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Das Maschinenamt Heilbronn

Die Zugförderung in Nordbaden und Nordwürttemberg. Teil 2: Dienststellen und Strecken

Maschinenämter gehörten jahrzehntelang zu den wichtigsten Institutionen bei den deutschen Eisenbahnen. Sie sorgten dafür, dass die Fahrzeuge und technische Anlagen dem Betrieb stets zuverlässig zur Verfügung standen. Ralph Müller, selbst engagierter Eisenbahner, hat mit seinen früheren Kollegen und Vorgängern zwei Bände über eines der wichtigsten Maschinenämter in Süddeutschland zusammengestellt. Sie vermitteln einen umfassenden Einblick in die Geschichte, die Aufgaben und Abläufe eines Maschinenamts (MA) am Beispiel des MA Heilbronn der ehemaligen Deutschen Bundesbahn. So, oder zumindest so ähnlich, waren die Abläufe in den 33 Maschinenämtern der DB, die es 1985, zum Zeitpunkt des 150-jährigen Jubiläums der deutschen Eisenbahnen, noch gab – von ehemals 64 Maschinenämtern im Jahr 1957 im Bereich der DB bzw. 132 Maschinenämtern bei der Vorkriegs-Reichsbahn am 1. August 1935.
Bereits 13 Jahre nach der Einführung der Eisenbahn in Deutschland erreichte 1848 der erste Zug Heilbronn. Die technische Leitung lag zunächst in Aalen. 1896 wurde der Maschineningenieur Theodor Henzler in Heilbronn stationiert und begründete die Geschichte des Maschinenamts Heilbronn. Nahezu 100 Jahre lang haben seine Nachfolger den Betriebsmaschinendienst im Maschinenamts-Bezirk Heilbronn verantwortet. Ein Bezirk, der von Würzburg im Norden bis Kornwestheim vor den Toren Stuttgarts und von Pforzheim im Westen bis Crailsheim und Aalen im Osten reichte. Das Amt residierte im ersten Bahnhofsgebäude von Heilbronn. Die Eisenbahner des MA Heilbronn erzählen in den beiden Bänden aus Zeiten, die nicht immer gut und einfach waren. Dabei wird klar, dass Eisenbahn ein Zukunftsthema ist, dessen Gestaltung im öffentlichen Interesse liegt. Damit ist das Buch der „Ehemaligen“ gleichermaßen Chronologie, Familiengeschichte und Inspiration. Es hinterlässt Heimweh und Sehnsucht nach der Eisenbahn.
Teil 1 schildert chronologisch die Geschichte des MA Heilbronn, erläutert dessen Aufgaben, die der angeschlossenen Dienststellen und gibt nicht zuletzt einen sehr persönlichen Einblick in die großen und kleineren Ereignisse, Meilensteine und Episoden des MA und der späteren Regionalabteilung (Ra) Heilbronn.
Teil 2 stellt die Dienststellen des MA Heilbronn und die Bahnstrecken im MA-Bezirk in den Vordergrund. In den Aufnahmen bekannter Eisenbahnautoren wie Wolfgang Löckel, Dipl.-Ing. Herbert Stemmler, Dr. Karl Gerhard Baur, Burkhard Wollny, Helge Hufschläger, Wilfried Kohlmeier, Gerhard Greß und vielen anderen lebt die Dampflokepoche und die Zeit der späten Bundesbahn in den Werken und Lokbahnhöfen nochmals auf. Streckenaufnahmen bringen dem Leser die landschaftliche Schönheit und die betriebliche Vielfalt im MA-Bezirk Heilbronn nahe.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 272
Erscheinungsdatum 19.08.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8375-2128-3
Verlag Klartext
Maße (L/B/H) 29,6/22,8/2,3 cm
Gewicht 1495 g
Abbildungen zahlreiche farbige Abbildungen
Auflage 1
Buch (gebundene Ausgabe)
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Das Maschinenamt Heilbronn, Teil 2
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 24.08.2019

„Das Maschinenamt Heilbronn“ - der harmlos und lokal klingende Titel lässt nicht erahnen, welchen Paukenschlag dieses zweibändige Werk in der Eisenbahnszene auslöst. Es fängt nicht nur damit an, dass ein Kollegenkreis ehemaliger Vorstände und Mitarbeiter des längst vergangenen Maschinenamts sich seit 35 Jahren trifft, sondern au... „Das Maschinenamt Heilbronn“ - der harmlos und lokal klingende Titel lässt nicht erahnen, welchen Paukenschlag dieses zweibändige Werk in der Eisenbahnszene auslöst. Es fängt nicht nur damit an, dass ein Kollegenkreis ehemaliger Vorstände und Mitarbeiter des längst vergangenen Maschinenamts sich seit 35 Jahren trifft, sondern auch das Wohlwollen des Bahnvorstands für die Vergangenheitsaufarbeitung hat. Dieses Kollegium hat sein jüngstes Mitglied, das auch schon die 50 deutlich überschritten hat, mit der Koordination und Herausgabe betraut und legt ein Werk vor, das das Potenzial zum Kultbuch für die heutige Generation von Verkehrspolitikern und Eisenbahninteressierten hat. Mit einer sachlichen Chronologie kommen Einblicke in eine Welt einher, die Außenstehenden völlig unzugänglich sein mag, wie das Innere des Militärs oder der Kirche. Eine Ahnung von Profession, Mission und Nachhaltigkeit wird fassbar, die im aktionistischen Politikbetrieb mit Ausschreibungskarussell und vielfach gebrochenen Entwicklungslinien gar nicht möglich und denkbar scheinen. Die alten Heilbronner Eisenbahner geben allen Grund zur Hoffnung, dass eine Eisenbahn gut und sicher funktioniert, die auf der Motivation und Verbindung von Menschen aufbaut, die die Randbedingungen ihrer lebenslangen beruflichen Hingabe selbst als gut und sicher erfahren. Damit ist der Ball wieder bei der Gesellschaft, uns allen und den von uns gewählten Politikern: Welche Eisenbahn soll es denn sein, welche wollen wir gerne? Was Eisenbahn und Eisenbahner waren und sein können, das wird bei der Lektüre dieses spannenden, informativen und emotionalen Buches klarer als in vielen akademischen oder polemischen Abhandlungen der Gegenwart. Wie heißt es so schön auf dem Rücktitel des Buches? „Dieses Buch erzeugt Sehnsucht.“