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Diatar

Kind des Lichts

Auftakt der Mondiar-Trilogie

Textauszug:

Sieh ihnen niemals in die Augen hieß ein altes Gesetz seines Stammes. Man hatte ihm gesagt, dass dies sein Fehler gewesen war, damals, als Risa ihm zum ersten Mal begegnet war. Damit hätte sie ihn verhext, angelockt, um ihn anschließend ihrem Volk zu übergeben. Er glaubte nicht an Hexerei. Immer noch nicht.
„Jaro?“ Ihre Stimme war warm und weich – wie früher und das Bedürfnis, sie doch anzusehen, festzustellen, ob auch ihre Augen noch dieselben waren, wuchs rasch an. Sein Kopf bewegte sich ohne sein Zutun und sein Blick fand den ihren.
Hellblaue Augen wie glitzernde Kristalle – daran hatte sich nichts geändert. Auch nicht an der Zunei-gung, die in ihnen zu finden war. Freude, Sorge, Erleichterung. Sie versuchte keins ihrer Gefühle vor ihm zu verbergen und sie war … wunderschön. Anders als das letzte Mal, als er sie gesehen hatte, aber immer noch schrecklich faszinierend mit ihrer blassen Haut, dem hellen Haar, den rosigen Lippen und … diesen Augen, die ihn vollkommen zu durchdringen schienen.

Inhalt:

Gehe nie hinaus in die Nacht.
Meide die Dunkelheit.
Betrete niemals die Höhlen der Monandor.
Sei vor der Dämmerung zuhause.

Diese Regeln werden den Diatar von Kindesbeinen an eingebläut. Wer sich nicht an sie hält, ist des Todes. Das weiß auch der junge Krieger Jaro. Doch als er in einem Kampf mit den Monandor, den Dämonen der Dunkelheit, schwer verwundet wird, gelingt es ihm nicht mehr, vor Einbruch der Nacht zurück in sein Dorf zu kehren. Es ist ausgerechnet Risa, die ihn findet und in eine Höhle schleppt. Risa, die ihm zwar bereits das Leben rettete, als sie beide noch Kinder waren, die er jedoch seit Jahren nicht mehr gesehen hat. Sein Leben ein weiteres Mal in ihren Händen zu wissen, erfüllt Jaro mit Angst, denn eines weiß er mit Sicherheit: Niemand bleibt so unschuldig und gut, wie er als Kind einst gewesen ist – schon gar nicht eine menschenfressende Dämonin der Nacht …

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Dies ist der erste Teil der Mondiar-Trilogie, die in folgender Reihenfolge veröffentlicht wurde:

Diatar - Kind des Lichts

Monandor - Kind der Dunkelheit

Mondiar - Kinder der Dämmerung
Portrait
Ina Linger wurde 1975 in Berlin geboren und hatte schon als Kind eine immense Fantasie. Aus diesem Grund fing sie auch schon im Kindesalter an, ihre ersten kleinen Geschichten zu schreiben und hat bis heute nicht damit aufgehört. Sie arbeitete nach einem Germanistik- und Grundschulpädagogik-Studium in der Funktion einer Sozialpädagogin in Berlin Neukölln und ist erst seit Anfang 2015 hauptberuflich freischaffende Autorin.

Im Dezember 2011 veröffentlichte sie zusammen mit Cina Bard ihren ersten Roman mit dem Titel 'Three-Night-Stand - Liebe ist simpel'. Im Sommer 2012 folgte der erste Band ihrer Fantasyreihe 'Falaysia - Fremde Welt', der im Oktober sogar mit dem dnbp (derneuebuchpreis) für Selbstverleger ausgezeichnet wurde. Die Reihe wurde mit sieben Bänden abgeschlossen, die Charaktere müssen jedoch mit der neuen Fantasy-Reihe 'Lyamar - Vergessene Welt' neue Abenteuer in Falaysia bestreiten.

