Die unnahbare Miss Ellison

Regency-Romantik Band 1

Carolyn Miller

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Beschreibung

Aufregung in den Kreisen der besseren Gesellschaft von St. Hampton Heath. Alle schwärmen für den zurückgekehrten Earl of Hawkesbury - alle außer Lavinia Ellison. Die Pfarrerstochter ist überzeugt, dass Nicholas Stamford genauso arrogant und rücksichtlos ist wie sein Bruder. Nicholas Stamfords Leben wird dagegen von starken Schuldgefühlen überschattet. Als er auf die starrköpfige, leidenschaftliche Lavinia trifft, muss er sich dem Schmerz seiner Vergangenheit stellen. Wird Lavinia ihre Vorurteile überwinden und werden die beiden trotz der Standesunterschiede zusammen finden?

Carolyn Miller lebt in New South Wales in Australien. Sie ist verheiratet, hat 4 Kinder und liebt es zu lesen und Bücher zu schreiben. Ihre Romane handeln von Vergebung, Liebe und anderen Herausforderungen. Carolyns Lieblingsautorin ist natürlich Jane Austen.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Erscheinungsdatum 10.01.2019
Verlag SCM Hänssler
Seitenzahl 384 (Printausgabe)
Dateigröße 3714 KB
Übersetzer Susanne Naumann, Sieglinde Denzel
Sprache Deutsch
EAN 9783775174374

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Kundenbewertungen

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Ein Sittengemälde des englischen Regency - leider hat es mich nicht überzeugen können. Schade.
von Kerstin1975 aus Crailsheim am 16.06.2020
Bewertet: Einband: Kunststoff-Einband

Buchinhalt: England zu Beginn des 19. Jahrhunderts: Pfarrerstochter Lavinia kümmert sich um die Armen ihres Dorfes, Landpächter derer von Hawkesbury. Der junge Lord kehrt eines Tages in das Dorf zurück und Lavinia wird von den Schatten ihrer Vergangenheit eingeholt – der Bruder des Lords war seinerzeit verantwortlich für den ... Buchinhalt: England zu Beginn des 19. Jahrhunderts: Pfarrerstochter Lavinia kümmert sich um die Armen ihres Dorfes, Landpächter derer von Hawkesbury. Der junge Lord kehrt eines Tages in das Dorf zurück und Lavinia wird von den Schatten ihrer Vergangenheit eingeholt – der Bruder des Lords war seinerzeit verantwortlich für den Tod ihrer Mutter. Kann Lavinia jemals verzeihen? Persönlicher Eindruck: Ein typischer Regency-Roman, der ein Sittengemälde der damaligen Zeit in einer englischen Grafschaft bietet: Während die Töchter aus „besserem Hause“ sich ihre Zeit mit Teegesellschaften, Sticken und der Suche nach dem passenden Heiratskandidaten vertreiben, sorgt sich die bürgerliche Lavinia um das Wohlergehen derer, mit denen es das Schicksal weniger gut gemeint hat. Dennoch fiel es mir recht schwer, mit ihr warm zu werden: Lavinia ist eine kleine Giftspritze, die es dem Leser (und dem Grafen) nicht wirklich leicht macht. Der Roman hat eigentlich keinen Spannungsbogen. Lange Zeit geht es nur um die Schilderung der Begebenheiten und des Lebens der damaligen Zeit. Einige Handlungsfäden werden fallen gelassen und nie wieder aufgenommen, andere hinzugenommen, die meiner Meinung nach überhaupt nicht in den Kontext passen und von denen über 350 Seiten nie auch nur ansatzweise die Rede war. Was ist denn nun mit dem Verwalter, der die Gelder des Grafen veruntreute? Hier wurde eindeutig Spannung und Potential verschenkt. Lavinia verkörpert in ihrer Person den christlichen Bezug des Romans, Nächstenliebe und ein gottgefälliges Leben. Dazu passt meiner Meinung nach überhaupt nicht, wie leicht sie sich auf ihrer Londonreise „auf Linie bringen“ lässt und aus der gewöhnlichen Pfarrerstochter aus der Provinz schließlich ein Sternchen in der High Society wird. Entgegen ihrer Prinzipien lernt Lavinia reiten, lässt sich schicke Kleider anziehen und ist der Star auf Festen und Bällen. Nein, das hat mich leider gar nicht überzeugt, wie leicht sie sich in die vorher so verabscheute Dekadenz hinein ziehen lässt. Durch ein paar Kniffe der Autorin und einer unerwarteten Wendung zu Schluss ist Lavinia dann wie durch Zauberhand plötzlich standesgemäß und alle Probleme verpuffen in einer rosaroten, kitschigen Wolke. Nein, das hat mich alles andere als überzeugt – viele Ansätze verdorrten bereits im Keim und viele Wendungen waren überhaupt nicht ausgereift und dadurch nur wenig nachvollziehbar. Schade, ich hatte mir wirklich mehr versprochen.

