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Was uns erinnern lässt (Gekürzt)

(gekürzte Lesung)

1977: Das Zuhause der vierzehnjährigen Christine ist das ehemals mondäne Hotel Waldeshöh am Rennsteig im Thüringer Wald. Seit der Teilung Deutschlands liegt es hinter Stacheldraht in der Sperrzone direkt an der Grenze. Schon lange findet kein Wanderer mehr den Weg dorthin. Ohne Passierschein darf niemand das Waldstück betreten, irgendwann fahren weder Postauto noch Krankenwagen mehr dort hinauf. Fast scheint es, als habe die DDR das Hotel und seine Bewohner vergessen. 2017: Die junge Milla findet abseits der Wanderwege im Thüringer Wald einen überwucherten Keller und stößt auf die Geschichte des Hotels Waldeshöh. Dieser besondere Ort lässt sie nicht los, sie spürt Christine auf, um mehr zu erfahren. Die Begegnung verändert beide Frauen: Während die eine lernt, Erinnerungen anzunehmen, findet die andere Trost im Loslassen.
Portrait
Kati Naumann wurde 1963 in Leipzig geboren und studierte Museologie. Sie schreibt Songtexte, Märchen, Drehbücher und verfasste das Libretto zum Erfolgs-Musical "Elixier". Ihr Debütroman "Was denkst du?" erschien 2001 bei Kindler/Rowohlt und wurde in der Hörbuchfassung von Anna R. (Rosenstolz) und Olli Dittrich gesprochen. Inzwischen hat sie zahlreiche Hörspiele für Kinder und einen weiteren Roman veröffentlicht.
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Beschreibung

Produktdetails

Medium MP3
Sprecher Ilka Teichmüller
Erscheinungsdatum 01.03.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783961090808
Verlag HarperCollins bei Lübbe Audio
Spieldauer 412 Minuten
Format & Qualität MP3, 412 Minuten, 296.51 MB
Verkaufsrang 10613
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Buchhändler-Empfehlungen

Ein gelungenes Debüt

Meike Westermann, Thalia-Buchhandlung Dortmund

Als Milla auf der Suche nach einem "Lost Place" mitten im Thüringer Wald über einen seit Jahren unangetasteten Keller stolpert, ist ihre Neugier geweckt. Sie findet heraus, dass früher über diesem Keller das Hotel "Waldeshöh" stand, bis es Ende der 70er dem Erdboden gleich gemacht wurde. In Rückblenden wird nun die Geschichte der Hoteliersfamilie Dressel über mehrere Generationen hinweg erzählt. Das Hotel stand unter keinem guten Stern, denn nach einem zwar erfolgreichen Start kamen erst der Krieg und dann die russische Besatzung, die einen "normalen" Hotelbetrieb unmöglich machten. Dennoch ließen sich v.a. die Frauen der Familie niemals unterkriegen und kämpften unerschütterlich für den Erhalt des Hotels, das mehr als alles andere Heimat für sie bedeutete. Besonders Johanna Dressel lag das "Waldeshöh" am Herzen, weshalb sie es über all die Jahre hegte und pflegte in der Hoffnung, eines Tages wieder Gäste empfangen zu dürfen. Statt dessen sorgten die Besatzer dafür, dass das Familienhotel, das direkt im deutsch-deutschen Grenzgebiet lag, immer weiter isoliert und den Bewohnern das Leben so schwer wie möglich gemacht wurde, bis man schließlich Nägel mit Köpfen machte und das Schicksal der Familie Dressel damit besiegelt war. Jahre später nun hat Milla die Überreste des "Waldeshöh" entdeckt und nimmt Kontakt zu den Nachfahren auf. Sie erfährt, dass die Familie Ende der 70er Jahre enteignet und zwangsumgesiedelt wurde. Milla kann die Geschwister Dressel davon überzeugen, um den Wiedererhalt des Waldes zu kämpfen, dabei kommen sie einem dunklen Familiengeheimnis auf die Spur, das vieles in einem völlig neuen Licht erscheinen lässt. Ein spannender und gut zu lesender Familienroman. Ich selbst bin zwar kein besonders großer Fan von Geschichten, die auf zwei Zeitebenen spielen und auch hier hätte es nicht unbedingt sein müssen, aber mir hat der Roman trotzdem sehr gefallen. Ich habe gelesen, dass vieles in diesem Buch auf Tatsachen beruht, da die Autorin ihre eigene Familiengeschichte einfließen ließ, was dem Ganzen noch mehr Authentizität verleiht.

