Warenkorb
if (typeof merkur !== 'undefined') { $(document).ready(merkur.config('COOKIECONSENT').init); }

Hinter den Spiegeln - Das Wiener Vermächtnis

Wien 1892. Bei einem tragischen Sturz verliert die junge Komtess Luise von Waldenberg ihr Gedächtnis. Aber gerade das öffnet ihr die Augen: Die Dekadenz des Hofadels kommt ihr plötzlich verlogen vor, im elterlichen Palais erscheint ihr die strenge Aufteilung zwischen den Bediensteten und ihrer eigenen Familie falsch. Und warum werden treppauf und treppab Wahrheiten verschwiegen statt ausgesprochen?
Doch Luise ist nicht allein: In der Werkstatt des jungen Zuckerbäckers Stephan Brucker erlebt sie eine sinnliche Welt voller Düfte, süßer Genüsse und warmer Vertrautheit. Eine Mesalliance bahnt sich an, die auf höchste Empörung stößt. Denn es gibt ungeschriebene Gesetze, die niemand brechen darf - könnte doch davon die Zukunft der Donaumonarchie abhängen …
Portrait
Ulrike Schweikert hat schon viele Länder bereist, doch ihre Lieblingsstadt ist und bleibt Wien. Denn wo sonst könnte die 1966 in Schwäbisch Hall geborene Bestsellerautorin ein historisches Ballkleid tragen und sich im Walzertakt der geheimnisvollen Kaiserzeit wiegen? Auch ihre präzise recherchierten und lebensnahen Romane tauchen tief ein in diese imperiale Pracht der Donaumonarchie und zeigen eine Gesellschaft, die vor dem Abgrund einer glänzenden Epoche steht - und formvollendet tanzt.
… weiterlesen
  • Artikelbild-0
In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 432
Erscheinungsdatum 14.10.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7457-0036-7
Verlag Mira Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 18,5/12,8/3,6 cm
Gewicht 366 g
Auflage 1
Verkaufsrang 51856
Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
12,00
12,00
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
PAYBACK Punkte
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Ihr Feedback ist anonym. Wir nutzen es, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Wenn Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kundenservice wenden.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
18 Bewertungen
Übersicht
11
3
4
0
0

von einer Kundin/einem Kunden am 26.11.2019
Bewertet: anderes Format

Ein sehr schönes Familienepos über das Leben der Comtess Luise und ihre Wiener-Adelsfamilie. Der Autorin gelang es wunderbar die damalige Zeit bildhaft und intensiv zu beschreiben.

Historische Familiengeschichte mit unnötigen Längen
von katikatharinenhof am 31.10.2019

