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Das Gedächtnis des Herzens

Roman

Burma Band 3

Der zwölfjährige Ko Bo Bo lebt bei seinem Onkel U Ba in Kalaw, einem Ort in Burma. Er ist ein Kind mit einer ungewöhnlichen Gabe: Bo Bo kann die Gefühle der Menschen in ihren Augen lesen. Sein Vater kommt ihn einmal im Jahr besuchen, an seine Mutter kann er sich kaum erinnern.

Dann erzählt ihm U Ba von einer großen Liebe, die im Wirbel politischer Ereignisse zu zerbrechen droht, von der Tapferkeit des Herzens und einer geheimnisvollen Krankheit seiner Mutter. Bo Bo beschließt sich auf die Suche nach seinen Eltern zu machen. Er ist überzeugt, dass er seine Mutter heilen kann.

Portrait
Jan-Philipp Sendker, geboren in Hamburg, war viele Jahre Amerika- und Asienkorrespondent des Stern. Nach einem weiteren Amerika-Aufenthalt kehrte er nach Deutschland zurück. Er lebt mit seiner Familie in Potsdam. Bei Blessing erschien 2000 seine eindringliche Porträtsammlung Risse in der Großen Mauer. Nach dem Roman-Bestseller Das Herzenhören (2002) folgten Das Flüstern der Schatten (2007), Drachenspiele (2009), Herzenstimmen (2012), Am anderen Ende der Nacht (2016) und Das Geheimnis des alten Mönches (2017). Seine Romane sind in mehr als 35 Sprachen übersetzt. Mit weltweit über 3 Millionen verkauften Büchern ist er einer der aktuell erfolgreichsten deutschsprachigen Autoren.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 336
Erscheinungsdatum 26.08.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-89667-502-6
Verlag Blessing
Maße (L/B/H) 22,1/14,2/3,5 cm
Gewicht 560 g
Verkaufsrang 11819
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

Manchmal ist der Weg steinig ....

Christina Dumke, Thalia-Buchhandlung Brühl

Ein wunderschöner sehr besonderer Roman über eine ungewöhnliche Familie mit einem kleinen Protagonisten der mir wahnsinnig ans Herz gewachsen ist. Bo ist tapfer und klug, warmherzig und verantwortungsvoll. Ich habe viel gelächelt aber auch gelitten. Was ich so liebe an dieser Geschichte und ihren Figuren ? Es sind keine sterilen perfekten Menschen und es nicht immer alles schön und gut und wunderbar.Gehen Sie auf die Reise mit einem kleinen Jungen der Antworten sucht ohne Anklagen in den Raum zu werfen. Ein ganz großes Leseabenteuer das lange nachhallt ...

Kundenbewertungen

Durchschnitt
4 Bewertungen
Übersicht
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"...wir sind nicht dazu verdammt zu bleiben, wer wir sind." (307)
von Miri am 08.12.2019

Wie der Autor selbst betont, die Burma-Bücher funktionieren auch jedes für sich selbst, d.h, es ist nicht notwendig die Vorgeschichten zu kennen. Ohne Zweifel ist auch dieser Band sehr herzensergreifend und Liebe ist die Hauptingredienz der Geschichte. "Die Liebe, die keinen Namen braucht und keine Grenzen kennt. (…) Sie ist das... Wie der Autor selbst betont, die Burma-Bücher funktionieren auch jedes für sich selbst, d.h, es ist nicht notwendig die Vorgeschichten zu kennen. Ohne Zweifel ist auch dieser Band sehr herzensergreifend und Liebe ist die Hauptingredienz der Geschichte. "Die Liebe, die keinen Namen braucht und keine Grenzen kennt. (…) Sie ist das Licht im Herzen der Finsternis," (245). Und auch das Licht in der finsteren Geschichte von Julia, die ihren Sohn Bo Bo bei ihrem Bruder U Ba aufwachsen lässt. Und hier hat für mich die Geschichte nicht so richtig funktioniert, weil ich die Protagonistin Julia absolut unsympathisch, kalt, labil empfunden habe...das wäre sicher nicht so, wenn ich die vorherigen Bücher gelesen hätte, als Julia in ihren 20er und 30er auf der Suche nach sich selbst war. Vielleicht könnte ich dann nachvollziehen, warum sie sich so benimmt, wie sie sich benimmt. Schöne Gedanken ziehen sich durch den ganzen Roman durch. Liebe in allen Formen wird gefeiert egal, ob im romantischen, persönlichen oder religiösen Kontext, weil es (die Liebe) "eine Kraft (ist), die uns vor Grausamkeiten schützen kann" (244). Man muss nur den Mut haben, ihr zu folgen. Sehr schön erzählt und Burma ist für viele sicher ein exotischer Ort, also für alle die das Fremde mögen, sicher ein MUSS. Für mich persönlich war es eher mittelmäßiges Leseerlebnis, da ich vor Kurzem "das Versprechen des Bienenhüters" gelesen habe und es kam mir so vor, dass sich vieles nicht nur gedankenmäßig, sondern auch wortwörtlich (Wie viel Verlust erträgt ein Mensch?) wiederholt hat. Thematisch unterschiedliche Bücher, aber irgendwie doch nicht (Flucht, Entwurzelung, Liebe, Suche nach Frieden in sich selbst...). Wobei mich das andere mehr berührt hat. 3,5 Sterne.

