Der Sandmann (Großdruck)

E.T.A. Hoffmann

(21)
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Beschreibung

E. T. A. Hoffmann: Der Sandmann
Lesefreundlicher Großdruck in 16-pt-Schrift

Großformat, 210 x 297 mm
Berliner Ausgabe, 2019
Durchgesehener Neusatz mit einer Biographie des Autors bearbeitet und eingerichtet von Theodor Borken

Entstanden 1814-1817, Erstdruck: Berlin (Reimer) 1817.

Neuausgabe mit einer Biographie des Autors.
Großformat, 210 x 297 mm
Herausgegeben von Theodor Borken.
Berlin 2019.

Textgrundlage ist die Ausgabe:
E.T.A. Hoffmann: Poetische Werke in sechs Bänden, Band 2, Berlin: Aufbau, 1963.

Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Johann Heinrich Füssli, Nachtmahr, 1802.

Gesetzt aus der Minion Pro, 16 pt.

Henricus Edition Deutsche Klassik UG (haftungsbeschränkt)
Über den Autor:

1776 in Königsberg auf die Vornamen Ernst Theodor Wilhelm getauft, nennt er sich später aus Verehrung für Mozart Ernst Theodor Amadeus oder kurz E.T.A. Hoffmann. Er studiert Jura in Königsberg, wird Referendar am Berliner Kammergericht, wegen Karikaturen auf preußische Offiziere strafversetzt nach Polen und schließlich Kapellmeister in Bamberg. Bis er 1814 nach Berlin zurückkehrt widmet er sein künstlerisches Schaffen vornehmlich der Musik. Er wird zum Kammergerichtsrat berufen, gründet den »Serapinenorden« und schreibt seine großen Romane, »Die Elixiere des Teufels« und die »Lebensansichten des Katers Murr«, sowie zahlreiche Erzählungen, deren vorletzte, der »Meister Floh«, beschlagnahmt wird, weil der preußische Polizeidirektor in der Figur des Knarrpanti eine Satire auf seine Person sieht. 1822 erkrankt E.T.A. Hoffmann schwer und diktiert - völlig gelähmt - vom Sterbebett aus die Erzählung »Des Vetters Eckfenster«, in der der große Romantiker sich dem kritischen Realismus annähert bevor er am 25. Juni in Berlin stirbt.

E. T. A. (Ernst Theodor Amadeus) Hoffmann kam am 24. Januar 1776 als Sohn eines Hofgerichtsadvokaten in Königsberg zur Welt. Nach der Scheidung seiner Eltern blieb der Junge bei der Mutter und besuchte die Burgschule in Königsberg. Als er das Jurastudium beendet hatte, heiratete er die Polin Maria Thekla Michaelina Rorer, mit der er später seine Tochter Cäzilia bekam. Der Jurist und Richter war ein künstlerisches Multitalent: Er arbeitete unter anderem als Komponist und Kapellmeister, Zeichner und Literat. Hoffmann starb am 25. Juni 1822 an einer schweren Krankheit in Berlin. E. T. A. Hoffmann hat mit seinen tiefenpsychologisch geprägten Erzählungen der deutschen Romantik Weltgeltung verschafft.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 48
Erscheinungsdatum 21.01.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8478-2250-9
Verlag Henricus
Maße (L/B/H) 29,7/21,3/1,2 cm
Gewicht 169 g

