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Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt

Roman

Peter Stamm

(18)
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Beschreibung

Schweizer Buchpreis 2018

Das eigene Leben noch einmal erleben. Soll man sich das wünschen?

Christoph verabredet sich in Stockholm mit der viel jüngeren Lena. Er erzählt ihr, dass er vor 20 Jahren eine Frau geliebt habe, die ihr ähnlich, ja, die ihr gleich war. Er kennt das Leben, das sie führt, und weiß, was ihr bevorsteht. So beginnt ein beispiellos wahrhaftiges Spiel der Vergangenheit mit der Gegenwart, aus dem keiner unbeschadet herausgehen wird.
Können wir unserem Schicksal entgehen oder müssen wir uns abfinden mit der sanften Gleichgültigkeit der Welt? Peter Stamm, der große Erzähler existentieller menschlicher Erfahrung, erzählt auf kleinstem Raum eine andere Geschichte der unerklärlichen Nähe, die einen von dem trennt, der man früher war.

»Würde Albert Camus heute leben, würde er vielleicht Bücher schreiben wie Peter Stamm …«
The New Yorker

Peter Stamm, geboren 1963, studierte einige Semester Anglistik, Psychologie und Psychopathologie und übte verschiedene Berufe aus, u.a. in Paris und New York. Er lebt in der Schweiz. Seit 1990 arbeitet er als freier Autor. Er schrieb mehr als ein Dutzend Hörspiele. Seit seinem Romandebüt »Agnes« 1998 erschienen sechs weitere Romane, fünf Erzählungssammlungen und ein Band mit Theaterstücken, zuletzt die Romane »Weit über das Land«, »Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt« sowie die Erzählung »Marcia aus Vermont«. Unter dem Titel »Die Vertreibung aus dem Paradies« erschienen seine Bamberger Poetikvorlesungen. »Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt« wurde ausgezeichnet mit dem Schweizer Buchpreis 2018.Literaturpreise:Rheingau Literatur Preis 2000Bodensee-Literaturpreis 2012Friedrich-Hölderlin-Preis 2014Cotta Literaturpreis 2017ZKB-Schillerpreis 2017Solothurner Literaturpreis 2018Schweizer Buchpreis 2018

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 144
Erscheinungsdatum 23.09.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-52260-6
Reihe Fischer Taschenbibliothek
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B) 14,4/9,2 cm
Gewicht 109 g
Auflage 1. Auflage

Buchhändler-Empfehlungen

Würde ich alles noch einmal so machen?

Saskia Cordsen, Thalia-Buchhandlung Göttingen

Dieses Buch wurde zurecht 2018 mit dem Schweizer Buchpreis ausgezeichnet! Nur wenige Autoren können existenzielle menschliche Erfahrungen so verpacken wie Peter Stamm es kann. Feingeistig beschreibt er das Aufeinandertreffen von Christoph und Lena. Christoph kannte mal ein Mädchen ,wie Lena, und schildert ihr den weiteren Verlauf ihres Lebens. Würden Sie so jemandem glauben? Ein Moment aus dem keiner der Beiden unbeschadet herausgehen wird. Sind wir so einzigartig wie wir immer glauben? Sehr Lesenswert!

Ein Text, der nichts verlangt, aber viel gibt...

Lorena Lahrem, Thalia-Buchhandlung Berlin

Die innige Detailtreue von Stamms Art, das alltäglichste und vergänglichste im Leben zu schildern, ist reichlich besonders und veranlasst den Leser, einen atemlosen Tag inmitten dieser 116 Seiten langen Erzählung zu verleben. Die Liebe im Leben als Fixpunkt, um sich in anderen wiederzuerkennen. Ein Roman, der mir persönlich zeigt, wie oft sich die Zeit wiederholt und wie vergeblich es ist, junge Menschen zu anderen Entscheidungen drängen zu wollen, als man selbst sie traf, da man jung war - denn das Leben unser aller ähnelt sich oftmals auf erschreckende Weise. Doch darin besteht die Magie zu altern; sich in der Geschichte anderer Menschen gespiegelt zu sehen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
18 Bewertungen
Übersicht
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Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt
von einer Kundin/einem Kunden aus Regensdorf am 25.03.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ich bin enttäuscht, da hat mir ungefähre Landschaft doch bedeutend besser gefallen.

