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Agatha Merkwürdens Racheblumen

Es wird bunt und wild und wunderbar!

Melissas Heimatstadt ist betongrau und ordentlich. Für alles gibt es Regeln - und Melissa kann nichts so gut wie sie zu befolgen. Sie hat sogar den Titel »Folgsamstes Kind der Schule« zu verteidigen. Doch dann findet sie unter den Betonplatten auf ihrer Terrasse ein geheimnisvolles Päckchen voller Blumensamen, das alles auf den Kopf stellt. Plötzlich hört Melissa Stimmen und verspürt den Drang, die Samen auszusäen. Aber Agatha Merkwürdens Racheblumen sind launisch und suchen sich ihren ganz eigenen Weg. Und endlich blüht die Stadt wieder auf.

Gewinner des Deutschen Hörbuchpreises 2020 in der Kategorie »Bestes Kinderhörbuch«
Portrait
Nicola Skinner arbeitete als Texterin und Journalistin, bis ein Besuch in einem alten, überwucherten Garten sie zu "Agatha Merkwürdens Racheblumen", ihrem außergewöhnlichem Debüt, inspirierte.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 320
Altersempfehlung 10 - 12
Erscheinungsdatum 19.08.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7488-0003-3
Verlag Dragonfly
Maße (L/B/H) 21,6/15,7/3,2 cm
Gewicht 536 g
Originaltitel Bloom
Abbildungen mit Illustrationen
Illustrator Florentine Prechtel
Übersetzer Ann Lecker
Verkaufsrang 28831
Buch (gebundene Ausgabe)
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13,00
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Racheblumen gegen Beton

Celine Harting, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Das Cover hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Es ist so wunderschön illustriert und macht einen neugierig. Am Anfang war ich etwas skeptisch wohin die Geschichte führen wird, aber dann hat mich die kleine Melissa überzeugt. Die Melissa ist ein Mädchen, was brav ist und perfektionistisch. Doch dies ändert sich durch die Racheblumen von Agatha Merwürdens, denn diese sprießen mit einem mal auf ihrem Kopf. Und nicht nur auf ihrem, sondern bald auch auf den Köpfen ihrer Mitschüler. Was soll sie nur tun ?. Ich fande die Geschichte sehr unterhaltsam und toll zu lesen. Es ist eine Lesempfehlung von mir.

Melissas "Erwachen" : eine nicht ganz freiwillige Selbstfindung

Kerstin Hahne, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Dieses Mädchenbuch lebt von der Überzeichnung und seine perfektionistische Heldin passt anfänglich super in ihre betongraue Kleinstadt. Als Sechstklässlerin Melissa zu Beginn des neuen Schuljahres nicht mehr die folgsamste Schülersprecherin ever bleibt, weil sie ein uraltes Samentütchen öffnet, setzt sie ein besonderes Geschehen in Gang. Aus ihrem Kopf, dem ihrer besten Freundin Nia und diverser Mitschüler spriessen bald Blumen und Pflanzen, die mit dem Charakter des "Bewohnten" harmonieren. Aber dabei bleibt es nicht...Eine liebenswürdig-schräge Idee der Autorin, aber sie macht auch Sinn. In einer Welt, in der immer mehr zubetoniert wird und viele Leute keinen Bezug mehr zu Pflanzen und Tieren haben, bricht diese schräg-lustige Story über ein ewig braves Mädel und seine unangepasste, beste Freundin eine Lanze für mehr Natur, aber auch mehr Miteinander und weniger (unsinnige) Regeln. Ich-Erzählerin Melissa lernt umzudenken - ihre Freundin Nia hätte die Racheblumen eigentlich gar nicht nötig : sie ist für mich hier ist ein Paradebeispiel für Unangepasstsein und Mut ! Wie die beiden Mädels, letztlich gemeinsam, ihre Kleinstadt umkrempeln, sollten Sie mit ihren Kindern zusammen lesen- die Story hat Potential !