Eine gefühlvolle Geschichte
von Astrid Wergen am 04.10.2019

Oh, was hab ich mich demletzt gefreut: Der wundervolle Blessing Verlag hat mir das neue Buch von Jan-Philipp Sendker zukommen lassen. Und zwar signiert! Vielen vielen Dank, die Überraschung ist mehr als gelungen. Ko Bo Bo lebt mit seinem Onkel U Ba Ba in einem kleinen Dorf namens Kalaw. Dort geht Bo Bo noch zur Schule, danach... Oh, was hab ich mich demletzt gefreut: Der wundervolle Blessing Verlag hat mir das neue Buch von Jan-Philipp Sendker zukommen lassen. Und zwar signiert! Vielen vielen Dank, die Überraschung ist mehr als gelungen. Ko Bo Bo lebt mit seinem Onkel U Ba Ba in einem kleinen Dorf namens Kalaw. Dort geht Bo Bo noch zur Schule, danach kümmert er sich um seinen Onkel. Ab und zu besucht er seinen einzigen Freund Ko Aye Min, mit dem er Schach spielt oder am Computer spielen kann. Denn in seiner Schule wird Bo Bo gehänselt, da eine große Narbe sein Gesicht entstellt. Einmal im Jahr kommt ihn sein Vater Thar Thar besuchen. Doch weder Thar Thar noch Ba Ba sprechen sich über Bo Bos Mutter aus. So hat Bo Bo kaum Erinnerungen an seine Mutter, ausser einem großen Feuer. Bo Bo lässt aber nicht locker. Und so bittet er solange seinen Onkel, von seiner Mutter zu erzählen, bis sich Ba Ba erweicht und eine Geschichte erzählt, die von einer großen Liebe erzählt, die über Grenzen und Zeit hinweg geht. Julia – so heißt Bo Bos Mutter – und Thar Thar haben sich in einer Zeit kennen gelernt, in der Julias Mutter versucht hat, den Sinn des Lebens zu finden, und ihre Dämonen zu bekämpfen. Thar Thar hilft ihr, wieder eine gewisse Sicherheit zu gewinnen. Doch um Bo Bo zu schützen, zieht sie sich zurück, und so wächst Bo Bo bei seinem Onke Ba Ba auf. Jan-Philipp Sendker gehört zu einem meiner Lieblingsautoren. Sein Talent, eine Geschichte so bildhaft und gefühlvoll zu erzählen, sucht oft genug seines gleichen. Für meinen Teil war ich leider noch nie in Burma, und dennoch kann ich mir die Umgebung lebhaft vorstellen. Seine Charaktere erwachen zum Leben, und man fühlt sich mit ihnen verbunden. Die Geschichte über das Gedächtnis des Herzens hat eine Tiefe, die bewegt. Sie hätte nicht nur in Burma spielen können, sondern auch irgendwo anders in der Welt. Eine Geschichte über die persönlichen Ansprüche, über Erinnerungen, die auch schmerzhaft sein können. Erinnerungen, die einen prägen, und zu dem machen, was man ist. Jan-Philipp Sendkers Bücher regen zum Nachdenken an. Und doch sind sie Geschichten, die das Herz bewegen, und noch sehr lange nachwirken. Ich hoffe, Jan-Philipp Sendker hört nie auf, zu erzählen. Wundervoll. Eins meiner Jahreshighlights 2019.