Inka Müller, Thalia-Buchhandlung

Vieles ist über das Leben in der DDR bereits geschrieben worden: dieser Roman widmet sich einer Familie, die im Thüringer Wald mitten in der Sperrzone lebt und sich daher nahezu ohnmächtig den täglichen Schikanen der Grenzsoldaten und Behörden ausgeliefert sieht. Sehr bewegend!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
109 Bewertungen
Übersicht
78
19
10
1
1

Idee gut, Umsetzung verbesserungswürdig
von einer Kundin/einem Kunden aus Falkenstein am 26.03.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Für den Kauf des Buches habe ich mich aufgrund des Stoffs entschieden. Die Idee finde ich grundsätzlich nicht schlecht, jedoch hapert es bei der Figurencharakterisierung und auf der sprachlichen Seite, besonders bei den Dialogen. Das Lektorat hätte einige Unstimmigkeiten und sprachliche Aspekte ausbessern müssen. Einzelne Aspekt... Für den Kauf des Buches habe ich mich aufgrund des Stoffs entschieden. Die Idee finde ich grundsätzlich nicht schlecht, jedoch hapert es bei der Figurencharakterisierung und auf der sprachlichen Seite, besonders bei den Dialogen. Das Lektorat hätte einige Unstimmigkeiten und sprachliche Aspekte ausbessern müssen. Einzelne Aspekte der Story wirken leicht unglaubwürdig oder werden nicht einfühlsam genug erzählt. Als Bettlektüre okay, begeistert hat es mich nicht.

Roman mit Tiefe und geschichtlichem Hintergrund
von Timo Funken am 09.06.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Spannende Familiengeschichte, die geschichtlich eingebettet ist. Ich habe es gerne gelesen, weil es einen auch mit in die Vergangenheit nimmt, daher von mir 4 Sterne. Liebe Grüße, Timo Funken

Blick zurück!
von einer Kundin/einem Kunden aus Nittendorf am 31.05.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

In ihrem Roman „Was uns erinnern lässt“ nimmt uns Autorin Kati Naumann mit auf eine Reise in die Vergangenheit. Zum Klappentext: 1977: Das Zuhause der vierzehnjährigen Christine ist das ehemals mondäne Hotel Waldeshöh am Rennsteig im Thüringer Wald. Seit der Teilung Deutschlands liegt es hinter Stacheldraht in der Sperrzone d... In ihrem Roman „Was uns erinnern lässt“ nimmt uns Autorin Kati Naumann mit auf eine Reise in die Vergangenheit. Zum Klappentext: 1977: Das Zuhause der vierzehnjährigen Christine ist das ehemals mondäne Hotel Waldeshöh am Rennsteig im Thüringer Wald. Seit der Teilung Deutschlands liegt es hinter Stacheldraht in der Sperrzone direkt an der Grenze. Schon lange findet kein Wanderer mehr den Weg dorthin. Ohne Passierschein darf niemand das Waldstück betreten, irgendwann fahren weder Postauto noch Krankenwagen mehr dort hinauf. Fast scheint es, als habe die DDR das Hotel und seine Bewohner vergessen. 2017: Die junge Milla findet abseits der Wanderwege im Thüringer Wald einen überwucherten Keller und stößt auf die Geschichte des Hotels Waldeshöh. Dieser besondere Ort lässt sie nicht los, sie spürt Christine auf, um mehr zu erfahren. Die Begegnung verändert beide Frauen: Während die eine lernt, Erinnerungen anzunehmen, findet die andere Trost im Loslassen. Die Geschichte verknüpft geschickt zwei Zeitebenen und zwei Schicksale miteinander. Sie gibt Einblick in ein Stück deutsch-deutscher Vergangenheit. Durch ihren Fund wird Milla neugierig auf die Familiengeschichte, die sich hinter den Ruinen und vergessenen Sachen im alten Keller, den sie gefunden hat, verbirgt. Die Geschichte erzählt in Rückblenden vom Schicksal des Hotels Waldeshöh und seiner Bewohner. Der Erzählstil ist ruhig und unaufgeregt. Wer sich für die deutsch-deutsche Vergangenheit im ehemalige Grenzgebiet interessiert findet hier am Schicksal der fiktiven Hotelbesitzerfamilie Dressel einen interessanten Rückblick.