Die unnahbare Miss Ellison
von einer Kundin/einem Kunden aus Vöcklabruck am 23.03.2019
Bewertet: Einband: Kunststoff-Einband

Dieses Mal habe ich den Roman „Die unnahbare Miss Ellison von Carolyn Miller gelesen. Dieser Roman spielt um 1813 herum in St. Hampton Heath. Lavinia Ellison lebt dort mit ihrem Vater und ihrer Tante. Lavinias Vater ist der Pfarrer im Ort und Lavinia ist eine sehr nette, hilfsbereite junge Frau, die täglich ihre Mitmenschen mit... Dieses Mal habe ich den Roman „Die unnahbare Miss Ellison von Carolyn Miller gelesen. Dieser Roman spielt um 1813 herum in St. Hampton Heath. Lavinia Ellison lebt dort mit ihrem Vater und ihrer Tante. Lavinias Vater ist der Pfarrer im Ort und Lavinia ist eine sehr nette, hilfsbereite junge Frau, die täglich ihre Mitmenschen mit dem versorgt, was sie gerade brauchen. Sie mag ihr Leben bis eines Tages Nicholas Stamford, der neue Graf auftaucht. Sein Bruder ist schuld, dass Lavinias Mutter gestorben ist. Auch Lavinia kann den Grafen am Anfang nicht ausstehen, aber mit der Zeit merkt sie wie Nicholas wirklich ist und verliebt sich in ihn. Auch Nicholas fühlt sich zu Lavinia hingezogen, aber da Lavinia keine Adelige ist wird es schwierig mit einer Beziehung. Ich finde dieser Roman war wirklich schön geschrieben. Von Anfang an war das Buch flüssig zu lesen und Lavinia habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Der Roman zeigt sehr gut, wie wichtig die gesellschaftliche Stellung um 1800 war und wie schwer man es hatte, wenn man plötzlich jemanden unter seinem Gesellschaftsstand kennenlernte. Früher war Adel anscheinend alles und für Nicholas und Lavinia wird es dadurch nicht einfacher. Die Leute reden über Lavinia und es gibt Klatsch und Tratsch. Ich mochte diesen Roman sehr, denn Lavinias direkte und scharfzüngige Art fand ich wirklich genial. Ich fand es schön, dass Lavinia viel Gottvertrauen hatte und auch Nicholas dazu bringt mehr an Gott zu glauben. Lavinia ist wirklich eine sehr hilfsbereite Frau und sich fand es schön zu sehen, wie sie immer nur an andere gedacht hat. An sich selbst zu denken, kam für sie kaum in Frage. Dieser Roman bescherte mir wunderbare entspannende Lesemomente. Ich fand diesen Roman fesselnd und romantisch, daher gibt es für dieses zauberhafte Buch 5 Sterne von mir.

