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DuMont Reise-Taschenbuch Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommern

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Claudia Banck

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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 304
Erscheinungsdatum 30.09.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-616-02079-2
Verlag DuMont Reiseverlag
Maße (L/B/H) 18,5/11,8/2,7 cm
Gewicht 398 g
Abbildungen mit 153 Abbildungen, mit Karte
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 60719

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"Schluss mit hastig!"
von Dr. M. am 19.06.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Eigentlich könnte man das als Motto für die ganze Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns als touristisches Motto wählen. In diesem Reiseführer steht es jedoch für einen Aufruf zum Langsamfahren in den wunderbaren Alleen-Straßen dieser Gegend. Besonders jungen Einheimischen scheint genau das Gegenteil viel Spaß zu machen. Vielleicht... Eigentlich könnte man das als Motto für die ganze Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns als touristisches Motto wählen. In diesem Reiseführer steht es jedoch für einen Aufruf zum Langsamfahren in den wunderbaren Alleen-Straßen dieser Gegend. Besonders jungen Einheimischen scheint genau das Gegenteil viel Spaß zu machen. Vielleicht bieten die dicht stehenden Bäume den besonderen Kick, denn ihnen kann man schlecht ausweichen, wenn man es übertreibt. Einen Reiseführer für ein solch großes Gebiet zu schreiben, macht nicht nur viel Arbeit, sondern nötigt auch zu Kompromissen. Sehr ausführlich kann man daher nicht werden. Wenn man schon oft an dieser Küste in den verschiedensten Orten war, dann merkt man schnell, wie sehr sich die Autorin aufs Wesentliche konzentriert. Musste sie eine Auswahl treffen, etwa bei Restaurants oder Übernachtungsmöglichkeiten, dann entschied sie wahrscheinlich entweder nach ihrem Geschmack oder nach ihren Kenntnissen, die natürlich nicht umfassend sein können. Dass sie ihre persönlichen Lieblingsorte ins Spiel bringt, ist selbstverständlich ihr gutes Recht. Ihre Wahl ist großartig, jedenfalls aus meiner Sicht. Der Reiseführer beginnt mit praktischen Hinweisen. Danach folgen zahlreiche allgemeine, aber interessante Ausführungen zu verschiedenen Themen: Landschaft, Ökologie der Ostsee, Nationalparks, Kraniche, Alleen, Backsteinbauten, Seebäder, Fischfang, Literaten und natürlich Störtebecker, der "Outlaw" (du meine Güte), "der Kasse macht". Danach schließlich kommen die einzelnen Gebiete von West nach Ost mit den touristisch interessanten Orten. Man findet dort überall zahlreiche nützliche Informationen oder Hinweise auf weiterführende Internetadressen. Zwischendrin trifft man dann immer wieder auf wirklich gute Tipps oder geschichtliche Erklärungen. Nimmt man die Kürze in Kauf, dann hat man eigentlich alles, was man so braucht, um sich vor dem Urlaub zu überlegen, was man am Reiseziel macht. Nach meiner Erfahrung sind lokaler orientierte Reiseführer auch nicht wirklich informativer. Bei allem Lob gibt es auch verschiedene Stellen, wo man etwas besser hätte machen können. Die beiliegende Karte ist nicht detaillierter als ein Autoatlas und geht viel zu weit nach Süden. Da man vermuten muss, dass die Mehrheit der Ostseetouristen mit dem Auto anreist, würden praktische Hinweise auf den Karten im Buch zu Parkplätzen nicht schaden. Ausführungen zu den Hansestädten beschreiben zwar die touristischen Höhepunkte und zeigen, wo man sie finden kann. Viel besser wäre es jedoch gewesen, eine oder mehrere Routen zu empfehlen, bei der man auf diese Sehenswürdigkeiten nacheinander trifft. Das in den Karten einzuzeichnen wäre schließlich kein Problem gewesen. War man nämlich in einer Stadt noch nie, dann irrt man doch meistens von der gerade gefundenen Parklücke irgendwie nach dem Zufallsprinzip umher. Ohne dass dies etwas am sehr guten Gesamteindruck etwas ändern würde, gibt es auch einige Stellen, wo man die Dinge anders sehen kann. Beispielsweise handelt es sich beim Darß-Fischland-Zingst nicht um eine "Halbinselkette" (wie soll man sich das denn vorstellen?), sondern um eine einzige Halbinsel. Ebenso fragwürdig ist die Behauptung, man könne nur noch im Saaler Bodden mit einem Zeesboot mitsegeln. Beispielsweise kann man sich von Mönkebude (Stettiner Haff) nach Usedom mit einem solchen Boot bringen lassen. Ich bin übrigens auch nach 2010 noch von Altwarp nach Polen mit einer kleinen Fähre gefahren, obwohl die Autorin behauptet, dass dies nicht mehr ginge. Aber das sind alles Kleinigkeiten, die den sehr guten Gesamteindruck nicht wirklich schmälern.


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  • Inhalt
    Senkrechtstarter, Überflieger, Querfeldein. Vor Ort – die Kapitel: Mecklenburger Bucht, Fischland-Darß-Zingst, Rügen und Hiddensee, Von Stralsund nach Ueckermünde, Usedom. Das Kleingedruckte (Reiseinfos von A bis Z). Das Magazin. Offene Fragen.