Kennt der ältere Mensch sich noch selbst als jungen Menschen?
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 24.08.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Eine auch sprachlich wunderbare Geschichte über die Veränderung des Menschen innerhalb seines Lebens und die nachdenkliche Frage, erkennen wir noch den jungen Menschen, der wir mal waren, was würden wir anders machen, wie oft ähneln sich Lebensentwürfe bei vielen Menschen, die wir für einmalig halten. Ist unser Leben vorbestimm... Eine auch sprachlich wunderbare Geschichte über die Veränderung des Menschen innerhalb seines Lebens und die nachdenkliche Frage, erkennen wir noch den jungen Menschen, der wir mal waren, was würden wir anders machen, wie oft ähneln sich Lebensentwürfe bei vielen Menschen, die wir für einmalig halten. Ist unser Leben vorbestimmt oder haben wir jederzeit die Chance auszusteigen und es zu verändern. Eine kurze, intensive Geschichte über viele wesentliche Fragen im Leben.

Faszinierende Geschichte des Lebens
von friederickes Bücherblog aus Berlin am 03.04.2018
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Das Cover: Das Cover zeigt eine nachdenkliche Frau. Ich finde die Darstellung äußerst gelungen und passend. Zusammen mit dem Titel und dem Klappentext entsteht eine harmonische Präsentation des Buches, die eine Einladung an die Leser ausspricht. Die Geschichte (Achtung Spoiler!): Diese Geschichte möchte ich nicht ausführl... Das Cover: Das Cover zeigt eine nachdenkliche Frau. Ich finde die Darstellung äußerst gelungen und passend. Zusammen mit dem Titel und dem Klappentext entsteht eine harmonische Präsentation des Buches, die eine Einladung an die Leser ausspricht. Die Geschichte (Achtung Spoiler!): Diese Geschichte möchte ich nicht ausführlich zusammenfassen, damit ich nicht zu viel Spoilern muss. Aber zwei Sätze aus dem Klappentext sagen auf den Punkt das aus, was mich dazu bewegt hat, dieses Buch lesen zu wollen. Zitat: Christoph verabredet sich in Stockholm mit der viel jüngeren Lena. Er erzählt ihr, dass er vor zwanzig Jahren eine Frau geliebt habe, die ihr ähnlich, ja, die ihr gleich war. Er kennt das Leben, das sie führt, und weiß, was ihr bevorsteht. Zitat Ende Meine Meinung: Dieses Buch ist ein ganz besonderes Buch. Es ist ein Roman der das Leben reflektiert, der sich mit Fragen beschäftigt, die sich wohl viele von uns schon einmal gestellt haben. Fragen wie diese: Warum habe ich nicht damals an jener Stelle meines Lebens nicht eine andere Entscheidung getroffen? Könnte ich das nicht doch noch korrigieren? Was vergangen ist ändern, in eine andere Bahn lenken? Geht das? Der Autor lässt Christoph einen Ich – Erzähler auf fantastische Art und Weise eine junge Frau treffen, die genauso aussieht, wie einst seine große Liebe vor vielen Jahren. Er erzählt ihr seine Lebensgeschichte und beide stellen fest, dass sie viele Gemeinsamkeiten haben. Ja, er kennt vermeintlich sogar das Leben der jungen Frau und sieht in ihrem Freund sich selbst, denn der versucht sich auch als Schriftsteller, genau wie er damals. Christoph vermischt auf fantastische und leise Art die Vergangenheit mit der Gegenwart. Ob man das Leben, das Schicksal nachträglich beeinflussen kann? Das Buch ist in einer wunderbaren Sprache geschrieben. Die Geschichte ist allerdings in ihren Erzählebenen und in den Figuren sehr verwoben und nicht getrennt, sodass man schon sehr konzentriert dabei sein muss, um zu wissen, bei wem man sich gerade befindet. Aber genau das macht das Buch aus. Das Leben zweier Paare, das das gleiche Leben ist oder doch nicht? Es greift in die Tiefe der menschlichen Seele und lässt einen mit vielen Fragen über sich selbst und das Leben zurück. Ein Buch das beeindruckend und ganz anders ist. Von mir bekommt es eine ausdrückliche Leseempfehlung. friedericke von "friederickes bücherblog"


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