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Sieh mich an

Jeder hat Narben. Manche sind nur besser zu sehen.

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gebundene Ausgabe
Bei einem schrecklichen Feuer hat die 16-jährige Ava alles verloren, was ihr wichtig ist: ihre Eltern, ihre Cousine Sara, die zugleich ihre beste Freundin war, ihr Zuhause. Sie musste zahlreiche Operationen über sich ergehen lassen. Und noch immer ist ihr ganzer Körper, vor allem aber ihr Gesicht, von tiefen Narben gezeichnet. Doch nun soll Ava sich Schritt für Schritt in den Alltag zurückkämpfen. Saras Eltern, die sie bei sich aufgenommen haben, verlangen von ihr, dass sie wieder die Highschool besucht – Avas schlimmster Alptraum. Schließlich einigen sie sich auf eine »Probezeit« von zwei Wochen. Ava ist wild entschlossen, danach nie wieder einen Fuß vor die Tür und schon gar nicht in eine Schule zu setzen. Aber dann kommt alles ganz anders, denn Ava findet ausgerechnet dort, wo sie es am wenigsten erwartet, Seelenverwandte ...

Portrait
Erin Stewart wuchs in den Wäldern von Virginia auf, umgeben von Glühwürmchen und ihren ersten selbst erfundenen Geschichten und Figuren. Mittlerweile lebt sie mit ihrem Mann und drei Kindern nahe den Rocky Mountains. Erin Stewart arbeitet schon seit langem als Journalistin und nutzt ihr Recherchetalent auch für ihre Erzählungen, die immer einen wahren Hintergrund haben. »Sieh mich an« ist ihr Debütroman.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Herausgeber Silvia Schröer
Seitenzahl 416
Altersempfehlung 14 - 99
Erscheinungsdatum 14.10.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-27225-5
Reihe Heyne fliegt
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 22,1/14,4/4,1 cm
Gewicht 654 g
Originaltitel Scars Like Wings
Übersetzer Henriette Zeltner
Verkaufsrang 23933
Buch (gebundene Ausgabe)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Früher war ich eine Millionen Sachen. Jetzt bin ich nur noch eines: Das verbrannte Mädchen!
von einer Kundin/einem Kunden aus Peine am 01.01.2020

Diese Geschichte ist für Jung und Alt, und geht ans Herz. Ava zeigt, dass man mit Mut und Stärke wieder zurück ins Leben findet. Das wahre Schönheit nicht von außen kommt, sondern aus dem Herzen. Ein Buch was uns zeigt, dass wahre Freundschaften alles überstehen und Freunde die beste Medizin sind.

