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Das Geheimnis der Tränen (Historisch, Liebe)

Zwei junge Frauen, zwei Generationen, eine Familiengeschichte

Frankreich, 1688: Auf der Flucht vor ihrem aufdringlichen Dienstherrn landet Lianne als blinde Passagierin im Frachtraum eines Schiffes. Zum ersten Mal in ihrem Leben fühlt sie sich frei und unbeschwert. Ihr Glück scheint perfekt, als sie den jungen Kaufmann Luc kennenlernt. Doch bald muss Lianne feststellen, dass man der Vergangenheit nicht entfliehen kann. Denn ihr Dienstherr ist ihr auf der Spur und bringt ein gut gehütetes Familiengeheimnis mit sich, das Liannes Welt aus den Fugen hebt.

Erste Leserstimmen
"Lianne ist so erfrischend, ich habe von der ersten Seite an mitgefiebert"
"hat alles, was ein gutes Buch braucht"
"nicht nur der Schreibstil, sondern auch die tolle Geschichte haben mich überzeugt"
"kann es kaum erwarten, wie es weitergeht"
"Eindeutige Lesempfehlung!"

Über die Autorin

Marie Caroline Bonnet ist das Pseudonym der Autorin Jessica Weber. Sie ist Kielerin, gebürtig und überzeugt. Die gelernte Schifffahrtskauffrau liebt es, das Meer vor der Tür zu haben. Wenn sie nicht schreibt, arbeitet sie als Sekretärin sowie freiberuflich als Verlagslektorin. In ihrer Freizeit fertigt sie ausgefallene Motivtorten an, ist in der Mittelalterdarstellung aktiv und reist viel, gern auch zu Recherchezwecken. Sie ist Mitglied in zwei Autorenvereinigungen und im Verband der Schriftsteller in Schleswig-Holstein e. V.

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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Erscheinungsdatum 14.08.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783960876410
Verlag Dp Digital Publishers GmbH
Dateigröße 688 KB
Verkaufsrang 15962
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Kundenbewertungen

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Lesenswerter Liebesroman
von einer Kundin/einem Kunden aus Glauchau am 02.07.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

„...Der stämmige Fleischhauer hatte seine Gattin angelächelt, wortlos ihren Arm genommen, und die viel kleinere Köchin hatte in Vertrautheit und Achtung zu ihm aufgeblickt. War es nicht sonderbar, dass die scheinbar einfachen und ungebildeten Menschen zu Gefühlen fähig zu sein schienen, die denen der besseren Gesellschaft verbor... „...Der stämmige Fleischhauer hatte seine Gattin angelächelt, wortlos ihren Arm genommen, und die viel kleinere Köchin hatte in Vertrautheit und Achtung zu ihm aufgeblickt. War es nicht sonderbar, dass die scheinbar einfachen und ungebildeten Menschen zu Gefühlen fähig zu sein schienen, die denen der besseren Gesellschaft verborgen bleiben?...“ Wir schreiben das Jahr 1688. Die 17jährige Lianne lebt als Dienstmädchen im Hause Bellier. Sie kann sich an kein Leben vor dieser Zeit erinnern. Die Launen von Java, der verwöhnten Tochter des Hauses, ist sie gewohnt. Neuerdings aber macht ihr der Hausherr Avancen. Seit einiger Zeit darf Lianne ab und an ihre Mutter besuchen, die sie jahrelang nicht gesehen hat. Sie mag ihre kleinen Geschwister, fühlt sich aber von der Kälte der Mutter abgestoßen. Die erwartet, dass sie ihren Verdienst bei der Familie abgibt. Außerdem rechnet die Mutter schon mit dem Mehr an Geld, wenn Lianne die Geliebte des Hausherrn wird. Dann wird Lianne in den Ort geschickt, um eine Schreiben abzugeben. Sie nutzt die Gelegenheit zur Flucht und versteckt sich auf eine Schiff im Laderaum. Dem Besitzer der Ware hat sie es zu verdanken, dass sie dort nicht verhungert und verdurstet. Die Autorin hat einen spannenden historischen Liebesroman geschrieben. Eigentlich werden im Buch zwei Schicksale erzählt, dass von Lianne und das ihrer Mutter. Es geht um den Drang nach Freiheit, um den Versuch, das Leben in die eigene Hand zu nehmen, aber auch um Verrat und Schuld. Der Schriftstil lässt sich angenehm lesen. Die Personen werden ausreichend charakterisiert. Lianne hat in ihrem Leben nie gelernt, jemanden zu vertrauen. Woher auch? Sie kann sich an keine liebevolle Zuwendung erinnern. Harte Worte findet sie dafür: „...Ich bin ungebildet, da ich nie die Möglichkeit hatte zu lernen. Ich bin arm, da ich keine reichen Eltern besitze. Ich bin ein Opfer der Mächtigen, eine Spielfigur. Und das bleibe ich, für immer...“ Selbst nach ihrer Flucht hat sie Angst. Sie weiß, dass ihr Dienstherr auf der Suche nach ihr ist. Sie ahnt allerdings nicht, was das eigentliche Motiv für dessen Interesse an ihr ist. Ein einziges Erlebnis hat ihn zu dem Mann gemacht, der er nun ist. Als sein Herz zerbrochen wurde, wurde er ein anderer. Hass und Rache sind mächtige Motive, auch wenn es eine Unschuldige trifft. Lianne hat eine besondere Gabe. Sie kann exzellent zeichnen. Als Dienstmagd war ihr das nur heimlich möglich. Weder Papier noch Kreide wurden ihr zugestanden. Doch eines ihrer Bilder sollte ihr nun zum Verhängnis werden, als sich gerade ein neuer Weg vor ihr auftat. Dann aber überschlagen sich die Ereignisse. Gut herausgearbeitet wird der Widerspruch zwischen der inneren Stärke von Lianne und ihrer äußeren Abhängigkeit, die sie trotz Flucht gedanklich verfolgt und nicht loslässt. Dabei geht ihr der folgende Satz durch den Kopf. „...Wer nichts wagte, nahm sich jede Gelegenheit zum Glücklichsein und wurde nichts als einsam. Und das war ich lange genug gewesen...“ Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es zeigt, wie lange falsche Entscheidungen nachwirken können.

