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Der Straßen-Doc

Unterwegs mit den Ärmsten der Gesellschaft

Gerhard Trabert ist ein internationaler Krisenarzt und bundesweit bekannt als der "Arzt der Armen". Er ist Mediziner, Sozialarbeiter, Professor und Buchautor. Wenn er nicht gerade in Katastrophengebieten unterwegs ist, sind seine Patienten seit über 20 Jahren Wohnungs- und Mittellose, Deutsche und Ausländer, denen er eine kostenlose medizinische Behandlung gibt. Er begegnet den armen Menschen auf Augenhöhe und gibt ihnen ein Stück Würde zurück. In diesem Buch erzählt er seine berührendsten Erlebnisse und schafft ein Bewusstsein dafür, stehenzubleiben, genauer hinzuschauen und selbst zu handeln. Für ihn ist jede einzelne Begegnung ein Stück persönliche Lebensqualität, das man mit Geld nicht bezahlen kann. Sein Buch ist ein leidenschaftliches Plädoyer für mehr Humanität und richtet sich gegen alle Formen bürgerlicher Gleichgültigkeit.

Ein leidenschaftliches Plädoyer für mehr Menschlichkeit
Berührende Begegnungen mit den Ärmsten der Gesellschaft
Eine sensible Reportage über soziale Ungerechtigkeiten

Portrait
Dr. Gerhard Trabert, geb. 1956, Krisenarzt in Katastrophengebieten und bundesweit bekannter "Armenarzt", Professor für Sozialmedizin und -psychiatrie, Arzt für Allgemein- und Notfallmedizin, Inhaber des G. Trabert Verlags sowie Gründer des Vereins "Flüsterpost", der Kinder krebskranker Eltern unterstützt; seit 30 Jahren internationale Hilfseinsätze, vielfache Auszeichnungen, u. a. Träger des Bundesverdienstkreuzes und der Paracelsus-Medaille (höchste Auszeichnung der Deutschen Ärzteschaft), diverse Publikationen.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 240
Erscheinungsdatum 28.10.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-579-01483-8
Verlag Gütersloher Verlagshaus
Maße (L/B/H) 22,2/14,4/2,5 cm
Gewicht 429 g
Verkaufsrang 12911
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen

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Auf Augenhöhe
von einer Kundin/einem Kunden am 09.12.2019

Gerhard Trabert hat sich in einem früheren Selbstversuch in die Lage von sozial benachteiligten Menschen versetzt. Dabei war ihm von Anfang an wichtig, wieder zu sich selbst zurück zu finden und mit Hilfe der gewonnenen Erkenntnisse etwas bewirken zu können. Im ersten Kapitel wird durch den Autor klar aber auch ergreifend darges... Gerhard Trabert hat sich in einem früheren Selbstversuch in die Lage von sozial benachteiligten Menschen versetzt. Dabei war ihm von Anfang an wichtig, wieder zu sich selbst zurück zu finden und mit Hilfe der gewonnenen Erkenntnisse etwas bewirken zu können. Im ersten Kapitel wird durch den Autor klar aber auch ergreifend dargestellt, wie sehr ein erlebtes Trauma auf das weitere Leben einwirken kann. So werden aus berufstätigen Familienmenschen, Menschen ohne Wohnsitz und von Perspektivlosigkeit gequälte Existenzen, die von der Gesellschaft pauschal geächtet und ausgegrenzt werden. Mich hat dieses Buch sehr bewegt und der Autor verdient aus meiner Sicht unser aller Respekt. Jedoch auch all die Helfer in und außerhalb der Institutionen, sowie alle Betroffenen.

Die im Dunkeln sieht man nicht
von einer Kundin/einem Kunden aus Bad Münstereifel am 09.12.2019