Jahreshighlight!
von Tine_1980 am 01.12.2019

Bei einem schrecklichen Feuer hat die 16-jährige Ava alles verloren: ihre Eltern, ihre Cousine Sara und ihr Zuhause. Sie lebt bei Saras Eltern, nachdem sie lange Zeit im Krankenhaus verbracht hat und viele Operationen über sich ergehen lassen musste. Ihr Gesicht ist von tiefen Narben gezeichnet und sie kämpft sich Schritt für Sc... Bei einem schrecklichen Feuer hat die 16-jährige Ava alles verloren: ihre Eltern, ihre Cousine Sara und ihr Zuhause. Sie lebt bei Saras Eltern, nachdem sie lange Zeit im Krankenhaus verbracht hat und viele Operationen über sich ergehen lassen musste. Ihr Gesicht ist von tiefen Narben gezeichnet und sie kämpft sich Schritt für Schritt in den Alltag zurück. Saras Eltern wünschen sich, dass sie wieder die Highschool besucht – Ava stimmt zu es zwei Wochen zu probieren. Ava ist wild entschlossen, danach keinen Fuß mehr vor die Tür zu setzen, doch dann kommt alles anders und Ava findet ausgerechnet dort, wo sie es am wenigsten erwartet, Seelenverwandte. Ava lernt man nach dem Feuer kennen, fast ein Jahr ist vergangen und sie musste wahnsinnig viel ertragen, neben den körperlichen Schmerzen, ist auch der persönliche Verlust schwerwiegend. Ava ist kein Opfer, sondern eine Überlebende! Bis sie selbst dies so sieht, vergeht doch noch einige Zeit. Mit ihrem verbrannten Gesicht, dem fehlenden Ohr und einem Zeh als Daumen sind nur einige Stellen beschrieben, die sie nicht unbedingt scharf darauf machen, wieder in die Highschool zu gehen. 60 Prozent sind verbrannt. Zwei Wochen ist sie bereit sich diesem für sie unvorstellbarem Alptraum zu stellen. Ihre schlimmsten Befürchtungen bewahrheiten sich und sie ist die Person, die von allen begafft oder gemieden wird. Es wird hinter ihrem Rücken getuschelt oder ihr offen ins Gesicht gesagt, was sie für ein Freak ist. Bis sie auf Piper, die selbst nach einem Unfall im Rollstuhl sitzt, und Asad, der eher ein Junge im Hintergrund ist, trifft. Auf einmal sind die Tage nicht mehr ganz so grau und sie beginnt, trotz ihres Schicksals, wieder mehr nach vorn zu schauen. Ebenso begibt sie sich durch Piper zur Theatergruppe, denn das war ihre Passion, bevor das Feuer alles zerstörte. Das Leben beginnt wieder einen Sinn zu ergeben. Ich mochte Ava sehr und auch wenn sie es oft selbst nicht so empfunden hat, war sie eine Kämpfernatur. So ein Schicksal zu ertragen erfordert schon ein hohes Maß an Kraft und Durchhaltevermögen, körperlich wie seelisch, sich dann auch noch dem Besuch einer Schule zu stellen, benötigt so viel Mut. Mit Piper findet sie eine Freundin, die sie so nimmt, wie sie ist. Doch auch Piper schleppt ihren Ballast mit sich herum und hat so einige Baustellen. Gegenseitig bauen sie sich immer wieder auf und geben sich Kraft. Auch wenn beide Fehler machen, wissen sie, wie wichtig ihre gegenseitige Freundschaft ist. Asad war ein superlieber Kerl, der Ava Mut gibt und sie unterstützt, wo er nur kann. Für ihn ist Ava einfach seine Freundin, die Verbrennungen erlitten hat. *“Wer sonst kann von sich behaupten, eine Sternschnuppe auf der Haut zu tragen?“ Meine Finger streichen über die Narbe, die von meinem Schlüsselbein bis zur sternförmigen Narbe des Luftröhrenschnitts am Halsansatz reicht. … Aus Asads Perspektive sieht alles anders aus – besser.* Zitat Seite 282 Ava kann sich auch glücklich schätzen Cora und Glenn, die Eltern von Sara, zu haben. Sie sind sich gegenseitig eine Stütze und ich mochte die Momente, die die drei zusammen ausstehen, wenn es um die verlorenen Eltern oder Tochter beziehungsweise Cousine geht. Die Emotionen kommen in diesem Buch garantiert nicht zu kurz. Es lädt zum Nachdenken, Lachen, Weinen und Mitfühlen ein und ist ein Auf und Ab, das einem zeigt, dass es immer einen Grund zum Weiterleben gibt. Man erfährt hier, wie wichtig der Zusammenhalt unter Freunden und der Familie ist und wie die gegenseitige Unterstützung einen zum Weitermachen animiert. Ein bewegendes, emotionales Buch über das Leben nach einem schweren Schicksal. Die Gefühle kochen hoch und es lässt sich wunderschön lesen. Der Weg nach vorne wunderschön beschrieben. Ein Jahreshighlight für mich!

Bewegend
von einer Kundin/einem Kunden aus Kassel am 20.11.2019

Darum geht es: Die 16jährige Ava verlor bei einem schlimmen Hausbrand nicht nur ihre Eltern, sondern auch ihre Cousine, welche gleichzeitig auch ihre beste Freundin war. Sie überlebte zwar den Brand, aber ihr ganzer Körper, einschließlich ihrem Gesicht ist nun von Narben gezeichnet. Sie schämt sich für ihr Aussehen und wünscht s... Darum geht es: Die 16jährige Ava verlor bei einem schlimmen Hausbrand nicht nur ihre Eltern, sondern auch ihre Cousine, welche gleichzeitig auch ihre beste Freundin war. Sie überlebte zwar den Brand, aber ihr ganzer Körper, einschließlich ihrem Gesicht ist nun von Narben gezeichnet. Sie schämt sich für ihr Aussehen und wünscht sich, dass sie das Feuer nicht überlebt hätte. Nach und nach kämpft sie sich in ein halbwegs normales Leben zurück. Sie besucht wieder die Schule, findet neue Freunde und verliebt sich. Meine Meinung: Also zuerst finde ich allein schon das Cover ziemlich ansprechend. Auch der Titel und vor allem der Untertitel, haben mich sehr neugierig gemacht. Das Buch hat mir von Anfang an gefallen. Von der ersten Minute an war die Geschichte fesselnd. Man denkt zwar, es würde einen eine traurige Geschichte erwarten. Doch auch lustige Stellen sorgen immer wieder für Auflockerungen der tragischen Story. Es nimmt einen zwar mit, wenn Ava gemobbt, über sie gelästert wird oder sie sich an die alten Zeiten vor dem Hausbrand zurück wünscht. Es macht einen jedoch auch glücklich, wenn man liest, wenn sie Spaß mit ihren neuen Freunden hat. Fazit: Dieses Buch muss man einfach lesen, denn es zeigt einem, dass das Leben immer einen Sinn hat, auch wenn es manchmal nicht so scheint.