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Die Templer

Aufstieg und Untergang von Gottes heiligen Kriegern

Dan Jones

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Beschreibung

Sie begannen als Pilger, kämpften als Kriegermönche, bereicherten sich als Bankiers und endeten als Häretiker auf dem Scheiterhaufen: Dan Jones hat die Quellen zu den Templern neu gelesen und bietet mit diesem Buch ein Meisterstück an historischer Erzählkunst: auf dem neuesten Forschungsstand, mit sicherem Gespür für außergewöhnliche Episoden und spannend von der ersten bis zur letzten Seite.
Jerusalem 1119. Eine kleine Gruppe von Rittern sucht nach dem Ersten Kreuzzug nach einer neuen Aufgabe und gründet die "Arme Ritterschaft Christi und dessalomonischen Tempels zu Jerusalem", um Jerusalem-Pilger zu beschützen. Schon bald beginnt ein wundersamer Aufstieg: Die neuartigen Kriegermönche werden zur militärischen Eliteeinheit, die für die Kreuzfahrerstaaten im Heiligen Land kämpft. Landgüter in Europa, horrende Lösegelder und Tribute sorgen für sprudelnde Einnahmen. Die "arme Ritterschaft" wird zum Bankhaus, von dem Kaufleute und Könige in Orient und Okzident abhängig sind. Doch der sagenhafte Reichtum weckt Begehrlichkeiten. Es beginnt die Zeit der Verfolgung. Dan Jones versetzt den Leser ganz in die Zeit der Kreuzzüge hinein und wahrt zugleich die kritische Distanz zu den Quellen. Wer sein eindrucksvolles Buch gelesen hat, wird zutiefst verstehen, warum Aufstieg und Untergang der Tempelritter seit dem Mittelalter und bis heute die Phantasie beflügeln.

Dan Jones, Historiker und Journalist, ist in Großbritannien und den USA durch historische Bestseller und Fernsehdokumentationen bekannt geworden. Seine Geschichte der britischen Dynastie der Plantagenets - "a real-life Game of Thrones" (Wall Street Journal) - schaffte es auf Platz 1 der New York Times-Bestsellerliste.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 508 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 14.02.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783406734823
Verlag C. H. Beck
Dateigröße 6525 KB
Übersetzer Andreas Nohl
Verkaufsrang 46571

Buchhändler-Empfehlungen

Konstanze Ehrhardt, Thalia-Buchhandlung Dresden

Dieses Buch ist sehr gut recherchiert und absolut packend geschrieben. So wird Geschichte lebendig! Absolute Leseempfehlung!!

Andreas Koch, Thalia-Buchhandlung Bergisch Gladbach

In 4 Teilen(Pilger,Soldaten,Bankiers,Ketzer) beschreibt Jones chronologisch den Aufstieg und den Untergang der Templer. Das Buch ist mit zahlreichen Abbildungen versehen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
9 Bewertungen
Übersicht
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1

