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Die Fliedertochter

(gekürzte Lesung)

Teresa Simon

(44)
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Beschreibung

Eine nostalgische Glaskugel, ein betörender Fliederstrauch und ein Versprechen, das Jahrzehnte überdauert

Als Paulina von ihrer älteren Freundin gebeten wird, für sie nach Wien zu fahren und ein Erbstück abzuholen, zögert sie keine Sekunde. Ihre geliebte Schneekugel mit dem Wiener Riesenrad nimmt sie mit auf die Reise. In Wien findet sie ein Tagebuch aus den Dreißigerjahren vor, in dem die tragische Geschichte der Luzie Kühn aufgezeichnet ist. Zudem entdeckt Paulina im Wohnzimmer der Familie, wo sie wohnt, exakt die gleiche Schneekugel, die sie selbst im Gepäck hat. Ihre Geschichte scheint irgendwie mit Luzies zusammenzuhängen ...

Mitreißend gelesen von Christiane Marx

Teresa Simon ist das Pseudonym einer bekannten deutschen Autorin. Sie reist gerne (auch in die Vergangenheit), ist neugierig auf ungewöhnliche Schicksale, hat ein Faible für Katzen, bewundert alles, was grünt und blüht, und lässt sich immer wieder von stimmungsvollen historischen Schauplätzen inspirieren..
Christiane Marx, geboren 1974, ist ausgebildete Schauspielerin und seit 2006 auch in zahlreichen Hörspielen und -büchern als Sprecherin zu hören. Dabei überzeugt sie mit ihrer warmen und lebendigen Stimme in allen Genres.

Produktdetails

Abo-Fähigkeit Ja
Medium MP3
Sprecher Christiane Marx
Spieldauer 589 Minuten
Erscheinungsdatum 11.02.2019
Verlag Random House Audio
Format & Qualität MP3, 589 Minuten, 496.52 MB
Fassung gekürzt
Hörtyp Lesung
Sprache Deutsch
EAN 9783837144437

Buchhändler-Empfehlungen

Kathrin Leibrock, Thalia-Buchhandlung Jena

Ein Wien-Roman vor dem Hintergrund des zweiten Weltkriegs und bis heute. Packende Familiengeschichte, seriös recherchiert, mit viel Wiener Flair. Macht Lust auf eine Wien-Reise!

Ein berührender Pageturner

Julia Joachimmeyer, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Das faszinierende Tagebuch einer Tänzerin im Wien der 30er Jahre fesselt eine junge Berlinerin 70 Jahre später. Eine bewegende Geschichte um große Lieben & tiefe Frauenfreundschaft.

