Der weiße Neger Wumbaba kehrt zurück

Zweites Handbuch des Verhörens

Axel Hacke

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Beschreibung

Der weiße Neger Wumbaba«, geboren durch fantastisches Verhören, aus den Wiesen gestiegen in dem berühmten Lied »Der Mond ist aufgegangen« von Matthias Claudius, ist eine radikal poetische, fremd-besondere und – gelassen lächelnd über jeder politischen Korrektheit stehend – im Grunde unzeitgemäße Figur. Aber einmal in der Welt, geschah durch ihn etwas Seltsames. Es war, als habe das Buch den Virus des Verhörens freigesetzt. Axel Hacke erhielt Berge von Leserpost mit den kuriosesten Verhörern. Der schönste betrifft den Buchtitel selbst: In einer Buchhandlung verlangte jemand dringend den Titel »Das weiß der Neger Wumbaba«. Jetzt kehrt der weiße Neger Wumbaba zurück. Mit einem Rollköfferchen voller Wunderwesen des Verhörens: dem Kinder-Lehmann, Jack, der Sau und dem Schlächter Müller. Tiefere Wahrheiten und größeres Vergnügen kann man mit einem Buch nicht liefern.

Axel Hacke, geboren 1956, ist Journalist und Schriftsteller. Seit 1981 arbeitet er für die Süddeutsche Zeitung als Reporter, Streiflichtautor und Kolumnist des "SZ-Magazins". Er wurde u.a. mit dem Egon-Erwin-Kisch-Preis, dem Theodor-Wolff-Preis und dem Josef-Roth-Preis ausgezeichnet. Seine Bücher sind in zahlreiche Sprachen übersetzt.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 69
Erscheinungsdatum 15.03.2007
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-88897-467-0
Verlag Kunstmann, A
Maße (L/B/H) 17,5/13,4/1,2 cm
Gewicht 180 g
Abbildungen mit farbigen Illustrationen 17,5 cm
Auflage 10
Illustrator Michael Sowa

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Wem der erste Teil gefallen hat, der wird auch diesen Teil von Wumbaba lieben.

Wenn es einen Lachpreis gäbe - dieses Büchlein hätte ihn verdient.
von tancarino aus Düsseldorf am 01.11.2008

Selten so gelacht. Der Fernseher bleibt aus und wenn man es vor lauter prustenden Lachanfällen inklusive aktuer Atemnot fertigbringt, einigermaßen verständlich vorzulesen, dann ist dieses kleine Büchlein die ideale Grundlage für einen netten Abend mit Freunden oder Familie. Die ganz Kleinen werden sicher einigen der Anekdoten we... Selten so gelacht. Der Fernseher bleibt aus und wenn man es vor lauter prustenden Lachanfällen inklusive aktuer Atemnot fertigbringt, einigermaßen verständlich vorzulesen, dann ist dieses kleine Büchlein die ideale Grundlage für einen netten Abend mit Freunden oder Familie. Die ganz Kleinen werden sicher einigen der Anekdoten wenig Witziges abgewinnen können, denn viele dieser Geschichten handeln davon, was Kinder aus Gedichten und Liedern heraushörten. Der Leser fühlt sich an die eigene Kindheit erinnert, denn ging es uns damals nicht ganz genauso? Die Erwachsenen benutzten so eigenartige Begriffe, die wir nicht verstanden, und was lag da näher, als mit dem eigenen begrenzten Vokabular auszuhelfen? Ob das Ganze noch irgendeinen Sinn ergab, war völlig nebensächlich, denn Sinn erkannten wir Knirpse in dieser höchst wundersamen Welt der Großen recht selten. Der Autor versucht, Ordnung in den bunten Zirkus aus Fabelwesen und Phantasiefiguren zu bringen, ordnet sie nach mühsam ersonnenen Merkmalen und führt die verschiedenen Gruppen schließlich in furiosen Szenen zusammen, was beim Leser nur in (lach-) tränenersticktem Luftschnappen endet. Auch in diesem zweiten Teil gelingt es, die abstrusesten Sprachirrtümer von Kindern und Jugendlichen zusammenzutragen und ich denke – es wird noch „eins draufgesetzt“. Mit Rollentrolley (wie es sich für einen weißen Neger gehört) und Baströckchen kehrt er zurück und nach dieser Lektüre wünscht man sich nur, er würde öfter noch zurückkommen. Ein wundervolles Buch, und es steht schon ganz oben auf meiner Liste der unverzichtbaren Weihnachtsgeschenke. Ein paar Exemplare für meine Liebsten liegen schon bereit. Gibt es etwas Schöneres als herzerfrischendes Lachen zu verschenken?


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