreischend greller Trip an die Grenzen des Bewusstseins und darüber hinaus - T.C. Boyle at his best.
Portrait
T. Coraghessan Boyle, 1948 in Peekskill, N.Y., geboren, ist der Autor von insgesamt 27 Romanen und Erzählungen, die in zahlreiche Sprachen übersetzt wurden. Bis 2012 lehrte er Creative Writing an der University of Southern California in Los Angeles. Bei Hanser erschienen zuletzt Das wilde Kind (Erzählung, 2010), Wenn das Schlachten vorbei ist (Roman, 2012), San Miguel (Roman, 2013), die Neuübersetzung von Wassermusik (Roman, 2014), Hart auf hart (Roman, 2015), die Neuübersetzung von Grün ist die Hoffnung (Roman, 2016), Die Terranauten (Roman, 2017), Good Home (Erzählungen, 2018), sowie Das Licht (erscheint im Januar 2019).
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 384 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 28.01.2019
Sprache Deutsch, Englisch
EAN 9783446262850
Verlag Hanser
Originaltitel Outside Looking In
Dateigröße 2384 KB
Übersetzer Dirk Gunsteren
Verkaufsrang 3711
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Buchhändler-Empfehlungen

Moritz Eis, Thalia-Buchhandlung Berlin

Ein spannender Roman, in dem Boyle die Geschichte des LSD aufarbeitet, es liest sich dann auch als wäre man selbst berauscht. Gewohnt gekonnt schafft Boyle Skurilität und Ernst zu verbinden, so dass zunächst kaum auffällt, wie literarisch anspruchsvoll dieser Roman ist.

Man glotzt!

Ingbert Edenhofer, Thalia-Buchhandlung Essen

Fällt Ihnen ein magnetischeres Cover ein als das von "Das Licht"? Lassen Sie sich ruhig Zeit ... Und? ... Nee, oder? Da ich das Buch gerade nicht griffbereit habe, muss ich das namentliche Lob für den Illustratoren nachreichen, aber wow schon mal hier. Ansonsten ist "Das Licht" eher okay. Ich lernte das Musical "Hair" mit etwa 14 Jahren kennen - es war eins der Musicals, die meine Leidenschaft für das Genre begründeten - und so kannte ich Timothy Leary vor Allem als Textfragment aus dem Lied "Manchester, England". Ich kann nun nicht behaupten, Leary inzwischen bedeutend besser zu kennen. Das liegt natürlich unter Anderem daran, dass das Ehepaar Fitz und Joanie aus seinem Dunstkreis die Protagonisten des Bands sind. Und doch habe ich auch von den beiden nicht den Eindruck, dass sie mich sehr an sich teilhaben lassen. Die Wolllust, die sie im LSD-Rausch erleben, wird plastisch, auch allgemeine moralische Bedenken, aber nicht so sehr der wirklich persönliche Blick. Ich habe bisher nichts Komplettes von T.C. Boyle gelesen - hier und da mal eine Kurzgeschichte, aber keinen Roman. Offenbar liegen ihm Drogenkommunen als Stoff (ähm, haha) sehr am Herzen, sodass er vielleicht in anderen Romanen mit ähnlichen Themen mehr Tiefgang zu bieten hatte - aber es fehlte auf der anderen Seite auch genug Unterhaltendes, um es als komischen Roman zu lesen. Sicherlich weiß ich nun mehr über die Geschichte von LSD, und weitestgehend war der Roman auch kurzweilig - aber halt nicht so substanziell wie erhofft.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
33 Bewertungen
Übersicht
12
14
6
1
0

Mäßig
von einer Kundin/einem Kunden aus Schönberg am 26.11.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

