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Die Erfindung der deutschen Grammatik

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Rasha Abbas

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Beschreibung

Rasha Abbas ist eine syrische Journalistin und Autorin. Sie lebt seit 2015 in Deutschland. 2008 veröffentlichte sie die Kurzgeschichten "Adam hasst das Fernsehen" und wurde dafür beim Damascus Capital of Arab Culture Festival ausgezeichnet. 2016 erschienen ihr viel beachteter Band "Die Erfindung der deutschen Grammatik" und ihre Weihnachtsgeschichte "Ein einsames rotes Coca-Cola-Glas". "Eine Zusammenfassung von allem, was war" (2019) ist ihr zweiter auf Deutsch vorliegender Kurzgeschichtenband..
Sandra Hetzl wurde 1980 in München geboren und lebt in Beirut und Berlin. Sie studierte an der UdK Visual Culture Studies und arbeitet als Literaturübersetzerin aus dem Arabischen.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 152
Erscheinungsdatum 01.02.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-944543-84-0
Verlag Mikrotext
Maße (L/B/H) 17/10,8/1 cm
Gewicht 136 g
Übersetzer Sandra Hetzl
Verkaufsrang 196243

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Eine andere, eine humorvolle Sicht auf Deutschland
von Tania B. am 16.03.2016
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Rasha Abbas hat mit Die Erfindung der deutschen Grammatik, ein erfrischend groteskes Elektrobuch vorgelegt, in dem sich Erzählungen, Beobachtungen und Situationen wie Perlen auf einer Schnur aneinanderreihen. Das AutorenIch sieht ihren Antrag auf Asyl als ein Computerspiel und jede zermürbende Phase des Prozederes nicht als H... Rasha Abbas hat mit Die Erfindung der deutschen Grammatik, ein erfrischend groteskes Elektrobuch vorgelegt, in dem sich Erzählungen, Beobachtungen und Situationen wie Perlen auf einer Schnur aneinanderreihen. Das AutorenIch sieht ihren Antrag auf Asyl als ein Computerspiel und jede zermürbende Phase des Prozederes nicht als Hürde, sondern als Test für das nächste Level eines Adventure-Games. Wer gewillt ist, sich darauf einzulassen, dem bietet dieses EBuch NICHT die bekannte, zur Zeit sehr abgefragte Sicht eines Flüchtlings, sondern humorvolle Erzählungen. Rasha Abbas dreht den Spieß um, sie beobachtet Deutschland und deren Einwohner, Sitten und Gebräuche genau, während sie versucht, sich zurecht zu finden. Diese Außensicht, wie sieht Deutschland eigentlich für den aus, der neu ist, ist erfrischend. In der Kurzgeschichte Sag niemals Jobcenter fällt der Icherzählerin auf, dass sie die vielen skurrilen Beschreibungen, die über native Deutsche im Umlauf sind, gar nicht nachprüfen kann, weil sie in Berlin-Neukölln lebt. Sie kann über Deutsche schlichtweg nichts sagen. Was sich auf einer Fahrt zum Jobcenter ändert. Nachdem das muntere AutorenIch in der S7 nach Ahrensfelde in eine Faszinationsstarre verfällt – “… während mein Blick staunend über die Unmengen an blondem Haar wanderte. So viel Blond in einer derartigen Dichte, an einem Ort geballt, …. Das sind sie also, die Deutschen. Endlich! …” – wird geklärt, warum man niemals Jobcenter sagen sollte. Lieber Arbeitszentrum. Oder Crew. Alltagsrassismus beißt sich an Lakonie die Zähne aus.


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