Warenkorb
if (typeof merkur !== 'undefined') { $(document).ready(merkur.config('COOKIECONSENT').init); }

Die Geschichte einer anständigen Familie

Roman

Weitere Formate

gebundene Ausgabe
Maria wächst in den Gassen der Altstadt von Bari heran – in einer rauen Welt, die in den Achtzigerjahren noch geprägt ist von Traditionen und den strengen Regeln innerhalb der Familie. Aber Maria hat einen unbändigen Freiheitswillen, und sie lehnt sich auf: gegen den tyrannischen Vater, den groben Bruder, die Rolle als folgsames Mädchen. Ihr einziger Verbündeter ist Michele, Sohn einer verhassten Familie in der Stadt und Außenseiter wie sie. Doch durch ein tragisches Ereignis werden die beiden gezwungen, getrennte Wege zu gehen. Bis sie sich einige Jahre später wiedersehen – und Maria einen kühnen Entschluss fasst ...

Portrait
Rosa Ventrella ist im Hauptberuf Lehrerin und lebt mit ihrer Familie in Cremona; sie stammt ursprünglich aus Bari und ist dort in den Achtzigerjahren aufgewachsen wie die Protagonistin ihres Romans »Die Geschichte einer anständigen Familie«. Eine Fortsetzung dieses Romans sowie weitere Romane der Autorin sind bei Goldmann in Vorbereitung.
… weiterlesen
  • Artikelbild-0
In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 23.09.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-31524-6
Verlag Goldmann
Maße (L/B/H) 22,2/14,6/3,5 cm
Gewicht 586 g
Originaltitel Storia di una famiglia perbene
Übersetzer Christiane Burkhardt
Verkaufsrang 48256
Buch (gebundene Ausgabe)
Buch (gebundene Ausgabe)
20,00
20,00
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
PAYBACK Punkte
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Ihr Feedback ist anonym. Wir nutzen es, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Wenn Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kundenservice wenden.

Buchhändler-Empfehlungen

Für alle Ferrante-Fans !!!

Annegrit Fehringer, Thalia-Buchhandlung Kassel

Eine Kindheit in Bari, Apulien. Auch in den Achtzigerjahren für ein Mädchen mit strengen Eltern, einem Vater, der leicht die Beherrschung verliert, und mit Brüdern noch eine schwere Zeit. Spannend und lebendig erzählt! Sehr lesenswert!

Reise nach Bari, 1. Teil

Simone Büchner, Thalia-Buchhandlung Coburg

Ich liebe den Süden, vor allem Italien. Ist Ihr nächster Urlaub noch in weiter Ferne? Dann können Sie sich mit Rosa Ventrella’s Roman schon mal den Wind um die Nase wehen lassen, Sonne für die Seele tanken, italienische Köstlichkeiten genießen und Maria kennen lernen. Wenn Sie dann auch noch eine Vorliebe für mehrteilige, dramatische Romanreihen mit einer starken weiblichen Hauptfigur haben – Bitte sehr, hier ist Ihr nächstes Buch! Die Geschichte entführt uns nach Süditalien, in die Hafenstadt Bari. In den Gassen der Altstadt lebt Maria mit ihrer Familie in einfachen Verhältnissen. Die familiäre Situation ist schwierig. Geld ist knapp, der Vater ein Tyrann. In der Schule ist Maria eine Außenseiterin. Halt, Freundschaft, Verbundenheit, später auch Liebe findet sie einzig bei Michele, gleichaltrig, mit ähnlichem Hintergrund. Doch beide Familien sind seit vielen Jahren verfeindet... Die Wegbeschreibung von Marias Jugendjahren ist gleichzeitig ein lesenswertes Gesellschaftsporträt des Italiens der 1980er Jahre. Die Autorin stammt ursprünglich aus Bari und wuchs in den Achtzigerjahren dort auf. Das heißt, sie weiß, wovon sie schreibt… Ein wundervoller, atmosphärisch dichter, tiefsinniger Roman, mit viel Gefühl erzählt. Hat mich ausgezeichnet unterhalten.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
4 Bewertungen
Übersicht
3
0
1
0
0

Geschichte über das Heranwachsen eines Mädchens in einem sozial schwachen Milieu - etwas belang- und emotionslos geschrieben
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 19.10.2019