Templer? Die Kreuzzüge schon eher.
von einer Kundin/einem Kunden am 14.09.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Dieses Buch zu lesen ist es wie eine Landkarte im Atlas anzustarren. Du weißt zwar danach wo welches Land liegt, aber über die Menschen, deren Bräuche und Sitten, das Essen, die Kultur erfährst du nix. In diesem Falle verhält es sich ähnlich. Schätze mal das Buch hätte ursprünglich ganz anders heißen sollen. Nämlich „W... Dieses Buch zu lesen ist es wie eine Landkarte im Atlas anzustarren. Du weißt zwar danach wo welches Land liegt, aber über die Menschen, deren Bräuche und Sitten, das Essen, die Kultur erfährst du nix. In diesem Falle verhält es sich ähnlich. Schätze mal das Buch hätte ursprünglich ganz anders heißen sollen. Nämlich „Wie ich die Geschichte der Kreuzzüge bei anderen Autoren abschrieb jedoch aus verkaufstechnischen Gründen die Templer im Titel einfügen musste, um überhaupt ein Buch an den Mann/Frau/Divers zu bringen.“* Das bringt mich nahtlos zum springenden Punkt meiner persönlichen Sichtweise über dieses Buch hier. Die besagten Kreuzzüge werden in krankhaftem Detail minutiös heruntergeleiert bis der anfänglich interessierte Leser, ermüdet von einer bloßen Aneinanderreihung der Historie, permanent weiterblättert auf der Suche nach der fesselnden oder wirklich informativen Stelle. Jedoch vergeblich. Die Templer bleiben eine Marginalie, denn der Autor leiert uninspiriert die „geschichtlich gesicherten Fakten“ (getunkt in PC) herunter, ohne sich die Mühe zu machen eigene Überlegungen zu präsentieren oder selbst zu recherchieren.** Ein Beispiel. Frage. Wie kommt’s, dass einem armen Orden, der im wahrsten Sinne des Wortes anfänglich um Essen betteln muss, diesem aus heiterem Himmel (pun intended) die Durchschnittsbürger Kühe/Esel/Pferde/usw. schenken und die begüterten ganze Ländereien? Sogar Steuereinnahmen! Ein Teil des heutigen Spaniens, bedingt durch eine testamentarische Verfügung, wäre beinahe komplett im Besitz der Templer gelandet. Woher dieser abrupte Schenkungswahn, der durch gesamte Gesellschaftsschichten ging? Keine Antwort des Autors. Noch ein Beispiel. Auf dem Wappen der Templer sind bekanntlich zwei Ritter auf einem Pferd abgebildet. Die Bedeutung ist unbekannt und auch umstritten.*** Der Autor fegt die Überlegungen lakonisch damit weg, indem er es als stilisierte Armut des Templers deklariert. Und basta. Das Buch hat auch ungewollt amüsante Passagen. Die Vertreter der einen Seite werden überwiegend blutrünstig, dümmlich und korrupt dargestellt. Die, der anderen, jedoch progressiv und zivilisiert.**** Der Höhepunkt der Beschreibung ist die Darstellung der physischen Attraktivität eines, in den Augen des Autors, Hauptprotagonisten, welche weniger den Fakten, sondern eher dem Wunschdenken eines „Muslim-Fanboy“ entsprungen zu sein scheint. Fehlt nur noch die Zentimeterangabe. Lustig ist auch wie der Autor, der sonst auf historische Genauigkeit mit dem Zeigefinger pocht, mexikanische Drogenmafia(!) und den Psycho Andres Breivik(!!) in die Nähe der Templer(!!!) rückt und das bekannte Buch „The Holy Blood And The Holy Grail“ des englischen Trios als „populäre Pseudohistorie“ abfällig bezeichnet. Da möchte man ihm entgegnen – Junge, über dieses Buch wird vierzig Jahre nach dem Erscheinen immer noch gesprochen. Über deines definitiv nicht. Das letzte Kapitel behandelt im Eilverfahren den Untergang der Templer. Wobei sich der Autor erneut derselben gequälten Detailfixierung hingibt, in der die Personen im Umfeld der Templer in den Mittelpunkt gerückt werden und sich der Leser, wie zu Beginn, Kopf-kratzend fragt „Was zum Baphomet lese ich denn hier für ein Buch?“***** *Das ist dem Autor auch gelungen. ** Das Nachdenken darüber hätte er ja auch bei einer der Sessions beim Tätowierer quasi nebenbei erledigen können. Aber das eintönige Summen des Gerätes stimulierte anscheinend nicht sein Gehirn, sondern einen Bereich weiter unten. *** Es könnte auch für die ambivalente Natur des Tempelbruders stehen. Krieger UND Mönch. **** Das Blutvergießen und Gemetzel wurde ihnen aufgezwungen. Ja,ja. ***** Scherz. Ich wollte auch mal wie ein richtiger Profi Sternchen setzen. Wer es so weit geschafft hat meinen bescheidenen Text zu lesen, dem empfehle ich als absolutes Kontrastprogramm in Sachen Information und Schreibstil: Monika Hauf - Der Mythos der Templer

Der Mythos lebt weiter
von einer Kundin/einem Kunden am 08.03.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Es ist lange her, seit Alain Demurger seine Geschichte der Tempelritter vorlegte, hier ist der würdige Nachfolger. Aus einer kleinen Gruppe von Rittern in Jerusalem wurde ein international tätiges Unternehmen. Ursprünglich dem Schutz der Pilger verpflichtet, mutiert der Orden zum mächtigen Finanzimperium, einflussreich in West ... Es ist lange her, seit Alain Demurger seine Geschichte der Tempelritter vorlegte, hier ist der würdige Nachfolger. Aus einer kleinen Gruppe von Rittern in Jerusalem wurde ein international tätiges Unternehmen. Ursprünglich dem Schutz der Pilger verpflichtet, mutiert der Orden zum mächtigen Finanzimperium, einflussreich in West und Ost. Das sollte auch der Grund für seine brutale Auslöschung durch den französischen König Philipp IV. sein. (Siehe auch: Asbridge, Kreuzzüge)

Macht ist vergänglich
von S.A.W aus Salzburg am 22.02.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Die erste internationale Eingreiftruppe der Welt, entstanden nach dem ersten Kreuzzug. Die kriegerischen Mönche sicherten die Pilgerwege und halfen bei der Eroberung und Verteidigung der Kreuzfahrerstaaten. Sie waren militärisch bestens ausgebildet und organisiert und verloren dennoch bei der Schlacht von Hattin. Sie wurden zur ... Die erste internationale Eingreiftruppe der Welt, entstanden nach dem ersten Kreuzzug. Die kriegerischen Mönche sicherten die Pilgerwege und halfen bei der Eroberung und Verteidigung der Kreuzfahrerstaaten. Sie waren militärisch bestens ausgebildet und organisiert und verloren dennoch bei der Schlacht von Hattin. Sie wurden zur ersten Bank der Welt und erfanden den Wechsel, um Geld von Europa ins Heilige Land transferieren zu können. Durch viele Spenden von Adligen, die die Kreuzzüge unterstützen sollten, wurden sie zur reichsten Macht Europas. Als es in der Levante keine Siege mehr zu feiern gab, liquidierte der französische König die Organisation und verbrannte die Templer als Ketzer auf dem Scheiterhaufen, weil er auf ihr Geld aus war. Im mittelalterlichen Europa waren nicht einmal die Krieger sicher vor Verrat und Mord. Zügig und interessant geschriebenes Buch mit traurigem Inhalt. Dr. Rüdiger Opelt, Autor von „Deutschland gewinnt den Krieg“


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