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Eine Familie in Deutschland

Roman

Die große Familiengeschichte in Zeiten der Entscheidung - berührend, lebensnah, historisch genau.
Seit Generationen leben die Isings im Wolfsburger Land, fernab der Welt und doch mitten in Deutschland. Alles verändert sich für die Familie, als auf Hitlers Befehl eine gigantische Automobilfabrik entstehen soll, um den „Volkswagen“ zu bauen. Kinderärztin Charly und Filmproduzentin Edda, Autoingenieur Georg und Parteisoldaten Horst – sie alle müssen sich entscheiden: Mache ich mit? Beuge ich mich? Oder widersetze ich mich? Mut, Verzweiflung, Verrat und Liebe im Zeichen des Nazi-Regimes: bewegend schildert Bestseller-Autor Peter Prange die deutsche Jahrhundert-Tragödie und den Weg einer Familie, deren Mitglieder so unterschiedlich sind, wie Menschen nur sein können.
„Zeit zu hoffen, Zeit zu leben“ ist der Auftakt des großen Zweiteilers. Mit "Am Ende die Hoffnung" führt Peter Prange seinen Roman "Eine Familie in Deutschland" zum Abschluss.
»Was es wirklich hieß, im Nationalsozialismus zu leben, das gewinnt bei Peter Prange ganz neue Anschaulichkeit.« Andreas Rödder, Historiker und Publizist
Portrait

Peter Prange ist als Autor international erfolgreich. Seine Werke haben eine Gesamtauflage von über drei Millionen erreicht und wurden in 24 Sprachen übersetzt. Mehrere Bücher, etwa sein Bestseller ›Das Bernstein-Amulett‹, wurden verfilmt. Nach seinem Erfolgsroman ›Unsere wunderbaren Jahre‹ folgt nun der große Roman in zwei Bänden, ›Eine Familie in Deutschland‹. Der Autor lebt mit seiner Frau in Tübingen.

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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 672
Erscheinungsdatum 25.09.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-29988-1
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 19,1/12,6/4,5 cm
Gewicht 491 g
Auflage 2. Auflage
Verkaufsrang 223
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

Geschichte Pur!

Anett Nestler, Thalia-Buchhandlung Peine

In Peter Pranges neuen Ausflug in die deutsche Geschichte steht eine Familie im Mittelpunkt, deren Mitglieder nicht unterschiedlicher sein könnten. Mit Beginn des Nationalsozialismus gibt es für die Isings aus Fallersleben gleich eine große Veränderung. Ihre Zuckerfabrik soll einer Autofabrik weichen. Anhand dieser typischen Familie gelingt es Peter Prange sehr lebendig den deutschen Alltag und die Schwierigkeit der vermeintlich richtigen Entscheidung zu zeigen. Für mich mehr als nur ein guter Schmöker.

Linda Schmidt, Thalia-Buchhandlung Iserlohn

Dieser Roman ist der erste Teile einer großen Familiensaga, denen ich binnen weniger Tage verschlungen habe. Peter Prange schafft es durch kurze Kapitel, die immer eine Person im Vordergrund hat, wie kein anderer flüssig und spannend zu schreiben.

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Die Auswirkungen des Krieges auf die Familie Ising
von Dreamworx aus Berlin am 13.10.2019