Maria de Santis wächst in den 1980er-Jahren in Bari in Süditalien zusammen mit ihren beiden Brüder Giuseppe und Vincenzo bei ihren Eltern heran. Maria ist ein Wildfang und sieht mit ihrer dunkleren Hautfarbe etwas exotischer aus als die anderen Kinder in ihrer Umgebung. Unter den Gleichaltrigen fällt sie auf und ist nicht besond... Maria de Santis wächst in den 1980er-Jahren in Bari in Süditalien zusammen mit ihren beiden Brüder Giuseppe und Vincenzo bei ihren Eltern heran. Maria ist ein Wildfang und sieht mit ihrer dunkleren Hautfarbe etwas exotischer aus als die anderen Kinder in ihrer Umgebung. Unter den Gleichaltrigen fällt sie auf und ist nicht besonders beliebt. Sie wehrt sich gegen gemeine Mitschüler, was ihr auch innerhalb der Familie den Spitznamen "Malarcarne" (Teufelsbraten) einfängt. Ihr bester Freund wird Michele, in den sie sich später verliebt. Dieser gehört allerdings einer Familie an, die von den Einwohnern Baris ausgeschlossen wird und die auch Marias Vater als Feindbild sieht. Er verbietet ihr in seiner tyrannischen Art den Umgang mit Michele. Trotz ihres Freiheitsdranges fügt sich Maria aus Angst vor dem Jähzorn ihres Vaters seinem Willen bis sie als erwachsene Frau ihre Gefühle nicht mehr unterdrücken kann und möchte. Mir fiel es schwer, mich in den Roman einzufinden, da man zu Beginn mit sehr vielen Namen von Familienmitgliedern, Mitschülern und Stadtbewohnern konfrontiert wird, die sich in der Masse auf einmal gar nicht so leicht einordnen lassen. Es folgt eine Beschreibung der Kindheit und Jugend von Maria, die sich nirgendwo wirklich zugehörig fühlt. Bis auf Michele, der selbst ein Außenseiter ist, hat sie keine engen Freunde und in ihrer Familie herrscht ihr Vater als autoritärer Patriarch, der vor Drohungen und Gewalt nicht zurückschreckt. Die Mutter ordnet sich ihm unter flüchtet sich in Fantasien, dass der Geist ihrer toten Schwester noch im Haus ist und ihr beisteht. Man wird an einen Ort versetzt, in dem Kriminalität und Gewalt zwischen den Familien in den späten 1980er-/ frühen 1990er-Jahren allgegenwärtig sind und nicht weiter hinterfragt werden. Die Atmosphäre des Romans ist deshalb eher düster, auch wenn am Beispiel des älteren Bruders Giuseppe gezeigt wird, dass ein Ausbruch aus dem monotonen, armseligen Leben in der Kleinstadt möglich ist. Dies wünscht man auch Maria, die intelligent genug erscheint, die Stadt und die Verbote ihres Vaters hinter sich zu lassen. Trotz der Erzählungen aus ihrer Sicht über knapp zehn Jahre bleibt Maria unnahbar und ihre Gefühlswelt verborgen. Es ist schwer nachzuvollziehen, was sie für ihre Mutter, ihren Vater und Michele wirklich empfindet. Gerade in Bezug auf Michele waren ihre Emotionen so zurückhaltend, dass die Frage offen blieb, ob sie ihn tatsächlich liebt oder nur als Gelegenheit nutzt, um aus ihrer Familie ausbrechen zu können und vor allem ihrem Vater seine Grenzen aufzuzeigen. "Die Geschichte einer anständigen Familie" ist eine Geschichte über das Heranwachsen eines Mädchens in einem sozial schwachen Milieu, die einen halbherzigen Versuch unternimmt, aus der Enge von Kleinstadt und Familie auszubrechen. Es ist keine Geschichte über die Familie de Santis - dafür ist sie in Bezug auf die Charaktere zu oberflächlich und zu kurz gefasst. Für mich plätscherte die Geschichte ohne merkliche Höhepunkte dahin - mir fehlten Spannungsmomente und Emotionen, Maria blieb mir zu passiv und unnahbar und ich hatte Schwierigkeiten mich in ihre Gefühlswelt hineinzudenken.