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Summ, wenn du das Lied nicht kennst

Roman

Bianca Marais

(46)
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Beschreibung


Tränen kennen keine Hautfarbe.

Die neunjährige Robin wächst behütet in einem Vorort von Johannesburg auf. Im selben Land, aber Welten von Robin getrennt, lebt Beauty Mbali, eine verwitwete Xhosa-Frau, die sich allein um ihre Kinder kümmert. Als Robins Eltern getötet werden und zur selben Zeit Beauty in den Wirren des Schüleraufstands von Soweto nach ihrer Tochter sucht, führt das Schicksal diese zwei Menschen zusammen. Bei Beauty findet Robin Geborgenheit, und es entspinnt sich eine innige Beziehung zwischen den beiden. Doch Robin fürchtet, Beauty wieder zu verlieren, sobald diese ihre Tochter findet. Verzweifelt trifft das Mädchen eine folgenschwere Entscheidung ...

Bianca Marais ist in Südafrika geboren und aufgewachsen. Die Ausbildung führte sie nach Kanada, wo sie Creative Writing studierte. Vor der Publikation ihres ersten Romans kümmerte sie sich u.a. für eine Kinderhilfsorganisation um Aids-Waisen in Soweto. Sie lebt mit ihrem Mann in Toronto.

Produktdetails

Einband Klappenbroschur
Seitenzahl 528
Erscheinungsdatum 19.08.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-48965-7
Verlag Goldmann
Maße (L/B/H) 20/13,7/4,3 cm
Gewicht 534 g
Originaltitel Hum If You Don't Know The Words
Abbildungen schwarzweisse Abbildungen
Übersetzer Heike Reissig, Stefanie Schäfer
Verkaufsrang 70947

Buchhändler-Empfehlungen

Feuer in der Seele, das nicht gelöscht werden kann.

Simone Büchner, Thalia-Buchhandlung Coburg

Johannesburg, Südafrika 1976. Hier lebt die neunjährige Robin mit ihrem Vater, einem Minenarbeiter und ihrer Mutter. Um den Haushalt der Familie kümmert sich Maid Mabel. Als beide Eltern bei einem Aufstand in Soweto ermordet werden, kommt Robin in die Obhut ihrer Tante Edith, die als Stewardess arbeitet, alleine lebt und ein aufregendes, sowie unkonventionelles Leben führt. Um weiter arbeiten zu können, muss Edith nach einer Betreuungsmöglichkeit für Robin suchen. Beautys siebzehnjährige Tochter Nomsa wird vermisst. Nomsa ist Schülerin, nahm an einer Demonstration teil, die brutal niedergeschlagen wurde und ist seither verschwunden. Während sich Beauty auf die gefährliche Suche nach ihrer Tochter macht, lernt sie Edith und Robin kennen. Beauty geht das Arrangement ein, sich um Robin zu kümmern, während Edith arbeitet. So erhält sie die Möglichkeit, weitere Nachforschungen über den Verbleib ihrer Tochter anzustellen. Beauty bedeutet Halt, Hoffnung, Zuneigung und Verständnis für Robin, die den Verlust ihrer Eltern noch nicht verarbeitet hat…. Spannungsreich und anrührend verknüpft die Autorin äußerst gelungen Robins und Beautys Leben miteinander, so dass daraus eine großartige und sehr lesenswerte Geschichte entsteht. Als Leser des Romans erhält man einen sehr deutlichen Einblick in geschichtliche Fakten. Gleichzeitig erfährt man viel wissenswertes über Land & Leute in Südafrika. Die Grausamkeit des Apartheidregimes mit all ihren schrecklichen Facetten begleiten durch das Buch.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
46 Bewertungen
Übersicht
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"Ich sehe dich. Ich höre dich. Du bist nicht allein."
von einer Kundin/einem Kunden am 30.06.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ein wunderschönes Buch mit einer wunderbaren Geschichte, die durch ihre berührenden Passagen nichts von ihrer Spannung und Dringlichkeit verliert. Leser erweitern sowohl ihr Geschichtswissen als auch ihre Gefühlswelt. Gerne lesen!

