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Roman

Angelika Waldis

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Beschreibung


»Leben ist, wenn man Sterben das Letzte findet.«

Lieblingsbuch des Deutschschweizer Buchhandels 2019

Seit 42 Jahren wohnt Vita in dem Haus in der Torstraße 6. Für den Studenten Lazy, ist Vita nur die Alte von oben, denn Lazy hat ausschließlich Augen für seine Freundin Elsie. Doch so plötzlich, wie die Liebe kam, kommt die Krankheit. Sie verscheucht Elsie und die Zukunft. Im Treppenhaus liest Vita den mageren, erschöpften Lazy auf, nimmt ihn zu sich und päppelt ihn mit Wurstbroten wieder auf. Eine ungewöhnliche, lustige und seltsam innige Freundschaft entsteht. Dann aber macht ein neues Blutbild die Zuversicht zunichte. »Ich steige aus«, sagt Lazy. »Ich komme mit«, sagt Vita. Und so begeben sich die beiden auf eine verrückte letzte Reise.

»Eine unglaublich schöne, gleichzeitig aber traurige Geschichte zwischen einer alten Dame und einem jungen Mann.«

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 16.09.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-48968-8
Verlag Goldmann
Maße (L/B/H) 18,5/12,9/2,5 cm
Gewicht 230 g
Abbildungen schwarz-weiss Illustrationen
Verkaufsrang 37815

Buchhändler-Empfehlungen

Marianne Sibbing, Thalia-Buchhandlung Bocholt

Eine kleine wunderbare Geschichte über eine außergewöhnliche Freundschaft zwischen einer alten Dame und einem jungen Mann.

Alina Borzenkova, Thalia-Buchhandlung Trier

Ein wunderbarer, ruhiger Roman über das Leben, Lieben, Fühlen, Sterben und die bittersüßen Momente dazwischen. Nah am Leben, nicht kitschig und passend für alle, die etwas nicht oberflächlisches lesen wollen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
71 Bewertungen
Übersicht
41
23
5
2
0

Man muss sich durchbeißen
von einer Kundin/einem Kunden am 25.02.2021
Bewertet: gebundene Ausgabe

Im wahrsten Sinne des Wortes. Die ersten 50 Seiten sind sehr gewöhnungsbedürftig und nicht leicht verständlich, insbesondere der Schreibstil führt zu Verwirrungen. Habe mich dennoch entschieden diese "schwere Kost" zu Ende zu lesen. Hat man sich in den Schreibstil reingelesen ist die Geschichte ergreifend. Hier liegt der große W... Im wahrsten Sinne des Wortes. Die ersten 50 Seiten sind sehr gewöhnungsbedürftig und nicht leicht verständlich, insbesondere der Schreibstil führt zu Verwirrungen. Habe mich dennoch entschieden diese "schwere Kost" zu Ende zu lesen. Hat man sich in den Schreibstil reingelesen ist die Geschichte ergreifend. Hier liegt der große Wunsch nach Veränderung egal in welcher Lebenssituation man sich befindet. Moralisch ist es ein sehr wertvolles Buch.

"Leben ist etwas vor dem Sterben"
von einer Kundin/einem Kunden aus Passau am 23.08.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Angelika Waldis erzählt die zutiefst rührende Geschichte von Lazy und Vita. Vom Lieben und hinter sich lassen. Vom Leben und Sterben. Ich war immer wieder verwundert, wie die Autorin zwei so unterschiedliche Charaktere so wahnsinnig authentisch und, jeden für sich, so liebenswert schaffen konnte. "Ich komme mit" ist ein ruhige... Angelika Waldis erzählt die zutiefst rührende Geschichte von Lazy und Vita. Vom Lieben und hinter sich lassen. Vom Leben und Sterben. Ich war immer wieder verwundert, wie die Autorin zwei so unterschiedliche Charaktere so wahnsinnig authentisch und, jeden für sich, so liebenswert schaffen konnte. "Ich komme mit" ist ein ruhiger Roman, hier und da mit einem Knall versehen und dabei immer unglaublich nah am Leben - und Sterben.

„Ein Roman, der mit Wucht und Herzensgüte vom Leben erzählt“
von Somnia Bunt am 09.05.2019

Die Geschichte erzählt von einer ungewöhnlichen Freundschaft zweier ungewöhnlicher Menschen, Lazar und Vita. (Vorsicht Spoiler!) Lazar ist Student und über beide Ohren verliebt. Doch dann wird er krank und ist allein. Vita ist 72 Jahre und führt ein trostloses Leben, welches durch Schicksalsschläge noch etwas grauer wurde. Beide... Die Geschichte erzählt von einer ungewöhnlichen Freundschaft zweier ungewöhnlicher Menschen, Lazar und Vita. (Vorsicht Spoiler!) Lazar ist Student und über beide Ohren verliebt. Doch dann wird er krank und ist allein. Vita ist 72 Jahre und führt ein trostloses Leben, welches durch Schicksalsschläge noch etwas grauer wurde. Beide kennen sich schon lange, hatten aber nie wirklich viel mit einander zu tun. Dennoch kommt irgendwann ein Tag in denen sich ihre Beziehung verändert und in denen die beiden eine wichtige Rolle für einander einnehmen. Ursprünglich meide ich solche Bücher in denen es um Krankheit, Sterben und Tod geht. Dennoch glaube ich, dass dieses Buch sehr gut gelungen ist. Die Autorin hat die Geschichte wunderbar erzählt, auch wenn ich mich mit dem schwarzen Humor anfänglich erst einmal anfreunden musste. Ebenfalls schwierig befand ich ihren Schreibstil, auch da brauchte ich einige Seiten zur Gewöhnung. Berührend fand ich eine Zitate von Lazar oder Vita wie zum Beispiel „…plötzlich wird ihr klar, was am Leben das Erstaunlichste ist: dass es einfach aufhört“ – Vita. Oder Passagen aus den Büchern von Vitas Sohn „Nur die Krankheit nimmt dem Sterben seinen Glanz“. Ich ertappte mich des Öfteren dabei, wie ich das Buch zur Seite legte und über einzelne Inhalte nachdachte. Mein Fazit: Ich mag das Buch sehr, auch wenn ich mir gerne ein anderes Ende gewünscht hätte. Der Schreibstil der Autorin ist frisch und neu, sie spielt geschickt mit Worten. Dennoch benötigt man eine gewisse Einlesezeit (ich musste manchmal Passagen mehrfach lesen, ehe ich sie verstand), danach hab ich das Buch verschlungen. Die Handlung ist berührend und herzzerreißend und doch wieder herzerwärmend. Die Autoren verleiht ihren Hauptprotagonisten Stärke und den nötigen schwarzen Humor, um der Geschichte nicht zu viel Traurigkeit und Schwärze zu bemessen. Auch wenn es irgendwie zum Leben dazugehört. Dieses Werk gibt Denkanstoße!!! Somit ist es der Autoren definitiv gelungen ein wunderbares Buch herauszubringen.


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