Warenkorb

Alte Freunde

Roman

Zwei alte Schulfreunde. Craig war früher der charismatische Anführer, zu dem alle aufschauten und der zum Rockstar avancierte. Alan stand stets im Abseits, war Mitläufer. Dreißig Jahre später haben sich die Vorzeichen radikal geändert. Alan ist erfolgreicher Gourmetkritiker und Bestsellerautor, während sich Craig als Obdachloser auf Londons Straßen rumtreibt. Das Schicksal führt die beiden wieder zusammen. Alan greift seinem alten Freund unter die Arme und versucht ihn wieder auf die richtige Bahn zu bringen. Und bald ist nichts mehr so wie es war.

Portrait
John Niven, geboren 1966 in Schottland, spielte in den 80er-Jahren Gitarre bei der Indieband The Wishing Stones und arbeitete nach dem Studium als A&R-Manager einer Plattenfirma, bevor er sich 2002 dem Schreiben zuwandte. 2006 erschien sein erstes Buch Music from Big Pink. 2008 landete er mit dem Roman Kill Your Friends einen internationalen Bestseller. Es folgten zahlreiche weitere Romane, darunter Kultklassiker wie Coma oder Gott bewahre. Neben Romanen schreibt John Niven Drehbücher. Er wohnt in der Nähe von London.
… weiterlesen
  • Artikelbild-0
  • Artikelbild-1
In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails

Einband Klappenbroschur
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 14.10.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-67728-9
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 18,8/12,2/3 cm
Gewicht 293 g
Originaltitel No Good Deeds
Übersetzer Stephan Glietsch
Verkaufsrang 105957
Buch (Klappenbroschur)
Buch (Klappenbroschur)
10,99
10,99
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
PAYBACK Punkte
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Ihr Feedback ist anonym. Wir nutzen es, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Wenn Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kundenservice wenden.

Buchhändler-Empfehlungen

Kommt bei weitem nicht an Nivens andere Werke heran!

Julian Baetz, Thalia-Buchhandlung Nürnberg

Ein vorhersehbarer Handlungsstrang mit wenigen Überraschungen und einem Ende, dass so vorhersehbar wie simpel war. Wenig Wortwitz, keine sonderlich coolen Charaktere! Kurz: Gelesen und vergessen!

Freundschaft mal anders!

Markus Kowal, Thalia-Buchhandlung Köln, Rhein-Center

Da trifft man auf der Straße seinen alten Schulkollegen, der immer der coolere war und jetzt ist dieser ein Obdachloser. Mal wieder ein saucooles Buch von Niven über Freundschaft und über überraschende neue Lebenswege, denen man einfach auf der Straße begegnet. Pflicht für Fans!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
15 Bewertungen
Übersicht
9
4
2
0
0

