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Neue Leben

Roman

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»Das ist nicht Wende-, das ist Weltliteratur.« Elmar Krekeler in ›Die Welt‹
Ostdeutsche Provinz, Januar 1990. Enrico Türmer, Theatermann und heimlicher Schriftsteller, kehrt der Kunst den Rücken und heuert bei einer neu gegründeten Zeitung an. Unter der Leitung seines Mephisto, des allgegenwärtigen Clemens von Barrista, entwickelt der Schöngeist einen ungeahnten Aufstiegswillen. Von dieser Lebenswende in Zeiten des Umbruchs erzählen die Briefe Enrico Türmers, geschrieben an seine drei Lieben - an die Schwester Vera, den Jugendfreund Johann und an Nicoletta, die Unerreichbare.Als Chronist der jüngsten deutschen Geschichte gelingt Ingo Schulze das einzigartige Panorama des Weltenwechsels 1989/90 - der Geburtsstunde unserer heutigen Welt.
Portrait

Ingo Schulze, geboren 1962 in Dresden, studierte Klassische Philologie in Jena. Bis 1990 war er als Dramaturg am Landestheater Altenburg engagiert, später in einer Zeitungsredaktion tätig. Es folgte ein längerer Aufenthalt in St. Petersburg.

Seit 1993 lebt Ingo Schulze als freier Autor in Berlin und wurde seitdem vielfach ausgezeichnet: Für die in und um St. Petersburg spielenden Erzählungen »33 Augenblicke des Glücks« (19129) erhielt Schulze 1995 den Alfred-Döblin-Förderpreis, den Ernst-Willner-Preis des Ingeborg-Bachmann-Wettbewerbs sowie den aspekte-Literaturpreis.

1998 folgte sein Roman »Simple Storys« (12702), 2005 der für den Deutschen Buchpreis nominierte Roman »Neue Leben« (13578). 2007 wurde Schulze für seinen Erzählungsband »Handy« (13811) mit dem Peter-Weiss-Preis der Stadt Bochum und dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet. Mit seinem 2008 erschienener Roman »Adam und Evelyn« (13876) war Ingo Schulze erneut für den Deutschen Buchpreis nominiert.

Seine jüngsten Werke sind der für die Taschenbuchausgabe aktualisierte Essayband »Was wollen wir« (13990), mit dem Schulze sich als genauer Beobachter des politischen, gesellschaftlichen und literarischen Geschehens in der BRD erweist, sowie der während eines Aufenthalts in der Villa Massimo in Rom geschriebene Band »Orangen und Engel«.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 800
Erscheinungsdatum 01.07.2007
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-13578-8
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19,4/12,6/4,6 cm
Gewicht 661 g
Buch (Taschenbuch)
9,90
inkl. gesetzl. MwSt.
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Inga Roos, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Ein Roman, der die Lebenslüge eines Opportunisten während der Umbruchjahre der Wende aufdeckt und schonungslos deutlich macht, wie der Osten von der Wirtschaft aufgekauft wurde. Ein Roman, der die Lebenslüge eines Opportunisten während der Umbruchjahre der Wende aufdeckt und schonungslos deutlich macht, wie der Osten von der Wirtschaft aufgekauft wurde.

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mühsam
von NOEDDA2000 am 24.11.2006
Bewertet: Buch (gebunden)

Bis Seite 568 habe ich mich durchgekämpft (gesamt 790 Seiten), dann verzichtete ich weise auf den letzten Teil ... d.h. dann war ich verärgert. Auch in einem Roman sollten wichtige historische Fakten stimmen ! Ich zitiere: "Am Mittwoch weckte uns Robert frühmorgens." Nämlich um den" Fall der Mauer" zu... Bis Seite 568 habe ich mich durchgekämpft (gesamt 790 Seiten), dann verzichtete ich weise auf den letzten Teil ... d.h. dann war ich verärgert. Auch in einem Roman sollten wichtige historische Fakten stimmen ! Ich zitiere: "Am Mittwoch weckte uns Robert frühmorgens." Nämlich um den" Fall der Mauer" zu verkünden, Das aber war am Donnerstag abends.