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Die Ermordung des Commendatore II

Eine Metapher wandelt sich

Haruki Murakami

(39)
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Beschreibung

Während der Arbeit am Porträt der 13-jährigen Marie freunden sich der Maler und das Mädchen an. Er ist beeindruckt und erschrocken zugleich von Maries Klugheit und Scharfsinn. Mit ihr kehrt die Erinnerung an seine kleine Schwester zurück, deren Tod er nie überwunden und nach der er in jeder Frau gesucht hat. Auch in seiner eigenen, die, wie er erfährt, schwanger ist. Als Marie verschwindet, ist er fest davon überzeugt, dass dies im Zusammenhang mit dem Gemälde »Die Ermordung des Commendatore« steht und dass nur das Gemälde und sein Maler ihm den Weg weisen können, um Marie zu finden.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 496
Erscheinungsdatum 09.12.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-71880-1
Verlag btb
Maße (L/B/H) 18,8/12,6/3,8 cm
Gewicht 425 g
Abbildungen schwarzweisse Abbildungen
Übersetzer Ursula Gräfe
Verkaufsrang 9790

Portrait

Haruki Murakami

Haruki Murakami wurde 1949 in Kyoto, Japan geboren und wuchs in Kobe auf. Seine Eltern sind Lehrer für japanische Literatur. Nach abgeschlossenem Studium der Theaterwissenschaften und des Drehbuchschreibens verließ er 1975 die Waseda-Universität in Tokio und entdeckte sein aufkeimendes Interesse an amerikanischer Literatur und Musik. Im Jahr 1974 gründete er den Jazzclub "Peter Cat", den er sieben Jahre lang betrieb.
Sein erster Roman, "Hear the Wind sing" (1979), brachte ihm den Gunzou-Förderpreis ein. Zusammen mit "Pinball", 1973 (1980, beide wurden nur ins Englische übersetzt) und "Wilde Schafsjagd" (1982, dt. 1991), für den er mit dem Norma-Förderpreis ausgezeichnet wurde, bildet dieser Roman die sogenannte "Trilogie der Ratte".
Zu Murakamis weiteren Veröffentlichungen zählen "Hard-Boiled Wonderland und das Ende der Welt" (1984, dt. 1995), "Naokos Lächeln" (1987, dt. 2001), "Tanz mit dem Schafsmann" (1988, dt. 2002), "Gefährliche Geliebte" (1992, dt. 2000), "Der Elefant verschwindet" (1993, dt. 1995) und "Als ich eines Tages im April das 100%ige Mädchen sah" (dt. 1996).
In den 80er Jahren war er dauerhaft in Europa ansässig (u. a. in Frankreich, Italien und Griechenland), bevor er von 1991 an mit seiner Ehefrau vier Jahre lang in den USA lebte, wo er in Princeton lehrte und den Roman "Mister Aufziehvogel" verfasste (1994–95, dt. 1998), für den er den Yomiuri-Literaturpreis erhielt. Nach dem Erdbeben von Hanshin und dem Gas-Attentat auf die Tokioter U-Bahn von 1995 kehrte Murakami nach Japan zurück, wo er zunächst Opfer des Attentats und schließlich auch Mitglieder der Aum-Shinrikyo-Sekte interviewte. Die Interviews erschienen in Japan in zwei Bänden; der zweite, "The Place that was promised" (1998), wurde mit dem Preis der Kuwabara Takeo-Akademie ausgezeichnet. Eine Auswahl aus beiden Büchern wurde 2002 als deutschsprachige Ausgabe unter dem Titel "Untergrundkrieg" veröffentlicht.
Von Haruki Murakami erschienen seitdem "Sputnik Sweetheart" (1999, dt. 2002), "Nach dem Beben" (1997, dt. 2003), "Kafka am Strand" (2002, dt. 2004), die Kurzgeschichtensammlung "Blinde Weide, schlafende Frau" (dt. 2006), der Roman "Afterdark" (dt. 2005) und das Sachbuch "Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede" (dt. 2007). Zu den jüngsten Veröffentlichungen zählen "1Q84, Buch 1&2" (dt. 2010) und Buch 3 (dt. 2011) sowie die von Kat Menschik illustrierten Erzählungen "Schlaf" und "Die Bäckereiüberfälle". Die Neuübersetzung von Murakamis literarischem Durchbruch "Gefährliche Geliebte" (mit dem neuen Titel "Südlich der Grenze, westlich der Sonne") erschien 2013.
Zu den Preisen, die Murakami in jüngerer Zeit erhielt, gehören der Frank O’Connor Internationale Kurzgeschichtenpreis (Irland, 2006) der Franz-Kafka-Preis (Tschechien, 2006) und der Asahi-Preis (Japan, 2006).
Zudem hat Murakami Werke diverser amerikanischer Autoren ins Japanische übertragen, darunter Bücher von F. Scott Fitzgerald, Raymond Carver, John Irving und Raymond Chandler. Seine eigenen Werke wurden bislang in mehr als vierzig Sprachen übersetzt.

