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Der weiße Neger Wumbaba kehrt zurück

Zweites Handbuch des Verhörens

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Der weiße Neger Wumbaba«, geboren durch fantastisches Verhören, aus den Wiesen gestiegen in dem berühmten Lied »Der Mond ist aufgegangen« von Matthias Claudius, ist eine radikal poetische, fremd-besondere und gelassen lächelnd über jeder politischen Korrektheit stehend im Grunde ganz unzeitgemäße Figur. Aber einmal in der Welt, in Wort und Bild, geschah durch ihn etwas Seltsames. Es war, als habe das Buch einen Virus freigesetzt, den Virus des Verhörens. Axel Hacke erhielt immer neue Berge von Leserpost mit den kuriosesten Verhörern. Der schönste betrifft den Buchtitel selbst: In einer Buchhandlung verlangte jemand dringend den Titel »Das weiß der Neger Wumbaba«. Jetzt kehrt der weiße Neger Wumbaba zurück. Mit einem Rollköfferchen voller Wunderwesen des Verhörens: dem Kinder-Lehmann, Jack, der Sau, dem Schlächter Müller, dem Blutaugust sowie dem Diener Sauer und sehr seltsamen Leichenschauern. Er hat Orte besucht, die man vom Hörensagen kennt, aber auf keiner Landkarte findet: Hedwig-Holstein, Erkon, Majork, Geweih und den Pipisee. Er berichtet Neues aus dem kirchlichen Leben: Lasst uns froh und Monster sein! Tiefere Wahrheiten und größeres Vergnügen kann man mit einem Buch nicht liefern.
Portrait
Axel Hacke, geboren 1956, ist Journalist und Schriftsteller. Seit 1981 arbeitet er für die Süddeutsche Zeitung als Reporter, Streiflichtautor und Kolumnist des "SZ-Magazins". Er wurde u.a. mit dem Egon-Erwin-Kisch-Preis, dem Theodor-Wolff-Preis und dem Josef-Roth-Preis ausgezeichnet. Seine Bücher sind in zahlreiche Sprachen übersetzt.

Michael Sowa wurde 1945 in Berlin geboren und studierte von 1965 bis 1972 auf der dortigen Hochschule für bildende Künste das Fach Kunstpädagogik. Pädagogische Lehrjahre schließen sich an, Sowa machte das erste und, 1975, das zweite Staatsexamen, arbeitete ein halbes Jahr als Lehrer und verließ den Schuldienst, um sich fortan als freier Künstler durchzuschlagen. Seine Bilder zierten u.a. die Titanic, das ZEIT-Magazin und den Standard sowie diverse Buch-Cover.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 69
Erscheinungsdatum 15.03.2007
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-88897-467-0
Verlag Antje Kunstmann
Maße (L/B/H) 17,5/13,4/1,2 cm
Gewicht 180 g
Abbildungen mit farbigen Illustrationen 17,5 cm
Auflage 8
Illustrator Michael Sowa
Verkaufsrang 26.100
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Wem der erste Teil gefallen hat, der wird auch diesen Teil von Wumbaba lieben.

Wenn es einen Lachpreis gäbe - dieses Büchlein hätte ihn verdient.
von tancarino aus Düsseldorf am 01.11.2008

Selten so gelacht. Der Fernseher bleibt aus und wenn man es vor lauter prustenden Lachanfällen inklusive aktuer Atemnot fertigbringt, einigermaßen verständlich vorzulesen, dann ist dieses kleine Büchlein die ideale Grundlage für einen netten Abend mit Freunden oder Familie. Die ganz Kleinen werden sicher einigen der Anekdoten wenig Witziges abgewinnen... Selten so gelacht. Der Fernseher bleibt aus und wenn man es vor lauter prustenden Lachanfällen inklusive aktuer Atemnot fertigbringt, einigermaßen verständlich vorzulesen, dann ist dieses kleine Büchlein die ideale Grundlage für einen netten Abend mit Freunden oder Familie. Die ganz Kleinen werden sicher einigen der Anekdoten wenig Witziges abgewinnen können, denn viele dieser Geschichten handeln davon, was Kinder aus Gedichten und Liedern heraushörten. Der Leser fühlt sich an die eigene Kindheit erinnert, denn ging es uns damals nicht ganz genauso? Die Erwachsenen benutzten so eigenartige Begriffe, die wir nicht verstanden, und was lag da näher, als mit dem eigenen begrenzten Vokabular auszuhelfen? Ob das Ganze noch irgendeinen Sinn ergab, war völlig nebensächlich, denn Sinn erkannten wir Knirpse in dieser höchst wundersamen Welt der Großen recht selten. Der Autor versucht, Ordnung in den bunten Zirkus aus Fabelwesen und Phantasiefiguren zu bringen, ordnet sie nach mühsam ersonnenen Merkmalen und führt die verschiedenen Gruppen schließlich in furiosen Szenen zusammen, was beim Leser nur in (lach-) tränenersticktem Luftschnappen endet. Auch in diesem zweiten Teil gelingt es, die abstrusesten Sprachirrtümer von Kindern und Jugendlichen zusammenzutragen und ich denke – es wird noch „eins draufgesetzt“. Mit Rollentrolley (wie es sich für einen weißen Neger gehört) und Baströckchen kehrt er zurück und nach dieser Lektüre wünscht man sich nur, er würde öfter noch zurückkommen. Ein wundervolles Buch, und es steht schon ganz oben auf meiner Liste der unverzichtbaren Weihnachtsgeschenke. Ein paar Exemplare für meine Liebsten liegen schon bereit. Gibt es etwas Schöneres als herzerfrischendes Lachen zu verschenken?