Warenkorb
 

17% Rabatt sichern | Gutschein-Code: AUTUMN17

Die Fliedertochter

(gekürzte Lesung)

Eine nostalgische Glaskugel, ein betörender Fliederstrauch und ein Versprechen, das Jahrzehnte überdauert

Als Paulina von ihrer älteren Freundin gebeten wird, für sie nach Wien zu fahren und ein Erbstück abzuholen, zögert sie keine Sekunde. Ihre geliebte Schneekugel mit dem Wiener Riesenrad nimmt sie mit auf die Reise. In Wien findet sie ein Tagebuch aus den Dreißigerjahren vor, in dem die tragische Geschichte der Luzie Kühn aufgezeichnet ist. Zudem entdeckt Paulina im Wohnzimmer der Familie, wo sie wohnt, exakt die gleiche Schneekugel, die sie selbst im Gepäck hat. Ihre Geschichte scheint irgendwie mit Luzies zusammenzuhängen ...

Mitreißend gelesen von Christiane Marx
… weiterlesen
  • Artikelbild-0
  • Die Fliedertochter

    • Play/Pause
    • Back
    • Forward
    • Die Fliedertochter
    1. Die Fliedertochter
Einzeln kaufen

Beschreibung

Produktdetails

Medium MP3
Sprecher Christiane Marx
Erscheinungsdatum 11.02.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783837144437
Verlag Random House Audio
Spieldauer 590 Minuten
Format & Qualität MP3, 589 Minuten, 496.52 MB
Verkaufsrang 312
Hörbuch-Download (MP3)
0,00
im Hörbuch-Abo / Monat
Hörbuch-Download (MP3)
0,00
im Hörbuch-Abo / Monat
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
30 Tage kostenlos testen
30 Tage kostenlos testen. Danach 9,95 € für 1 Hörbuch pro Monat, monatlich kündbar
Danach 9,95 € für 1 Hörbuch pro Monat, monatlich kündbar
Im Abo kaufen
9,95
9,95
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar, In der Cloud verfügbar
Sofort per Download lieferbar,  i
In der Cloud verfügbar
Einzeln kaufen
PAYBACK Punkte
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?

Buchhändler-Empfehlungen

Ein berührender Pageturner

Julia Joachimmeyer, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Das faszinierende Tagebuch einer Tänzerin im Wien der 30er Jahre fesselt eine junge Berlinerin 70 Jahre später. Eine bewegende Geschichte um große Lieben & tiefe Frauenfreundschaft.

Margit Leistner-Busch, Thalia-Buchhandlung Hof

Diese einfühlsame und wunderbar erzählte Geschichte ging mir so tief unter die Haut, wie eine Droge, die mich nicht mehr losgelassen hat. Mich wird sie noch lange beschäftigen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
47 Bewertungen
Übersicht
42
5
0
0
0

Bewegende Kriegserlebnisse und ein spätes Vermächtnis
von claudi-1963 aus Schwaben am 06.06.2019
Bewertet: Medium: H?rbuch (MP3 CD)