Freunde oder keine Freunde, das ist hier die Frage ...
von Sharon Baker aus Mönchengladbach am 14.07.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Alan ist erfolgreicher Gourmetkritiker und läuft gerade nach einem Restaurantbesuch durch die Straßen und sucht nach den passenden Worten für seine vernichtende Kritik. Gedankenversunken steht er da und wird plötzlich von jemandem angesprochen, einen Obdachlosen, der sogar seinen Namen kennt und jetzt, macht es bei Alan klick. E... Alan ist erfolgreicher Gourmetkritiker und läuft gerade nach einem Restaurantbesuch durch die Straßen und sucht nach den passenden Worten für seine vernichtende Kritik. Gedankenversunken steht er da und wird plötzlich von jemandem angesprochen, einen Obdachlosen, der sogar seinen Namen kennt und jetzt, macht es bei Alan klick. Es ist Craig, der ihn da anspricht, Craig sein alter Schulfreund, der Rockstar, der nun als Penner vor ihm steht. Alan ist mit der Situation überfordert, wie reagiert man, was macht man und wie kann er überhaupt helfen. So gehen die beiden erst mal was trinken, lassen alte Zeiten aufleben und dann nimmt Alan Craig einfach mit nach Hause. Es steht fest, Craig soll erst mal bei der Familie bleiben und er will ihm helfen, wo er kann. So nimmt Craig‘s Leben wieder Form an und läuft in eine gute Richtung, und während bei dem einen alles besser wird, strudelt Alans Leben einer Katastrophe entgegen. Was wird passieren? Wie stehen die beiden Schulfreunde zueinander? Und kann Craig der Obdachlosigkeit wirklich entfliehen? Ich hatte noch kein Buch von John Niven gelesen und ich bin ganz ehrlich, ich hätte dieses Buch auch nicht in die Hände genommen, wenn sich der Buchklub nicht dafür entschieden hätte. Obwohl das Cover allein schon recht stimmig ist, hätte ich es deswegen schon nicht in die Hand genommen, da lobe ich mir die englische Ausgabe, die ist da etwas unverfänglicher. Aber ich habe es gelesen, und wie es mir gefallen hat, erzähle ich euch nun. Alan war als Kind nicht der beliebteste Junge und eher ein geduldeter Mitläufer. In Schottland geborgen und immer mit dem Wunsch, der Enge und der sozialen Unterschicht zu entfliehen. Genau wie sein Freund der Rockstar. Aber schaut man Alan jetzt an, hat sich das Blatt gravierend geändert. Nun ist er der erfolgreiche Mann, verheiratet, drei Kinder und steht finanziell verdammt gut da. Durch die Heirat mit seiner Frau hat sich ihm auch die Oberschicht geöffnet und nun wandelt er auf ganz anderen Festen rum. Er ist angekommen und ist auch ein wenig stolz darauf. Als er nun Craig wieder trifft, ist er peinlich berührt, hilflos und irgendwie, weiß er nicht recht was er machen soll. Es ist eine verzwickte Situation, soll er ihn einfach wieder gehen lassen, sein Leben als Penner weiter zuführen, oder greift Alan ein. Er greift beherzt ein und sucht ganz blauäugig nach Lösungen um Craig zu helfen, denn sie sind doch Freunde. Alan ist ein wirklich gutmütiger Trottel, der durch günstige Wendungen in seinem Leben, endlich da ist, wo er immer hin wollte. Ein großes Haus, gute Absicherung, eine Familie und Anerkennung. Obwohl er es manchmal etwas übertreibt, nimmt man Alan sympathisch auf und begleitet ihn durch sein eigenes Chaos. Was mir als Erstes bei dieser Geschichte aufgefallen ist, geht es hier eigentlich wirklich um Freundschaft? Wie definieren die beiden Charakter ihre Freundschaft und was ist Freundschaft überhaupt für sie. Mit dieser, im Kopf schwirrenden Frage, habe ich das Buch gelesen und dabei entdeckt, das der Autor auch ein Spiegel auf unsere Gesellschaft geworfen hat. Schauen wir doch das Umfeld von Alan an, reiche und verwöhnte Statusmenschen, aber sind das, Freude? Ruft man diese in der Not? Aber was ist mit Craig, der unterm Dach wohnt. So richtig freundschaftlich gehen die beiden gar nicht miteinander um. Obwohl beider Lebenssituationen so unterschiedlich sind, spürt man sofort das unterschwellige Konkurrenzdenken. Dem einen ist es etwas unangenehm und den anderen nervt der Protz, der ihm unter die Nase gehalten wird. So spürt man die unausgeglichene Situation und fragt sich wohin wird das führen und ganz langsam erahnt man, wohin die Abwärtsspirale läuft. Ich muss sagen, mich hat diese Geschichte überrascht, mit solch einem realistischen Bild hatte ich nicht gerechnet und finde den Ansatz wirklich toll. Es ist eigentlich gar nicht so die Freundschaftsgeschichte an sich, sondern die eigenen Fragen, die man sich selbst danach stellt. Was ist Freundschaft für mich? Würde ich einen alten Schulfreund von der Straße mit nach Hause nehmen? Wie würde ich in einigen solcher Situation reagieren? Das finde ich, macht dieses Buch aus, das hat der Autor für mich geschickt gemacht. Allerdings fand ich einige ausschweifende Szenen wirklich zu viel ausgeschmückt und ein bisschen zu sehr in der fäkal Sprache gewälzt, das hätte für mich nicht sein gemusst, aber das scheint hier sein Humor zu sein. Der ganze Rest war allerdings gut zu lesen und wie gesagt, mit tollen Ansätzen und einigen Wendungen, die auch noch sehr unterhalten hatten. Für mich war das bestimmt nicht der letzte John Niven Roman, da er mich trotz meiner Ablehnung überzeugt und mir wirklich heiter Lesestunden beschert hat. Witzig, klug und zum Nachgrübeln.

Typisch John Niven!
von einer Kundin/einem Kunden aus Gießen am 12.01.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ein Buch darüber wie sich zwei alte Freunde in ihren 40ern wiedersehen: Der eine früher beliebt, Rockstar und jetzt Obdachlos, der andere eher schüchtern und uninteressant, jetzt reicher Zeitschriftenautor mit reicher Frau und riesen Haus. Das Buch ist ganz nach John Nivens typischer Manier: Es gibt keinen wirklich "Guten", vi... Ein Buch darüber wie sich zwei alte Freunde in ihren 40ern wiedersehen: Der eine früher beliebt, Rockstar und jetzt Obdachlos, der andere eher schüchtern und uninteressant, jetzt reicher Zeitschriftenautor mit reicher Frau und riesen Haus. Das Buch ist ganz nach John Nivens typischer Manier: Es gibt keinen wirklich "Guten", viel Alkohol und Drogen und man hat die ganze Zeit das Gefühl, dass irgendetwas nicht stimmt. Spaß pur beim Lesen also, mit einer verärgerten Stimme im Hinterkopf, die einen davor warnt, dass da was im Busch ist, was die ganze Sache spannend hält. Jeder der schonmal John Niven gelesen hat, sollte auch hier wieder zuschlagen, andere sollten vielleicht eher mit "Musik from Big Pink" oder "Kill Your Friends" in seine Romane einsteigen.

Die Schere zwischen Arm und Reich auf die etwas andere Art
von einer Kundin/einem Kunden aus Hanau am 03.12.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Egal ob Jesus, der mit Nirvana den Weltfrieden bringen möchte, oder ein mordender Musikmanager. John Niven ist ein Garant für skurille Geschichten. Da wirkt die Handlung von „Alte Freunde“ erstmal etwas flach... Ein erfolgreicher Restaurantkritiker, der einen alten, mittlerweilen obdachlosen, Schulfreund wieder trifft. Aber de... Egal ob Jesus, der mit Nirvana den Weltfrieden bringen möchte, oder ein mordender Musikmanager. John Niven ist ein Garant für skurille Geschichten. Da wirkt die Handlung von „Alte Freunde“ erstmal etwas flach... Ein erfolgreicher Restaurantkritiker, der einen alten, mittlerweilen obdachlosen, Schulfreund wieder trifft. Aber der Schein trügt. Was verhalten anfängt wird schnell zu ausgelassen Kokspartys, schießwütigen Promis und überlaufenden Klos. Also alles beim Alten. Besonders schön sind die Sticheleien gegen die heutige Gesellschaft durch Tinder oder die Konsumgeilheit. Alles in allem ist „Alte Freunde“ ein amüsanter, wenn auch sehr kurzer, Leseritt.