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Totkehlchen

Modrichs dritter Fall

Thomas Matiszik

(3)
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Beschreibung

Hass kennt kein Vergessen.
Bluttat im Dortmunder Zoo: Neben dem Giraffenhaus wird der Zoodirektor geköpft aufgefunden. Kommissar Peer Modrich nimmt die Ermittlungen auf, doch ein Motiv ist nicht in Sicht. Kaum hat die Suche nach dem Täter begonnen, taucht bereits eine weitere enthauptete Leiche auf, diesmal in Berlin. Doch bis auf
die grausame Mordmethode scheint die Taten nichts zu verbinden. Wer steckt dahinter? Während die Ermittler ein Phantom jagen, meldet sich ein Junge auf dem Dortmunder Präsidium, der seine Eltern vermisst. Das letzte Lebenszeichen aus ihrem Urlaub ist ein beunruhigendes Video von einer Safari.
Plötzlich spannen sich die Fäden des Falls von Deutschland über Südafrika nach Russland. Und auch diesmal geht Kommissar Modrich bis an seine Grenzen – und darüber hinaus.

Thomas Matiszik, 1967 in Recklinghausen geboren und in Oer-Erkenschwick aufgewachsen, lebt heute mit seiner Frau und seinen drei Kindern in Holzwickede. Seine musische Ader verwirklichte er schon zu Schul­zeiten in verschiedenen Theater- und Bandprojekten. Nach seinem Lehramts­studium ist er als freier Musikjournalist für die beiden Radiosender 1Live und WDR 2 tätig und arbeitet als freier Konzertagent in Bochum.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 282
Erscheinungsdatum 04.03.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-942672-69-6
Verlag OCM
Maße (L/B/H) 19/12,1/2,5 cm
Gewicht 300 g
Auflage 1

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Rasant aber die nötige Tiefe fehlt
von Buchwurm05 am 28.04.2019

Peer Modrich und seine Kollegin Gudrun (Guddi) Faltermeyer haben noch mit den Auswirkungen ihres letzten Falls zu kämpfen. Da wird der Zoodirektor des Dortmunder Zoos geköpft aufgefunden. Es sieht aus als wäre großer Hass im Spiel gewesen. Dann taucht in Berlin eine weitere enthauptete Leiche auf. Aber bis auf die Mordmethode sc... Peer Modrich und seine Kollegin Gudrun (Guddi) Faltermeyer haben noch mit den Auswirkungen ihres letzten Falls zu kämpfen. Da wird der Zoodirektor des Dortmunder Zoos geköpft aufgefunden. Es sieht aus als wäre großer Hass im Spiel gewesen. Dann taucht in Berlin eine weitere enthauptete Leiche auf. Aber bis auf die Mordmethode scheint es keine Gemeinsamkeiten zu geben...... Gewohnt rasant führt Thomas Matiszik durch Modrichs 3. Fall. Durch die kurzen Kapitel lässt sich das Buch zügig lesen. Anfangs war ich jedoch verwirrt. Der Leser wird  in jedem Kapitel an einen anderen Schauplatz mitgenommen, die scheinbar keinen Zusammenhang haben. Doch schon nach kurzer Zeit versteht man das besser. Der Fokus ist zum größten Teil auf das Privatleben der Ermittler gerichtet. Hier hat man deutlich erkannt, dass diese sich weiter entwickelt haben. Vor allem Modrich war mir schon fast sympathisch. Er ist auf den Hund gekommen. Das Zusammenleben der beiden fand ich sehr erheiternd und in Modrichs ganz eigenen Art auch ziemlich skurril. Ich konnte mir das sehr gut vorstellen. Auch Modrichs neuer Chef mit seiner sarkastischen Ader hat mir gut gefallen. Guddi hat privat große Sorgen, so dass sie nicht zu hundertprozent einsatzfähig ist. Der Titel "Totkehlchen" ist in diesem 3. Fall Programm. Streckenweise gab es ein ziemliches, für mich manchmal unnötiges, Gemetzel. Dabei hat mir die nötige Tiefe gefehlt. Vieles kam mir zusammen gestückelt vor. Manches einfach mal so in den Raum geworfen. Einiges wurde nicht weiter geführt. Eine Sache nicht aufgeklärt. Das Ende kam abrupt. Außerdem waren nach meinem Geschmack zu viele Unschuldige beteiligt. Ein Cliffhanger lässt auf einen weiteren Fall schließen. Fazit: Man braucht nicht unbedingt Vorkenntnisse um das Buch zu lesen. Jedoch versteht man dann einiges im Privatleben der Ermittler besser. Der Krimi ist rasant und hat interessante Charaktere. Leider habe ich die nötige Tiefe für den Fall selbst vermisst. Auch einige brutale Szenen, wären nicht unbedingt nötig gewesen. 