"Weder die Vernunft, noch die Schrift lehrt, daß man jedes gegebene Versprechen halten müsse." (Baruch de Spinoza) Berlin 2018: Antonia soll zu einer Beerdigung und wegen einem Erbe nach Wien. Doch ihr gesundheitlicher Zustand erlauben es nicht das sie diese lange Reise antritt, deshalb schickt sie die 30-jährige Paulina Wilk... "Weder die Vernunft, noch die Schrift lehrt, daß man jedes gegebene Versprechen halten müsse." (Baruch de Spinoza) Berlin 2018: Antonia soll zu einer Beerdigung und wegen einem Erbe nach Wien. Doch ihr gesundheitlicher Zustand erlauben es nicht das sie diese lange Reise antritt, deshalb schickt sie die 30-jährige Paulina Wilke eine langjährige Freundin für sie hin. Noch ahnen sie beide nicht das dieses Erbstück ihr beider Leben verändern wird. In Wien angekommen wird sie liebevoll von der Familie Brunner aufgenommen. Lediglich das sie dort die identische Schneekugel, vorfindet, macht Paulina stutzig. Wien 1936: Die junge Sängerin und Halbjüdin Luzie Kühn muss Berlin und ihre geliebten Großeltern verlassen. Insbesondere vor Göbbels der Luzie verehrt und nachstellt, hat sie Angst. Sie befürchtet, dass er irgendwann womöglich ihre jüdische Herkunft herausfinden könnte. Noch ahnt sie nicht das die Spannungen zwischen Österreich und Deutschland ebenfalls zunehmen und sie in Wien genauso in Gefahr kommen könnte. Derweil wird sie bei Familie Brunner gut aufgenommen, bis sie die jüdische Vergangenheit nicht mehr verschleiern kann. Zudem lernt sie den Juden Bela Król kennen und lieben, dieser bekommt vor allem von seinem Kollegen aus dem Theater Probleme. --- Meine Meinung: Bisher kannte ich die Autorin, bzw. ihre Bücher nur vom sehen, doch das sollte sich nun ändern. Das schöne blumige Cover mit dem Flieder, den die junge Frau in der Hand hält, passte sehr gut zur Geschichte. Fliedertochter ist der vierte historische Roman der Autorin, der diesmal nach Wien führte, zum einen in der Gegenwart und in der Zeit des Dritten Reichs. Im Plot ging es um eine geheimnisvolle Erbschaft, Verrat, Freundschaft, Krieg, Nationalsozialismus, Hass, Judenverfolgung, Liebe und ein Versprechen. Ich empfand das gekürzte Hörbuch von nicht ganz 10 Stunden ausreichend und die warmherzige Stimme von Christiane Marx als recht angenehm. Die Geschichte mit den verschiedenen Handlungen war sehr gut durchdacht und umgesetzt, insbesondere der historische Teil empfand ich grandios recherchiert. Eingeteilt in Gegenwart bei der ich Paulina und im Nebenstrang ihre Mutter Simone auf der Pilgerfahrt erlebte und der Vergangenheit mit Luzie, Bela und Richard. Ich habe inzwischen schon viele Biografien von Holocaustüberlebenden gelesen, die mich emotional bewegten, doch selten wurde ich von einem Roman so berührt. Besonders Luzies Erlebnisse und ihr Schicksal gingen mir nahe, sodass ich besonders im letzten Drittel häufig mit Taschentuch vor dem Player saß. Was Luzies, Bela und Richard erlebt hatten, zeigte das Leben von vielen Juden in dieser Zeit auf. Das Vermächtnis des Tagebuchs zeichnete ein wirklich bewegendes Leben auf. Doch es offenbarte zudem eine starke Frau, die schon recht jung ihr Leben selbst in die Hand nehmen musste. Auch die Liebesgeschichte von Paulina und Tamesch, die zusammen mit Moritz Brunner einen Film über die Spuren von Luzie in Wien drehten, gefiel mir recht gut. Zu lesen wie es in Österreich in Kriegszeiten und danach zuging, speziell auch in Wien war schon etwas ganz besonderes für mich. Was es mit den nostalgischen, geheimnisvollen Schneekugeln und dem Versprechen auf sich hatte, erfährt man erst nach und nach. Bewegt hat mich außerdem Paulinas Mutter Simone die vor Jahren ihrer todkranken Freundin ein Versprechen gegeben musste und das nun immer mehr zu bröckeln begann. Auch die Charaktere waren sehr gut dargestellt, besonders die Frauenbilder wurden hier stark hervorgehoben. Allen voran die smarte, dynamische, ehrgeizige Paulina und die liebenswerte, zuverlässige Luzie. Ein Hörbuch das ich jedem empfehlen kann der mehr über das Dritte Reich, Judenverfolgung und Nationalsozialismus erfahren möchte. Und von mir gibt es obendrein 5 von 5 Sterne.