Von einem Tag auf den anderen ist für Komtess Luise von Waldenberg nichts mehr , wie es war. Durch einen Sturz hat sie ihr Gedächtnis verloren und ihr Leben steht dadurch Kopf. Dadurch, dass sie ihre bisherigen Gewohnheiten nicht wirklich kennt, sieht sie die Welt mit anderen Augen und erkennt, dass Lug und trug beim Hofadel an ... Von einem Tag auf den anderen ist für Komtess Luise von Waldenberg nichts mehr , wie es war. Durch einen Sturz hat sie ihr Gedächtnis verloren und ihr Leben steht dadurch Kopf. Dadurch, dass sie ihre bisherigen Gewohnheiten nicht wirklich kennt, sieht sie die Welt mit anderen Augen und erkennt, dass Lug und trug beim Hofadel an der Tagesordnung sind. Hier wird getuschelt, da wird gemauschelt, aber niemals kommt die Wahrheit ans Tageslicht. Mit Zuckerbäcker Bruckner kommt nicht nur langsam Licht in die Klüngelei, sondern es ziehen auch süße Düfte durch seine Schokoladenküche, die nicht nur zum Naschen der kleinen Köstlichkeiten verführen... Ich liebe historische Familienromane und sauge jedes Buch quasi auf wie ein Schwamm. Ulrike Schweikert ist für ihre gut recherchierten Historienromane bekannt und von daher habe ich mit voller Neugier in das Abenteuer Wien zum Ende des 19. Jahrhunderts gestürzt. Doch die Geschichte bringt mich nicht wirklich ins Schwärmen, denn ihr fehlt es irgendwie an Herzblut, denn der Funke der Begeisterung zündet nicht wirklich. Wien ist mit all seinen Schönheiten beschrieben, verzaubert mit seinem Charme und entführt den Leser direkt vor Ort, aber die Figuren bewegen sich vor dieser traumhaft schönen Kulisse wie Komparsen, die keine große Rolle zugedacht bekommen haben und zudem noch Schwierigkeiten mit Text und Handlung haben. Lässt mich nämlich der Klappentext im Glauben, dass es sich hier um eine romantische Geschichte zwischen Luise und ihrem Zuckerbäcker handelt und ich so auf ein süßes Happy-End im wahrsten Sinne des Wortes hoffe, so macht das Buch einen heftigen Schlenker in eine ganz andere Richtung - es werden immer mehr Krimielemente eingestreut und so verliert das Buch in meinen Augen an Glaubwürdigkeit. Die Geheimisse innerhalb der Familie bieten so viel Potential für eine spannende Handlung, die wohl auch mit der kriminalistischen Gestaltung angedeutet werden soll, aber irgendwie verpufft alles und es bleiben zu viele Fragen offen. Auch drückt das ewige Selbstmitleid von Luises Mutter die Stimmung des Romans - ja, es gibt viele tragische Ereignisse zu verkraften, aber wenn am Ende alles nur noch schwarz ist und kein Lichtblick zu sehen, finde ich das als Leser doch sehr bedrückend. Die Wendung zum Schluss kommt aus dem nichts - es gibt für den Leser vorher keine Andeutungen, dass sich die Geschichte jetzt genau in diese Richtung entwickelt und daher passt das offen gehaltene Ende zum Rest des Buches - es ist eine historische Familiengeschichte mit unnötigen Längen und einigen unpassenden Passagen, die den Lesespaß trüben.

Grossartig
von J. Kaiser am 26.10.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Bei einem tragischen Sturz verliert die junge Komtess Luise von Waldenberg ihr Gedächtnis. Aber gerade das öffnet ihr die Augen. Die Dekadenz des Hofadels kommt ihr plötzlich verlogen vor, im elterlichen Palais erscheint ihr die strenge Aufteilung zwischen den Bediensteten und ihrer eigenen Familie falsch. Und warum werden trepp... Bei einem tragischen Sturz verliert die junge Komtess Luise von Waldenberg ihr Gedächtnis. Aber gerade das öffnet ihr die Augen. Die Dekadenz des Hofadels kommt ihr plötzlich verlogen vor, im elterlichen Palais erscheint ihr die strenge Aufteilung zwischen den Bediensteten und ihrer eigenen Familie falsch. Und warum werden treppauf und treppab Wahrheiten verschwiegen statt ausgesprochen? Sie hörte zwei Männer sagen, dass die Komtess Luise absolute Ruhe brauchte. Sie wusste nicht wer das war oder ob sie das war. Sie konnte sich einfach an nichts erinnern. Milan folgte der Wirtschafterin und sagte ihr, dass er froh war, dass dem Grafen das Herz nicht bricht. Dana war bei der Komtess geblieben. Als diese sie rief, kam sie und fragte ob alles in Ordnung sei. Sie sagte nein, denn sie wusste nichts über den Unfall und wer sie war und wo sie war. Doch Luise ist nicht allein: In der Werkstatt des jungen Zuckerbäckers Stephan Brucker erlebt sie eine sinnliche Welt voller Düfte, süßer Genüsse und warmer Vertrautheit. Wie geht es weiter? Hatte sie wirklich nur einen Unfall oder hatte man nachgeholfen? Man staunt nur so, wie es damals so zugegangen ist. Es ist wirklich sehr lesenswert.