Mir bedeuten Menschen etwas, nicht Dinge.
von LEXI am 18.03.2019
Bewertet: Einband: Kunststoff-Einband

"Ich wünschte, die Leute dächten nicht, nur weil jemand arm ist, verdient er unseren Respekt nicht. Es sind Menschen, mit den gleichen Gefühlen und Träumen wie all die anderen, die zufällig in privilegiertere Umstände hineingeboren sind.“ Lavinia Ellison wuchs in einem liebevollen und gemütlichen Zuhause in St. Hampton Heath,... "Ich wünschte, die Leute dächten nicht, nur weil jemand arm ist, verdient er unseren Respekt nicht. Es sind Menschen, mit den gleichen Gefühlen und Träumen wie all die anderen, die zufällig in privilegiertere Umstände hineingeboren sind.“ Lavinia Ellison wuchs in einem liebevollen und gemütlichen Zuhause in St. Hampton Heath, Cloucestershire, auf. Das Verhältnis zu ihrem Vater David ist innig und von großer Herzlichkeit erfüllt. Die Predigten des sanften und gutmütigen Landpfarrers handeln häufig von Liebe und Vergebung. Lavinias Tante Patience spielt ebenfalls eine wichtige Rolle in ihrem Leben. Die unabhängige und gebildete Frau unterrichtet in der Sonntagsschule, um die Kinder des Dorfes im Lesen und Schreiben zu unterweisen und ihnen den Glauben nahezubringen. Patience besitzt eine äußerst selbstbewusste und unverblümte Art, dem Adel steht sie misstrauisch und ablehnend gegenüber. Lavinia ist ebenso unkonventionell und unabhängig wie ihre Tante, besitzt einen wachen Verstand, ist bescheiden und unkompliziert. Sie kümmert sich mit großer Hingabe um die Armen und Kranken im Dorf. Als Nicholas Stamford, der neue Graf von Hawkesbury, Lavinia zum ersten Mal begegnet, ist er von ihrer ruhigen und gelassenen Selbstsicherheit irritiert. Die Tatsache, dass er die Tochter eines einfachen Geistlichen weder mit seinem Titel, noch mit seinem attraktiven Äußeren oder seinem überheblichen Gebaren beeindrucken kann, verunsichert ihn. Eine Liebe zwischen diesen beiden jungen Menschen scheint vollkommen ausgeschlossen, jenseits des Möglichen. Und dennoch besteht eine gewisse Anziehungskraft zwischen ihnen, die weder der distanzierte Nicholas, noch die unnahbare Miss Ellison leugnen können… Bereits auf den ersten Seiten dieses Romans, der in der Zeit des Regency angesiedelt ist, war ich vom wunderschönen Schreibstil und der gewählten Ausdrucksweise der Autorin fasziniert. Man spürt den Einfluss von Carolyn Millers Lieblingsschriftstellerinnen Jane Austen und Georgette Heyer, die beide das frühe 19. Jahrhundert in England als Schauplatz für ihre Romane wählten. Das gesellschaftliche Leben des niederen und hohen Adels, Konventionen und Standesdünkel werden dem Leser vor Augen geführt. Durch Lavinia Ellisons Einsatz für die Armen und Kranken in ihrem Umfeld wird darüber hinaus auch ein Bild der Lebensumstände der mittellosen ländlichen Bevölkerung gezeichnet. Die handelnden Personen wurden liebevoll charakterisiert, sie wirken ebenso überzeugend wie die Darstellung ihrer inneren Glaubenskämpfe und ihrer persönlichen Entwicklung. Dem Glauben wird in diesem Buch große Aufmerksamkeit zuteil, Gebete und Bibelzitate sind in kursiver Schrift dargestellt. Das zentrale Thema „Vergebung“ wurde gemeinsam mit einer zarten Liebesgeschichte zu einem eindrucksvollen Roman verwoben, wobei die Autorin mich mit einer völlig unerwarteten Wendung überraschte. FAZIT: „Die unnahbare Miss Ellison“ stellt für mich ein herausragendes Highlight dar, das meinem Lesegeschmack voll und ganz entsprochen hat. Ich fühlte mich ausgezeichnet unterhalten und genoss die stimmungsvolle Atmosphäre, die wunderschöne Sprache und die Überzeugungskraft der handelnden Figuren in vollen Zügen. Liebhaber dieses Genres werden sich nur allzu gerne in diesem Buch verlieren und tief in die Ereignisse im Jahre 1813 in der ländlichen Idylle des englischen Cloucestershire eintauchen.

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