Ganz stark!
von Mundolibris aus Frankfurt am Main am 13.05.2019
Bewertet: Einband: Klappenbroschur

„Die Fliedertochter“ ist der nunmehr vierte Band der Reihe aus der Feder von Teresa Simon, in der sie jedes Mal eine starke Frau zur Hauptfigur macht. Der mir hier vorliegende vierte Band ist zugleich, für mich der stärkste. Das Buch ist weitestgehend in zwei Erzählsträngen erzählt, der eine im heute, mit der Hauptfigur der Pau... „Die Fliedertochter“ ist der nunmehr vierte Band der Reihe aus der Feder von Teresa Simon, in der sie jedes Mal eine starke Frau zur Hauptfigur macht. Der mir hier vorliegende vierte Band ist zugleich, für mich der stärkste. Das Buch ist weitestgehend in zwei Erzählsträngen erzählt, der eine im heute, mit der Hauptfigur der Paulina, einer jungen Frau für die am Ende des Buches nichts mehr so ist wie zu Beginn. Und der zweite Erzählstrang, mit der Hauptfigur der Luzie, spielt von Mitte/Ende der dreißiger Jahre, bis etwa zum Ende des zweiten Weltkriegs. Ganz so wie man es von Teresa Simon kennt, gelingt es ihr den Leser schnell zu fesseln. Es gelang mir nur selten das Buch aus der Hand zu legen, zu neugierig machte mich die Story. Für mich das Highlight waren die Einträge aus Luzies Tagebuch, welches Paulina zu lesen bekam. Großartig gezeichnet die beiden Frauen, die bei sehr real und echt wirken. Auf der einen Seite die junge Paulina im heute, die man oft in Luzie wiederentdeckte. Und auf der anderen Seite Luzie, deren Schicksal im dritten Reich sehr betroffen machte. Den wie üblich toll beschriebenen Schauplätzen konnte man sehr gut folgen und wie gewohnt hatte ich direkt ein Bild vor Augen. Das Buch ist kein Buch welches man mal eben so weg lesen sollte, sondern vielmehr sollte man es lesen und insbesondere Luzies Geschichte sollte man zum Anlass nehmen darüber nachzudenken. Luzies Geschichte soll mahnen, dass dies wie im dritten Reich nie wieder geschehen darf. Es ist auch eine Geschichte wider dem Vergessen. Insgesamt wurde ich wieder aufs Beste unterhalten und so ist es logisch, dass ich hier 5 von 5 Sternen sowie eine Leseempfehlung vergebe.

ein tolles Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Dörentrup am 09.05.2019
Bewertet: Einband: Klappenbroschur