T.C Boyle ist meiner Meinung nach einer der besten Autoren die es überhaupt gibt. Er schafft es Charaktere in einem ganz besonderen Licht erscheinen zu lassen. Das Licht kann aber keinesfalls mit Werken wie Wassermusik, Drop City oder auch Grün ist die Hoffnung anschließen. Die Story um Timothy Leary würde sich sicher besser ... T.C Boyle ist meiner Meinung nach einer der besten Autoren die es überhaupt gibt. Er schafft es Charaktere in einem ganz besonderen Licht erscheinen zu lassen. Das Licht kann aber keinesfalls mit Werken wie Wassermusik, Drop City oder auch Grün ist die Hoffnung anschließen. Die Story um Timothy Leary würde sich sicher besser verkaufen lassen als hier. Bei Seite 100 habe ich stark überlegt das Buch nicht fertig zu lesen, ich hielt aber durch. Das Buch hat keine Höhepunkte und überhaupt keine Spannung. Normalerweise beherrscht er es, gewöhnliche Personen die sich dann zu einer Kommune zusammentun , in einem witzigen Rahmen erscheinen zu lassen, hier aber nicht. Hier würde ich keine Empfehlung aussprechen.

Naja...
von einer Kundin/einem Kunden aus Salzburg am 25.09.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Muss gestehen, dass es mein erster Boyle war, also bekommt man hier vielleicht was von ihm erwartet wird.... Mich persönlich hat dieses Buch nicht wirklich vom Hocker gerissen, es fließt leider nur so dahin... Abschließend kann ich sagen, dass ich "Das Licht" in diesem Buch definitiv nicht gefunden habe...

LSD-25 oder die sexuelle Obsession
von einer Kundin/einem Kunden am 12.06.2019

Der Student Fitz trifft in Harvard auf den charismatischen Psychologen Timothy „Tim“ Leary der eine Schar bunter Vögel um sich versammelt und der Welt eine neue Sicht darbringen möchte. Albert Hoffmann hatte Jahrzehnte zuvor in der Schweiz LSD-25 synthetisiert und Leary macht sich in den frühen 1960 Jahren daran „das Sakrament“... Der Student Fitz trifft in Harvard auf den charismatischen Psychologen Timothy „Tim“ Leary der eine Schar bunter Vögel um sich versammelt und der Welt eine neue Sicht darbringen möchte. Albert Hoffmann hatte Jahrzehnte zuvor in der Schweiz LSD-25 synthetisiert und Leary macht sich in den frühen 1960 Jahren daran „das Sakrament“ , wie die auserwählten es fortan nennen werden, in die klinische Therapie einzubringen. Bald muss Leary seine Zelt am Campus abbrechen und sich ein neues Domizil suchen. Aber seine Entourage aus Promis, Reichen und den eigenen Jüngern lässt ihm schnell etwas finden und so pilgert der Tross nach Mexiko. Dort aber findet sich nicht das versprochene Paradies sondern erste Risse in der Gemeinschaft zeigen sich und dahinter verbergen sich Abgründe. Mexiko bleibt nur eine Station im Leben des Tim Leary und auch Fitz der Treue Empfänger bekommt die ganze Wucht des Geist der 60‘jahre ab. Was mit Erkenntnisse über das eigene Ich beginnt und mit freier Liebe als Zwischenstationen fortfährt erkennt am Schluss das wir alle nur das eine wollen.... Auf der Suche nach einer neuen Gesellschaft verstärken sich die Ansprüche der Alten, und die Ketten die man sich selbst schmiedet lassen sich nur schwer lösen. T.C. Boyle schafft es für mich immer wieder aufs neue ein Lebensgefühl einzufangen. Gerne bin ich mit ihm nach Afrika (Wassermusik) gereist, habe New York (World‘s End) besiedelt oder habe jahrelang isoliert in (Riven Rock) gelebt. „Das Licht“ erzählt die Geschichte vieler Menschen, vieler Suchender und wir sind ganz nah dabei wenn Eifersucht herrscht nach einem Partnertausch oder wenn Kinder unter Drogen gesetzt werden um ihnen nichts vorzuenthalten. Ich habe gestaunt und den Kopf geschüttelt, habe verwundert an die Decke geblickt über manche Naivität, war gebannt wie Menschen sich auf Grund der Droge ändern und wie gut Boyle auch diese Gefühle einfängt. Turn in.