Artikelbild Die Ermordung des Commendatore II von Haruki Murakami

Buchhändler-Empfehlungen

Jasmin Frese, Thalia-Buchhandlung Leer

Kein anderer versteht es wie Murakami mit der Realität und Illusion so zu spielen. Sein Schreibstil hat etwas erzählerisches, obwohl es aus der Ich-Perspektive geschrieben ist. Einige Fragen werden aufgeklärt, andere kann wohl nur Murakami oder vielleicht auch keiner beantworten

wunderbar fesselnd

Meike Westermann, Thalia-Buchhandlung Kamen

Es geht um einen jungen, namenlosen Maler, der seinen Lebensunterhalt mit der Portraitmalerei verdient. Nach der Trennung von seiner Frau und dem Rückzug in ein einsames Haus in den Bergen möchte er diesen Beruf eigentlich nicht weiter ausüben. Eines Tages wird er jedoch von seinem dortigen Nachbarn gebeten, ein Portrait anzufertigen und nach einigem Zögern stimmt er zu. Es entwickelt sich eine Art Freundschaft zwischen diesen beiden sehr ruhigen Männern und so entschließt sich der Maler, Herrn Menshiki von den fantastischen Dingen zu erzählen, die in diesem Haus vor sich gehen. Ursprung all dessen scheint das Gemälde "Die Ermordung des Commendatore" zu sein, das vor vielen Jahren vom Besitzer des Hauses, einem berühmten Maler, erschaffen wurde. Haruki Murakami ist ein Meister der leisen Töne, dies stellt er auch hier wieder unter Beweis. Ein wunderbar surrealistisches und unglaublich fesselndes Buch, bei dem Murakami-Liebhaber voll auf ihre Kosten kommen werden: gute Musik, guter Whisky, Sex und Mystik at its best. Und Murakami-Neulingen sei dieses Buch ebenfalls wärmstens ans Herz gelegt!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Farbig
von Io am 11.06.2020

Mein Bruder meint: Ich liebe es, wie farbig M. die einzelnen Personen, Orte und generell alles beschreibt. Etwas langatmig, aber man fühlt sich in der Mitte des Geschehens.

Klasse
von einer Kundin/einem Kunden aus Bremen am 08.05.2019
Bewertet: Medium: Hörbuch-Download

Marukami schreibt leise. Die Geschichte ist wenig spektakulär. Die Atmosphäre ist wunderbar! Als Verfasser einer Rezension möchte ich nicht mehr als 10 Wörter eingeben müssen, weil ich ansonsten vom Verfassen weiterer Rezensionen abgehalten werde.

Murakami at his best II
von einer Kundin/einem Kunden am 22.03.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Anders als das japanische Original wurde „Die Ermordung des Commendatore“ nicht als ein Roman herausgebracht, sondern in zweien. Der erste „Eine Idee erscheint“ und nur knapp drei Monate später „Eine Idee wandelt sich“. Was sich genau hinter dieser unerwarteten Teilung verbirgt ist nicht vorrangig. Da mag sich das Feuilleton ruh... Anders als das japanische Original wurde „Die Ermordung des Commendatore“ nicht als ein Roman herausgebracht, sondern in zweien. Der erste „Eine Idee erscheint“ und nur knapp drei Monate später „Eine Idee wandelt sich“. Was sich genau hinter dieser unerwarteten Teilung verbirgt ist nicht vorrangig. Da mag sich das Feuilleton ruhig den Kopf darüber zerbrechen ob man nun Ursula Gräfe, die deutsche Stimme Haruki Murakamis, ein wenig entgegengekommen ist, da nicht nur seine Werke zum Übersetzen bei ihr am Tisch liegen, oder ob es profane ökonomische Hintergründe hat. Der geneigte Leser und Fan wird beide Teile gleichermaßen mögen. Mir persönlich hat das zweite und abschließende Buch, wie gesagt, sehr gut gefallen und meine hohe Erwartungshaltung wurden nicht enttäuscht. Stilistisch bewegt sich Haruki Murakami im festen Sattel. Und wenn man bedenkt, dass er bereits seit vier Jahrzenten Romane veröffentlicht, ist das schon bewundernswert. Der literarische Fan weiß um die wiederkehrenden Elemente, die sich der Schriftsteller erfolgreich bedient. Sie bilden das Rückgrat seiner literarischen Kunst, dass ich mit Spannung und Neugier erwarte. Dem Neuling sei geraten auch unbedingt auch weitere Romane von Haruki Murakami zu lesen. „Afterdark“ oder „Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki“ kann ich an dieser Stelle wärmstens empfehlen.


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