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Ich, du und für immer wir

Sven Krüdenscheidt

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Beschreibung

Ein Tyrann als Vater und Wehrmacht statt Studium, Ferdinand hat es nicht leicht.
Aber gerade bei der Wehrmacht ändert sich sein ganzes Leben, denn dort trifft er Georg.
In einer dunklen Zeit, in der gleichgeschlechtliche Liebe den Tod bedeuten kann, sind Ferdinand und Georg einander verfallen.
Ihre Suche nach dem Glück bringt sie an die Grenzen dessen, was ein Mensch ertragen kann.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 248
Erscheinungsdatum 21.03.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95949-268-3
Verlag MAIN Verlag
Maße (L/B/H) 21,1/14,9/2,2 cm
Gewicht 332 g
Auflage 1

Kundenbewertungen

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Übersicht
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Eine wahre, bedingungslose Liebe die alles überwindet
von einer Kundin/einem Kunden am 07.11.2020

„Georg, ich brauche dich wie die Luft zum Atmen. Bist du nicht mehr, so will auch ich nicht mehr sein.“ - S.165 Es ist das Jahr 1937. Die Zeit des Nationalsozialismus. In einer Zeit voller strenger Gesetze und Verbote, skrupellosen Uniformierten, erschreckender Unmenschlichkeit gewährt uns der junge Ferdinand von Gütenberg eine... „Georg, ich brauche dich wie die Luft zum Atmen. Bist du nicht mehr, so will auch ich nicht mehr sein.“ - S.165 Es ist das Jahr 1937. Die Zeit des Nationalsozialismus. In einer Zeit voller strenger Gesetze und Verbote, skrupellosen Uniformierten, erschreckender Unmenschlichkeit gewährt uns der junge Ferdinand von Gütenberg einen Einblick in sein Leben. Ferdinand leidet unter seinen fanatischen, gefühllosen Vater, der ihn und seine Mutter tyrannisiert. Er studiert Medizin und hegt den Wunsch eines Tagen Menschen mit seinem Wissen helfen zu können. Doch Ferdinand ist anders als andere Männer. Als er von seinem Vater dazu gezwungen wird zur Wehrmacht zu gehen um dort die Grundausbildung zu absolvieren lernt er Georg kennen und lieben. Denn auch Georg ist anders. In einer Zeit in der Homosexualität als abartig und unwürdige Lebensweise erachtet wurde, sie mit grausamen Strafen und unmenschlichen Experimenten in Konzentrationslagern „behandelt“ wurde, können die beiden jungen Männer sich nicht offen zu ihren Gefühlen bekennen ohne Gefahr zu laufen ihre beiden Leben damit zu gefährden. Und doch verbindet die beiden eine tiefe und echte Liebe. Eine Liebe die wirklich alles überwindet und ihnen Kräfte verleiht mit denen die beiden wohl nicht gerechnet hatten. Der Schreibstil von Seven Krüdenscheidt war für mich neu. Dennoch kam ich schnell in die Geschichte rein und war gleich gefesselt von den Geschehnissen. Da das Buch aus Ferdinand‘s Sicht und dazu noch in Tagebuchform geschrieben ist, hatte ich oft das Gefühl, dass das alles wirklich passiert ist. Bestimmt gibt es auch die ein oder andere Geschichte, die der von Ferdinand und Georg ähnlich ist. Durch die angepasste Schreibweise und Redensart wirkte die ganze Geschichte sehr authentisch. Ab und an fehlte es mir an Gefühl. Manchmal kam mir die Art und Weise wir Ferdinand über gewissen Dinge schrieb doch recht oberflächlich vor. Dann dachte ich mir aber, dass es früher ja schon so war. Denn schließlich musste Ferdinand steht’s ein wahrer Mann sein und keine Memme. Ferdinand und Georg haben im laufe der Geschichte mehr als genug durchmachen müssen. Beide wurden sie gequält und mussten ein Leben in ständiger Vorsicht führen. Aus purer Verzweiflung und Angst einander zu verlieren, wurden sie zu Dingen gezwungen die sie nicht mehr losließen. Der Verlauf der Geschichte war ein stetiges Auf und Ab. Ständig passierte etwas. Es wurde nie langweilig und schon garnicht uninteressant. Das Leben der beiden Männer ist tragisch, berührend und erschütternd. Es ist wirklich erschreckend in der heutigen Zeit zu lesen, was damals wirklich mit Menschen die eine solche „Neigung“ hegen, passierte. Ich, Du und für immer wir ist eine wirklich schöne, wenn auch sehr erschreckende Geschichte die nicht die Homosexualität in den Vordergrund stellt, sondern die echte und bedingungslose Liebe zweier Männer in der Zeit des zweiten Weltkrieges. Absolut lesenswert und weiterzuempfehlen!

Überwältigend, aussagekräftig, stark
von einer Kundin/einem Kunden aus Immendingen am 10.08.2019