1939. Der Krieg schlägt seine Schneisen durch die deutsche Bevölkerung und verschont auch die Familie Ising in Fallersleben bei Wolfsburg nicht. Während Hermann mit seiner Frau Dorothee um den am Down Syndrom erkrankten Willy bangt, den sie in einer Heimeinrichtung untergebracht haben, fürchtet Charly um ihren jüdischen Mann Ben... 1939. Der Krieg schlägt seine Schneisen durch die deutsche Bevölkerung und verschont auch die Familie Ising in Fallersleben bei Wolfsburg nicht. Während Hermann mit seiner Frau Dorothee um den am Down Syndrom erkrankten Willy bangt, den sie in einer Heimeinrichtung untergebracht haben, fürchtet Charly um ihren jüdischen Mann Benny. Georg, der älteste Sohn der Isings, hat sich in Ungnade gebracht und wird daraufhin an die Front strafversetzt. Edda ist einige Zeit mit Leni Riefenstahl für die Dokumentation des Polen-Feldzuges unterwegs, geht dann aber nach Frankreich und schließt sich dort dem Widerstand an. Derweil bekommt Horst als eingefleischter Anhänger der Nazis immer mehr Macht und Befugnisse, wobei ihn seine Frau Ilse tatkräftig unterstützt. Wer von der Familie wird am Ende des Krieges noch am Leben sein und die Möglichkeit haben, seine Träume in die Tat umzusetzen? Peter Prange hat mit „Eine Familie in Deutschland-Am Ende die Hoffnung“ die Fortsetzung über die Familie Ising im Wolfsburger Land vorgelegt, der an Spannung, Dramatik sowie exzellent recherchiertem historischen Hintergrund dem Vorgänger „Eine Familie in Deutschland-Zeit zu hoffen, Zeit zu leben“ in nichts nachsteht. Während der erste Teil sich mit der Familie zur Vorkriegszeit beschäftigte, so nimmt er den Leser nun mit in die Zeit des Zweiten Weltkrieges von 1939 bis 1945, wo dieser den einzelnen Mitgliedern der Isings folgt und währenddessen das komplette Gefühlsbarometer durchlaufen wird. Prange, der sich immer wieder durch eine akribische Recherche in seinen Romanen auszeichnet, legt auch in dieser Geschichte wieder besonderen Wert auf Genauigkeit des historischen Hintergrunds. Durch den mitreißenden und bildhaften Erzählstil erlebt der Leser während der Lektüre nicht nur wahres Kopfkino, sondern hat auch das Gefühl, Geschichte mitzuerleben, obwohl ihn von der damaligen Zeit 80 Jahre trennen. Alles wirkt so glaubhaft und real, die Angst der Bevölkerung ist greifbar, die Unterdrückung und Verfolgung durch die Nazis nahezu furchtbar, die Bespitzelung unter Freunden, Nachbarn, selbst unter Familienmitgliedern geradezu unerträglich. Neben der wachsenden Verzweiflung blitzt aber immer wieder ein winziger Hoffnungsschimmer auf, sei es durch eine helfende Hand oder eine gute Nachricht, an denen die Menschen sich festklammerten, um irgendwie zu überleben. Die Charaktere wurden vom Autor weiter entwickelt und wirken so real und glaubwürdig, als würde der Leser sie persönlich kennen. Gerade ihre Differenziertheit erlaubt es, dass der Leser sich den einen so nahe fühlt und mit ihnen leidet, hofft und bangt, während er bei anderen für ihr Verhalten und Tun keinerlei Verständnis aufbringen kann, aber trotzdem immer wieder ihre Beweggründe hinterfragt. Besonders Charly und Ehemann Benny sowie Edda ragen als Protagonisten besonders heraus, deren Schicksal dem Leser besonders ans Herz geht. Dafür kann er dann seine ganze Abneigung auf Horst und seine Frau Ilse übertragen, die als getreue Nazis für einige Situationen sorgen, bei denen einem die Luft wegbleibt. Gilla ist eine Figur für sich, eine Jüdin, die alles tut, um ihre Liebsten zu retten, doch sich vom Weg abbringen lässt und alles verliert. Man würde heute auch sagen, sie hat sich verzockt. Die Gefühle für sie sind ambivalent, denn als Leser kann man leicht urteilen, solange man nicht in der Situation steckt. Aber auch die Schicksale von Carl, Georg, Adolf, Dorothee und Hermann gehen unter die Haut und lassen diese Geschichte so authentisch wirken wie sonst keine andere. „Eine Familie in Deutschland-Am Ende die Hoffnung“ ist ein würdige Fortsetzung. Nach der Lektüre dieses Buches weiß man zu schätzen, wie gut es uns heutzutage geht und dass wir uns das durch niemanden zerstören lassen sollten. Die damalige Geschichte darf sich einfach nicht wiederholen. Prange hat hier ganze Arbeit geleistet und wieder ein Meisterwerk abgeliefert, niemanden kalt lässt, sondern mitnimmt in die dunkelste deutsche Geschichtszeit. Absolute Leseempfehlung – Chapeau, besser geht es nicht!