Zwei starke Frauen mit bewegender Geschichte in einem wunderschönen Setting…
von Annis-Bücherstapel am 29.05.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Der historische Liebesroman „Das Geheimnis der Tränen“ von Marie Caroline Bonnet ist am 24. Januar 2019 im DIGITAL PUBLISHERS (dp) - Verlag erschienen und spielt in Frankreich, zumeist in La Rochelle. Die junge Magd Lianne sucht nach einer Fluchtmöglichkeit vor ihrem Dienstherrn, der sie zu mehr Gefälligkeiten als ihrer eigen... Der historische Liebesroman „Das Geheimnis der Tränen“ von Marie Caroline Bonnet ist am 24. Januar 2019 im DIGITAL PUBLISHERS (dp) - Verlag erschienen und spielt in Frankreich, zumeist in La Rochelle. Die junge Magd Lianne sucht nach einer Fluchtmöglichkeit vor ihrem Dienstherrn, der sie zu mehr Gefälligkeiten als ihrer eigentlichen Arbeit nötigen will. Schneller als sie es sich erträumt, ergibt sich die Möglichkeit und sie versteckt sich als blinde Passagierin auf einem Schiff. Dort entdeckt sie Luc, zu dem sie sich von Anfang hingezogen fühlt. Er fühlt genau wie Lianne und deckt ihre Mitreise. Als sie in La Rochelle anlegen, steht Lianne dann erstmal allein da, doch alles ist besser als im Hause Bellier dienen zu müssen. Lianne willl sich ein eigenes Leben aufbauen und für ihre Freiheit kämpfen, auch als plötzlich Bellier wieder auftaucht und hinter ihr her ist. Vor ihr liegt eine schwierige, sehr herausfordernde Zeit, die geprägt ist von Angst, Unsicherheit und ihrem inneren Konflikt, ob sie gut genug bzw. standesgemäß für Luc ist. Eng verwoben mit Liannes Geschichte ist die von Robina, deren Geheimnis nur Bellier kennt und es gegen Robina und Lianne einsetzt. Robina wird einem reichen Geschäftsmann versprochen bzw. an diesen verkauft. Sie kann es kaum fassen und nutzt die Zeit bis zur Hochzeit, um ihre Freiheit auszuleben. Dabei verliebt sie sich in jemand anderen, der sie dann aber in einer misslichen Lage sitzen lässt, die dazu führt, dass sich Robinas Leben schlagartig und für immer ändert. Drei Abende habe ich für dieses Buch gebraucht, das mich zufrieden, aber auch nachdenklich zurücklässt. Lianne ist eine starke, mutige, junge Frau, die ihr Schicksal so gut es geht erträgt. Doch als ihr Beschäftigungsverhältnis um körperliche Zuneigungen erweitert werden soll, ergreift sie die Flucht und kämpft für ihre Freiheit. Lianne hat mich sehr beeindruckt. Trotz ihres schwierigen Lebens meistert sie alle Situationen und beißt sich durch. Sie ist eine mutige Kämpfernatur, die nicht aufgibt. Sie ist sehr sympathisch und authentisch und man muss sie einfach gern haben. Robina ist ebenfalls eine starke, junge Frau, die ihre Freiheit auskosten will. Dabei verstößt sie gegen gesellschaftliche Normen und muss lernen, mit den Konsequenzen zu leben. Sie ergibt sich ihrem Schicksal und versucht das Beste aus ihrer Situation zu machen, doch leider lässt sie ihre Verletztheit und Enttäuschung durch den Mann, den sie wirklich geliebt hat, an der falschen Person aus. Anfänglich mochte ich auch Robina sehr, doch je weiter die Geschichte fortschritt, umso unsympathischer wurde sie mir. Beide Protagonistinnen sind mit ihren Schicksalen sehr realistisch beschrieben. Want und Need sind deutlich herausgearbeitet worden und sie machen beide eine beobachtbare, glaubhafte Entwicklung durch. Es galt für beide, Hürden zu überwinden und zu kämpfen. Ihre zum Teil verzweifelten Situationen konnte man dadurch gut nachvollziehen und man hat mit ihnen mitgekämpft und