Obwohl die Autorin das Genre Fantasy bevorzugt, bewegt sich auch gern in anderen Genres. So sind bisher drei Romantische Komödien, eine Geistergeschichte und zwei Urban-Fantasy-Romane für junge Leute in Zusammenarbeit mit Cina Bard entstanden und veröffentlicht worden. Weitere Gemeinschaftsarbeiten sind in Planung.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Herausgeber Ina Linger
Seitenzahl 318
Altersempfehlung 16 - 99
Erscheinungsdatum 08.03.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-96443-911-6
Verlag Nova Md
Maße (L/B/H) 20,3/13,3/3,2 cm
Gewicht 346 g
Buch (Taschenbuch)
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Ein wundervoller Auftakt einer neuen High-Fantasy-Reihe
von Ruby-Celtic aus Elfershausen am 30.12.2017
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Die Schreibweise der Autorin ist sehr ruhig, gefühlvoll, spannend und einfach zu verfolgen. Sie versteht es detailgetreu zu schreiben ohne zu überfüllen, ein Gefühl für die Welt zu wecken ohne zu erschlagen und Charaktere ins Leben zu rufen die berühren, aber nicht überfordern. Erzählt wird die Geschichte aus Sicht unseres Pr... Die Schreibweise der Autorin ist sehr ruhig, gefühlvoll, spannend und einfach zu verfolgen. Sie versteht es detailgetreu zu schreiben ohne zu überfüllen, ein Gefühl für die Welt zu wecken ohne zu erschlagen und Charaktere ins Leben zu rufen die berühren, aber nicht überfordern. Erzählt wird die Geschichte aus Sicht unseres Protagonisten Jaro, welcher uns einen hervorragenden Blick in sein Innerstes gibt. Gleichzeitig ist er aber auch offen für seine Umgebung, sodass wir insgesamt viel Raum erhalten um die Entfaltung der Geschichte und Charaktere zu verfolgen. Jaro ist stark, liebenswürdig, unterschätzt sich leider selber und ist unglaublich selbstlos. Sein Wesen hat mich von Beginn an fasziniert, vielleicht auch aus dem Grund dass er offen seine Fehler trägt. Er ist nicht einfach, nicht perfekt und gerade das macht ihn so sympathisch. Er kämpft für sein Volk, stellt sich oftmals hinten an und ist dennoch offen dafür, wenn er sich selber und seine Gefühle genauer kennenlernt. Risa ist eine taffe, offene, starke und sehr liebenswerte Person. Ihr Wesen war fast ein bisschen elfenhaft, auch hier nicht perfekt, aber doch wieder beschützerisch, ein bisschen wie der helle Stern in der Geschichte. Ich konnte sie ebenfalls sehr gut greifen, habe sie sofort ins Herz schließen können und war gespannt, was uns hier alles erwarten wird. Auch weitere Charaktere tauchen natürlich in der Geschichte auf, wobei man hierbei sagen muss dass nicht alle komplett greifbar sind. Die Autorin lässt sie uns sehen, lässt zu dass wir uns ein Bild von ihnen machen und dennoch sind sie Randfiguren, von welchen manche wichtig werden und andere nur für die Situation dienen. Die Umsetzung der Geschichte hat mir wirklich gut gefallen. Sie ist kämpferisch, gefühlvoll, gefährlich, beängstigend und enthält trotz allem Liebe, Hoffnung und durchaus auch das Gefühl von erotischer Spannung. Die Autorin schafft es einen sehr schönen Spagat zu bieten, welchen den Leser dazu animiert immer weiter zu lesen. Die Geschichte war für mich so nicht vorhersehbar, sodass ich immer wieder neue Wege mit beschreiten konnte. Ich habe die Charaktere näher kennenlernen dürfen, konnte die Welt eines Dschungels ähnlich und die Umstände in mich aufnehmen und ein wirklich gutes Gefühl entwickeln. Das Ende dieses ersten Bandes und der Titel des zweiten lässt mich darauf hoffen, dass wir nun auch mal die andere Seite näher kennenlernen dürfen. Ich bin gespannt wie ähnlich sich die Völker sind und die hochgestochene Ziele erreicht werden können. Mein Gesamtfazit: Mit „Diatar – Kind des Lichts“ hat Ina Linger einen ganz wundervollen Auftakt einer neuen High-Fantasy-Reihe geschaffen. Sie spricht das Thema Schwarz-Weiß denken an, führt uns in diesem Punkt auf eine Insel ganz im Dschungel-Manie und sorgt dafür, dass Leser wie Charaktere oftmals nicht wissen, wohin die Reise noch führen wird. Ich bin unheimlich gespannt auf die Fortsetzung dieser Reihe.

