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Jesus

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'Spannungsgeladen, mystisch, fesselnd', 'ein Buch genau in die Mitte des Glaubens' – so urteilte die Presse, als 'Jesus' im Jahr 2004 erschien.

Klaus Berger, der 'große alte Mann' der Jesusforschung, hat mit dem Buch die Summe seiner lebenslangen Forschung vorgelegt und damit heftige Kontroversen in den Feuilletons ausgelöst. Denn er fordert Christen wie Skeptiker auf, sich mit der Urgestalt des Christentums ganz neu zu beschäftigen.

So wendet er sich gegen die Entmythologisierung der Heiligen Schrift und brandmarkt die Scheuklappentheologie der Rationalisten, für die es Wunder nicht geben darf. Berger vertraut dem Bibeltext stärker und fordert Mystik als gleichwertigen Erkenntniszugang zu Jesus ein. So eröffnet er einen spirituellen Zugang zur Gründergestalt des Christentums.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 704
Erscheinungsdatum 21.02.2007
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-629-10190-7
Verlag Pattloch
Maße (L/B/H) 22,2/15,4/5 cm
Gewicht 872 g
Buch (gebundene Ausgabe)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Eigenwillig, doch mit interessanten Gedanken
von einer Kundin/einem Kunden aus Pinzberg am 01.01.2011

In seinem umfangreichen "Jesus"-Buch bietet der Neutestamentler Klaus Berger dem interessierten Leser einen Gesamtüberblick über seine Erkenntnisse und Positionen. Berger geht dabei auf die verschiedensten Aspekte ein und möchte so Jesus dem modernen Menschen erschließen - das Buch richtet sich ausdrücklich an alle Interessenten, ob nun Christen oder Nichtchristen.... In seinem umfangreichen "Jesus"-Buch bietet der Neutestamentler Klaus Berger dem interessierten Leser einen Gesamtüberblick über seine Erkenntnisse und Positionen. Berger geht dabei auf die verschiedensten Aspekte ein und möchte so Jesus dem modernen Menschen erschließen - das Buch richtet sich ausdrücklich an alle Interessenten, ob nun Christen oder Nichtchristen. Stets ist Berger um Allgemeinverständlichkeit bemüht - doch schlägt er dadurch einen Tonfall an, der häufig sehr persönlich ist. So baut er teils Berichte aus seinem eigenen Leben mit in das Geschriebene ein und hält sich stets an die Vorgabe, dass er sich selbst aus seinen Gedanken nicht ausnehmen wolle. Dieser Duktus mag manchem Leser, der in ansonsten der theologischen Fachsprache fern steht, zugute kommen - doch gleichsam stört er denjenigen - und hierzu muss sich auch der Verfasser dieser Rezension zählen -, der sich in dem Werk eine Abhandlung mit zumindest ansatzweise wissenschaftlichem Charakter und Tonfall erwartet hat. Bedauerlicherweise verfügt Berges Buch auch ansonsten nicht über die typischen Charakteristika, die sich der interessierte Leser von einer Schrift eines Wissenschaftlers (und ein solcher ist Berger nun einmal) erwartet: Weder gibt es Fußnoten, die auf weiterführende Werke verweisen, noch ist dem Buch eine Bibliographie angefügt, in der dem Leser das Material für eine weitergehende Auseinandersetzung an die Hand gegeben wird. Wenn Berger von großen Männern, wie z.B. Bernhard von Clairvaux, zitiert, dann geschieht auch dies zumeist nur mit einer sehr kurzen Quellenangabe - als Leser wünscht man sich dabei jedoch einen konkreten Verweis auf eine Werkausgabe mit Seitenzahl, so dass man das Zitierte selbst nachprüfen kann. Berger gibt zwar an, aus welcher Schrift des Hl. Bernhard seine Zitate stammen und kann insofern nicht kritisiert werden; wünschenswert wären dennoch genauere Angaben, die dem Leser ein Auffinden des Zitates in anderen Textausgaben erleichtern. Neben all dieser Kritik, die sich vor allem auf die Methodik Berges in diesem Buch bezieht, lässt sich jedoch auch viel Positives über sein großes "Jesus"-Buch berichten: Eindeutig ist der starke Glaube des Verfassers zu spüren, welcher dem Buch zu Grunde liegt und welcher es so authentisch erscheinen lässt. Auch findet Berger stets den Mut, eine eigene Deutung zu finden und klar die Schwächen und Fehler der liberalen Theologie aufzuzeigen. Berger gelingt es so, sich von der "Weichspül-Theologie", die vielfach heute Eingang in die theologische Fachpublikation gefunden hat, lobenswert abzuheben und dem geneigten Leser stattdessen viele interessante Gedankengänge zu bieten, die auch zu selbständigem Denken und Hinterfragen anregen.