Kundenbewertungen

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Übersicht
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Was für eine Zeit voller Leid!
von Jeanette Lube aus Magdeburg am 03.05.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Dieses Buch erschien 2019 im Wilhelm Heyne Verlag und beinhaltet 472 Seiten. "Eine geheimnisvolle Schneekugel. Das Erbe einer starken Frau. Eine Liebe, die sich nie erfüllt." Die Handlung spielt zum Einen im Berlin des Jahres 1936 und beginnt zum Anderen im Berlin des Jahres 2018. Luzie Kühn, Schauspielerin, steht ganz am Anfa... Dieses Buch erschien 2019 im Wilhelm Heyne Verlag und beinhaltet 472 Seiten. "Eine geheimnisvolle Schneekugel. Das Erbe einer starken Frau. Eine Liebe, die sich nie erfüllt." Die Handlung spielt zum Einen im Berlin des Jahres 1936 und beginnt zum Anderen im Berlin des Jahres 2018. Luzie Kühn, Schauspielerin, steht ganz am Anfang ihrer Karriere und träumt in Berlin im Jahre 1936 von einem Leben im Rampenlicht. Doch sie fühlt sich als Jüdin nicht mehr sicher und verlässt Berlin in Richtung Wien. Da verliebt sie sich in den charismatischen Bela Król und schwebt im siebten Himmel, doch schon bald wird klar, dass Luzie auch in Wien nicht sicher ist... Pauline Wilke wird im Jahr 2018 in Berlin von ihrer mütterlichen Freundin Antonia gebeten, in Wien ein Erbstück für sie abzuholen. Pauline ahnt nicht, dass die Reise nach Wien ihr Leben verändern wird... Dies ist das erste Buch, welches ich von dieser Autorin gelesen habe und es hat mich total fasziniert. Der Schreibstil der Autorin Teresa Simon gefällt mir außerordentlich gut. Gemeinsam mit Pauline begab ich mich auf eine Zeitreise in die 30er Jahre. Ich konnte das Buch nicht mehr aus den Händen legen, so sehr hat mich die Handlung gefesselt. Hier erfahren wir, was damals mit Luzie Kühn passiert ist während der Zeit des NS-Regimes. Die Autorin hat alles so gut beschrieben, dass ich mich sehr gut in diese Zeit, die unendliches Leid über die Menschen, die jüdischer Herkunft waren, gebracht hat, hineinversetzen konnte. Genau wie Pauline, die das Leben von Luzie anhand eines Tagebuches erzählt bekam, habe ich mit Luzie gelacht, geweint und gelitten. Eine echt tolle Geschichte, die zwei oder nein eigentlich drei Handlungsstränge hat, denn wir erfahren auch noch einiges von und über Paulines Mutter Simone. Der zweite Weltkrieg war einfach nur schlimm. Mit dieser Geschichte hat die Autorin noch genauer aufgezeigt, was damals alles passiert ist. Wir erfahren die schrecklichen Taten anhand eines Einzelschicksals aufgezeigt. Es betraf aber so viele Menschen, und das sollte niemals in Vergessenheit geraten. Ich finde, dass die Handlung des Buches fesselnd, aufregend, traurig, und spannend ist. Das Buch ist sehr emotional und sowohl Luzies als auch Paulinas Leben haben mein Herz berührt. Ein Lesevergnügen, das mich nicht mehr losgelassen hat. Oftmals hat es mich auch zu Tränen gerührt. Danke für wunderbare Lesestunden, die mir klargemacht haben, dass es bisher viel viel schlimmeres als Corona gab. Ich empfehle dieses Buch allen weiter, die gern etwas über die deutsche Geschichte verpackt in der außergewöhnlichen Geschichte über das Leben von Luzie Kühn, erfahren möchten.

Spannend bis zum Schluss
von einer Kundin/einem Kunden aus Kastanienbaum am 20.04.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Geschichtlich gut dokumentiert, interessante Geschichte aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Absolut empfehlenswert.

Bewegende Kriegserlebnisse und ein spätes Vermächtnis
von claudi-1963 aus Schwaben am 06.06.2019
Bewertet: Medium: Hörbuch (MP3 CD)