Schwarz, weiß und alles dazwischen
von einer Kundin/einem Kunden am 10.06.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Robin ist neun Jahre alt und in einem Vorort von Johannesburg aufgewachsen. Als ihre Eltern ausgehen und nicht wieder zurückkommen, weil sie ermordet wurden, gerät Robins Welt ins Schwanken. Die schwarze Maid, die sie aufzog, macht sich nach dem Tod der Eltern und einem brutalen Verhör auf den Weg zurück in ihre Heimat... Robin ist neun Jahre alt und in einem Vorort von Johannesburg aufgewachsen. Als ihre Eltern ausgehen und nicht wieder zurückkommen, weil sie ermordet wurden, gerät Robins Welt ins Schwanken. Die schwarze Maid, die sie aufzog, macht sich nach dem Tod der Eltern und einem brutalen Verhör auf den Weg zurück in ihre Heimat. Robin verliert mit einem Schlag also die drei Personen, die das Wichtigste in ihrem Leben waren und die Konstante bildeten. Fortan lebt sie bei ihrer Tante, die jedoch als Stewardess arbeitet und nach erfolgloser Jobsuche wieder wochenlang unterwegs ist. Beauty hat ihre 17-jährige Tochter seit dem Schüleraufstand in Soweto nicht mehr gesehen, lässt ihre Söhne und ihre Heimat zurück um sie zu suchen. Robins und Beautys Wege kreuzen sich und schon bald lernt Robin, dass nicht alles immer so ist, wie es auf den ersen Blick scheint, dass nicht alle Schwarzen schlechte Menschen sind und dass Hautfarbe im Allgemeinen nicht über die Charaktereigenschaften entscheidet. Weil sie schon so viele Verluste hinnehmen musste, will sie Beauty nicht auch verlieren und trifft eine folgenschwere Entscheidung... Bianca Marais hat mit "Summ, wenn du das Lied nicht kennst" einen wunderbaren Roman, eingebettet in die 1970er Jahre Südafrikas, geschaffen, der die Apartheid und die Rassenpolitik thematisiert. Mit dem historischen Kontext als Basis zeigt sie mit Robin und Beauty, wie wichtig Halt und Liebe in einer Welt voller Unsicherheiten sind. Die Figurenen entwickeln sich jede auf ihre Art, der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig und die Handlung bis zum Schluss plausibel und authentisch.

Kindheit in der Apartheidszeit
von einer Kundin/einem Kunden am 05.06.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Es gibt viele bedeutende Romane über die Apartheid in Südafrika, die meistens von Zeitgenossen dieser schlimmen Zeit stammen. Die meisten dieser Autoren sind schon älter. Bianca Marais ist 1976 geboren und kennt daher die Apartheid aus Sicht eines weißen Kindes. Ein schwarzes Hausmädchen kümmerte sich um sie. Diese Erfahrung füh... Es gibt viele bedeutende Romane über die Apartheid in Südafrika, die meistens von Zeitgenossen dieser schlimmen Zeit stammen. Die meisten dieser Autoren sind schon älter. Bianca Marais ist 1976 geboren und kennt daher die Apartheid aus Sicht eines weißen Kindes. Ein schwarzes Hausmädchen kümmerte sich um sie. Diese Erfahrung führte zu diesem Roman. Die Romanhandlung beginnt in dem Jahr, in dem die Autorin geboren wurde. Es gibt zwei Hauptfiguren. Robin, ein 9jähriges weißes Mädchen, dessen Eltern ermordet wurden und Beauty, die sich als Hausmädchen um sie kümmert. Eigentlich ist Beauty Lehrerin, aber sie ist auf der Suche nach ihrer Tochter, die eine Aktivistin im Kampf gegen das Apartheidsregime ist. Die Erzählstimme wechselt zwischen Robin und Beauty. Anfangs merkt man dem Stil noch ein wenig die Creative-Writing-Schulung der Autorin an (z.B. beim Einsatz der imaginären Zwillingsschwester), dadurch kam ich schwer in das Buch rein, aber das gibt sich mit der Zeit. Nachdem Robin und Beauty zusammengekommen waren, bin ich vollends im Buch angekommen. Als Leser lernt man diese beiden Figuren mit der Zeit gut kennen. Eine Stärke des Romans. Man kann das Lesen genießen, obwohl es natürlich schreckliche Ereignisse gibt. Das Finale erscheint mir überhastet und vielleicht nicht ganz glaubwürdig, aber es führt zu einem versöhnlichen Schluss des Buches, mit dem man sehr zufrieden sein kann. Ich bin gespannt, ob es weitere Romane von Bianca Marais geben wird. Ich hoffe es!


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