Sven hat eine Liebesgeschichte aus vergangener Zeit zu Papier gebracht, welche mich zutiefst geschockt, aber auch berührt hat. Sie ließ mich manchmal schaudernd vor Angst zurück, doch später wurde mir wieder warm ums Herz. Eine Achterbahn der Gefühle. Der Protagonist Ferdinand lebt in einer Zeit des Terrors und Hasses auf. Im G... Sven hat eine Liebesgeschichte aus vergangener Zeit zu Papier gebracht, welche mich zutiefst geschockt, aber auch berührt hat. Sie ließ mich manchmal schaudernd vor Angst zurück, doch später wurde mir wieder warm ums Herz. Eine Achterbahn der Gefühle. Der Protagonist Ferdinand lebt in einer Zeit des Terrors und Hasses auf. Im Gegensatz zu anderen Familien dieser Zeit wuchs er in Wohlstand auf. Ein Vater mit hoher Position und eine liebende Mutter. Er war mir super sympatisch, wirkte auf aber auch ein wenig eingeschüchtert. Ich mochte seine Denkweise und Charakterzüge sehr. Auch Georg mochte ich schon vom ersten Augenblick an und schloss beide jungs direkt in mein Herz. Ich verfolgte die Geschichte, welche als Tagebuch aufgebaut war, sehr. Ich tauchte ganz und gar in eine Welt ein, die mich schockierte und fesselte. Bisher hatte ich ja schon ein paar LGBT Bücher gelesen gehabt, doch war diese nochmal einen ticken anders, was wahrscheinlich an dem Umstand und der Zeit lag, weshalb ich auch ein paar Seiten brauchte, um in das Buch hineinzukommen. Die aufkeimende Liebe zwischen Ferdinand und Georg zu lesen war so herzlich und liebevoll. Doch alles schöne hat irgendwann mal ein Ende und ich als Leser musste mehr als ein mal den Atem anhalten. Diese ganzen Hochs und Tiefs gingen mir sehr nah, auch weil der Autor alles sehr realistisch geschildert hat. Vorurteile, welche ich über manche Charaktere hatten, bewiesen sich als wahr oder lösten sich manchmal sogar ganz auf. Aber auch Ferdinand zeigte eine dunkle Seite von sich, von der ich nicht wusste, wie ich sie einschätzen sollte. Er wirkte mutiger, stärker aber auch manchmal nicht wie er selbst. Ich wusste stets, dass es nur diese Möglichkeit gab doch zu was er fähig war konnte ich manchmal nicht ganz begreifen. Die Verbindung der Protas war unglaublich stark, zärtlich und tiefgründig. Ich liebte es jedes mal aufs neue die beiden zusammen zu erleben. Sie standen so oft davor sich zu verlieren. Ferdinand und Georg mussten so viel hinter sich lassen.

Überwältigend, vielschichtig, das Buch macht teilweise fassungslos, zwingt einen zum Weiterlesen.
von einer Kundin/einem Kunden aus Steina am 03.07.2019

Lange habe ich überlegt, wie ich meine Empfindungen in Worte fassen kann. Dieses Buch ist anders. Es ist im Tagebuchstil geschrieben, also aus der Sicht eines Protagonisten. Ferdinand, ein junger Deutscher, dessen Vater einen sehr hohen Posten direkt an der Seite des obersten Heerführers inne hat, fühlt sich schon immer anders. ... Lange habe ich überlegt, wie ich meine Empfindungen in Worte fassen kann. Dieses Buch ist anders. Es ist im Tagebuchstil geschrieben, also aus der Sicht eines Protagonisten. Ferdinand, ein junger Deutscher, dessen Vater einen sehr hohen Posten direkt an der Seite des obersten Heerführers inne hat, fühlt sich schon immer anders. Sein Vater scheint das zu spüren und lässt wenig unversucht, einen, wie er sagt, richtigen Mann aus ihm zu machen. Als er zur Wehrmacht gezogen wird, trifft er auf Georg, einen jungen Soldaten aus der Nähe von Potsdam. Die beiden Mönner versuchen gemeinsam, dem harten Alltag im Heer zu trotzen. Der Autor bedient sich einer Sprache, die ich sehr geläufig fand, denn genau so redeten meine Großeltern, die genau dieser Generation angehörten, die hier die zeitliche Grundlage bildet. Das Buch spielt ungefähr in den Jahren 1937 bis 1939, vorwiegend. Mit jeder Zeile, jedem Tagebucheintrag zog mich das Buch mehr in seinen Bann, verhinderte eine gesunde Nachtruhe, denn ich musste wissen, wie es weiter geht. Schwulsein in den 1930iger Jahren in Deutschland, gefährlich, lebensgefährlich. Schaffen es die beiden Männer? Ich musste es wissen und mich traf fast der Schlag, als.... Tränen ließen sich nicht vermeiden, lange hat mich ein Buch nicht mehr so berührt. Der Autor legt eine unterschwellige Emotionalität an den Tag, Gänsehaut pur. Auf dem Titel steht Romance. ja das ist es, und doch auch wiederum nicht. Es ist abenteuerlich und grausam real, es ist romantisch und erschreckend, es ist - wüsste ich nicht um die geschichtliche Korrektheit, die der Autor hervorragend recherchiert hat, grausam und verursachte Schnappatmung. Bei all diesen Punkten kann ich nicht verhindern zu sagen, das Buch hat mich tief, sehr tief berührt, wie schon lange kein Buch mehr. Ich habe direkt die Gerüche eines KZ in der Nase, die man immernoch riechen kann, wenn man ein solches besucht hat, ein Mahnmal einer Geschichte, die sich niemals, unter gar keinen Umständen jemals wiederholen darf. Doch wollen wir nicht um die geschichtlichen Kennziffern herumreden. Geschockt war ich von der Kraft oder auch dem Mut eines Menschen, wenn es darum geht, seine Liebe des Lebens zu schützen. Ich denke, das Buch kann und sollte nicht nur einmal gelesen werden, es bedarf eines Rereads, da sicher nicht alle Nuancen beim ersten Lesen erfassbar sind. Der Autor hat einen für mich wunderbaren Stil, der Lesefluss war angenehm, trotz der Worte, die lange brachliegende Emotionen auslösten. Ich gebe mit Hingabe 5 Sterne, werde es nochmals lesen und kann nur sagen, ich bin schockiert, entsetzt, überrascht, überzeugt, und ich liebe dieses Buch trotz schlimmer Schreckmomente, die defintiv vom Autor genau so gewollt waren. GÄNSEHAUT PUR! Von mir vollste Leseempfehlung. 5 Sterne


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