Kundenbewertungen

Durchschnitt
25 Bewertungen
Übersicht
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Blühende Erkenntnisse
von Nicole Franke am 17.01.2020

Als ich das Cover von Nicola Skinner's "Agatha Merkwürdens Racheblumen" das erste Mal gesehen und den Titel gelesen habe, wusste ich sofort, dieses Buch muss ich lesen! Es hat mich sofort in seinen Bann gezogen! Die gesamte Gestaltung von Florentine Prechtel macht vom ersten Moment an neugierig und ist, im Nachhinein betrachtet ... Als ich das Cover von Nicola Skinner's "Agatha Merkwürdens Racheblumen" das erste Mal gesehen und den Titel gelesen habe, wusste ich sofort, dieses Buch muss ich lesen! Es hat mich sofort in seinen Bann gezogen! Die gesamte Gestaltung von Florentine Prechtel macht vom ersten Moment an neugierig und ist, im Nachhinein betrachtet sehr passend gewählt! Doch was hat es mit diesen wirklich sehr eigensinnigen Racheblumen auf sich? Dies und auch wer Agatha eigentlich ist und welche Verbindung sie zu Blumen und insbesondere den Racheblumen hat, erfährt man erst sehr viel später im Buch! Eigentlich geht es um ein kleines Mädchen namens Melissa. Melissa geht auf eine Schule in einer kleinen Stadt, in der es mehr als ordentlich zugeht. Nichts bleibt dem Zufall überlassen, alles ist streng reglementiert und es gilt, sich an diese Regeln zu halten. Diese Stadt heißt 'Klein- Sterilitz' - welch treffender Name. Melissa liebt Regeln und wenn sie etwas überdurchschnittlich gut kann, dann ist es diese zu befolgen. Eines Tages findet sie auf ganz merkwürdige Weise "sensationelle Samen", und beschließt gemeinsam mit ihrer Freundin herauszufinden, was man mit ihnen anstellt... und vor allem wie. So beginnt sich alles zu ändern, Klein - Sterilitz , seine Bewohner , ihr Denken , einfach alles... "Agatha Merkwürdens Racheblumen" ist ein wirklich sehr interessantes Kinderbuch , das ab 10 Jahren empfohlen wird und mit Witz und Charme wichtige Themen anspricht und zum Nachdenken anregt. Manche Handlungen im Buch fand ich teilweise wirklich erschreckend und habe lange darüber nachgedacht, wie leicht manche Menschen sich durch Regeln und Versprechungen beeinflussen lassen. Menschen, die dies nicht tun, werden ausgeschlossen. Auf eine wirklich lehrhafte Weise, führt uns Nicola Skinner mit dieser Geschichte vor Augen, wie rücksichtslos, teilweise sogar skrupellos wir uns manchmal verhalten. Sei es anderen Menschen gegenüber, anderen Lebewesen, der Natur. Der Umgang mit Mutter Natur wird im Buch auf eine überaus bildhafte aber auch mahnende Weise dargestellt! Wir nehmen vieles einfach zu leicht hin! Wir lassen uns beeinflussen und vergessen manchmal die wirklich wichtigen Dinge! Das Buch ist ein wahres Multitalent! Es lehrt und unterhält zugleich, auf eine locker-leichte, spannende und humorvolle Art! Abenteurer, Magieliebhaber und Naturfreunde kommen ganz sicher auf ihre Kosten! Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass diese Geschichte sehr sehr viele Leser wachrüttelt und ihnen die Augen öffnet. … Und all das, mit einem Schmunzeln im Gesicht!