Hat mehr Aufmerksamkeit verdient! Tolle Fantasy
von Kat B. aus Thun am 28.07.2017
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Inhalt Jaros Volk, die Diatar, bekämpft seit jeher das Volk der Dämonen, der Monandor. Er selber kämpft mit, in diese Welt hineingeboren, doch dann rettet ihm ausgerechnet eine Monandor das Leben. Zum zweiten Mal. Jaro muss sich eingestehen, dass seine Weltanschauung falsch ist. Und dass er nur gemeinsam mit seiner Retterin, de... Inhalt Jaros Volk, die Diatar, bekämpft seit jeher das Volk der Dämonen, der Monandor. Er selber kämpft mit, in diese Welt hineingeboren, doch dann rettet ihm ausgerechnet eine Monandor das Leben. Zum zweiten Mal. Jaro muss sich eingestehen, dass seine Weltanschauung falsch ist. Und dass er nur gemeinsam mit seiner Retterin, dem Dämonenmädchen Risa, ihre beiden Völker vor dem Untergang bewahren kann... Meine Meinung Für mich war Diatar das erste Buch der Autorin. Dank einem sehr angenehmen Schreibstil und dem Herzklopfen verursachenden Prolog habe ich sehr schnell in die Geschichte gefunden. Man merkt, dass die Autorin Übung hat im Schreiben, ihr Stil ist ausgereift und an den richtigen Stellen detailliert oder emotional. Ein paar wenige Grammatik- und Interpunktionsfehler sind mir trotzdem noch aufgefallen, diese haben aber nicht wirklich gestört und auch nicht Überhand genommen. Die Geschichte zeigt kapitelweise die Geschehnisse vom Jetzt und von Jaro's Vergangenheit, was mir gut gefallen hat, da man so die Beweggründe der Protagonisten nachvollziehen kann und einen Überblick bekommt. Trotz der fremden Welt, den eher speziellen Namen und Orten und den beiden Völkern und deren Geschichten habe ich mich zu keinem Zeitpunkt in der Geschichte verloren gefühlt sondern hatte das Gefühl, stets den Überblick zu haben. Jaro ist ein junger Krieger der Diatar. Mit seinem Dorf bekämpft er die grausamen Monandor, ein Volk der Dämonen - so sagt man. Dass er früher mit einem Monandor-Mädchen befreundet war, hat er erfolgreich verdrängt. Als er beim Kampf gegen die Dämonen schwer verletzt wird, rettet ihm ausgerechnet besagtes Mädchen wieder das Leben: Risa, die mittlerweile zu einer angesehenen Heilerin ihres Volkes herangewachsen ist. Doch nicht nur der Krieg zwischen ihren Völkern stellt ein Problem dar, sondern auch der Vulkan auf ihrer Heimatinsel, der auszubrechen droht. Vor diesem Hintergrund müssen die beiden eine Lösung finden, was sich als ziemlich schwierig erweist. Die Geschichte von Jaro und Risa hat mich sehr berührt. Sie birgt wichtige Botschaften; dass man sich stets selber ein Bild von etwas machen und keinen Vorurteilen glauben soll, dass man auf sein Bauchgefühl hören und sich auf seinen Verstand verlassen soll, dass man nicht in blinder Wut handeln soll und dass gemeinsam besser ist, als gegeneinander. Obschon das Buch spannend und der Schreibstil toll war, ist der letzte Funken nicht vollständig übergesprungen. Irgendetwas hat mir gefehlt... gewisse Szenen fand ich perfekt, andere hingegen haben mich nicht richtig erreicht. Das Ende fand ich toll und ich hoffe, dass mich Band 2 dann komplett abholen kann. Setting Diatar spielt in einer fiktiven Welt, auf einer Insel, auf der ein lange inaktiver Vulkan liegt, der langsam wieder erwacht. Die Völker der Diatar und Monandor leben auf dieser Insel und bekämpfen sich seit Anbeginn - Aberglaube und Unwissenheit schürt den Konflikt stets. Die Diatar leben in einem Dorf, betreiben Ackerbau und Fischerei, haben strenge Regeln, was Fortpflanzung angeht und verfügen über eine strikte Hierarchie. Die Monandor hingegen leben in Höhlen, können kein Sonnenlicht vertragen und haben weniger strikte Regeln und mehr Freiheiten untereinander. Sie sind also wie Tag und Nacht und da sich keine der Seiten Zeit nimmt, sich eingehend über die andere zu informieren, bekriegen sich die beiden Völker und planen die Ausrottung des jeweils anderen. Das Setting der Geschichte hat mir sehr gut gefallen und ich habe mich immer direkt vor Ort gefühlt, wenn Jaro und Risa unterwegs waren. Auch die Visionen und Träume waren erschreckend realistisch gestaltet und die Angst vor dem Ausbruch des Vulkans hat mich gepackt. Charaktere Jaro ist ein junger Krieger, der alles dafür tun würde, seine Familie und Freunde zu beschützen. Obschon er sich sein Ansehen hart erarbeitet hat, sieht er nicht recht, welchen Rang er mittlerweile hat. Er ist von Selbstzweifeln geplagt und leidet unter seiner Vergangenheit. Die Wandlung, die er an Risa's Seite nach und nach durchmacht, fand ich sehr gelungen. Risa ist eine junge Monandor, sie beherrscht die Heilkunst, ist selbstbewusst und kämpferisch. Sie ist eine geduldige Person, aber manchmal auch etwas stur. Ich fand sie ziemlich sympathisch, gleichzeitig hat sie mir auch leid getan, weil sie sich so sehr Frieden wünscht, aber kaum jemand auf ihrer Seite ist. Fazit Diatar ist ein gelungener Auftakt zu einer fantastischen Trilogie, die definitiv mehr Aufmerksamkeit verdient hat. Ein Konflikt zwischen zwei Völkern, der drohende Untergang ihrer Heimat und eine verbotene Freundschaft sorgen für reichlich Spannung und Action und ich bin sehr auf den zweiten Teil gespannt!