Ein farbenprächtiges Gesellschaftsbild einer Zeit im Umbruch
von Monika Schulte aus Hagen am 21.09.2019

Wo Peter Prange drauf steht, ist auch Peter Prange drin. Mit dem ersten Teil seiner Geschichte über die Familie Ising, ist dem Autor wieder einmal ein großes Meisterwerk gelungen. Wer dieses Buch gelesen hat, wird es so schnell nicht vergessen. Bei jeder Zeile spürt man, wie intensiv sich Peter Prange mit der Zeit der Machtergre... Wo Peter Prange drauf steht, ist auch Peter Prange drin. Mit dem ersten Teil seiner Geschichte über die Familie Ising, ist dem Autor wieder einmal ein großes Meisterwerk gelungen. Wer dieses Buch gelesen hat, wird es so schnell nicht vergessen. Bei jeder Zeile spürt man, wie intensiv sich Peter Prange mit der Zeit der Machtergreifung Hitlers auseinandergesetzt hat. Die Geschichte handelt von Hermann Ising, seiner Frau und den fünf Kindern. Fünf Kinder, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Charly, die ihren Traum wahr werden lässt und Kinderärztin wird. Georg, der lieber Auto-Ingenieur wird, anstatt die Zuckerfabrik des Vaters zu übernehmen. Edda, für die die Filmwelt alles bedeutet und die an der Seite der berühmten Leni Riefenstahl arbeiten darf und nicht nur das. Zu den Geschwistern gehört auch Horst, bei weitem nicht so intelligent wie die anderen. Er wird in der Partei Karriere machen. Das Nesthäkchen Willi ist der Jüngste. Er wurde mit dem Downsyndrom geboren. Was das unter dem Nazi-Regime bedeutet, muss ich nicht extra erklären. Hitler hat 1939 die Anordnung zur Ausrottung lebensunwerten Lebens offiziell erlassen und hierzu gehörten verstörenderweise Menschen mit Behinderungen. Während Charly versucht, ihren kleinen Bruder zu retten, wird ihre große Liebe Benjamin Jungbluth bedroht. Er, der Architekt, der noch so Großes vorhatte, versucht - vielleicht schon zu spät - das Land zu verlassen. Wird es ihm gelingen? "Eine Familie in Deutschland - Zeit zu hoffen, Zeit zu leben" - nicht nur die Geschichte einer Familie, sondern auch die Geschichte der Konstruktion des Volkswagens im Wolfsburger Land. Es ist ein sehr intensives Buch, das man nicht so leicht aus der Hand legt. Nur wenige Autoren verstehen es, auf diese Art und Weise Zeit, Orte und Begebenheiten dem Leser so nahe zu bringen. Als Leser wird man in die Geschichte hinein gezogen. Man ist stiller Beobachter. Man fiebert, man leidet mit den Personen mit. Wie der Autor selbst, frage auch ich mich: Wie hätte man damals selbst reagiert? Wäre man in der Partei gewesen, wie Hermann Ising, mehr oder weniger, damit man seine Ruhe hat? Hätte man sich eventuell von der Propagandamaschinerie beeinflussen hatten oder wäre man in den Widerstand gegangen? Hätte man das Land verlassen oder hätte man, wie so viele, gedacht, das wird schon wieder? Peter Prange ist für mich einer der größten deutschen Geschichtenerzähler. Wieder einmal hat er ein farbenprächtiges Gesellschaftsbild jener Jahre entworfen. Es ist ein großartiges Buch, das unbedingt gelesen werden muss!