"Weder die Vernunft, noch die Schrift lehrt, daß man jedes gegebene Versprechen halten müsse." (Baruch de Spinoza) Berlin 2018: Antonia soll zu einer Beerdigung und wegen einem Erbe nach Wien. Doch ihr gesundheitlicher Zustand erlauben es nicht das sie diese lange Reise antritt, deshalb schickt sie die 30-jährige Paulina Wilk... "Weder die Vernunft, noch die Schrift lehrt, daß man jedes gegebene Versprechen halten müsse." (Baruch de Spinoza) Berlin 2018: Antonia soll zu einer Beerdigung und wegen einem Erbe nach Wien. Doch ihr gesundheitlicher Zustand erlauben es nicht das sie diese lange Reise antritt, deshalb schickt sie die 30-jährige Paulina Wilke eine langjährige Freundin für sie hin. Noch ahnen sie beide nicht das dieses Erbstück ihr beider Leben verändern wird. In Wien angekommen wird sie liebevoll von der Familie Brunner aufgenommen. Lediglich das sie dort die identische Schneekugel, vorfindet, macht Paulina stutzig. Wien 1936: Die junge Sängerin und Halbjüdin Luzie Kühn muss Berlin und ihre geliebten Großeltern verlassen. Insbesondere vor Göbbels der Luzie verehrt und nachstellt, hat sie Angst. Sie befürchtet, dass er irgendwann womöglich ihre jüdische Herkunft herausfinden könnte. Noch ahnt sie nicht das die Spannungen zwischen Österreich und Deutschland ebenfalls zunehmen und sie in Wien genauso in Gefahr kommen könnte. Derweil wird sie bei Familie Brunner gut aufgenommen, bis sie die jüdische Vergangenheit nicht mehr verschleiern kann. Zudem lernt sie den Juden Bela Król kennen und lieben, dieser bekommt vor allem von seinem Kollegen aus dem Theater Probleme. --- Meine Meinung: Bisher kannte ich die Autorin, bzw. ihre Bücher nur vom sehen, doch das sollte sich nun ändern. Das schöne blumige Cover mit dem Flieder, den die junge Frau in der Hand hält, passte sehr gut zur Geschichte. Fliedertochter ist der vierte historische Roman der Autorin, der diesmal nach Wien führte, zum einen in der Gegenwart und in der Zeit des Dritten Reichs. Im Plot ging es um eine geheimnisvolle Erbschaft, Verrat, Freundschaft, Krieg, Nationalsozialismus, Hass, Judenverfolgung, Liebe und ein Versprechen. Ich empfand das gekürzte Hörbuch von nicht ganz 10 Stunden ausreichend und die warmherzige Stimme von Christiane Marx als recht angenehm. Die Geschichte mit den verschiedenen Handlungen war sehr gut durchdacht und umgesetzt, insbesondere der historische Teil empfand ich grandios recherchiert. Eingeteilt in Gegenwart bei der ich Paulina und im Nebenstrang ihre Mutter Simone auf der Pilgerfahrt erlebte und der Vergangenheit mit Luzie, Bela und Richard. Ich habe inzwischen schon viele Biografien von Holocaustüberlebenden gelesen, die mich emotional bewegten, doch selten wurde ich von einem Roman so berührt. Besonders Luzies Erlebnisse und ihr Schicksal gingen mir nahe, sodass ich besonders im letzten Drittel häufig mit Taschentuch vor dem Player saß. Was Luzies, Bela und Richard erlebt hatten, zeigte das Leben von vielen Juden in dieser Zeit auf. Das Vermächtnis des Tagebuchs zeichnete ein wirklich bewegendes Leben auf. Doch es offenbarte zudem eine starke Frau, die schon recht jung ihr Leben selbst in die Hand nehmen musste. Auch die Liebesgeschichte von Paulina und Tamesch, die zusammen mit Moritz Brunner einen Film über die Spuren von Luzie in Wien drehten, gefiel mir recht gut. Zu lesen wie es in Österreich in Kriegszeiten und danach zuging, speziell auch in Wien war schon etwas ganz besonderes für mich. Was es mit den nostalgischen, geheimnisvollen Schneekugeln und dem Versprechen auf sich hatte, erfährt man erst nach und nach. Bewegt hat mich außerdem Paulinas Mutter Simone die vor Jahren ihrer todkranken Freundin ein Versprechen gegeben musste und das nun immer mehr zu bröckeln begann. Auch die Charaktere waren sehr gut dargestellt, besonders die Frauenbilder wurden hier stark hervorgehoben. Allen voran die smarte, dynamische, ehrgeizige Paulina und die liebenswerte, zuverlässige Luzie. Ein Hörbuch das ich jedem empfehlen kann der mehr über das Dritte Reich, Judenverfolgung und Nationalsozialismus erfahren möchte. Und von mir gibt es obendrein 5 von 5 Sterne.


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