Als Kind kann man hier einiges mitnehmen, doch leider konnte mich die Geschichte erst ab der Hälfte mitreißen und überzeugen.
von MoneP aus Haltern am See am 21.11.2019

Es fiel mir zu Anfang sehr schwer, dieses Buch zu lesen. Die ganze Geschichte zog sich ein wenig hin. Es passierte lange Zeit gar nichts und ich musste versuchen mich auf das Buch zu konzentrieren. Ab ca. der Hälfte des Buches wurde es dann aber spannender. Endlich passierte etwas und die Ereignisse häuften sich. So bekam man ri... Es fiel mir zu Anfang sehr schwer, dieses Buch zu lesen. Die ganze Geschichte zog sich ein wenig hin. Es passierte lange Zeit gar nichts und ich musste versuchen mich auf das Buch zu konzentrieren. Ab ca. der Hälfte des Buches wurde es dann aber spannender. Endlich passierte etwas und die Ereignisse häuften sich. So bekam man richtig Lust, dieses Buch weiter zu lesen. Leider hätte dies aber schon zu Anfang der Fall sein müssen, um den Leser überhaupt in seinen Bann zu ziehen. Die Geschichte an sich ist sehr schön und man kann als Kind auch noch etwas dabei lernen. In Melissas Stadt ist alles voller Beton, es gibt kaum noch grüne Flächen, auf denen Kinder spielen oder Blumen sprießen können. Und den Bewohnern gefällt dies sogar. In der Schule herrscht Gehorsam. Alle sollen gleich sein und keiner soll auffallen. Doch dann wird ein Schulwettbewerb ausgeschrieben und das Kind mit den meisten Gehorsamkeitspunkten soll gewinnen. Theoretisch keine schlechte Idee, doch da die Punkte öffentlich zu Schau gestellt werden, wird es eher ein Krieg zwischen den Kindern, als etwas, woran sie Spaß haben. Man merkt, der Direktor will keine Individuen, sondern kleine Maschinen, die er ausbilden und formen kann. Melissa möchte diesen Wettbewerb für ihre Mutter gewinnen, der sie etwas Gutes tun möchte. Sie liebt ihre Mutter und versucht ein braves Kind zu sein, um ihr keine Sorgen zu bereiten. Doch dann findet sie seltsame Blumensamen und alles kommt anders als geplant... Am interessantesten aber fand ich das die mutigste Person meiner Meinung nach Melissas beste Freundin Nia war. Sie ist einfach klasse und lässt sich nicht verbiegen. Sie ist die, die Veränderung will und machen möchte was sie will. Melissa hingegen passt sich sehr gerne an und will gehorsam sein. Das war sehr speziell hier und mal etwas anderes. Ich bin der Meinung, man kann einiges aus dem Buch mitnehmen. Zum Beispiel das auch Eltern ehrlich mit ihren Gefühlen zu ihren Kindern sein sollten. Es gibt Tage, da geht es einem nicht gut. Man darf dies auch erwähnen. Kinder bekommen meist sowieso mehr mit, als Erwachsene sich vorstellen können. Man vermittelt Kindern auch ein falsches Bild. Wie sollen Kinder lernen, dass man zu seinen Gefühlen stehen darf, wenn die Eltern es schon nicht machen? Des weiteren konnte man sehen das Geld nicht alles im Leben ist und es viel wichtiger ist, sich an schönen Dingen im Leben zu erfreuen, wie Freundschaft oder eine einfache Spielwiese. Und man konnte miterleben, wie die Kinder von geformten Regelbefolgern zu Individuen wurden. Auch wenn dafür nicht die Erwachsenen verantwortlich waren, da sie sich der Gesellschaft schon längst angepasst haben, haben sie wenigstens von ihren Kindern lernen können.

