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Ein Haus voller Lügen

Ein Inspector-Rebus-Roman 22 - Kriminalroman

Ein Inspector-Rebus-Roman Band 22

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gebundene Ausgabe
Über zehn Jahre nach seinem Verschwinden wird die Leiche eines Privatdetektivs in einem Waldstück bei Edinburgh gefunden. Alles weist darauf hin, dass bei den damaligen Ermittlungen nicht alles mit rechten Dingen zuging. Und so soll DI Siobhan Clarke nicht nur den Mord aufklären, sondern auch Untersuchungen in den eigenen Reihen anstellen. Schon bald wird klar, dass fast jeder der Beteiligten – Polizisten, Verdächtige, Angehörige – etwas zu verbergen hat. Und alle eine Menge zu verlieren. Ein Mann scheint besonders viel über die Zusammenhänge zu wissen: John Rebus, Detectiv Inspector a.D. Und gerade ihm könnte die Wahrheit gewaltigen Schaden zufügen ...

Portrait
Ian Rankin, geboren 1960, ist Großbritanniens führender Krimiautor. Seine Romane sind seit Jahren fester Bestandteil der internationalen Bestsellerlisten. Er wurde mit dem Order of the British Empire geehrt, außerdem erhielt er den British Book Award und zahlreiche andere renommierte Preise. Er lebt in Edinburgh.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 512
Erscheinungsdatum 28.10.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-31525-3
Verlag Goldmann
Maße (L/B/H) 22/14,9/4,1 cm
Gewicht 700 g
Originaltitel In A House Of Lies
Übersetzer Conny Lösch
Verkaufsrang 7361
Buch (gebundene Ausgabe)
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Zwei für eins!

Petra Kurbach, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Der alte Rentner John Rebus kann das Ermitteln einfach nicht lassen. Oder besser Einsmischen, wenn es nach den Ex-Kollegen Clarke und Fox geht. Alles drin, was Fans brauchen, um gut unterhalten zu werden. Man freut sich direkt auf den nächsten Fall.

Rebus ist und bleibt der Beste aller Ermittler der Kriminalliteratur!

Julia Joachimmeyer, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Als zu einem ungelösten Vermisstenfall aus Rebus letzten Monaten im aktiven Dienst eine Leiche auftaucht, unterstützt er seine Kollegen auf gewohnt unkonventionelle Weise am Rande der Legalität. Eine großartige, spannend konstruierte Story voller ironischer Dialoge und Tiefgang. Toll!

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Scharfsinnig wie eh und je
von einer Kundin/einem Kunden aus Vaihingen an der Enz am 16.11.2019

Es hat sich viel verändert, seit John Rebus‘ ersten Tagen bei Police Scotland in den Achtzigern. Deals mit Informanten aus der Unterwelt passé, Mauscheleien mit der Presse oder anderen Dienststellen werden von der Antikorruptionseinheit verfolgt. Jetzt ist er seit einigen Jahren im Ruhestand, hat gesundheitliche Probleme, käm... Es hat sich viel verändert, seit John Rebus‘ ersten Tagen bei Police Scotland in den Achtzigern. Deals mit Informanten aus der Unterwelt passé, Mauscheleien mit der Presse oder anderen Dienststellen werden von der Antikorruptionseinheit verfolgt. Jetzt ist er seit einigen Jahren im Ruhestand, hat gesundheitliche Probleme, kämpft mit einem Lungenemphysem. Zu viel Whisky und zu viele Zigaretten im Lauf der Jahre. Keine Kippen mehr, Schluss mit dem Famous Grouse in der Oxford-Bar, dafür lange Spaziergänge mit seinem Hund in den Meadows. Seine Fähigkeiten sind nicht mehr gefragt. Nachwuchspolizisten verwehren ihm den Zutritt zur Polizeistation und er wird nur noch in Ausnahmefällen von seinem ehemaligen Zögling Siobhan Clarke um Mithilfe gebeten, meist unter der Hand und ohne Kenntnis ihrer Vorgesetzten. Aber der alte Mann hat’s noch immer drauf, was spätestens dann klar ist, als eine Leiche in einem Autowrack auftaucht, die Knöchel mit Polizeihandschellen gefesselt. Ein verschwundener Privatdetektiv, verbandelt mit dem Sohn eines Polizisten. Zehn Jahre sind seither vergangen gibt es keine Ergebnisse. Der Fall, in dem damals auch Rebus ermittelte, wird neu aufgerollt. Sehr zum Missfallen der damals Beteiligten. Und es stellt sich die Frage, ob nicht auch Rebus etwas zu verbergen hat. Es ist ein Wiedersehen mit alten Bekannten, die über die Jahre zu festen Bestandteilen dieser Reihe geworden sind. Ganz klar Siobhan Clarke, Malcom Fox, der Interne, der immer ein bisschen außen vor bleibt, und natürlich Big Ger Cafferty, der Drahtzieher in der Unterwelt, Rebus‘ Nemesis und dunkler Zwilling. Und natürlich Edinburgh, die schottische Schöne mit ihren dunklen Ecken. „Ein Haus voller Lügen“ ist ein lupenreiner Polizeikrimi ohne Längen und von Beginn an fesselnd. Die Story ist vielschichtig, die Charaktere komplex, die Dynamik der Beziehungen facettenreich, die Dialoge brillant. Bleibt zu hoffen, dass uns Rebus noch möglichst lange erhalten bleibt.