mitgelitten, konnte sich also gut in sie hineinversetzen. Auch alle anderen Figuren waren mir fast alle sympathisch und die, die es nicht waren, sollten es wahrscheinlich auch nicht sein. Java und Bellier sind ja wirklich schrecklich missgünstig und gemein. Dafür waren mir Luc, Madame Barthez und Adelais umso sympathischer. Jede Figur hat ein Ziel und eine Motivation. Das fand ich wirklich beeindruckend! Die Handlung des Buches hat mir ebenfalls sehr gefallen. Es gibt meines Erachtens eine wirklich gelungene Spannungskurve, die den Leser / die Leserin durchweg im Buch hält. Tatsächlich konnte ich nicht aufhören zu lesen. Die Handlung wirft schöne Konflikte auf, die für meinen Geschmack gut entwickelt wurden. Es ist eine abwechslungsreiche und unterhaltsame Geschichte. Lediglich das Ende hat mich etwas enttäuscht. Wie der Kapitän zu Lianne kommt und dadurch das Familiengeheimnis gelüftet wird, ist doch etwas konstruiert. Und für mich fühlt es sich auch nicht vollständig wie ein Happy End an, aber das sollte sicherlich erreicht werden, damit man die nächsten Bücher dieser Reihe auch noch liest. Grins… Besonders gelungen fand ich die Darstellung von Liannes verzweifelter Situation bis hin zur Flucht. Das war sehr glaubhaft und nachvollziehbar beschrieben. Aber wie liest sich das Buch nun? Es sind 22 längere Kapitel + Epilog, die aus Liannes Sicht in der ICH-Form im Präteritum und aus Robinas Sicht in der 3. Person Singular in der personalen Erzählform ebenfalls im Präteritum geschrieben sind. Beides gefällt mir persönlich sehr, denn dadurch kann man sich gut in die Figuren, in deren Denken und Fühlen hineinversetzen und es lässt eine gewisse Nähe entstehen. Bisher habe ich noch kein Buch von Marie Caroline Bonnet gelesen und ich war sehr gespannt auf ihren Schreibstil. Ich kann schon mal vorwegnehmen, dass das nicht mein letztes Buch von ihr gewesen sein wird, denn sie hat mich begeistert. Der Schreibstil dieser Autorin ist flüssig, bildhaft und lebendig und ich bin gut ins das Buch hineingekommen. Frau Bonnet gelingt mit wunderbaren atmosphärischen Beschreibungen eine passende Stimmung zum Buch zu schaffen, die einen nicht mehr loslässt. Besonders gelungen fand ich die Beschreibung der Gefühlswelt der beiden Protagonistinnen. Das hat wirklich Nähe geschaffen. Mein Fazit nach 301 Seiten im Taschenbuch: „Das Geheimnis der Tränen“ ist ein historischer Roman, der sehr emotional zeigt, wie schwierig es für Frauen im 17. Jahrhundert war, wenn sie Männern durch ihre Eltern versprochen waren, ohne dass sie irgendwelche Zuneigung oder gar Liebe für den Zukünftigen verspürt haben und sie aber deren Erwartungen gerecht werden und deren Gelüste stillen sollten. Wie schlimm muss es für Frauen früher gewesen sein, wenn sie in derartigen Abhängigkeiten leben mussten. Wer einen aufregenden, historischen Liebesroman sucht, der im 17. Jahrhundert spielt und auch die „Rolle der Frau“ thematisiert, der dürfte mit diesem Roman gut beraten. Von mir erhält dieses Buch eine klare Kaufempfehlung (4,5/5 Sternen), weil die Protagonisten sehr authentisch und vor allem starke Charaktere waren und mich deren Schicksale wirklich wirklich bewegt haben. Der Schreibstil Marie Caroline Bonnets ist wunderbar und passend zu dieser Geschichte. Ein halbes Sternchen ziehe ich für das doch recht konstruierte Ende ab. Insgesamt ist es ein rundum gelungener Roman, den ich ganz klar weiterempfehlen kann. Vielen Dank an Marie Caroline Bonnet für diese Geschichte.