Wildwuchs gegen Betonschädel
von SternchenBlau am 16.11.2019

In diesem Kinderbuch von Nicola Skinner ist vieles ganz zauberhaft und vermittelt großartige Botschaften: Wir müssen aufbegehren gegen die Konformität, Kinder brauchen frische Luft und Freiheit zum Spielen und: Die Menschen dürfen die Natur nicht zerstören. Für all das können wir keine Betonschädel gebrauchen, also warum sollen ... In diesem Kinderbuch von Nicola Skinner ist vieles ganz zauberhaft und vermittelt großartige Botschaften: Wir müssen aufbegehren gegen die Konformität, Kinder brauchen frische Luft und Freiheit zum Spielen und: Die Menschen dürfen die Natur nicht zerstören. Für all das können wir keine Betonschädel gebrauchen, also warum sollen unsere Gedanken nicht ebenso sprießen wie Blumen? Die Protagonistin von „Agatha Merkwürdens Racheblumen“ ist Melissa und sie ist so brav, dass es einem schon fast auf die Nerven geht. Aber sie macht das, weil sie damit ihre Mutter aufmuntern will, die immer so traurig ist. Doch dann findet Melissa unter der fast abgestorbenen Weide im Garten ein Päckchen mit sehr merkwürdige Samen. Und das war’s dann mit der Konformität im Städtchen Klein-Sterilitz. Die Autorin verwendet eine großartige, überbordende, im wahrsten Sinne des Wortes blumige Sprache. Mit der Schönheit kommt große Komplexität. Manche Sätze ziehen sich über einen Absatz, was es für den 7,5jährigen manchmal etwas kompliziert zum Zuhören machte und auch das Vorlesen für mich schwieriger gestaltete. Aber gerade die Sprache hat uns bei der Lektüre sehr viel Spaß bereitet. Das Buch wird außerdem erst ab 10 Jahren empfohlen und zum Selberlesen ist es vor diesem Alter sicherlich für die meisten zu kompliziert. Beim Vorlesen geht es, wie wir festgestellt haben, mit ausreichenden Erklärungen aber schon früher. (Erst recht, weil mein Sohn durch „Fridays For Future“ total am Umweltschutz interessiert ist.) Die Lektüre wurde an vielen Stellen sehr emotional. Die Emotionen kochten beim Kind sogar manchmal hoch, etwa, wenn der gemeine Schuldirektor die Kinder wieder unterdrücken wollte, da fielen schon – auch für mich nachvollziehbar – einige kindliche Schimpfwörter. Absolut gelungen finde ich, wie nachvollziehbar und kindgerecht die Autorin die Depression der Mutter schildert, ohne, dass dieser Begriff ein einziges Mal fällt. Das Buch eignet sich daher hervorragend für betroffene Eltern, um damit ihren Kindern diese Krankheit zu erklären. Und auch um den Kindern deutlich zu machen, dass sie aufgrund solch einer Krankheit oder anderer Umstände nicht die Verantwortung für ihre Eltern übernehmen müssen. Das Phänomen der Parentifizierung, dass sich gerade akut bei dem Kampf gegen die Klimakrise zeigt, hat nämlich seine Schattenseiten, wie man an Melissa sieht. Neben der tollen Grundidee und den positiven Aspekten hat das Buch leider auch Schwächen: Manches wurde meiner Meinung nach zu schnell abgehandelt oder einiges dramatisches Potential verschenkt. Das liegt auch daran, dass Melissa selten wirklich aktiv wird, sondern lange in ihrer braven Rolle verharrt. Manches zog sich und wurde redundant. Aber immer fingen das dann wieder die zauberhafte Ideen der Autorin auf oder ein großartiger Dialog. Zudem haben wir Melissas beste Freundin Nia aus ganzem Herzen geliebt: Ein Mädchen mit indischstämmigen Eltern, die Wissenschaftlerin werden will, und für Kinderrechte kämpft. So eine wundervolle Figur möchte wir gerne noch viel, viel häufiger lesen. Wir haben „Agatha Merkwürdens Racheblumen“ sehr, sehr gerne gelesen. Für die großartige Botschaft, Diversity, das Verständnis für psychologische Zusammenhänge und die schöne Sprache vergebe ich 4 Sterne und mein Sohn 5 Sterne, weil er zudem die Auflösung richtig klasse fand. Also runden wir bei diesem schönen Buch auf 5 Sterne auf.