rasante, gelungene Fortsetzung
von Jörg Häusler aus Holzwickede am 10.04.2019

Dieser Teil knüpft beinahe nahtlos an „BLUTGESCHWISTER“ an. Die Nachwehen aus diesem Fall sind noch zu spüren und werden hier thematisiert. Dennoch ist es ohne Weiteres möglich, diesen Krimi auch separat zu lesen. Empfehlen kann ich es allerdings nicht. Denn in dem Fall entgeht dem Leser die Wandlung, die Modrich durch seine ... Dieser Teil knüpft beinahe nahtlos an „BLUTGESCHWISTER“ an. Die Nachwehen aus diesem Fall sind noch zu spüren und werden hier thematisiert. Dennoch ist es ohne Weiteres möglich, diesen Krimi auch separat zu lesen. Empfehlen kann ich es allerdings nicht. Denn in dem Fall entgeht dem Leser die Wandlung, die Modrich durch seine Fälle erfahren hat. Trotz seiner Schnoddrigkeit und seinem mitunter derben Humor wirkt Peer Modrich hier nahezu gefestigt. Er ist mit Shao nicht nur auf den Hund gekommen, sondern bemüht sich beinahe fürsorglich um Guddi, die um die Genesung ihres Jungen bangt. Doch die Mordermittlungen lassen sich nun einmal am besten im Team führen und so ist es dieses Mal Modrich, der Guddi eine Stütze ist. Schon alleine diese umgekehrte Rollenverteilung war spannend zu lesen. Auch den neuen Figuren, wie z.B. Modrichs neuem Chef, Gregor Frobisch und dem Berliner Ermittlerduo Bohn/Tomalke gibt der Autor durch seine Schreibweise direkt ein Gesicht und prägende Charakterzüge, ohne dabei ausschweifend zu werden. Die Geschichte, die Thomas Matiszik um den Mord an den Dortmunder Zoodirektor konstruiert hat, bietet durchgehende Spannung, überraschende Wendungen und ein atemberaubendes Tempo. Man kommt beim Lesen mit dem Blättern kaum hinterher. Hinzu kommt der knappe, aber prägnante Schreibstil. Und so kommt es auch irgendwie viel zu schnell zum furiosen Finale des Buches. Und dieses Ende hat es wirklich in sich. Instinktiv blättern die Finger weiter, und fassen doch ins Leere! Dieser „Nein! Doch! Ohhh!“-Effekt ist gleichermaßen ein arschiger wie auch genialer Abschluss dieses Buches. Kurzum: eine absolut gelungene Fortsetzung!

ein Thriller der Extraklasse der mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen hat
von Inas Buecherregal am 24.03.2019

Cover und Titel passen sich den beiden Vorgängern an, das gefällt mir sehr gut und hat einen hohen Widererkennungswert. Der Klappentext hat die richtige Länge, macht neugierig mit seinem Einblick in die Geschichte, verrät allerdings nicht zu viel. Story: Modrich röchelt, vollkommen bewegungs- und hilflos. Ein Kind weint,... Cover und Titel passen sich den beiden Vorgängern an, das gefällt mir sehr gut und hat einen hohen Widererkennungswert. Der Klappentext hat die richtige Länge, macht neugierig mit seinem Einblick in die Geschichte, verrät allerdings nicht zu viel. Story: Modrich röchelt, vollkommen bewegungs- und hilflos. Ein Kind weint, um ihn herum herrscht Finsternis. Wo war er? Wer ist das weinende Kind? Und vor allem: wie ist er hier her gekommen? Flüsternde Stimmen hört er, sie wollen den Jungen verschwinden verlassen. Ihn, den Bullen kann man ja liegen lassen, er sei eh schon halb Tot. Hilfesuchend klammert sich das Kind an Modrich fest, doch ihm ist klar, dass er gegen die flüsternden Männer nichts ausrichten kann... Charaktere: Modrich hat seit dem ersten Teil eine ordentliche Wandlung durchgemacht, er wirkt sympathisch und auf den ersten Blick mit sich im Reinen. Er und sein Hund Shao bilden ein gutes Team, geben sich gegenseitig Halt. Neuer Polizeichef und somit Kurt Heppners Nachfolger, wird Gregor Frabisch. Nach einem schweren Schicksalsschlag versucht er durch einen Tapetenwechsel wieder Ordnung und Beständigkeit in sein Leben zu bringen. Guddie Faltermeyer fehlt dem Team und vor allem Modrich. Auch sie muss sich im Privatleben beweisen, stark sein für ihren Mann und ihre Söhne. Schreibstil: Das Buch beginnt recht düster mit kurzen Kapiteln die erstmals zusammenhanglos erscheinen. In diesen ersten Kapiteln herrschen Sorgen, Ängste und Verzweiflung vor. Der Leser leidet mit den Protagonisten, vor allem Guddie hatte mein vollstes Mitgefühl. Dem Autor gelingt es wieder hervorragend, die Gefühle und Empfindungen der Protagonisten auszudrücken, so dass der Leser einerseits gefesselt in der Geschichte versinkt, anderseits betroffen und hilflos zusehen muss. Der Auftragskiller mit seiner besonderen Mordmethode besticht durch seine Kaltblütigkeit. Interessant ist seine Geschichte, die dem Leser nach und nach näher gebracht wird. Der Autor besticht mit kurzen, klaren Sätzen ohne großartig abzuschweifen, was den Leser fast durch die Kapitel fliegen lässt - bis zum großen showdown. Fazit: Thomas Matiszik ist hier wieder ein Thriller der Extraklasse gelungen der mich wieder von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen hat. Ich kann die ganze Reihe um Modrich und Guddie vorbehaltlos weiter empfehlen.


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