Von der ersten Seite an fesselnder, historischer Roman über zwei starke, junge Frauen
von Tanja W. am 30.03.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Zwei junge Frauen, zwei Generationen, eine Familiengeschichte Diese Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt. Frankreich 1688: Zum einen lernen wir Lianne kennen, die schon seit ihrer Kindheit bei einem reichen Kaufmann ihr Dasein als Magd fristet. Ihr kaltherzige Mutter hat sie ihm verkauft. Lianne, inzwischen eine junge, ... Zwei junge Frauen, zwei Generationen, eine Familiengeschichte Diese Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt. Frankreich 1688: Zum einen lernen wir Lianne kennen, die schon seit ihrer Kindheit bei einem reichen Kaufmann ihr Dasein als Magd fristet. Ihr kaltherzige Mutter hat sie ihm verkauft. Lianne, inzwischen eine junge, hübsche Frau, kann sich den fiesen Annäherungsversuchen ihres Dienstgebers Bellier kaum noch entziehen. Sie flieht in der Ladeluke eines Schiffes in eine ungewisse Zukunft. Luc, ein junger Kaufmannssohn, entdeckt sie im Laderaum und rettet sie vorm Verdursten. An Land schlägt sich Lianne alleine auf der Straße durch, immer wieder unterstützt von Luc. Lianne lebt in der ständigen Angst, von ihrem Dienstherrn gefunden zu werden, denn dass er rasend ist vor Wut und sie sucht, ist ihr klar. Warum nur will er Lianne unbedingt zurück haben, welches Geheimnis verbirgt er? Im zweiten Erzählstrang lernen wir Robina kennen, die gut behütet aufwächst. Als der Vater stirbt und Schulden hinterlässt, verkauft ihre Mutter sie an einen Gläubiger für dessen Neffen. Robina ist todunglücklich und will sich mit ihrem Schicksal nicht abfinden. Sie lernt den jungen Abenteurer Jacquo kennen, verliebt sich und träumt von einer Zukunft mit ihm. Doch er hat anderes im Sinn als eine Familie mit ihr zu gründen, er will auf See fahren. Um der Schande zu entgehen, kehrt sie reumütig zu Lexius, ihrem ehemaligen Verlobten zurück. Er will sie nicht zurück, macht ihr aber ein ungeheuerliches Angebot... Von der ersten Seite an war ich gefesselt von dem Buch. Die Autorin Marie Caroline Bonnet schreibt sehr flüssig, ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ich habe mit Lianne gehofft, gebangt, gelacht, geweint. Erst ziemlich zum Schluss löst sich das Geheimnis der beiden Frauen. Sehr fesselnder Roman, bin schon sehr auf Teil 2 gespannt. Absolut lesenswert!