Buchhändler-Empfehlungen

Klassiker der Psychothriller

Maren Oberwelland, Thalia-Buchhandlung Bad Zwischenahn

Psychothriller – bei diesem Genre denkt man zuerst an Autoren wie Alfred Hitchcock, Dan Brown oder Steven King, weniger an den Romantiker E.T.A. Hoffmann. Dennoch zählt seine Erzählung „Der Sandmann“ zu einer der ersten Veröffentlichungen in dieser Gattung. Erzählt wird die Geschichte des Studenten Nathanael, dessen Kindheitstrauma, die Angst vor dem Sandmann, in Gestalt des Advokaten Coppelius, ihn bis in die Gegenwart verfolgt. Nathanael glaubt in dem Wetterglashändler Coppola die Schreckensgestalt von einst wiederzuerkennen. Dieser verkauft dem jungen Dichter ein Fernrohr, das ihn die Schönheit der, von Professor Spalanzani erschaffenen Puppe Olimpia erkennen lässt. Nathanael verfällt ihr geradezu. Als er jedoch begreift, dass das einzig Lebendige an Olimpia ihre Augen sind, erfasst ihn ein Anfall von Wahnsinn. Clara, seine Verlobte, kann ihn zwar zunächst gesund pflegen, doch als er bei einer Turmbesteigung Coppelius/Coppola entdeckt, packt ihn erneut der Wahnsinn. Hoffmann lässt Fantasie und Wirklichkeit in seiner Erzählung miteinander verschmelzen. Er zeigt, dass man nichts und niemandem trauen kann, nicht einmal dem, was man mit eigenen Augen sieht, nicht einmal sich selbst. Mit dieser Thematik reiht Hoffman sich ein in die Tradition der „Gothic Novel“ oder auch des „Schauerromans“. Charakteristisch für sie ist es, unheimliche Momente zu schaffen, indem sie das Irrationale für die Wirklichkeit ausgeben. So wie es Hoffmann mit dem Sandmann gemacht hat, der in der Nacht kommt, um den Kindern die Augen zu stehlen. Erstmals 1817 in „Nachtstücke“ erschienen, hat der S. Fischer Verlag diese verwirrend schaurige Erzählung nun im Zuge seiner Reihe „Fischer Klassik“ in einem Band mit E.T.A Hoffmans „Das Fräulein von Scuderi“ neu aufgelegt. „Idee des Programms ist es, die wichtigsten Autoren von der Antike bis zur Klassischen Moderne mit ihren bedeutendsten Werken zu umfassen und in schönen, hochwertigen, dabei preislich attraktiven Ausgaben zu präsentieren.“ Trotz dieser neuen Aufbereitung bleibt am Ende die Frage: Kann uns ein Psychothriller aus dem beginnenden 19. Jahrhundert heute noch schocken? Sind wir nicht viel zu abgestumpft durch zerstückelte Leichen, Geister, die ihren Tod rächen und von Rasierklingen zerschnittenen Augäpfeln? – Vielleicht. Doch wenn er uns nicht schockiert, dann verwirrt er uns; heute genauso wie vor knapp 200 Jahren. Die Abgründe der menschlichen Psyche und die Verwischung von Traum und Wirklichkeit sind nach wie vor aktuell. Und möglicherweise ist es das, was einen Klassiker ausmacht: Er büßt auch mehrere Generationen nach seiner Veröffentlichung nichts von seiner Wirkung ein.

Der Sandmann

Anja Neugebauer, Thalia-Buchhandlung Ingolstadt

Der junge Nathanael ist geplagt von der Alptraumgestalt des Sandmanns, die seiner Erinnerung nach für den Tod seines Vaters verantwortlich ist. Als ihm eines Tages der Wetterglashändler Coppola gegenübersteht, ist er sich sicher: das ist Advokat Coppelius, der Sandmann. Zu etwa gleicher Zeit lernt er Olimpia, die "Tochter" von Spalanzani, einem italienischen Physiker und Dozenten an Natanaels Universität, kennen, die ihm merkwürdig, aber nicht unsympathisch vorkommt. Allmählich versinkt Nathanael in düstere Träume was nicht zuletzt auch die Beziehung zu seinem Freund Lothar und seiner Verlobten Clara ins Unheil stürzt. Als großer Fan der Gruselkabinett-Hörspiele möchte ich Ihnen diese mehr als gelungene Inszenierung des "Schauerroman" von E. T. A. Hoffmann besonders ans Herz legen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
21 Bewertungen
Übersicht
11
5
3
1
1

Tolles Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Florstadt am 11.11.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Schulliteratur. Das Buch ist gut geschrieben. Die Schrift könnte ein Tick größer sein. Der Text ist verständlich. Habe es gerne gelesen!

Super Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Ehingen am 01.07.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Habe das Buch für meinen Sohn gekauft. Er brauchte es für die Schule (Gym. Kl. 7 ). Er fand das Buch sehr spannend und gut.

Etwas antiquiert, aber spannend
von einer Kundin/einem Kunden aus München am 02.06.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Die Botschaft des „Fräulein von Scuderi“ ist klar: Das Fräulein von Scuderi als Gegner des Strafverfolgers, Menschlichkeit gegen Grausamkeit, Gut gegen Böse. Die Personen kann man nicht einfach in Schubladen stecken, doch man kann es versuchen: Es gibt den Mörder, welcher aber Mitleid erregt, seinen Gehilfen, welcher aus Liebe d... Die Botschaft des „Fräulein von Scuderi“ ist klar: Das Fräulein von Scuderi als Gegner des Strafverfolgers, Menschlichkeit gegen Grausamkeit, Gut gegen Böse. Die Personen kann man nicht einfach in Schubladen stecken, doch man kann es versuchen: Es gibt den Mörder, welcher aber Mitleid erregt, seinen Gehilfen, welcher aus Liebe den Mörder deckt und des Mordes angeklagt wird, ein Mädchen, dass nie die Wahrheit erfährt und einen Polizisten, der zuerst mitleidlos wirkt, aber dann doch menschliche Züge zeigt. An den altertümlichen Sprachstil gewöhnt man sich allmählich. Dann wird das Buch, das in der Literaturkritik auch als der erste Kriminalroman überhaupt gehandelt wird, zur spannenden Lektüre, das als typischer Vertreter der sogenannten Schauerromantik gut zu unterhalten weiß.

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