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Raus aus der Demenz-Falle!

Wie es gelingen kann, die Selbstheilungskräfte des Gehirns rechtzeitig zu aktivieren

Gerald Hüther

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Beschreibung


Der Spiegel-Bestseller erstmals im Taschenbuch.

Wir werden immer älter – und immer mehr Menschen erkranken an Demenz. Ein Grund zur Sorge, wenn nicht endlich ein Umdenken in Forschung und Gesellschaft stattfindet. Gerald Hüther macht deutlich, wie wir in diese fatale Sackgasse geraten konnten. Seine These: Demenz wird nicht durch altersbedingte Abbauprozesse und Ablagerungen im Gehirn verursacht, sondern durch die Unterdrückung der normalerweise bis ins hohe Alter vorhandenen Regenerations- und Kompensationsfähigkeit des Gehirns. Dieses neuroplastische Potenzial verlieren wir in einer Welt, in der uns die Freude am eigenen Entdecken und am gemeinsamen Gestalten beim Älterwerden zunehmend abhandenkommt.

Hüthers ermutigende Botschaft: Dieser Falle können wir entgehen, indem wir das Kohärenzgefühl für das eigene Leben, den eigenen Lebensentwurf stärken.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 128
Erscheinungsdatum 21.10.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-22247-6
Verlag Goldmann
Maße (L/B/H) 18,3/12,6/1,5 cm
Gewicht 145 g
Verkaufsrang 4961

Kundenbewertungen

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Raus aus der Demenz
von einer Kundin/einem Kunden aus Walde AG am 11.01.2021
Bewertet: Medium: Hörbuch-Download

Ich habe es noch nicht fertig gehört, aber es ist Interessant

Aktiv bleiben
von S.A.W aus Salzburg am 18.11.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Das ist kurz gesagt Gerald Hüthers Rezept gegen Demenz. Und er hat völlig Recht. Warum kommt bei Dirigenten und Schauspielern, die bis ins hohe Alter ihren Beruf mit Freude ausüben, Demenz kaum vor? Vor kurzem ist Nikolaus Harnoncourt gestorben, wenige Wochen vor seinem Tod hat er noch große Konzerte dirigiert und war der berüh... Das ist kurz gesagt Gerald Hüthers Rezept gegen Demenz. Und er hat völlig Recht. Warum kommt bei Dirigenten und Schauspielern, die bis ins hohe Alter ihren Beruf mit Freude ausüben, Demenz kaum vor? Vor kurzem ist Nikolaus Harnoncourt gestorben, wenige Wochen vor seinem Tod hat er noch große Konzerte dirigiert und war der berühmteste Dirigent Österreichs. Warum trifft Demenz vor allem Leute, die keinen Sinn im Leben, keine Kontakte und keine befriedigende Tätigkeit mehr haben? Diese Fragen sind entscheidend für die richtige Antwort auf die Frage, wie man Demenz vorbeugen kann. Bereits vor 20 Jahren berichtete ein Demenzforscher auf einem Psychologenkongress, dass regelmäßiges Kreislauftraining und regelmäßiges Gehirnjogging Demenz wenn nicht verhindern, so auf jeden Fall im Verlauf bremsen könne. Dies war damals schon richtig, widersprach aber der medizinischen Lehre, der ich als junger Psychologe in der Psychiatrie folgen sollte. Nervenzellen können sich nicht erneuern und können sich nicht neu bilden. Was einmal abgestorben ist, verringert die Kapazität des Gehirns. Demenz ist also ein unaufhaltsamer degenerativer Prozess. Dies wurde durch schadhafte Glia- u Stützzellen bei Dementen scheinbar bestätigt. Einen ersten Riss bekam diese Theorie durch die Untersuchung von Nonnen, die ähnlich abgebaute Hirnzellen wie Demente hatte, geistig aber noch völlig normal waren, da sie in ihrer täglichen Routine ihr Gehirn mit Gebeten, Gesängen und caritativer Arbeit forderten. In den letzten 20 Jahren hat die Hirnforschung alle Dogmen über den Haufen geworfen. Man spricht heute von Neuroplastizität bis ins hohe Alter, neue Nervenzellen bilden sich ständig im Hippocampus, neue Synapsen wachsen, wenn sie gebraucht werden. Das Gehirn wächst also ständig und vor allem dort, wo es gefordert wird. Am besten wachsen die Nervenmodule bei Tätigkeiten, die man mit Begeisterung im Flow trainiert. Deswegen werden Menschen, die im hohen Altern noch mit Begeisterung ihren Lieblingstätigkeiten nachgehen nicht dement. Das hat eine radikale Konsequenz: Wenn wir dem Gesundheitssystem die horrenden Kosten von Millionen Demenzkranken ersparen wollen, müssen alle Menschen lernen, noch möglichst vor der Pensionierung Lieblingstätigkeiten zu finden, die sie zum Lebensinhalt bis ins hohe Alter machen können. Am besten wäre natürlich, diese Tätigkeiten schon als Beruf so zu leben, dass man gar nicht mehr damit aufhören möchte. Erfolgreichen Künstlern gelingt das in der Regel, weswegen mir auch kein dementer Kunstschaffender einfällt. Gerald Hüther bringt diesen Argumentationsstrang mit Überzeugung und wissenschaftlicher Akribie. siehe auch Opelt, R: Zaubere dein Leben. Czernin 2006

Raus aus der Demenzfalle
von einer Kundin/einem Kunden aus Lüdinghausen am 16.10.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ein äußerst beeindruckendes Buch! Der Inhalt wissenschaftlich fundiert und gut nachvollziehbar. Bietet gute Anregungen zur Auseinandersetzung mit der eigenen Lebensführung- und einstellung - nicht nur in Bezug auf Demenz. Ein Buch, das mich überzeugt und begeistert hat!!


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