Gerhard Trabert ist Der Straßen-Doc. In seinem Buch beschreibt er was es heißt, mit den Ärmsten der Armen unterwegs zu sein. Seit 25 Jahren fährt er mit einem umgebauten Bus zu Plätzen, die von den meisten Menschen gemieden werden. Das Fahrzeug ist eine mobile Praxis mit allem, was er zur Behandlung seiner Patienten benötigt. Di... Gerhard Trabert ist Der Straßen-Doc. In seinem Buch beschreibt er was es heißt, mit den Ärmsten der Armen unterwegs zu sein. Seit 25 Jahren fährt er mit einem umgebauten Bus zu Plätzen, die von den meisten Menschen gemieden werden. Das Fahrzeug ist eine mobile Praxis mit allem, was er zur Behandlung seiner Patienten benötigt. Diese Form der Patientenversorgung lernte Gerhard Trabert in Indien kennen. Dort wurden auf diese Weise die Aussätzigen (Menschen, die an Lepra erkrankten) besucht. Trabert wuchs in einem Waisenhaus auf und schon damals lernte er was es heißt, am Rand der Gesellschaft zu stehen. Nein, er war keine Waise, sein Vater war dort als Erzieher tätig. Die Zeit prägte ihn, er sieht noch immer den Unterschied zwischen Privilegierten und vom Leben benachteiligten. Seine Schulkameraden, die aus dem Waisenhaus kamen, wurden von Lehrern und Kindern nur die „Heimkinder“ genannt. Man sah auf sie herab und für Trabert ist auch heute noch klar, dass die Redensart „Jeder ist seines Glückes Schmied“ in keiner Weise stimmt. Viel eher trifft der Satz zu: „Die im Dunkeln sieht man nicht.“ Das Buch nahm mich mit und ich gebe ihm den Titel: Für die Würde des Menschen. Ein Ausdruck, den Herr Trabert hier zitierte ist Gleichwürdigkeit. Ich frage mich, ob ich die Menschen, die in Fußgängerzonen oder in Parkhäusern sitzen und nach ein paar Cent fragen, als gleichwürdig mit mir betrachte? Wie gehe ich damit um, wenn ich Obdachlose sehe, die im Bahnhofsvorraum schlafen und in der langen Schlange vor der Suppenküche stehen? Nein, es gibt für viele Wohnungslose keine Alternative und ja, sie leben am Rand und werden oft als minderwertig angesehen. Dass der erste mobile Praxisbus in Mainz von Phil Collins finanziert wurde, wusste ich nicht. Es gibt einige Fakten in dem Buch zu lesen, die unbekannt sein dürften. Eine Sache muss ich hier noch erwähnen, Herr Gerhard Treber lebte 6 Wochen in einer Obdachlosensiedlung und dort lernte er die Probleme der Betroffenen hautnah kennen. Er machte diesen Feldversuch, um mehr Verständnis für die Menschen zu bekommen. Ich ziehe den Hut vor diesem Mann. Er schreibt einige Beispiele, wie er seinen Patienten helfen konnte. Aber auch, was diese sich von ihren sogenannten Mitmenschen gefallen lassen müssen. Ein Buch, perfekt für den Gabentisch aber auch für jeden, der gleichgültig durchs Leben geht. Also nicht weiß, wie reich er gesegnet ist und das nicht schätzt. Jeder kann in der nächsten Stunde so hart vom Schicksal gebeutelt sein, dass auch er zu den Ärmsten der Armen zählt.

Ein Arzt, der wirklich allen Menschen hilft
von einer Kundin/einem Kunden aus Ribbesbüttel am 05.12.2019

Gerhard Trabert erklärt in seinem Buch, ohne auf die Tränendrüse zu drücken, warum Menschen auf der Straße als Obdachlose landen. Weshalb sie nicht krankenversichert sind und was dies im Einzelnen für schwerwiegende Folgen hat. Dr. Trabert hilft diesen Armen nicht nur medizinisch und menschlich, er setzt sich hartnäckig für ihre... Gerhard Trabert erklärt in seinem Buch, ohne auf die Tränendrüse zu drücken, warum Menschen auf der Straße als Obdachlose landen. Weshalb sie nicht krankenversichert sind und was dies im Einzelnen für schwerwiegende Folgen hat. Dr. Trabert hilft diesen Armen nicht nur medizinisch und menschlich, er setzt sich hartnäckig für ihre Belange ein. So manchem hat er dabei von der Straße geholt. Es ist nicht immer nur der Alkohol, Drogen oder Faulheit im Spiel, wenn Personen abstürzen. Aber selbst wenn es so ist, haben wir ein Recht einfach wegzuschauen oder sie zu verurteilen? Nach dieser Lektüre schaue ich hin. Warum nicht mal in der nächsten Bäckerei ein belegtes Brötchen kaufen?