Eine Familie in besonderen Zeiten
von Eliza am 18.03.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Meine Meinung: Der erste Teil der neuen Saga von Peter Prange hat mich bereits direkt von Anfang an in seinen Bann gezogen. Wie schon mit „Unsere wunderbaren Jahre“ lässt der Autor ein Stück Zeitgeschichte lebendig werden. Das Cover finde ich sehr gelungen, zum einem fängt es meiner Meinung nach, den Zeitgeist in Deutschland r... Meine Meinung: Der erste Teil der neuen Saga von Peter Prange hat mich bereits direkt von Anfang an in seinen Bann gezogen. Wie schon mit „Unsere wunderbaren Jahre“ lässt der Autor ein Stück Zeitgeschichte lebendig werden. Das Cover finde ich sehr gelungen, zum einem fängt es meiner Meinung nach, den Zeitgeist in Deutschland recht gut ein und zum anderen bekommen so die wichtigsten handelnden Figuren zumindest teilweise ein Gesicht. Sowohl im Vorder-, als auch im Rückblatt werden anhand der abgebildeten Personen des Covers die Protagonisten vorgestellt (Alter und kurze Zusammenfassung). Die Familie Ising mit ihren vier Kindern bildet den Mittelpunkt der Geschichte, anhand dieser Charaktere erzählt Peter Prange die Auswirkungen auf das Leben einer Familie im Zusammenhang mit dem Aufstieg der Nationalsozialisten. Der Roman umfasst die Jahre von 1933 – 1939, fern ab der Hauptstadt berührt die NS-Propaganda zunächst kaum, doch immer mehr nimmt der Nationalsozialistische Staat Einfluss auf das Leben der Familie und ihrer Freunde. Sehr interessant und informativ beschreibt Peter Prange aus verschiedenen Sichtweisen in recht kurzen Sequenzen (Kapiteln) das Denken und Handeln der Familie Ising. Dabei geht er chronologisch vor, um so die Entwicklung deutlich zu gestalten. Trotz der der schnellen Szenenwechsel lässt sich der Roman flüssig lesen und man gewöhnt sich an das hohe Tempo innerhalb des Romans. Auch bleiben die Figuren nicht blass oder unnahbar, sondern entwickeln sich im Laufe der Geschichte immer mehr zu Persönlichkeiten, die vor dem Auge des Lesers immer mehr Gestalt annehmen. Der Roman gliedert sich noch einmal in drei Teile, ein Personenregister am Ende des Buches stellt auch die zahlreichen Nebenfiguren vor. Die Intention des Romans ist es vor Augen zu führen, wie Menschen sich in „dunklen Zeiten“ verhalten, so ein Zitat des Autors im Vorderblatt. Welche Rolle wählen wir? Werden wir zu Rebellen, oder zu Mitläufern oder sehen wir unsere Chance und werden sogar zu Anführern? Dies ist Peter Prange sehr gut gelungen darzustellen und jeder Leser muss letztlich für sich selber entscheiden, welche Person, welche Rolle ihm am nächsten ist, doch dabei sollten wir nicht den Blick aus unsere heutigen Perspektive anführen, sondern uns bewusst machen, was man selber zur Zeit des NS-Regimes getan hätte. Eine absolut spannende Geschichte, deren Fortsetzung ich im Herbst entgegen fiebere und mich darauf freue die Familie Ising weiter durch diese Zeit begleiten zu dürfen. Ein Roman, den ich allen Lesern nur ans Herz legen kann, wenn man sich entweder für deutsche Geschichte oder Familiensaga interessiert. Sowohl Frauen als auch Männer haben zahlreiche Identifikationsfiguren zur Auswahl, so dass für jeden „Geschmack“ etwas dabei sein sollte. Mich hat dieser Roman auf ganzer Linie überzeugt!