Eine geheimnisvolle Schneekugel Das Erbe einer starken Frau Eine Liebe, die sich nie erfüllt hat............ Was für ein emotionales Buch, welches den Leser stark berührt und fordert. Es ist das dritte Buch, das ich von Teresa Simon gelesen habe. Nach den Holunderschwestern und den Oleanderfrauen, die, meiner Meinung na... Eine geheimnisvolle Schneekugel Das Erbe einer starken Frau Eine Liebe, die sich nie erfüllt hat............ Was für ein emotionales Buch, welches den Leser stark berührt und fordert. Es ist das dritte Buch, das ich von Teresa Simon gelesen habe. Nach den Holunderschwestern und den Oleanderfrauen, die, meiner Meinung nach, kaum zu toppen waren, überbietet sie sich mit der Fliedertochter selber und setzt diese wunderbare Reihe, die in geschichtsträchtigen Städten spielt, fort. Der Prolog des Buches, der im Herbst 1999 handelt, beginnt mit der Neugierde eines elfjährigen Mädchens. Ihr Papa ist schon verstorben und die kleine Paulina erschafft sich ihre eigenen Welten. Dazu geht sie auf Entdeckungsreise in das Zimmer, was ihm gehörte. Dort findet und liest sie einen älteren, sehr traurigen Brief. Auf ihre Fragen bekommt sie aber noch keine Antworten von ihrer geliebten Mutter. Diese soll sie erhalten, wenn sie alt genug dazu ist.... Die Handlung der Fliedertochter spielt auf zwei Zeitebenen, 1936 bis 1945 in Wien sowie 1936 und 2018 in Berlin. Berlin 2018, die mittlerweile 30-jährige Paulina Wilke wird von ihrer langjährigen mütterlichen Freundin Antonia gebeten nach Wien zu reisen um dort ein geheimnisvolles Vermächtnis an ihrer Stelle abzuholen. Sie hatte erst jetzt von einer ihr unbekannten Wiener Familie davon erfahren und kann aus gesundheitlichen Gründen nicht selber reisen. Einen persönlichen Bezug zu Wien hat sie nicht. So reist Paulina in diese schöne Donaustadt und ahnt nicht, was sie dort erwartet. Von der Familie Ferdinand und Lena Brunner und deren Sohn Moritz, wird sie auf das Herzlichste empfangen. Lena`s Vater, geboren 1928, ist erst mit fast 90 Jahren verstorben und hat als Vermächtnis ein altes Tagebuch einer jungen Frau hinterlassen, auf dem er schrieb: "Lotte Laurich, Berlin. Unbedingt suchen. Tochter Antonia Laurich, geboren 1943." Paulina hält nun diese alten Aufzeichnungen in ihren Händen beginnt gespannt darin zu lesen. Das Tagebuch gehörte einer Luzie Kühn, einer Sängerin die in Berlin bei ihren Großeltern lebt. Sie hat einen Makel. In ihr fließt jüdisches Blut. In Berlin wird es immer brenzliger für die Juden und so haben die Großeltern beschlossen, das sie Deutschland verlassen und in Wien einen neuen Anfang suchen soll. Teresa Simon schildert in ihrem Buch die schwärzesten Zeiten des 3. Reiches. Voller Emotionen und schonungslos läßt sie uns mit Luzie diese Schreckensherrschaft durchleben, denn auch Wien bleibt nicht verschont. Im Frühjahr 1938 wird Österreich dem Deutschen Reich angeschlossen, es wird zur Ostmark. Durch die Aufzeichnungen der Luzie erfahren wir viel von der Geschichte Österreichs, die mir bislang so nicht bekannt war. Wie man die Juden und anderer, nicht den Vorstellungen eines gesunden Ariers entsprechenden Menschen ganz grausam durch die Wiener Nazis behandelte, vertrieb, ausrottete. Luzie Kühn lebt in dieser Zeit in stetiger Angst, denn auch ihr Freund ist Jude. Zum Ende des Buches erfahren wir dann natürlich auch, warum Paulinas ältere Freundin Antonia, genannt Toni, dieses Tagebuch erhalten soll. Auch Paulina bekommt jetzt die Antworten auf ihre Fragen zu dem Brief, den sie als kleines Mädchen las. Mit einer wunderbaren Leichtigkeit hat die Autorin die Personen miteinander verstrickt und jetzt wieder entwirrt. In Wien fällt es Paulina schwer dieses Tagebuch aus der Hand zu legen. Sie besucht die Straßen und Plätze, die von Luzie so präzise beschrieben sind und fühlt sich ihr ganz nahe. Der Autorin gelingt es so uns für Wien zu begeistern. Man merkt, dass auch sie, genau wie ihre beiden Hauptfiguren, die Stadt liebt. Daran läßt sie uns mit diesem wuderbaren, gefühlvollen und doch so herzzerreißenden Roman teilhaben. Ich habe mich mit Luzie gefreut und mit ihr gelitten und geweint. Teresa Simons Schreibstil ist so wunderbar und plastisch , das ich mitten im Geschehen war. Es ist für uns unvorstellbar, was die Menschen der damaligen Zeit ertragen mußten. Wir müssen gerade in der heutigen Zeit alles dafür tun, dass so eine grausame Gewaltherschaft keine Chance mehr bekommt. Die Gestaltung des Buchcouvers, die seitlichen Klappen alles paßt prima zueinander. Auch die Schriftart der Tagebucheinträge fand ich sehr schön und war für mich diesmal sehr gut lesbar. Dieses Buch ist absolut zu empfehlen und erhält von mir 5 Sterne.