Ein alter Kater kann das Mausen nicht lassen
von einer Kundin/einem Kunden aus Willebadessen am 10.11.2019

John Rebus, schon längst im Ruhestand und durch seine Krankeit zur Enthaltsamkeit verdonnert, erfährt vom Fund einer Leiche in einem Wald. Sofort erinnert er sich an einen ungelpösten Fall von vor mehr als 10 Jahren. Damals verschwand ein junger, homosexueller Privatdetktiv spurlos. Rebus nimmt Kontakt zu seiner Ex-Kollegin Si... John Rebus, schon längst im Ruhestand und durch seine Krankeit zur Enthaltsamkeit verdonnert, erfährt vom Fund einer Leiche in einem Wald. Sofort erinnert er sich an einen ungelpösten Fall von vor mehr als 10 Jahren. Damals verschwand ein junger, homosexueller Privatdetktiv spurlos. Rebus nimmt Kontakt zu seiner Ex-Kollegin Siobhan Clarke auf, die Teil des Ermittlungsteams im Fall der Leiche ist und steckt ihr seinen Verdacht, der sich bestätigt. Damals, und damit auch heute, dringend tatverdächtig: ein schmieriger Filmproduzent, ein Unternehmer mit Kontakten ins kriminelle Milieu, gegen den der Privatdetektiv im Auftrag des Filmproduzenten ermittelt hatte, sowie der Freund des Opfers, der Sohn eines hochrangigen Polizisten. Nicht zuletzt deshalb standen die damaligen Ermittlungen unter dem Verdacht, nicht ganz koscher abgelaufen zu sein. Tatsächlich gab es einer Reihe von Pannen und Fehlern, die als Vertuschung ausgelegt werden könnten. Und da Rebus damals zum Ermittlerteam gehörte, gerät nun auch er in den Fokus der (neuen) Ermittler. Als Betroffener und Pensionierter darf er also aus gutem Grund nicht mitermitteln, doch der Zufall hilft ihm. Clarke ist das Opfer eines Stalkers, der sich als Onkel eines wegen Mordes zu Lebenslänglich verurteilten Jugendlichen entpuppt. Nun macht er Clarke, die federführend ermittelt hatte, für ein Fehlurteil verantwortlich. Gegen die Aufnahme neuer Untersuchungen im fall seines Neffen verspricht er Rebus, Clarke in Ruhe zu lassen. So kann Rebus einerseits seinen detektivischen Neigungen nachgehen, andererseits Kontakt zu Clarke halten, die ihn mit Informationen zu Fall des Privatdetektiven versorgt, sodass Rebus letztendlich auch in dieser Angelegenheit einen entscheidenden Beitrag leisten kann.