Zwei Kulturen und ein Kind
von Ann-Kathrin Speckmann am 26.09.2019

Vorweg: Ich habe dieses Buch gratis zugeschickt bekommen. Ehrlich gesagt, weiß ich gerade gar nicht so sicher warum. (Es muss ein Gewinnspiel gewesen sein, das ich verdrängt habe.) Jedenfalls lag es plötzlich zusammen mit einem kleinen Säckchen und einem roten Armband, dessen Sinn der Leser erst ganz am Ende versteht, in meinem... Vorweg: Ich habe dieses Buch gratis zugeschickt bekommen. Ehrlich gesagt, weiß ich gerade gar nicht so sicher warum. (Es muss ein Gewinnspiel gewesen sein, das ich verdrängt habe.) Jedenfalls lag es plötzlich zusammen mit einem kleinen Säckchen und einem roten Armband, dessen Sinn der Leser erst ganz am Ende versteht, in meinem Briefkasten. Nein, das beeinflusst alles nicht meine Meinung, sollte aber der Transparenz wegen erwähnt werden. Cover und Titel: Das Cover ist ganz hübsch. Obwohl ich es schade finde, dass die Landschaft und der Tempel durch die Mandalas so stark in den Hintergrund geraten sind. Ersteres fängt eigentlich so gut die Stimmung und die Landschaft des Buches ein, dass es schade ist, dass davon abgelenkt wird. Den Titel finde ich dagegen eher abschreckend. Ja, er passt schon irgendwie. Aber wenn ich dieses Buch so im Regal gesehen hätte, hätte ich es für klassischen Liebesroman-Kitsch gehalten. Nicht, dass das was schlechtes ist. Nur wer danach sucht, wird von dem Buch enttäuscht sein. Und wer nicht danach sucht, wird es vielleicht gar nicht anfassen. Inhalt: Das Buch beginnt mit der Rahmenhandlung. Bo Bo ist ein Junge, der eine glückliche Kindheit bei seinem Onkel erlebt. Allerdings beginnt er langsam Fragen über seine Eltern zu stellen. So kommen die Leser zum zweiten Handlungsstrang - nämlich zur Geschichte seiner Eltern. Seine Mutter, Julia, kommt aus New York und hat dort viele Jahre das Klischee-Leben einer "starken, modernen, westlichen" Frau gelebt. Sie war Anwältin, hatte keine Familie und verbrachte die meiste Zeit auf der Arbeit. Ihr Mann lebt dagegen als Mönch in einem Kloster und kümmert sich um behinderte Kinder. Meine Meinung: Gelesen habe ich das Buch, weil es in Burma spielt, was mich neugierig gemacht hat. Außerdem wurde ich durch einen Zufall in den Bann des Buches gezogen: Der erste Satz ist fast der gleiche erste Satz wie in dem Musical Aida, das ich wirklich liebe. Nach und nach habe ich dann den Schreibstil und Bo Bo lieben gelernt. Mit den wenigen Charakteren hat sich der Autor wirklich viel Mühe gegeben. Für meinen Geschmack hätten diese Charaktere allerdings etwas mehr tun und erleben können. Außerdem haben mir bis zum Schluss ein paar Infos gefehlt: Wer genau war jetzt eigentlich Julias Vater und wie hat Julia ihren Bruder überhaupt kennengelernt. Natürlich muss man nicht immer alles wissen. Aber ich finde diese Informationen relevant, um die Geschichte rund werden zu lassen und Julia besser zu verstehen. Weiterhin hätte ich mich interessiert, wie Julia und Thar Thar sich überhaupt kennengelernt haben. Auch diesen Hintergrund hätte ich für die Geschichte um Bo Bos Eltern einfach wichtig gefunden. So sind mir Julia und Thar Thar einfach etwas zu fern geblieben. Insgesamt: Es ist ein schönes Buch, das sehr einfühlsam die Welt eines Kindes und die Probleme zwischen zwei sich liebenden Personen aus völlig verschiedenen Welten zeigt. (Nebenbei bemerkt: diese zwei Welten werden zwar von New York und Burma symbolisiert, aber eigentlich macht die Herkunft nur einen von vielen Unterschieden aus.)