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Nichts, was uns passiert

Roman

Bettina Wilpert

(9)
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Beschreibung


Ausgezeichnet mit dem ZDF-aspekte-Literaturpreis für das beste literarische Debüt des Jahres 2018.

Anna sagt, sie wurde vergewaltigt. Jonas sagt, es war einvernehmlicher Geschlechtsverkehr. Aussage steht gegen Aussage. Nach zwei Monaten nah an der Verzweiflung zeigt Anna Jonas schließlich an, doch im Freundeskreis hängt bald das Wort „Falschbeschuldigung“ in der Luft. Jonas’ und Annas Glaubwürdigkeit und ihre Freundschaften werden aufs Spiel gesetzt.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 176
Erscheinungsdatum 14.10.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-71890-0
Verlag btb
Maße (L/B/H) 18,8/12,2/2,5 cm
Gewicht 186 g
Abbildungen schwarz-weiss Illustrationen
Verkaufsrang 18584

Buchhändler-Empfehlungen

Charlotte Grünwald, Thalia-Buchhandlung Augsburg

Ein bewegendes Buch über das Thema Vergewaltigung, geschrieben wie ein Interview mit dem Opfer, aber auch mit dem Täter und deren Umfeld. Auch macht dieses Buch deutlich, warum so viele Vergewaltigungen immer noch nicht zur Anzeige gebracht werden. Schonungslos und realistisch.

Miriam Seegert, Thalia-Buchhandlung Augsburg

Dieses Buch hat mich absolut sprachlos und ratlos zurückgelassen. Es ist liest sich wie ein Interview und es ist so real, gerade weil es eben passiert. Aber was ist eigenlich passiert?

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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wichtiges Thema spannend umgesetzt
von einer Kundin/einem Kunden aus Krefeld am 15.12.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Anna lernt Jonas im Mai kennen. Jonas sagt, es war im Juni. Beide finden sich sympathisch, diskutieren gerne miteinander und landen auch mal zusammen im Bett. Auf der Geburtstagsfeier von Hannes, einem gemeinsamen Freund, trinken beide zu viel Alkohol und verbringen die Nacht in Jonas Zimmer. Zwei Monate später zeigt Anna Jonas ... Anna lernt Jonas im Mai kennen. Jonas sagt, es war im Juni. Beide finden sich sympathisch, diskutieren gerne miteinander und landen auch mal zusammen im Bett. Auf der Geburtstagsfeier von Hannes, einem gemeinsamen Freund, trinken beide zu viel Alkohol und verbringen die Nacht in Jonas Zimmer. Zwei Monate später zeigt Anna Jonas bei der Polizei wegen Vergewaltigung an. Jonas sagt, es war einverständlich. Es steht Aussage gegen Aussage. Aus der Sicht des Interviewers, bei dem es unklar ist, ob es ein/e Reporter*in, Polizist*in oder Sozialarbeiter*in ist, wird die Geschichte erzählt. Diese*r hat Anna und Jonas befragt, deren Freunde, Eltern und andere Beteiligte und Unbeteiligte. Hieraus ergibt sich, was passiert sein soll, nicht aber, was passiert ist. Es bleibt uns überlassen, sich eine eigene Meinung beim lesen zu bilden. „Wenn es ein Opfer gab, musste es auch einen Täter geben. War Jonas ein Täter? Oder war alles nur ein Missverständnis? Vielleicht hatte sie etwas falsch verstanden. Waren ihre Erinnerungen real? Was war während ihres Filmrisses passiert?“ (Seite 66) Es ist erschreckend, wie wenig einem Opfer geglaubt wird. Es ist aber auch erschreckend, wie schnell jemand als Täter abgestempelt wird. Wer sagt die Wahrheit, wer lügt? Muss man als Freund*in Stellung beziehen? Sich auf eine Seite stellen? Woran machen wir fest, was wahr ist? Viele Fragen werden gestellt, nicht alle können beantwortet werden. Beim lesen musste ich oft mit dem Kopf schütteln, teilweise war ich entsetzt, welche Auswirkungen der Vorwurf, unabhängig davon, ob wahr oder unwahr, auf die Beteiligten hat. Welche Hürden ein mögliches Opfer nehmen muss, welchen Unannehmlichkeiten ein möglicher Täter ausgesetzt wird. Ein wahnsinnig wichtiges Buch, das zum nachdenken anregt, zum diskutieren einlädt. Ein Buch, das nachklingt. Von mir gibt es 5 Sterne.

Realistisch und vielseitig
von einer Kundin/einem Kunden aus Rheinberg am 01.10.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Die Autorin behandelt das Thema dieses Romans, indem sie die Innensichten engster und entfernter Betroffener ein und des selben Ereignisses durch die jeweiligen Charaktere und in wohl überlegter Zeitfolge schildert, ohne dabei in eine laufende Übertreibung zu geraten. Die Empfindungen aller Seiten werden hierbei hervorragend mit... Die Autorin behandelt das Thema dieses Romans, indem sie die Innensichten engster und entfernter Betroffener ein und des selben Ereignisses durch die jeweiligen Charaktere und in wohl überlegter Zeitfolge schildert, ohne dabei in eine laufende Übertreibung zu geraten. Die Empfindungen aller Seiten werden hierbei hervorragend mit der Linie und den Auswirkungen der Ereignisse verbunden, ohne Inhalte vorwegzunehmen, sodass der Roman immer wieder Spannung aufbaut und Verwirrung schürt. Das Thema wird vielschichtig und realitätsnah geschildert, sodass keine Seite zu kurz kommt!

Nichts, was uns passiert
von einer Kundin/einem Kunden aus Augsburg am 25.06.2020

Was genau ist das eigentlich zwischen Jonas und Anna? Und noch viel wichtiger, was ist in dieser einen Nacht zwischen ihnen passiert? Wilpert schildert wie die Betroffenen und ihr Umfeld, damit umgehen, als plötzlich der Vorwurf einer Vergewaltigung im Raum steht. Eine Geschichte, die einen wütend, traurig, fassungslos und auch ... Was genau ist das eigentlich zwischen Jonas und Anna? Und noch viel wichtiger, was ist in dieser einen Nacht zwischen ihnen passiert? Wilpert schildert wie die Betroffenen und ihr Umfeld, damit umgehen, als plötzlich der Vorwurf einer Vergewaltigung im Raum steht. Eine Geschichte, die einen wütend, traurig, fassungslos und auch etwas ratlos zurück lässt.


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